Im hart umkämpften weltweiten Automarkt nehmen die Schwellenländer eine immer wichtigere Rolle ein. Volkswagen und General Motors haben das bereits erkannt. Nun lenkt auch der einst weltgrößte Autokonzern seine Aufmerksamkeit auf China, Indien und Co. - und schaut dabei beim Besten ab.
Die Finanzierungslücken bei der spanischen Großbank Bankia werden immer größer. Nach der milliardenschweren Verstaatlichung braucht der Sparkassenriese zusätzliche 19 Milliarden Euro, um über die Runden zu kommen. Damit steht Spanien vor der größten staatlichen Rettungsaktion für ein Unternehmen in der Geschichte des Landes. Die Ratingagentur S&P stuft das Institut auf Ramschniveau herab.
Ausgerechnet Katalonien: Weil die größte und zugleich reichste autonome Region Spaniens kaum noch Geld am Kapitalmarkt erhält, soll nun Madrid für die Finanzierung geradestehen. Für das ohnehin hoch verschuldete Land rückt der Euro-Rettungsschirm damit immer näher.
Trotz Eurokrise will Evonik noch vor der Sommerpause an die Börse gehen. Wie viele Aktien das Unternehmen dabei an den Markt bringen möchte, ist dabei ebenso unklar wie der Preis. Eine Aufnahmen den Leitindex Dax gilt jedoch fast als sicher. Noch kann Evonik aber die Reißleine ziehen - auch in Hinblick auf die Wahl in Griechenland.
Das Zittern bei tausenden Schlecker-Beschäftigten geht weiter: Bis zum 1. Juni muss Insolvenzverwalter Geiwitz einen aussichtsreichen Investor präsentieren, sonst wird der Betrieb eingestellt. Die bisherigen Angebote reichen den Gläubigern nicht aus, darunter auch das von Karstadt-Retter Berggruen. Investoren schrecken vor allem tausende Klagen ehemaliger Mitarbeiter..
Nach dem Debakel von Facebook am Aktienmarkt legt die Formel 1 ihren Börsengang wohl vorerst auf Eis. Geschäftsführer Ecclestone will für das milliardenschwere IPO der Rennserie erst einmal Gras über die Schlappe des sozialen Netzwerks wachsen lassen.
Der Multimillionär und Apple-Chef Tim Cook setzt ein Zeichen: Er nimmt sich selbst von den Dividenden-Zahlungen an Mitarbeiter seiner Firma aus. Die Firma will ab Sommer wieder Dividenden für Aktien ausschütten. Von denen sollen auch Mitarbeiter profitieren.
Deutsche Steuersünder, die Schwarzgeld in der Schweiz deponiert haben, können prinzipiell zwischen zwei Vorgehensweisen entscheiden: Abwarten und hoffen oder Selbstanzeige.
Der Opel-Betriebsrat und die IG Metall feuern im Kampf um die Zukunft der deutschen Standorte verbal gegen die Unternehmensspitze. Die Arbeitnehmervertreter drohen bei der anstehenden Sanierung des Autobauers mit einem offenem Kampf: "Wir sind in der Lage, eine sehr harte Auseinandersetzung zu führen." Das Problem liege auch nicht bei den Mitarbeitern.
Das von Ben Bernanke im Jahr 2002 aufgelistete Waffenarsenal zur Deflationsbekämpfung ist nahezu leer. Fast alles wurde ausprobiert. Das Mittel der Währungsmanipulation mittels des Ankaufs ausländischer Staatsanleihen stünde der Fed bzw. der amerikanischen Regierung noch offen. Es ist die letzte Option.
Das Ausmaß der Zockerei von JP Morgan wird immer erschreckender. Die eingeräumten Verluste von 2 Milliarden Dollar nehmen sich gegen den Einsatz der Bank, mit dem sie am Markt für Kreditausfallrisiken aktiv war, geradezu lächerlich aus. Das geht aus Daten der US-Notenbank Fed hervor.
Die Sonne scheint, der Sommer kündigt sich an und passend dazu hellt sich auch wieder die Stimmung unter Deutschlands Verbrauchern auf. Laut GfK steigt sogar die Bereitschaft für größere Anschaffungen - ein deutliches Zeichen für gestiegene Planungssicherheit und nachlassender Angst vor Arbeitslosigkeit. Risiken gibt es aber dennoch.
Sonderwirtschaftszonen, Treuhandanstalten sowie Arbeitsmarktreformen nach deutschem Vorbild in Euro-Krisenländern: Das sieht angeblich ein Plan der Bundesregierung vor, um für Wachstum in der Eurozone zu sorgen. Doch Berlin hält sich bedeckt.
Die Auftragsbücher der Bauunternehmen sind prall gefüllt. Der Orderwert liegt deutlich über dem Vorjahreswert. Probleme zeichnen sich indes bei den Erlösen ab. Die März-Zahlen hinken hinter den Vergleichswerten von 2012 her, auch die Mitarbeiterzahl geht zurück.
