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SWR1 Der Abend
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Das Gesellschaftsmagazin - Ereignisse und Themen diesseits und jenseits der großen Politik: Was die Menschen bewegt, worüber sie reden, wovon sie mehr wissen wollen. Dazu gibt es Geschichten, Berichte, Gespräche, Eindrücke und Analysen.
feed audio Die Wunderwelt im Kopf
Fri, 25 May 2012 22:00:00 +0200
Rund 1,5 Kilo schwer, grau und wabbelig - das Gehirn, Zentrum unserer Persönlichkeit. Noch immer wissen wir nicht genau wie unser Schaltzentrum arbeitet. Das Gehirn ist ein Rätsel, das Neurowissenschaftler unbedingt lösen wollen. In jüngster Zeit gab es dazu einige spannende Forschungsergebnisse. Sie helfen zu erklären, wie das Bewusstsein und wie die Wahrnehmung des "Ichs" entstehen. Aber es gibt noch viele offene Fragen: Wie frei ist unser Wille wirklich, und wie lernen wir am besten? Wie entstehen Gedächtnisverlust oder Denkblockaden und wodurch werden sie ausgelöst? Darüber sprechen wir heute in SWR1 Der Abend unter anderem mit dem Psychologen und Gehirnforscher Prof. Dr. John Haynes und mit Jonathan Overfeld, der vor sieben Jahren überraschend sein Gedächtnis verloren hat.
audio Straßen der Welt
Thu, 24 May 2012 22:00:00 +0200
"Ob du n' Mädel hast oder hast oder auch keins ..." Auf der Reeperbahn nachts um halb eins - das Lied für die deutscheste aller deutschen Amüsiermeilen stammt aus den 1920er Jahren. Hans Albers hat es berühmt und die Reeperbahn zur Legende gemacht. Eine Straße, die viele Gesichter und Geschichten kennt. Wie auch die Champs Elyssés in Paris. Ein Prachtboulevard mit Triumph-Bogen, teuersten Geschäften und der jährlichen Tour de France. Oder der Gotthard, das Nadelöhr nach Italien, die Rennstrecke der Deutschen in den sonnigen Süden. Bis 1980 ging es in Serpentinen über den Pass, jetzt durch den Tunnel. Drei Beispiele für Straßen, die Geschichte sind und Geschichte gemacht haben. SWR1 Der Abend berichtet über berühmte Straßen der Welt.
audio Mal etwas ganz Verrücktes machen
Wed, 23 May 2012 22:00:00 +0200
Mit dem Traktor über 8500 Kilometer bis zum Nordkap, zu Fuß in zweieinhalb Jahren um die Welt oder zwei Jahre in Asien den Sinn des Lebens suchen. Es sind nicht viele, die solche Abenteuer wagen. Aber immer wieder hören und lesen wir von Männern und Frauen, die aus ihrem Alltagstrott ausbrechen, um in die Rolle eines Abenteurers zu schlüpfen. Mit neuer Lebenserfahrung und neuem Mut kehren sie dann zurück ins normale Leben, in den alten Job oder sie nutzen die Zäsur und machen etwas ganz Neues. SWR 1 Der Abend spricht z.B. mit Oswald Maier, der mit dem Traktor von Gaggenau ans Nordkap fährt und sich dafür ein halbes Jahr frei nimmt und dem Psychologen Dirk Lengemann, der zwei Jahre in Asien auf der Reise zu sich selbst war.
audio Irgendwie muss er ja weg
Tue, 22 May 2012 22:00:00 +0200
Die Natur ist ein geschlossener Kreislauf, die keinen Abfall kennt, denn alles, was in ihr wächst und gedeiht, wird entweder gefressen oder kann verrotten. Erst mit dem Menschen kam das, was wir Müll nennen. Kunststoffe verrotten nicht oder nur sehr langsam und setzen dabei auch häufig noch Giftstoffe frei, die uns schaden. Verschiedene Kulturen gehen sehr unterschiedlich mit ihren Müllproblemen um - doch eins steht fest: Es wird immer mehr Müll, der entsorgt werden muss. Wie also in Zukunft damit umgehen? In SWR1 Der Abend geht es heute um die Gegenwart und Zukunft der Müllbeseitigung. Darüber sprechen wir unter anderem mit Alice Thiel-Sonnen aus der SWR-Fachredaktion "Umwelt und Ernährung".
audio "Erde, tu dich auf..."
Mon, 21 May 2012 22:00:00 +0200
Zappt man durch die privaten Fernsehsender, kann man den Eindruck bekommen: Vielen Leuten ist überhaupt nichts mehr peinlich! Manche wollen Popstar werden, ohne auch nur ansatzweise singen zu können, in sogenannten Scripted-Reality-Shows versuchen Laienschauspieler abstruse Geschichten zu spielen und C-Promis essen Insekten. Auf der anderen Seite gibt es allerdings auch sehr viele Menschen, für die ist nach wie vor nichts peinlicher, als peinlich zu sein. Peinliche Situationen - die haben wohl alle von uns schon mal erlebt: Gerade ziehen wir über den Kollegen her und bemerken zu spät, dass er in der Tür steht und alles mitbekommen hat. Oder wir trinken auf einem Fest zu viel und benehmen uns ziemlich daneben. Über Situationen, in denen wir am liebsten im Erdboden versinken möchten, über solche, in denen uns Dinge anderer peinlich sind, wir uns also fremdschämen, über den Fakt, warum uns Peinlichkeiten auch vor vielem schützen können und über die berühmten Blamagen vergangener Jahrhunderte, sprechen wir unter anderem mit Christian Saehrendt, Kunsthistoriker und Autor ("Blamage! Geschichte der Peinlichkeit") und dem Diplompsychologen Micha Hilgers.
