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Urlaub an einem der schönsten Flecken auf Lanzarote
Nur rund 10 km nördlich von Arrecife, der Hauptstadt der Kanarischen Insel Lanzarote, liegt das Ferienzentrum Costa Teguise, als Teil der Gemeinde Teguise.
Es ist ein Ort extra für Touristen gebaut und deshalb fehlt es auch hier an nichts.
Hier finden Sie, gleich von 2 Sandstränden umrahmt, das 5 Sterne Hotel Gran Melia Salinas – The Garden Villas G.L. mit insgesamt 270 sehr schönen Zimmern.
Zum Angebot des Gran Melia Salinas gehören unter anderem ein Restaurant, Bar, Garten, Terrasse, Nichtraucherzimmer, Konferenz- und Veranstaltungsräume, Businesscenter, Geschäfte im Hotel, Baby- und Kinderbetreuung, Fahrradverleih, Autovermietung und im öffentlichen Bereich ist der WLAN Internetzugang kostenfrei.
Auf den Zimmern gibt es einen kostenpflichtigen Internetzugang per Modem.
Ein Tennisplatz und ein nahe gelegener Golfplatz steht Ihnen ebenfalls zur Verfügung.
Am Strand von Costa Teguise können Sie hervorragend Windsurfen, Tauchen, Segeln und Sportfischen.
Die nähere Umgebung des Gran Melia Salinas lädt außerdem ein zu ausgedehnten Spaziergängen.
Überhaupt gilt der Ort als einer der schönsten Urlaubsziele auf Lanzarote.
Buchen Sie hier direkt online ein Zimmer im Gran Melia Salinas – The Garden Villas G.L..
Und hier finden Sie noch weitere Hotels auf Lanzarote.
In Lanzarote befindet sich ein Aikido Zentrum. Bei Aikido handelt es sich um eine besondere Art des Kampfsportes, der einem zu Gleichgewicht und Harmonie verhilft. Sie finden das Aikido Zentrum in Arrecife und an der Costa Teguise.

Der Gründer von Aikido hatte viele besondere Fähigkeiten in sich und war in der Lage durch besondere Spiritualität diesen Kampfsport in die Praxis umzusetzen.

Es wird erwähnt, dass jeder Angriff und jede Aggression unser Gleichgewicht zerstört und unseren Geist von der göttlichen Energie entfernt. Auf diesem Grundsatz basiert diese Kampfsportart des Aikido, die Gleichgewicht vor dem Ungleichgewicht sucht.

Um dieses Gleichgewicht zu erhalten wird bei Aikido die Aggression vor einem Angriff in freie Verteidigungsenergie umgewandelt. Dabei möchte man erreichen, dass das Gegenüber keine Art von Gewalt empfängt und man so die Entwicklung der Aggression unterbindet und als Resultat wieder Gleichgewicht und Harmonie herstellt.

Die Techniken um die Harmonie herzustellen muss man ohne Krafteinwirkung anwenden, da dies wiederum Aggression mit sich bringt. Das Fehlen von Krafteinwirkung hat nichts mit Schwäche zu tun, sondern im Gegenteil, es wird der Fluss der inneren Energie ermöglicht.

Wenn man die Fähigkeiten besitzt diese Technik anzuwenden, wäre man in der Lage jegliche Aggression und Aggressivität von sich selbst und seinem Umfeld abzuwenden.
Im Aikido Zentrum in Lanzarote werden diese Techniken gelehrt. Sie können Aikido in Arrecife oder an der Costa Teguise praktizieren und lernen.