Seit Monaten geistert die Euro-Schuldenkrise durch die Medien. Bei den Verbrauchern stoßen die Debatten um die Euro-Turbulenzen, den Austritt Griechenlands oder die Einführung von Eurobonds mittlerweile auf taube Ohren. Die Themen sind zu abstrakt - "bis zu dem Zeitpunkt, wo die finanzielle Betroffenheit auch unmittelbar spürbar wird bei den Verbrauchern", sagt ein Konsumforscher.
Japans Notenbank belässt den Leitzins auf einem historisch niedrigen Niveau. Eine leichte Besserung der wirtschaftlichen Lage macht es möglich. Die Verbraucherpreise bereits den dritten Monat in Folge. Doch ob das Land der Deflation entkommt, bleibt fraglich.
Die Eurokrise trifft Spaniens Banken noch schwerer als erwartet. Die viertgrößte Volkswirtschaft der EU gerät immer tiefer in den Schuldenstrudel. Die Gefahr, dass Madrid wie schon Griechenland bald Finanzhilfen bei der EU beantragen muss, wächst. Schuld daran ist auch die Groß-Sparkasse Bankia.
Zum zweiten Mal kürt n-tv den "Hidden Champion" - ein mittelständisches Unternehmen, das sich in herausragender Weise um den Erfolg der deutschen Wirtschaft verdient gemacht hat, bisher aber nicht gebührend beachtet wurde. Sieger ist die Otto Bock GmbH.
Klamme spanische Banken und trübe Wachstumsaussichten des Landes lassen auch hierzulande manchen Risikomanager unruhig schlafen. Zahlen der Bundesbank zufolge stehen spanische Schuldner bei deutschen Finanzhäusern mit einem dreistelligen Milliardenbetrag in der Kreide. Betroffen sind nicht nur Banken, sondern auch Versicherungen.
Von 45,7 Zentimeter auf 50,8 Zentimeter: Airbus will künftig Käufern seines A320-Passagierjets breitere Sitze anbieten. Diese seien nicht nur für übergewichtige Passagiere gedacht, heißt es aus dem Konzern, sondern auch für Mütter mit Babys oder "große Football-Spieler".
Schon war von Zerschlagung und weiteren Entlassungen die Rede, nun soll der Karstadt-Retter Berggruen Interesse an Schlecker angemeldet haben. In letzter Minute sondiert er einen möglichen Einstieg. Das letzte Wort haben jedoch die Gläubiger der Drogeriemarktkette.
Dank niedriger Arbeitslosenquote und positiver Konjunktur sind die Deutschen vermögender denn je - und verwirklichen damit beispielsweise ihren Traum vom Eigenheim. Doch nicht alle können dabei finanziell Schritt halten: Immer mehr Haushalte können Schulden nicht mehr zurückzahlen. Insbesondere bei jungen Verbrauchern verschlechtert sich die Zahlungsmoral.
So goldig er auch ausschauen mag, das Schokoladenhäschen von Lindt ist nicht einzigartig, entscheidet der Europäische Gerichtshof. Damit verweigert er Lindt & Sprüngli seine Osterleckerei mit einer europäischen Marke vor der Konkurrenz zu schützen.
So geräuschlos enden nicht alle Tarifkonflikte: In der Chemiebranche einigen sich Arbeitgeber und Gewerkschaft nach der zweiten Runde auf ein Gehaltsplus von 4,5 Prozent für 19 Monate. Daneben ermöglichen sie flexiblere Arbeitszeiten insbesondere auch für ältere Arbeitnehmer und sehen ihren Tarifabschluss deshalb auch als wegweisend für die alternde Gesellschaft.
Die Aktionäre der Telekom verlieren zunehmend die Geduld: Seit Jahren dümpelt der Aktienkurs auf Tiefstwerten und die Dividende ist nicht mehr sicher. Konzernchef Obermann steuert mit neuen Geschäftsfeldern dagegen. Sie sollen Umsatz bringen, doch das braucht Zeit. Bis dahin tritt er die Flucht nach vorne an und greift die Regulierer an.
Angesichts gnadenloser Finanzmärkte wird der Ruf nach Eurobonds lauter. Doch in Deutschland stoßen gemeinsame europäische Anleihen auf starken Widerstand. Und so muss sich die Eurozone wohl nach Alternativen umsehen - doch die Suche gestaltet sich als äußerst schwierig.
Mangelnde Auslastung im Trafo-Bereich von Siemens fürht zu einem umfangreichen Stellenabbau: Rund 500 Arbeiter in Deutschland müssen gehen, die meisten davon in Nürnberg. Auch Mitarbeiter im Ausland bangen um ihre Jobs.
Wohlhabende Chinesen lieben es in Oberklassewagen "Made in Germany" vorzufahren. Besonders BMWs sind schwer gefragt. Mit einer neuen Fabrik will der Autobauer der wachsenden Nachfrage gerecht werden. Fraglich ist allerdings, wie lange China noch das Mekka der Autobauer bleiben wird.





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