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Die Rettung der verstaatlichten Großbank Bankia wird die klamme spanische Regierung deutlich teurer kommen als gedacht. Mehr als 23 Milliarden Euro soll die Sanierung insgesamt kosten. Die Ratingagentur S&P senkte den Daumen. Und damit nicht genug: Aus Katalonien kam ein Hilferuf in Richtung Madrid.
Im Vatikan sorgt der Fall VatiLeaks für neue Aufregung: Berichten zufolge wurde der Kammerdiener des Papstes festgenommen. Er soll vertrauliche Dokumente besessen haben, die an Medien gelangten. Dabei ging es auch um Korruptionsvorwürfe gegen die Vatikanbank. Deren Chef war zuvor entlassen worden.
Mehr als 300 Nachbeben, mindestens 7000 verängstigte Menschen in Zelten oder Notunterkünften - die Lage im Erdbebengebiet in Italien bleibt angespannt. Nun ermitteln die Behörden gegen Planer und Architekten der eingestürzten Fabrikhallen - wegen fahrlässiger Tötung.
Die Pläne für eine Entsorgung des Giftmülls aus dem indischen Bhopal in Deutschland stoßen auf Kritik. Umweltschutzorganisationen verlangen Aufklärung über die gefährlichen Stoffe und das Entsorgungskonzept. Zudem bestehen Zweifel, ob das Gift überhaupt Indien verlassen darf.
Die Neuregelung der Organspende ist beschlossene Sache. Mit breiter Mehrheit entschied der Bundestag, dass alle Bürger ab 16 Jahren aufgefordert werden sollen, eine Erklärung zur Organspende nach dem Tod abzugeben. Es gehe um Mitmenschlichkeit, so SPD-Fraktionschef Steinmeier. Kritik kam von Linkspartei und Grünen.
Der Hirntod ist die Voraussetzung dafür, dass ein Mensch zum Organspender werden kann. Doch was heißt "Hirntod" eigentlich? tagesschau.de sprach mit der Neurologin Förderreuther und dem Medizinhistoriker Borck über Zweifel an dem Kriterium, seine Entstehung und darüber, ob es schärfere Regeln geben muss.
Bei der Präsidentenwahl in Ägypten läuft es auf eine Stichwahl hinaus: Der Kandidat der Muslimbrüder, Mursi, und der letzte Regierungschef des früheren Präsidenten Mubarak, Schafik, liegen laut Wahlkommission vor ihren Konkurrenten. Die erste Runde der Wahl dürfte Mursi für sich entschieden haben.
Chinas Wirtschaft boomt - zulasten der Umwelt. Denn Energie bezieht die Industrie des Landes fast komplett aus der klimaschädlichen Kohle - mit der Folge, dass Chinas CO2-Ausstoß drastisch steigt. Die Führung in Peking versucht gegenzusteuern - allerdings mit mäßigem Erfolg.
Die erste private Raumkapsel, "Dragon", hat die Internationale Raumstation ISS erreicht. Ein Greifarm der ISS griff sich den Drachen aus zehn Metern Nähe. Die Raumkapsel hat mehr als 500 Kilogramm Versorgung im Bauch - überwiegend Lebensmittel, aber auch technische Ersatzteile und Klamotten.
Es ist eines der größten wissenschaftlichen Projekte des 21. Jahrhunderts: Die SKA-Teleskopanlage soll neue Erkenntnisse zur Entstehung des Universums liefern und die Suche nach außerirdischem Leben erleichtern. Nach langen Diskussionen erhielten jetzt Australien und Südafrika den Zuschlag für den Bau.
Kurz vor dem Höhepunkt der Feiern zum 60sten Thronjubiläum der Queen ist London geradezu "royal berauscht". Die 86-Jährige selbst scheint beschwingt - dabei hat sie ja sonst ein eher sauertöpfisches - angeblich typisch deutsches - Gesicht.
Das chaotisch geendete Bundesliga- Relegationsspiel zwischen Fortuna Düsseldorf und Hertha BSC wird nicht wiederholt. Das DFB-Bundesgericht wies die Berufung der Berliner gegen das Urteil des DFB-Sportgerichts zurück. Düsseldorf ist damit als Bundesliga-Aufsteiger bestätigt. Hertha bleibt noch eine Chance.
Die massenhafte Erfassung von Handydaten in Dresden während der Proteste gegen Neonazi-Aufmärsche im Februar 2011 war rechtens. Das Amtsgericht Dresden wies die Anträge von acht Betroffenen auf Feststellung der Rechtswidrigkeit zurück. Es habe ein hinreichender Tatverdacht bestanden, so die Begründung.
Der Bundesgerichtshof hat den Haftbefehl gegen einen mutmaßlichen Helfer der Neonazi-Zelle "Nationalsozialistischer Untergrund" (NSU) aufgehoben. Bisher war Holger G. unter anderem vorgeworfen worden, dem NSU eine Pistole überbracht zu haben. Die Gruppe soll von 2000 bis 2007 zehn Morde begangen haben.
Eine Crew auf der Brücke eines Containerschiffs, die nicht navigieren kann, ein Kapitän und sein erster Offizier, die das Radar nicht lesen können, ein Riff, das auf jeder Seekarte verzeichnet ist - das waren die Gründe für die Havarie der "Rena" im Herbst 2011. Jetzt erging in der Sache das Urteil.
Die Mitarbeiter der insolventen Drogeriemarktkette Schlecker müssen eine weitere Woche um ihre Arbeitsplätze zittern. Der Gläubigerausschuss vertagte die Entscheidung über die Zukunft des Konzerns auf kommenden Freitag. Bis dahin sind die verbliebenen beiden Bieter gefordert.
Die Eigentümer des Chemiekonzerns Evonik drücken beim geplanten Börsengang aufs Tempo. Vorgesehen sei ein Termin noch vor der Sommerpause. Ein genaues Datum wurde offen gelassen. Zumal die schlechte Stimmung an den Börsen Zweifel aufwirft, ob die Anleger derzeit genug für die Aktien zahlen würden.
Der FC Bayern München gilt als erfolgreichster Fußballverein Deutschlands. Diesen Mythos pflegt der Klub nun mit einem eigenen Museum. Im Mittelpunkt stehen Stars und Triumphe. Aber auch die Bayern-Geschichte jenseits des Platzes wird beleuchtet. Ein ähnlich großes Museum bietet nur der FC Barcelona.
Fliegende Fäuste statt dauerndes Debattieren: In der Ukraine ist eine Parlamentssitzung mal wieder in eine handfeste Schlägerei ausgeartet. Ein Abgeordneter wurde bei der Keilerei krankenhausreif geschlagen, mehr als zehn Parlamentarier beteiligten sich an dem wilden Handgemenge.