Aikido ist eine alternative Freizeitbeschäftigung aus der man großen Nutzen ziehen kann. Außerdem bringt Aikido Gleichgewicht und Harmonie in Ihr Leben.
Hier können Sie einen Blick auf die Website des Aikido Zentrums werfen:
www.aikidolanzarote.com
Entfernt vom Rest der Welt lebten die Guanchen über viele Jahrtausende auf den Islas Canarias. Doch mit der Ruhe und dem Frieden war es bald vorbei, als 1402 der spanische König die Eroberung des Archipels befohlen hat.
Die spanischen Eroberer haben die Guanchen unterworfen, ihnen ihre Kultur geraubt und verboten, viele Ureinwohner getötet und die Namen verspanisiert. Der Kampf war hart und einige der Guanchen haben sich freiwillig in die Tiefe der Schluchten gestürzt um den Eroberern zu entkommen.
Doch nicht alle Eroberer und Entdecker haben die Guanchen so gewaltsam behandelt. Auf der kanarischen Insel Lanzarote landete der Architektensohn Wilhelm Parler und verliebte sich in eine der Ureinwohnerinnen namens Aliko. Die Beziehung der beiden Liebenden wurde zu einem roten Tuch für die Machthaber.
Ob die Liebe diesem Druck standhalten kann, das erzählt das Buch mit dem Titel Islas Canarias. Uralte Chroniken und Überlieferungen wahrer Begebenheiten haben geholfen um dem Autor Wolf Schneider eine Inspiration für dieses Buch zu sein. Das Buch begleitet Sie auf einem Abenteuer der Islas Canarias.
Titel: Islas Canarias
Verlag: 2a Verlag
Autor: Wolf Schneider
ISBN: 3929620391
Auch beim Urlaub an die Zukunft denken
Tourismus ist ein nicht mehr wegzudenkender Wirtschaftszweig geworden.
Vor allem für alle Regionen der Welt, die außer ihren Sehenswürdigkeiten und wunderbaren Landschaften kaum andere Möglichkeiten haben. Viele Tausend Menschen leben von der Reisefreudigkeit und dem Urlaubsbedürfnis anderer.
Das verständliche Bedürfnis zu überleben und Geld zu verdienen hat allerdings sehr oft dazu geführt, dass gewachsene Landschaften und die Lebensbedingungen für Flora und Fauna der Regionen zerstört wurden.
Große Bettenburgen wurden errichtet – ja sogar Waldbrände wurden gelegt, um Platz für neue Riesenhotels oder ähnliches zu schaffen.
Zum Glück hat man diese Fehler – wenigstens zum Teil – erkannt und in immer mehr Gebieten setzt man heute auf den nachhaltigen Tourismus.
Nachhaltiger Tourismus – was ist das eigentlich?
Eine andere Bezeichnung dafür ist der Sanfte Tourismus.
Es ist eine Reiseform, die sich vor allem um drei ganz wichtige Anliegen kümmert:
Zum einen wird darauf geachtet, der Natur im Urlaubsland so wenig wie nur irgend möglich zu schaden, d.h. so wenig wie möglich einzugreifen und zu verändern.
Ein weiterer Punkt ist es, den Touristen die Möglichkeit zu geben, genau diese Natur ganz nah und intensiv zu erleben. Das führt zum größeren Verständnis und im Endeffekt auch zum größeren Genuss.
Der dritte auch ganz wichtige Punkt ist es, dass Reisende sich der Kultur des jeweiligen Landes anpassen.
Wenn man das alles in Konsequenz verfolgt, dann haben wir eine Chance, die schönen Ecken unserer Welt auch für nachfolgende Generationen noch schön zu lassen.
Dann haben wir eine Chance, dass seltene Pflanzen und vielleicht schon auf der Roten Liste stehende Tiere sich wieder vermehren können und so die Vielfalt unserer Natur erhalten bleibt.
Viele Länder haben sich diesen nachhaltigen oder sanften Tourismus mittlerweile auf die Fahne geschrieben.
Dazu gehört auch Spanien und damit auch Lanzarote.
Auf Lanzarote arbeitet man schon seit zwei Jahrzehnten sehr bemüht an der Umsetzung der sostenibilidad – der Nachhaltigkeit.
Genau dafür gab es für Lanzarote auch schon einige Auszeichnungen, so im Jahr 1991 den Drago de Oro von der WTO und der OECD, 1991 die Ernennung zum Biosphärenreservat der UNESCO, 1994 der Titel experiencia piloto de desarorollo sostenible und 1996 wurde Lanzarote im Rahmen einer UNO-Ausschreibung im Bereich der Urbanisierung eingestuft als buena práctica.
Einer der bekanntesten Personen, die vor allem auch auf Lanzarote für ein Umdenken gesorgt haben, ist der Architekt und Künstler César Manrique.
Er machte sich schon in den 60er Jahren für eine umweltbewusste und traditionserhaltende Bauweise auf Lanzarote stark.
Auch nach seinem Tod engagieren sich immer noch viele Menschen gegen den illegalen Hotelbau, gegen Korruption und Bauspekulation.
Manrique prägte das Erscheinungsbild Lanzarotes sehr.
Er wollte die ganze Insel zum Beispiel für nachhaltigen Tourismus machen. Dazu gehörte für ihn der Respekt vor Traditionen, der schonende Umgang mit Ressourcen und kein Haus auf Lanzarote sollte mehr als zwei Stockwerke haben.
Lange wurde Manriques Anliegen auch von der Inselregierung unterstützt und viele Jahre war Lanzarote tatsächlich berühmt für die ungewöhnliche Verbindung von Natur, Tradition und Tourismus.
Doch leider sieht es fast zwanzig Jahre nach dem Tod von Manrique etwas anders aus.
Sicher gibt es auf Lanzarote nur ganz wenige Hochhäuser.
Doch hat man dafür riesige Ferienanlagen in die Fläche gebaut – was auch nicht viel besser ist.
Viele der kleinen, traditionellen Dörfer werden oft fast aufgefressen von den um sie herum wuchernden Hotelanlagen.
Oder ehemals einsame und unberührte Buchten sind übersät worden mit Urlaubssiedlungen.
Ein unrühmliches Beispiel dafür ist Playa Blanca im Süden von Lanzarote.
Der respektvolle Umgang mit der Natur ist oft nur noch Fassade.
So werden die – vielleicht interessant aussehenden – verschachtelten Apartments als traditionelle Bauweise hingestellt und sind in Wirklichkeit doch nur anders gestaltete Bettenburgen.
Wenn Sie wollen, dass auch unsere Kinder und Enkel noch die Schönheit unserer Erde kennenlernen können, dann unterstützen Sie vor allem die Urlaubsorte, die sich den sanften Tourismus auf die Fahne geschrieben haben.
Und wenn Sie nach Lanzarote fliegen, dann besuchen Sie doch einfach mal die gelungenen Projekte, wie z.B. das ehemalige Wohnhaus César Manriques. Taro de Tahíche – so heißt das Wohnhaus – ist in fünf Lavablasen erbaut worden.
Heute hat dort die Fundación César Manrique ihren Sitz. Außerdem werden dort Werke des Künstlers und seiner Kollegen wie Picasso, Miró, Tepiés und Jesús Rafael Soto ausgestellt.
Weitere wunderschöne Beispiele für den sanften Umgang mit der Natur sind der künstliche Pool beim Höhlensystem Jameos del Agua, der Jardín de Cactus, Casa Museo del Campesino – ein typisch lanzarotisches Bauernhaus, LagOmar – der ehemalige Wohnsitz von Omar Sharif oder das Restaurant El Diablo – erbaut im Nationalpark Timanfaya.
Ganz besonders beeindruckend ist auch der Aussichtspunkt Mirador del Rio. Hier wurde damals die Fernsehserie Timm Thaler gedreht – erinnern Sie sich noch?
Übrigens gibt es auch auf anderen Kanarischen Inseln Beispiele dieser mit der Landschaft im Einklang stehenden Architektur.
Auf Teneriffa z.B. das Meeresschwimmbad Lago Martiánez oder den Aussichtspunkt Mirador del Palmerejeo auf La Gomera.
Für Ihren sanften Urlaub auf Lanzarote finden Sie hier auch das passende Hotel oder die tolle Ferienwohnung.
Ein mystischer Ort
Lanzarote ist, wie die anderen Kanarischen Inseln auch, entstanden aus Vulkanen.
Das macht auch den besonderen Reiz der Insel aus.
Überall gibt es bizarre Landschaften zu bewundern.
Im Südwesten der Insel liegt das kleine Fischerdorf El Golfo.
El Golfo gehört zur Gemeinde Yaiza und hat lediglich etwas über 150 Einwohner.
Dennoch ist ein Ausflug hier her nur zu empfehlen.
Die besondere Attraktion hier ist die grüne Lagune.
