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Die angeschlagene Großbank Bankia zieht Spanien noch tiefer in die Schuldenkrise. Das notleidende Institut fordert weitere Staatshilfen von 19 Milliarden Euro. Die Rating-Agentur Standard & Poor's reagiert umgehend mit einer Herabstufung des Geldhauses. Es ist nicht der einzige Problemfall.
Die Entscheidung über Schleckers Zukunft soll am 1. Juni fallen. Bis dahin haben die Gläubiger den Interessenten für die Drogeriekette Zeit gegeben, Angebote abzugeben. Findet sich kein Geldgeber, wird das Unternehmen zerschlagen. 14.300 Beschäftigten droht die Entlassung.
Der Streit um die Enteignung des spanischen Repsol-Konzerns wird ein Fall für die Welthandelsorganisation WTO: Die EU hat Argentinien wegen der umstrittenen Verstaatlichung des Energieunternehmens YPF verklagt. Brüssel wirft der Regierung in Buenos Aires Protektionismus vor.
Hollande fordert, Merkel reagiert: Die Kanzlerin bastelt nach SPIEGEL-Informationen an einem Wachstumskonzept für Europa - das empfiehlt jedoch vor allem typisch deutsche Lösungen. Die überraschendste Idee ist die Einrichtung von Sonderwirtschaftszonen. Aber kann sie wirklich funktionieren?
Der Deal war von Anfang an umstritten, als Baden-Württemberg EnBW-Anteile vom französischen Energiekonzern EdF kaufte. Mittlerweile sind die Grünen an der Macht, jetzt fordert die Landesregierung zwei Milliarden Euro Schadensersatz. Begründung: Der Kaufpreis sei zu hoch gewesen.
"Jämmerlicher Spesenbetrüger" - so soll der Chef des Motorölherstellers Liqui Moly einen entlassenen Mitarbeiter in einer E-Mail an die gesamte Belegschaft genannt haben. Nach der öffentlichen Aufregung zieht er nun die Konsequenzen und will nicht mehr in der Öffentlichkeit auftauchen.
Hiobsbotschaften aus Spanien haben den Kurs des Euro gedrückt. Die Rettung der teilverstaatlichten Großsparkasse Bankia könnte deutlich teurer werden. Inzwischen ist von 15 Milliarden Euro mehr die Rede. Die Gemeinschaftswährung fiel nach entsprechenden Berichten auf 1,25 Dollar.
Griechenland wankt. Noch will niemand offiziell über den möglichen Austritt des Landes aus dem Euro reden. Doch hinter den Kulissen laufen bereits die Planungen. Sollte es wirklich dazu kommen, müssten sowohl die Europäische Zentralbank als auch der Rettungsschirm mit viel Geld einspringen.
Das Griechen-Drama alarmiert Geldprofis. Laut "Financial Times" ändern große Fonds ihre Strategie und trennen sich im großen Stil von Euro-Anlagen. "Unseren letzten Euro haben wir am 15. Mai verkauft", sagt ein Investor.
Ungewohnte Bescheidenheit bei Apple: Konzernchef Tim Cook will auf Dividendenansprüche in Höhe von 75 Millionen Dollar verzichten. Gründe dafür nennt er nicht. Doch sein restliches Gehalt dürfte seinen Lebensunterhalt sichern.
Mark Zuckerberg erzürnt die Kleinanleger von Facebook: Der Chef des Online-Netzwerks soll am Tag des Börsengangs ein Aktienpaket abgestoßen haben - kurz bevor der Kurs abstürzte und vielen Investoren große Verluste bescherte. Der Milliardär soll so mehr als hundert Millionen Dollar gerettet haben.
Kanzlerin Merkel und CSU-Chef Seehofer setzen auf die Flexi-Quote. Nach SPIEGEL-Informationen haben sie sich darauf geeinigt, dieses Modell für mehr Frauen in Führungspositionen gesetzlich zu verankern - statt einer festen Quote. Der Schritt soll die Gegner des Betreuungsgelds besänftigen.
Der Deutschen Bank droht kurz vor dem Machtwechsel an ihrer Spitze neuer Ärger: Der Großaktionär Hermes verlangt nach SPIEGEL-Informationen eine unabhängige Überprüfung des Aufsichtsrats. Grund ist die missglückte Erneuerung des Vorstands.
Anders als Unternehmen sehen die Verbraucher die deutsche Wirtschaft weiter im Aufschwung. Der entsprechende Konsumindex der GfK-Marktforscher stabilisiert sich. Die Euro-Schuldenkrise sei inzwischen so komplex, dass viele  Bürger das Thema ausblenden.
Deutschland reagiert auf die Rufe aus der EU: Die Bundesregierung hat nach SPIEGEL-Informationen einen Sechs-Punkte-Plan für mehr Wachstum in Europa entwickelt. So sollen Krisenstaaten wie Griechenland steuerliche Vorteile bekommen. Zudem sollen EU-Länder ihren Arbeitsmarkt reformieren - nach deutschem Vorbild.
Nach dem Facebook-Debakel bemüht sich Morgan Stanley um Schadensbegrenzung: Die US-Großbank prüft offenbar, Kleinanleger zu entschädigen, die zu viel für die Aktie des Online-Netzwerks gezahlt haben. Inzwischen hat sich auch der mächtige Bankenausschuss eingeschaltet.
Erst Griechenland, dann Spanien? Sollte auch Madrid durch die Schuldenkrise in ernsthafte Schwierigkeiten geraten, könnte es für deutsche Banken teuer werden. Nach Angaben des Finanzministeriums sind die Institute dort mit einem niedrigen dreistelligen Milliarden-Betrag engagiert.
Nach dem miserablen Börsenstart sieht sich Facebook mit dem Vorwurf konfrontiert, Kleinanleger zu lange im Unklaren gelassen zu haben. Jetzt schaltet sich sogar die Politik ein, Mark Zuckerberg könnte bald vor einen Ausschuss zitiert werden.
Keine drei Jahre hat er es an der Spitze der Vatikanbank IOR ausgehalten: Nach einem Misstrauensvotum ist Ettore Gotti Tedeschi nun als Präsident abgelöst worden. Gegen ihn wird wegen Geldwäsche ermittelt. Von seinem Nachfolger hat der Heilige Stuhl schon genaue Vorstellungen.
Wolfgang Kulterer ist zu dreieinhalb Jahren Haft verurteilt worden. Die Richter werfen dem früheren Chef der verstaatlichten Hypo Group Alpe Adria Untreue vor. Drei Mitangeklagte bekamen noch höhere Strafen.