Die einen spüren ihre Gelenke, die anderen haben Kopfschmerzen und viele fühlen sich extrem müde, abgespannt und erschöpft. Schuld an solchen Symptomen, sagen fast 80 Prozent aller Männer und Frauen, ist das Wetter. Menschen fühlen den Umschwung von Sonne auf Regen, extreme Temperaturstürze oder herannahende Warmfronten. Aber was ist wirklich dran an dieser sogenannten Wetterfühligkeit? Wissenschaftlich sind die körperlichen Reaktionen auf Wetterlagen nur schwer nachweisbar. Es gibt viele Studien mit unterschiedlichen Aussagen: Mal wird Wetterfühligkeit scheinbar nachgewiesen, mal nicht. SWR1 Der Abend untersucht, was wissenschaftlich belegbar ist. Dazu sprechen wir unter anderem mit Prof. Angela Schuh von der Uni München, die das "Wetterfühlen" erforscht.
audio "Glaub` doch, was du willst!"
Wed, 16 May 2012 22:00:00 +0200
Ein bisschen Christentum, ein wenig Buddhismus, eine Prise Schamanismus, ein Hauch Esoterik und die Engel gehören natürlich auch dazu - fertig ist der eigens zusammengestellte Glaube. Das ist zwar überspitzt formuliert, aber Tatsache ist: der Trend zur individuellen Patchwork-Religion wächst. Immer mehr Menschen stellen sich ihren ganz persönlichen Glauben aus verschiedenen Religionen zusammen, suchen nach Antworten in anderen Glaubensrichtungen. Weshalb ist das so? Wo liegen die Chancen und wo die Gefahren? Wir sprechen darüber unter anderem mit dem katholischen Priester und Meister des Zen-Buddhismu Niklaus Brantschen und mit Dr. Bertold Höcker, Superintendent im Evangelischen Kirchenkreis Berlin Stadtmitte.
audio Facebook
Tue, 15 May 2012 22:00:00 +0200
Ende der Woche wird Facebook an die Börse gehen. Das weltweit größte Online-Netzwerk hat inzwischen mehr als 900 Millionen Mitglieder. Mit dem Börsengang will Facebook mehr als 10 Milliarden Dollar neues Geld einnehmen. Aber Großinvestoren wollen mit den Aktien natürlich irgendwann auch Geld verdienen. D.h., Facebook muss profitabel sein. Schon jetzt ist Werbung die Haupteinnahmequelle von Facebook. Dazu werden anhand der Nutzerdaten Profile erstellt, die es ermöglichen, Werbung für jeden "passend" zu platzieren. Sozialbeziehungen werden damit sozusagen "kapitalisiert". Dazu kommt der zumindest fragwürdige Umgang mit dem Thema Datenschutz. Wie funktioniert das System Facebook? Was steckt hinter dem "gefällt mir"-Button? Wie hat Facebook die Welt und die Beziehungen der Menschen zueinander verändert? Kann man es sich heutzutage - trotz einiger negativer Aspekte - überhaupt noch leisten, nicht bei Facebook zu sein? Darüber sprechen wir unter anderem mit Sascha Adamek, Journalist und Autor ("Die Facebook-Falle") und Bernadette Kneidinger, sie hat die Beziehungen in Online-Netzwerken soziologisch untersucht ("Facebook & Co")
audio Von einem, der auszog...
Mon, 14 May 2012 22:00:00 +0200
Von einem, der auszog... Umzüge, mehr als ein Ortswechsel Manchmal sind sie das Grauen, häufig sind sie der Beginn eines neuen Lebensabschnittes, fast immer sind sie stressig - Umzüge. Sie bergen die Chance, das eigene Leben "aufzuräumen", sich von Altem zu trennen, Platz für Neues zu machen. Wie gehen Menschen ihre Umzüge an, was haben sie erlebt und wie zieht man "richtig" um? Über das und mehr sprechen wir unter anderem mit Karsten Wollny, Möbelpacker und Buchautor ("Das Klavier in den fünften Stock, bitte! - Mein Leben als Möbelpacker") und Werner Tiki Küstenmacher (simplify your life).
audio Vereine in Deutschland
Fri, 11 May 2012 22:00:00 +0200
"Wenn sieben Deutsche beieinander sitzen, gründen sie sofort einen Verein!". Vielleicht haben Sie diesen Spruch auch schon mal gehört; den Deutschen sagt man gerne "Vereinsmeierei" nach und belächelt dieses vermeintliche Einigeln in einem ganz eigenen Mikrokosmos. 500.000 Vereine gibt es bei uns, statistisch gesehen ist jeder Deutsche in mindestens einem Verein. Jenseits der Klischees über Intrigen und Vereinsmeierei sind Vereine in vielen gesellschaftlichen Bereichen aktiv, die staatliche Institutionen nicht bedienen können. In Sportvereinen z.B. geht es nicht nur um sportliche Leistung, es geht auch um Gesundheitsvorsorge und die Geselligkeit. Viele Vereine sorgen sich allerdings um den Nachwuchs. Nicht nur weil Jugendliche durch G8 kaum noch Zeit für regelmäßige Vereinsaktivitäten haben. Die Konkurrenz durch andere Freizeitangebote zwingt auch Vereine, sich immer wieder neu auszurichten. Über die Bedeutung der Vereine in Deutschland und ihre Probleme sprechen wir unter anderem mit Prof. Dr. Annette Zimmer von der Universität Münster. Sie forscht über das Thema und berät auch Vereine.