Sie finden die grüne Lagune, wenn Sie El Golfo in Richtung Süden verlassen und einem schmalen Pfad folgen.
Auf der einen Seite erhebt sich der Lavafelsen des ehemaligen Kraters, auf der anderen Seite gibt es ein Geländer, an dem Sie sich festhalten können.
Und am Ende des Pfades erreichen Sie eine natürliche Aussichtsplattform.
Von hier aus haben Sie dann einen wunderschönen Blick auf den Krater – jedenfalls auf die Hälfte, die noch nicht vom Atlantik weggespült wurde – und können wunderschöne Bilder machen.
In diesem Krater liegt sie – die grüne Lagune.
Der enorme Farbkontrast zwischen dem Schwarz des Lavagesteins rundherum und dem wirklich giftgrünen Wasser ist sehr beeindruckend und fast mystisch.
Die grüne Farbe wird gebildet von den Mineralien aus der aktiven Zeit des Vulkans Montaña Golfo.
Unter dem Vulkan fließt das Wasser des Meeres und kann durch eine Öffnung am Boden der Lagune nach oben steigen.
Das Salz des Atlantik und die Mineralien vermischt – und schon wird das Wasser leuchtend grün.
Übrigens gibt es auch Fische in diesem kleinen See.
Das immer wieder nachströmende Meerwasser sorgte bisher für den Bestand der Lagune.
Leider wird dieses Gleichgewicht seit einiger Zeit empfindlich gestört.
Die Lagune, die mittlerweile abgesperrt und unter Schutz gestellt ist, verdunstet immer mehr und wird immer kleiner. Den Grund dafür hat man noch nicht gefunden.
Übrigens heißt der Kratersee Charco de los Clicos. Der Name stammt von den Clicos, einer essbaren Meeresfrucht, die in vergangenen Jahren recht oft an diesem Ort zu finden waren.
Ein Ausflug zur grünen Lagune lohnt sich auf jeden Fall. Vor allem am Nachmittag, wenn die Sonne schon ein bisschen tiefer steht, ist das Farbenspiel hier besonders schön.
Aber auch die Landschaft rund um den Krater ist beeindruckend.
Die schwarzen Lavafelsen im Hintergrund, der brausende Atlantik und der schwarze Strand auf der anderen Seite haben schon etwas Besonderes.
Baden gehen sollten Sie allerdings nicht unbedingt, dazu ist die Brandung ein wenig zu stark.
Nach Ihrem Rundgang können Sie, direkt am Parkplatz, nicht nur als Souvenir einen der grünen Olivina Steine kaufen, sondern auch kulinarische Köstlichkeiten in einem einladenden Restaurant genießen.
Die grüne Laguna ist nur einer der vielen sehenswerten Orte rund um El Golfo und der Insel Lanzarote.
Und wenn Sie neugierig geworden sind – hier finden Sie ein großes Angebot an Hotels und Ferienwohnungen auf Lanzarote.
Zu Fuß rund um Lanzarote
Guido Block-Künzler, der im hessischen Schlitz geborene Reisebuchautor, hat seinem Leben schon sehr früh ein Motto gegeben – nämlich den Kampf gegen die Zerstörung von Landschaften.
Seit einigen Jahren zieht er zu Fuß und per Rad durch die Welt.
Unter anderem auch über die Kanarischen Inseln und hier speziell über Lanzarote.
Lanzarote, diese schwarze Insel wie vom Teufel persönlich in den Atlantik gekippt – so sagte einmal Ruprecht Skasa-Weiß – ist mittlerweile eine Urlaubsinsel.
Dank César Manrique, dem großen Architekten und Künstler, zum Glück nicht ganz so massentouristisch verunstaltet.
Block-Künzler beschreibt in seinem Buch Einmal Playa Quemada und zurück: Zu Fuß rund um Lanzarote die Schönheiten und die Besonderheiten dieser Insel, die Kunstwerke und den Versuch Manriques Lanzarote auf seine Art zu schützen, aber auch die eklatanten Fehler, die aus Profitsucht gemacht wurden.
Der Autor kämpft auf seine Art für Lanzarote, für den Erhalt der bisher noch nicht zerstörten Ursprünglichkeit.
Lanzarote ist von der UNESCO zum Biospärenreservat ernannt worden. Es stellt sich jedoch die Frage, ob mit der wachsenden Zahl von Bettenburgen und dem Zubettonieren der zwar kargen, aber sehr beeindruckenden Vulkanlandschaften dieser Titel noch berechtigt ist.
Er beschreibt sehr genau die Entwicklung und Geschichte der Insel und trotz der manchmal zum Vorschein kommenden Verbitterung über die Entwicklung, merkt man ihm die Liebe für Lanzarote an.
Wenn Sie etwas mehr wissen wollen über die Geschichte der Kanareninsel Lanzarote, dann ist das Buch Einmal Playa Quemada und zurück genau die richtige Lektüre.
Einmal Quemada und zurück:
Zu Fuß rund um Lanzarote
148 Seiten
Verlag: Books on Demand
Autor: Guido Block-Künzler
ISBN: 3842362110
Lanzarote und Fuerteventura sind eher flach und nicht so bergig wie beispielsweise Teneriffa oder Gran Canaria. Hier ist das Radfahren natürlich besonders angenehm.
Es gibt viele Touren entlang der Strände, die auch für Anfänger und nicht allzu erfahrene Radfahrer geeignet sind. In diesem Buch werden allerdings auch anspruchsvolle Strecken beschrieben und Fortgeschrittene sowie erfahrene Biker kommen auf keinen Fall zu kurz.
Mit diesem Bikeführer können Sie Lanzarote und Fuerteventura mit dem Bike erkunden. Die Ausgangs- und Endpunkte für die Touren werden sehr gut beschrieben und man kann sich anhand der im Reiseführer enthaltenen Karten gut unterwegs orientieren.
Sie bekommen hier Information über den Schwierigkeitsgrad der jeweiligen Touren sowie über Bodenbeschaffenheit und Höhenmeter. Mit diesem Buch können Sie abwechlsungsreiche Biketouren auf Fuerteventura und Lanzarote unternehmen.
Wenn es um das Thema FKK geht, dann teilen sich die Meinungen in zwei komplett entgegengesetzte Richtungen. Es gibt jedoch immer mehr Anhänger der Frei Körper Kultur, die in Europa verschiedene bevorzugte Urlaubsziele ansteuern. Im konservativ katholischen Spanien findet man außer auf den Balearen und den Kanaren nur schwer einen FKK Strand, geschweige denn eine Komune oder Gemeinschaft, in der nicht nur am Strand FKK betrieben wird.
Auf Lanzarote finden Sie eine solche Feriensiedlung in der die Freiheit der Körper oberstes Gebot ist. In Charco del Palo sammeln sich Anhänger der Frei Körper Kultur. Hier kann man Fkk am Strand und sogar in Ferienanlagen, die sich im FKK Gebiet befinden, betreiben. Es stehen also gewisse Ferienanlagen, Appartements, Ferienhäuser und Bungalows innerhalb des FKK Gebietes zur Verfügung.
Nur in den Supermärkten, Geschäften, Restaurants und Bars ist Kleidung erwünscht, jedoch ansonsten kann man sich in Charco del Palo ungezwungen und nackt bewegen.
An der Küste befinden sich kleine, abgeschiedene Badebuchten, die zusätzlichen Sichtschutz bieten. Hier kann man der Leidenschaft der FKK nachgehen und ein naturnahes Gefühl in sich aufsteigen lassen. Es gibt hier sogar ein von der Natur geschaffenes Schwimmbecken, in dem man in Ruhe baden kann, auch wenn der Wellengang des Atlantiks etwas stärker ist.
Vor der Küste kann man hier bestens Tauchen, Schnorcheln und Schwimmen.
Auch Urlauber, die nicht der FKK fröhnen, sind in Charco del Palo willkommen. Hier kann jeder wie er es wünscht, mit oder ohne Kleidung, einen wunderschönen Urlaub am Strand auf Lanzarote erleben. FKK hat nichts mit dem Ausleben einer sexuellen Orientierung oder Praktik zu tun, sondern es handelt sich hier um das Ausleben der kompletten Freiheit und Naturverbundenheit wie in den Ursprüngen des menschlichen Daseins. Bei so viel Plastic Fantastic und Kunststoff tut es ab und zu gut, wenn man so natürlich wie möglich sein kann.
Weitere blogs zum Thema FKK auf Lanzarote:
FKK auf Lanzarote
FKK Strände auf Lanzarote
Lanzarote und die restlichen Kanarischen Inseln sind als Wanderparadies bekannt. Auf den Inseln finden Sie zahlreiche Wanderwege und unterschiedliche Trekking Touren, damit Sie als unerfahrene Gäste die Landschaft nicht alleine erkunden müssen, können Sie sich an Canary Trekking wenden.

Canary Trekking hat für Wanderbegeisterte auf Lanzarote verschiedene Touren zusammengestellt. Die Teilnehmerzahl der Wanderungen sind maximal 16 Personen. Es gibt keine Mindesteilnehmerzahl und die Wander- und Trekkingtouren finden auch mit wenigen Teilnehmern statt.
Die Touren befinden sich auf der Schwierigkeitsskala zwischen Mittelschwer und Leicht. Sie könnend das ganze Jahr über auf Lanzarote wandern und die einzigartige Vulkanlandschaft bewundern und erkunden.

Canary Trekking bietet geführte Touren inklusive Transport mit den firmeneigenen Fahrzeugen vom Hotel oder Feriendomizil aus bis zum Ausgangspunkt der Touren. Die Trekkingtouren werden von professionellen Wanderführern in spanischer, deutscher oder englischer Sprache begleitet.

Die Touren wurden von Canary Trekking speziell und sorgfältig ausgewählt. Sie können beispielsweise die Mondlandschaft von Los Volcanes besuchen, an der Steilküste sowie an Stränden und besonderen Naturlandschaften entlang wandern.

Außerdem bietet Canary Trekking auch besondere Exkursionen für Gruppen. Diese Ausflüge finden nicht regelmäßig statt, da eine Mindestteilnehmerzahl von 6 Personen erforderlich ist. Man kann die Touren mit weniger Teilnehmern durchführen, doch dadurch steigt der Preis pro Person dementsprechend. Zu den Gruppentouren zählen beispielsweise Mountainbike Touren auf La Graciosa, das Erkunden von Vulkantunneln, Gruppenwanderungen sowie Exkursionen speziell für Firmen und Betriebe.
Falls Sie nähere Details über die verschiedenen Wanderungen und Angebote erfahren möchten, können Sie die Homepage von Canary Trekking besuchen:

Lanc(z)elot 28-7 ist ein umfassender Reiseführer über die Kanarische Insel Lanzarote.
Der Autor dieses Buches sind Carlos Espinosa, der selbst ein Lanzaroteño ist. Was könnte es besseres geben als einen Reiseführer, der von einem Einheimschen, Insider und Kenner verfasst wurde. Die Übersetzung wurde von Carlos Müller übernommen.
Lancelot 28-7 ist ein zweisprachiger Reiseführer, der über alle schönen und sehenswerten Ecken, Orte und Plätze auf der Insel Lanzarote informiert. Begleitet werden die informativen Texte von schönen Landschauftsaufnahmen.
Hier können Sie sich über bekannte Sehenswürdigketien wie Jameos del Agua oder den Nationalpark der Feuerberge von Timanfaya informieren. Sie bekommen aber auch Anregungen über Ausflüge zu versteckten und einsamen Plätzen der Insel fernab vom Massentourismus. Dieser Führer enthält gute Ideen für Unternehmungen, Ausflüge und Tagestouren.
Mit Hilfe dieses umfassenden, zweisprachigen Führers können Sie die Insel erkunden und sich an der wunderschönen Landschaft erfreuen.
Da auf den Kanaren viele Deutsche leben, entsteht natürlich auch die Situation, in der deutsche Residenten auf den Kanaren den Führerschein machen möchten. Dafür kann die Spanische Sprache ein Problem oder zumindest eine Schwierigkeit darstellen und so die Erfolgsmöglichkeit einschränken.

Damit die Sprache kein Hindernis ist, wird von Klagusch die Möglichkeit geboten, deutsches Lernmaterial für den Führerschein zu erhalten. Außerdem kann man einen Intensivkurs auf Deutsch besuchen. Der Unterricht findet 6 Tage je 4,5 Stunden in der Fahrschule Guatifay in Arrecife statt.
In der Fahrschule steht ein deutsches Computerprogramm für die Vorbereitung zur Verfügung. Für die praktische Prüfung befindet sich in den Lernunterlagen eine Liste mit nützlichen Vokabeln auf Spanisch und Deutsch.
Wer sich in der Fahrschule mit dem deutschen Führerscheinservice einschreibt, der kann gegen eine Kaution das deutschsprachige Lernmaterial erhalten und sich so problemlos auf die Prüfung vorbereiten.
Die praktischen Fahrstunden sin von einer Dauer von 45 Minuten. Es sind mindestens 4 Fahrstunden Pflicht und wer mehr Übung braucht, der kann weitere praktische Fahrstunden nehmen.
Für eine Einschreibung bei Klagusch benötigt man, eine Residencia (Aufenthaltsbestätigung für Residenten, mindestens 6 Monate alt ), eine Wohnsitzbescheinigung, eine Gesundheitsbescheinigung und 2 Passfotos.
Falls Sie den Führerschein auf Lanzarote mit deutschsprachigem Lernmaterial und Unterstützung machen möchten, können Sie weitere Information auf der Site von Klagusch Führerschein Service finden:
Aktive Hilfe für unsere tierischen Freunde
Lanzarote, eine der wunderschönen Kanarischen Inseln, ist für Urlauber ein kleines Paradies.
Hier bleibt kein Touristenwunsch unerfüllt, hier kann man in der Sonne liegen, Wassersport betreiben, sich kulinarisch verwöhnen lassen und noch vieles mehr.
Aber es gibt auch eine sehr deprimierende Schattenseite auf Lanzarote. Lassen Sie uns einmal genauer hinschauen.
Es geht dabei vor allem um Hunde.
Der Hund ist einer der treuesten Begleiter von uns Menschen.
Er geht für uns, für seine Herrchen und Frauchen, durch dick und dünn. Er beschützt uns, gibt uns Zuwendung und ist ein wirklicher Freund.

Auf Lanzarote sieht man das leider oft anders.
Hier gibt es, wie übrigens in ganz Spanien, sog. Hundeauffangstationen. Es soll dem spanischen Gesetz, dass kein Hund frei herumlaufen darf, Genüge tun.
Im Grunde wäre ja erstmal nichts dagegen einzuwenden, wenn streunende Hunde gesammelt würden, um sie dann ihren Besitzern wieder zuzuführen oder vielleicht sogar ein neues Heim für sie zu suchen.
Aber hier wird es ganz anders gehandhabt. Es gibt Hundefänger, die – wie in einem schlechten Kinderfilm – durch die Straßen fahren und jeden freilaufenden Hund, ob mit oder ohne Halsband, einfangen.
Selbst wenn Sie einmal kurz nicht aufpassen und Ihr Hund läuft auf das Nachbargrundstück – vielleicht um seinen Hundefreund zu besuchen – schon kann es passieren, dass Sie Ihren Hund nicht wiedersehen.
Diese eingefangenen Tiere werden dann längstens 21 Tage aufbewahrt.
Und da kommt dann das nächste Elend.
Sie werden oft zusammengepfercht in dunklen, alten Ställen, in kleinen Räumen – oft nur mit Betonboden und nicht zu selten ganz ohne Wasser- geschweige denn Futternäpfe.
Diese Auffangstationen – welch schöne Bezeichnung für eine Hölle – werden entweder gar nicht oder aber täglich mit viel zu scharfen Desinfektionsmittel gereinigt.
Es wird natürlich auch nicht darauf geachtet, ob die Tiere sich verstehen. Das ist den Betreibern völlig egal.
Die Hunde erleben hier wirklich die Hölle.
Oft sehen sie zu, wie Leidensgenossen nach Ablauf ihrer 21-Tage-Frist mit Drahtschlingen aus den Boxen gezogen werden und das nur, um zu sterben.
Aber auch das Sterben ist nicht einfach ein humanitäres Einschäfern, sondern eine weitere, letzte Qual.
Die humanste Variante ist die Giftspritze, oft nicht richtig dosiert. Die Tiere sterben einen qualvollen Tod.
Für wenige Tiere gibt es eine Erlösung. Nämlich dann, wenn ihr Besitzer sie innerhalb der 21 Tage abholt – unter Vorlage eines gültigen Impfpasses und nach Zahlung einer Strafe. Aber das geschieht nur sehr selten.
Nachdem es immer mehr Tierschützer gibt, werden die Hunde zwar oft durch einen Amtstierarzt getötet, aber die Behandlung ist dadurch nicht wirklich humaner geworden.
Und selbst wenn ein Tier wieder aus dieser Hölle entkommen kann – die psychischen und physischen Schäden sind oft sehr schwer und nur mit viel Liebe wieder zu lindern.
Zum Glück gibt es auf Lanzarote mittlerweile einige aktive Tierschützer.
Dazu zählt unter anderem Wau-Wau-Lanzarote.
Es ist ein noch kleiner, gemeinnütziger und privater Verein, der sich zum Ziel gesetzt hat, die Tötungsstationen auf der Insel zu bekämpfen – solange, bis es keine mehr gibt und die Tierschutzgesetze wirklich Bedeutung bekommen.
Wau-Wau-Lanzarote ist auf Spenden angewiesen.
Die Gruppe erhält keinerlei öffentliche Mittel.
Zum einen ist das sehr schade, aber zum anderen macht es diese Gruppe auch unabhängig. Sie können wirklich mit Herz und Verstand arbeiten und unterliegen keinerlei Gefahren der Korruption oder der falschen Kompromisse.
Der Verein ist rund um die Uhr für die Tiere da – nicht nur für Hunde. Auch Katzen, Schafe, Ziegen und Hasen gehören zu ihrem Klientel.
Viele ehrenamtliche Helfer – Ärzte, Flugpaten, Pflegepaten und was sonst alles noch nötig ist – arbeiten im Verein mit.
Zu den Aufgaben des Vereins gehört: befreien, retten, sterilisieren, verarzten, pflegen, impfen, chipen, das Suchen nach einem neuen Zuhause, Begleitung der Tiere auf dem Flug z.B. nach Deutschland, Rettung der Hunde aus den Tötungsstationen und noch so viel mehr.
Die Helfer in diesem Verein sind wirklich rund um die Uhr zu erreichen und stehen auf der Matte – wie man so schön sagt – wenn Not am Mann ist.
Wie schon erwähnt, der Verein ist auf Spenden angewiesen, aber auch auf ehrenamtliche Mitarbeit oder vielleicht wollen Sie einem (oder mehreren) dieser Tiere ein neues, liebevolles Zuhause bieten.
Für jede Art der Mithilfe diesem Treiben ein Ende zu machen werden Ihnen die Tiere und der Verein dankbar sein.
Wenn Sie mehr erfahren wollen über den aktiven Tierschutz auf Lanzarote, dann lesen Sie doch einfach hier weiter:
- Flugpaten gesucht
- www.wauwau-lanzarote.net
Und wenn Sie sich vor Ort erkundigen wollen – hier gibt es viele sehr gute Hotels oder Ferienhäuser auf Lanzarote.
Ein treuer Familienbegleiter
Die Kanarische Insel Lanzarote ist nicht nur eine tolle Urlaubsinsel mit vielen Sehenswürdigkeiten und einem Riesenangebot an erstklassigen Hotels, Apartments, Ferienhäusern und Ferienwohnungen, sondern – zusammen mit den anderen Kanarischen Inseln – auch die Heimat eines ganz besonderen Hundes.

Sein Name ist Dogo Canario.
Der Dogo Canario ist ein kräftiger und urwüchsiger Hund, wird bis zu 68 cm groß und kann auch schon mal 60 kg auf die Waage bringen.
Das Fell ist kurz, rau und sehr pflegeleicht, die Farbe ist falb oder gestromt und die Maske ist immer dunkel.
Sein Kopf ist sehr ausgeprägt und lässt schnell die Zugehörigkeit zur Gruppe der Molosser erkennen.
Molosser ist der Oberbegriff für große und stämmige Hunderassen.
Dazu gehören unter anderem auch der Berner Sennhund, der Boxer und als kleiner Vertreter der Mops.
Traditionell wurden dem armen Tier die Ohren kupiert. Das ist zum Glück mittlerweile in einigen Ländern, auch in Deutschland, verboten.
Im alten Griechenland waren sie bei den Herrschern sehr gefragt.
So nahm Alexander der Große solche Hunde unter anderem auf seine Kriegszüge mit, damit sie Lager und Soldaten bewachen.
Aber lassen Sie sich nicht täuschen.
Der Dogo Canario ist ein großer und massiger Hund, kräftig und robust – aber er ist keineswegs gefährlich.
Sein Wesen ist ruhig und ausgeglichen, er hat starke Nerven und ist ein absolut freundlicher Gefährte auch für Kinder.
Es ist ein Familienhund, der sicher auch seine Familie bewacht und beschützt.
Seine Ausgeglichenheit und Lernfähigkeit wird auch gern als Diensthund für Sicherheitskräfte genutzt.
Aber es ist mit absoluter Sicherheit kein Kampfhund, wenn man diesen Begriff überhaupt verwenden sollte.
Wir sind uns wohl alle einig – ein Hund ist immer das, was der Mensch daraus macht. Zugegeben, es fällt bei der einen oder anderen Hunderasse etwas leichter daraus eine Kampfmaschine zu machen.
Aber der Dogo Canario gehört nicht dazu.
Auch wenn er in Deutschland und da von den Bundesländern Bayern und Brandenburg auf die Liste der gefährlichen Hunderassen gesetzt wurde. Es liegt wohl nur an seinem äußeren Erscheinungsbild.
Man muss also einen Wesenstest durchführen.
Selbst in Holland, dem Land mit den schärfsten Kampfhundebestimmungen, steht der Dogo Canario nicht auf der Liste.
So ganz nebenbei – ich bin dafür, dass alle Hundehalter in geeigneter Weise nachweisen sollten, dass sie wissen wie sie einen Hund vernünftig und artgerecht behandeln. Aber das nur am Rande.

In Spanien ist es übrigens so, dass nicht von vornherein bestimmte Hunderassen als gefährlich eingestuft werden.
Die Spanier gehen vielmehr davon aus, das alle Hunde – egal welcher Rasse – die sich verhaltensauffällig zeigen als gefährlich eingestuft werden können.
Wie schon gesagt – ein Hund ist das, was der Mensch daraus macht.
Aber noch einmal zum Dogo Canario.
Er ist ein sehr beliebter Familienhund auf den Kanaren und eigentlich in ganz Spanien.
Auch in Deutschland kann man mittlerweile einen solchen Hund erwerben.
Der FCI – die Fédération Cynologique Internationale, der größte kynologische Dachverband hat den Dogo Canario im Juni 2001 vorläufig als Rasse anerkannt.
Der Dogo Canario Deutschland e.V. informiert gern über den Hund und wo man einen solchen bekommen kann.
Wenn Sie auf Lanzarote verweilen, dann können Sie gern den Verein Guadaneth in Teguise besuchen.
Laureano Álvarez, der Vorsitzende des Vereins, weiß alles über diesen tollen Hund.
Wenn Sie einen treuen Freund und Begleiter suchen, dann liegen Sie mit dem Dogo Canario richtig.
Läuse sind nicht immer lästig oder schädlich
Lanzarote ist die nordöstlichste der Kanarischen Inseln und gehört insgesamt zum Biosphärenreservat der UNESCO.

Die Ernte der Cochenille Laus
Weite oft schwarze Strände, der versunkene Krater mit Lagune – El Golfo oder die Jameos del Agua – ein Kunstwerk von César Manriques in Lavahöhlen sind nur wenige Gründe für einen Urlaub auf Lanzarote.
Der Massentourismus hat die Insel noch nicht überfallen und die oft hässlichen großen Bettenburgen sind Lanzarote erspart geblieben. Aber es gibt viele sehr schöne Hotels, Ferienwohnungen, Apartments und Ferienhäuser in den unterschiedlichsten Kategorien. Da ist für jeden etwas dabei.
Vielleicht gehören Sie ja auch zu den Menschen, die ein bisschen was über das Ferienziel erfahren wollen.
Dinge, die man nicht unbedingt wissen muss – die aber doch ganz interessant sind.
Dazu gehören die Cochenilleschildläuse.
Wenn wir Läuse hören, dann denken wir immer an Pflanzenschädlinge oder an die krabbelnden und juckenden kleinen Ungeheuer, die fast jedes Kindergartenkind einmal auf dem Kopf hatte.
Aber so ist es nicht immer.
Läuse können durchaus nützlich sein und auch absichtlich aufgezogen werden.
Und dazu gehört eben die schon genannte Cochenilleschildlaus.
Es ist eine Insektenart, die ursprünglich aus Südamerika kommt und dort an Opuntien lebt.
Die Menschen waren es, die diese Laus auf die Kanaren und nach Madagaskar brachten.
Schon im 16. Jahrhundert wurden diese Tierchen genutzt, um mit der ihnen eigenen Karminsäure den roten Farbstoff zum Stoffe färben herzustellen.
Überliefert ist, dass die Dörfer der mexikanischen Regionen Oaxaca und Mixteca jedes Jahr über hundert Säcke Cochenille – das sind etwa 9 Tonnen – an die aztekischen Herrscher als Tribut zahlen mussten.

Eine Cochenille Laus sitzt auf einem Ast
Die Farbe Rot war verbunden mit Sonne, Blut und Tod und überaus wichtig. Und mit Hilfe der Karminsäure der Cochenillelaus konnte man schon damals einen sehr haltbaren und intensiven Rotton herstellen – das Karminrot eben.
Und das haben dann auch irgendwann die spanischen Kaufleute entdeckt und brachten von ihren Beutezügen nach Südamerika die Cochenille mit nach Europa.
Auf Lanzarote ist die Kultivierung der Cochenillelaus eine alte Tradition und wird immer noch betrieben.
Zur Gewinnung des wichtigen Rohstoffes werden die Tierchen von den Blättern der Trägerpflanzen gekratzt, meist in der Sonne getrocknet und – z.B. mit Mörsern – zu sehr feinem Pulver verarbeitet. Anschließend mit heißem Wasser verdünnt und gefiltert. Und schon ist die rote Farbe fertig.
In den vergangenen Jahrhunderten war es einfach eine Notwendigkeit solche Mittel zu verwenden, wenn man bunte Stoffe haben wollte. Schließlich gab es noch keine chemischen Mittel.
Heute ist diese Methode deshalb wieder so wertvoll, weil diese Farbe ungiftig ist und so problemlos zum Einfärben für Stoffe aber auch für Lippenstifte, Cremes oder als Nahrungsmittelfarbe genutzt werden kann.
Dabei ist man auch nicht beschränkt auf die Farbe Rot.
Durch Zusätze wie Zitronensäure oder Kaliumpermanganat gibt es ein Farbspektrum von Beige über Blau und Violett bis hin zu Rosa, Orange und natürlich dem kräftigen Rot.
Übrigens benötigt man zur Herstellung von 50 g Karminfarbstoff ungefähr 150.000 Läuselarven.
Das Zentrum der Cochenille-Zucht auf Lanzarote ist Mala, etwas nördlich von Arrecife an der Westküste der Insel.
Hier gibt es das Colegio las Mercedes und die Direktorin des Colegio gibt schon den Kindern die Tradition des Anbaus und der Verarbeitung der Cochenille näher – vor allem eben auch unter dem Aspekt der Ungiftigkeit und Verträglichkeit des Produktes.
Übrigens kann man aus diesem edlen Naturstoff auch sehr hochwertige Tinte, z.B. für Kunstdrucke, herstellen.
Und?
War doch gar nicht so langweilig, oder?
Bei dem Taschenbuch mit dem Titel Die Möglichkeit einer Insel handelt es sich um einen Trivialroman des französischen Skandalautors Michel Houellebecq.
Das Buch handelt von verschiedenen Zukunftsvisionen, Klontechnologie, zwischenmenschlichen Beziehungen und verloren gegangenen Werten. Der Protagonist des Trivialromans lebt in unserer Zeit und erzählt von seinem Leben, das sich nur um Sex, schöne Frauen und Geld zu drehen scheint. Die Angst vor dem Altern unserer heutigen Gesellschaft wird in diesem Buch als zentrales Thema behandelt. Der Protagonist Daniel hat ebenfalls Angst vor dem Altern und lässt sich deshalb klonen.
Die beiden Klone des Protagonisten werfen im Buch immer wieder Komentare in die niedergeschriebene Lebensgeschichte ihres menschlichen Vorfahren ein. In diesem Buch möchte der Autor den Lesern die verlorengehenden Werte der Gesellschaft vor Augen halten, was ihm eigentlich gelingt. Daniel, der menschliche Vorfahre der Klone, beschwert sich über fehlschlagende Liebesbeziehungen, Alterungsprozess und Depressionen währen seine beiden Klone, die im Jahre 4000 leben, sich über das Fehlen genau dieser Dinge beschweren.
Die Klone lesen die Geschichte ihres menschlichen Vorfahren und trauern aufgrund der unmenschlichen, geklonten und künstlichen Welt, in der sie leben müssen. Es geht in diesem Buch auch um eine Sekte, deren Ziel es eben ist, die Menschen zu klonen und damit unverwundbar und unsterblich aber eben leider auch unmenschlich und ohne jegliches Gefühl zu machen. Letzendlich versucht einer der Klone des Protagonisten aus dieser Welt auszubrechen und macht sich auf die Suche nach einer Insel. Die Insel, die er sucht, ist Lanzarote.
Die Landschaft Lanzarotes ist zugleich sehr ursprünglich und spiegelt eine interessante und von Mythen geprägte Urgeschichte des Vulkanismus wider und ist doch auf der anderen Seite sehr fiktiv und mit ein bisschen Fantasie könnte man sich Lanzarote auch als Science Fiction Landschaft vorstellen.
La Graciosa ist eine kleine aber sehr schöne Insel, die man auch besuchen kann. Es gibt tägliche Verbindungen zwischen La Graciosa und dem nördlichen Hafen von Órzola (Lanzarote).
In Winter (November – Juni)
Órzola – La Graciosa:
10:00 – 11:00 – 12:00 – 13:30 – 16:00 – 17:00 – 18:00 Uhr
La Graciosa – Órzola:
08:00 – 10:00 – 11:00 – 12:30 – 15:00 – 16:00 – 17:00 Uhr
In Sommer (Juli – Oktober)
Órzola – La Graciosa:
10:00 – 11:00 – 12:00 – 13:30 – 16:00 – 17:00 – 18:00 – 19:00 Uhr
La Graciosa – Órzola:
08:00 – 10:00 – 11:00 – 12:30 – 15:00 – 16:00 – 17:00 – 18:00 Uhr
Mehr Infos zu Lanzarote Fähren
Der kanarische Roman Mararía spielt auf der Insel Lanzarote, die mit Vulkanlandschaft, Sanddünen, Höhlen und bizarren Felsformationen sowie bezaubernden Küsten die Menschen in ihren Bann zieht.
Dieses Buch hat ebenso viele Leser in seinen Bann geschlossen und zählt mittlerweile schon als absoluter Kultroman nicht nur auf den kanarischen Inseln. Mararía erzählt die Geschichte einer schönen und sehr eigenwilligen Frau aus einem kleinen Bergdorf der kanarischen Insel Lanzarote. Mararía ist anders als die anderen Frauen vom Land und wird somit bald das Zentrum der Aufmerksamkeit der Männer der Gegend. Mararía verschmäht hingegen die Burschen aus Lanzarote und kann sich nur für einen Mann aus der Fremde begeistern.
Dieses rebellische Verhalten innerhalb der zu dieser Zeit noch so gefestigten Tradition auf Lanzarote ist natürlich der Auslöser für viel Mißgunst, Rache und Hass gegenüber der schönen und eigensinnigen Mararía. Auf Lanzarote hat sich eine Gruppe von Frauenaktivistinnen sogar Mararía genannt und auch ansonsten ist dieses Werk von Rafael Arrozarena mittlerweile bis hinaus über die kanarischen Inseln bekannt und beliebt.
Dieses Buch ist ein angenehmer Begleiter als Lesestoff für einen erholsamen und doch abenteuerlichen Urlaub auf Lanzarote.
Lanzarote mit dem Fahrrad entdecken
Lanzarote einmal anders
Die Kanarischen Inseln sind allgemein ein sehr beliebtes Urlaubsziel. Jede einzelne hat etwas Besonderes zu bieten.
Lanzarote, die nordwestlichste der Kanareninseln, liegt Afrika am nächsten, hat ein ganzjährig sehr mildes Klima, tolle schwarze Strände und jede Menge Sehenswürdigkeiten.
Auf den ersten Blick erscheint Lanzarote, vor allem nach einer langen Zeit der Trockenheit, als langweilige ausgedörrte Landschaft. Aber das stimmt ganz gar nicht.
Überall gibt es immer wieder grüne Flecken inmitten der Geröllwüste.
Zwei besonders schöne Beispiele sind das Tal der 1.000 Palmen bei Haria oder die beeindruckende Weinkultur bei La Geria.
Eine ganz eigene und sehr effektive Art, diese Insel so richtig kennenzulernen, sind Touren mit dem Mountainbike oder dem Rennrad.
Radfahren ist einfach genial, um die Insel zu erkunden.
Es gibt viele sehr schöne Touren im Angebot.
Eine der Touren führt Sie von Playa de la Chucharas über Avenida del Jabillo, vorbei am Wohnhaus von César Manrique, durch den Parque de la Marina, zum Castillo de San José und über Las Caletas wieder zurück zum Playa de la Cucharas.
Besondere Leckerbissen auf der Tour sind das Wohnhaus des Architekten Manrique, die typisch kanarische Baukunst in Arrecife oder die – von Manrique restaurierte – Burg Castillo de San José.
Diese Tour ist ungefähr 20 km lang und man sollte – mit Besichtigungen – rund 3-4 Stunden einplanen. Die Strecke ist, bis auf einen leichten Anstieg nach Tahiche recht eben und führt meist durch bewohntes Gebiet.
Es reicht ein ganz einfaches Stadtrad.
Eine sehr anspruchsvolle Strecke für den erfahrenen Biker mit gutem Trekking- oder Tourenrad führt Sie über entweder 87 km oder, mit einigen Abstechern, über 115 km. Es geht durch sehr hügelige Landschaften und im Timanfaya-Gebirge gibt es auch recht steile Anstiege.
Sie starten in Playa Blanca und fahren über Las Hoyas, El Golfo, Yaiza, ins Timanfaya-Gebirge, nach Tiagua, Mozaga, Uga und wieder zurück zur Playa Blanca.
Ganz besonders beeindruckend auf dieser Tour sind das Fischerdorf Yaiza, die schachbrettartigen Salzpfannen bei den Lagunen von Janubio, die Höhlen von Los Hervideros oder die giftgrüne Lagune im Krater El Golfo.
Falls Sie mit Kindern unterwegs sind, dann sollten Sie diese Tour allerdings nur die ersten 43 km bis Yaiza mitmachen und von dort aus wieder zurückkehren.
Auch eine eher anspruchsvolle Tour ist die Tour von Orzola zum Jameos del Agua, über Arrieta, Haría, Mirador del Rio und Los Molinos zurück nach nach Orzola.
Es geht zwar nur über 47 km, aber es gibt einige sehr starke Anstiege. Die Gesamtsteigung geht über 600 Höhenmeter.
Außerdem gibt es nur wenig bis keinen Schatten.
Voraussetzung ist, neben der guten Kondition, ein intaktes Trekking- oder Tourenrad mit guten Bremsen. Auch einen Helm sollten Sie tragen.
Und auch auf dieser Tour gibt es natürlich eine Menge Sehenswürdigkeiten, so unter anderem die Cueva de los Verdes – ein Teil eines langen Höhlensystems, den Jameos del Agua – ein Schuttplatz wurde Dank des Architekten Manrique zu einem der schönsten Plätze der Welt (so sagte er selber), die weißen Häuser der Fischerdörfer Mujeres und Arrieta, das Tal der 1.000 Palmen und die Palmenstadt Haría.
Am Mirador del Rio liegt vielleicht der schönste Leckerbissen überhaupt – eine Aussichtsplattform mit einer in den Fels gebauten Cafeteria. Auch sie wurde – natürlich – von Manrique geschaffen.
Und dann gibt es noch eine Radtour, die vor allem auch für Kinder geeignet ist.
Sie führt über insgesamt 20 km auf der kleinen Insel La Graciosa (gehört zu Lanzarote) von Caleto del Sebo, zwischen den beiden Inselvulkanen hindurch zum Strand Playa de las Conchas, nach Pedro Barba und wieder zurück nach Caleta del Sebo.
Auf dieser Strecke gibt es absolut keinen Autoverkehr – die kleine Insel ist autofrei, allerdings auch keinerlei Einkehrmöglichkeiten. Also sollten Sie Getränke an Bord bzw. am Rad haben.
Manchmal gibt es Sandverwehungen – dann muss man halt das Rad ein Stück schieben.
Idealerweise nimmt man ein Mountainbike, aber auch mit guten City- oder Trekkingrädern ist die Tour zu meistern.
Das allerschönste an dieser Tour ist die Ruhe, die Einsamkeit. Kein Rummel, kein Massentourismus – hier kann man die bizarre Natur der Vulkankegel und das leuchtende Farbenspiel genießen.
Zum Baden zwischendurch bietet sich vor allem die Bucht bei Pedro Barba an.
Sie können natürlich selbständig diese oder andere Fahrradtouren auf Lanzarote in Angriff nehmen.
Es gibt aber auch das Angebot, an geführten Touren teilzunehmen. Hat auf jeden Fall den Vorteil, dass immer ein Ansprechpartner dabei ist, der sich auskennt.
In Puerto del Carmen und Costa Teguise gibt es etablierte Bike- und Aktivcenter. Hier können sie alles ausleihen, was es für eine Fahrradtour braucht – egal ob Mountainbike, Rennrad, Cityrad, Trekkingrad oder gar GPS-Geräte.
Hier gibt es die fachmännische Wartung für Ihr mitgebrachtes Rad von zu Hause oder eben auch die Durchführung von Exkursionen, Mountainbiketouren, Radtouren oder Wanderungen zu Fuß.
Erleben Sie Lanzarote einmal anders – erleben Sie Lanzarote vom Sattel eines Rades.
Sie werden unvergessliche Eindrücke mit nach Hause nehmen.
Lanzarote ist die östlichste Insel der Kanaren und eine sehenswerte, interessante Vulkaninsel.
Ich selbst war zu Gast in einem sehr schönen Hotel in Playa Blanca, nicht weit entfernt von einem zauberhaften Strand, zahlreichen Badebuchten und dem kleinen Hafen.
Direkt neben meinem Hotel erhob sich ein ehemaliger Vulkan, ein atemberaubender Anblick schon am frühen Morgen, ebenso am späten Abend.
Lanzarote ist sehr geprägt von der Architektur des berühmten Künstlers Cesár Manrique, der aus einer Lavalandschaft zum Teil paradiesische Orte geschaffen hat. So zum Beispiel das berühmte Los Jameos del Agua, ein Labyrinth aus vulkanischen Tunneln und verschiedensten Höhlen. Ich war sehr beeindruckt von dieser architektonischen Leistung und dem Erlebnis allgemein. Ebenso lebt dort eine Krebsart, welche sonst nur in Tiefen um die 2000m vorkommt, das alles ist unglaublich beeindruckend.
In dieser Umgebung fanden und finden zahlreiche Musikkonzerte und Tanzaufführungen statt, ein ganz anderes Hörerlebnis als in einem Konzertsaal, so habe ich es empfunden.
Weiter ging die Reise durch Vulkanlandschaften in den Timanfaya Nationalpark, dort wartete schon ein Kamel auf mich, mit dem es dann auf Erkundungstour durch den Nationalpark ging, ein spannendes Ereignis, wenn man vorher noch nie mit so einem Tier in Verbindung war.
Nationalpark TimanfayaNach einem Abstecher zu dem in den Feuerbergen sich befindenden Geysirs , ging meine Inselrundfahrt weiter, durch typisch kanarische Dörfer, einer noch nie gesehenen Landschaft bis hin zum nördlichsten Aussichtspunkt Lanzarotes, der Meerenge Río. Auch das ist eine Touristenattraktion mit gestaltet von Cesár Manrique. Man kann von diesem Punkt aus auf 3 benachbarte Insel schauen, hin zum Chinijo-Archipel, mit den Inseln La Graciosa, Alegranza, Montaña Clara, und dem Felsen Roque del Este.
Ebenfalls befindet sich dort eine der ältesten Salinen der Kanaren.
Auf dem Rückweg der Inselrundfahrt besuchte ich noch die mit bekannteste Sehenswürdigkeit Lanzarotes, den halb im Meer versunkenen Vulkankrater El Golfo. Dort hat sich über die Jahre hinweg eine Lagune gebildet, mit einer markanten, unglaublich interessanten grünen Farbe.
Die grüne Lagune bei El GolfoAllerdings besitzt diese Lagune im Laufe der Zeit nur noch ein Teil ihrer ursprüglichen Größe, da das Wasser aus noch ungeklärter Ursache mehr und mehr verdampft.
Lanzarote ist eine so unglaublich interessante Insel, das es Spaß gemacht hat, dort seinen Urlaub verbringen zu dürfen.
Architektonisch, landschaftlich ein ganz besonderer Urlaub, den ich nicht missen möchte.
Ich hoffe, ich werden mir einen Urlaub auf Lanzarote sehr bald wieder genehmigen.
oder: Wie wird der Lanzarote Urlaub auch für Kinder spannend
Verreisen mit den Eltern – die Eltern wollen durch die Landschaft wandern und Sehenswürdigkeiten besichtigen – wie langweilig!
Aber nicht, wenn Sie Ihren Kindern den Lanzarote Reiseführer für Kinder in die Hand geben!
Die Erlebnisse und Begegnungen der Geschwister Charly und Henne – die Hauptfiguren in diesem Buch – machen auch Ihre Kinder neugierig.
Sehr kindgerecht und spannend wird die Kanarische Insel Lanzarote beschrieben, aufgelockert durch sehr viele Bilder.
Hier erfahren auch Sie alles Wissenswerte – von den Sehenswürdigkeiten über Tipps für Tagesausflüge, wo sind die besten Strände und wo kann man lecker essen bis hin zu einem kleinen Sprachführer ist alles enthalten.
Und eine Karte der Insel gibt Ihnen immer die richtige Orientierung.
Erkunden Sie Lanzarote mit diesem Buch – oder besser noch: lassen Sie Ihre Kinder den Reiseführer spielen.
Das wird bestimmt ein tolles Erlebnis.






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