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text Die Top 7 der besten Trilogien
2012-05-25T08:50:00+02:00

Warum sich mit einem guten Film beglücken, wenn wir drei haben können? In unserer heutigen Top 7 haben wir uns den besten Trilogien der Filmgeschichte gewidmet. Und so viel sei gesagt, die Auswahl fiel uns alles andere als leicht.

In unseren Top 7-Listen haben wir bisher Filme jeglichen Art und von den verschiedensten Genres unter die Lupe genommen. Doch manchmal ist ein Film eben nicht genug. Getreu dem emergenten Prinzip, dass das Ganze mehr ist als die Summe seiner Teile, entwickelt so mancher Film erst sein richtiges Potential, wenn er im Kontext mit weiteren seiner Reihe gesehen wird. Deswegen haben wir uns in dieser Woche mit Trilogien beschäftigt. Im Prinzip lässt sich über Forsetzungen ja bekanntlich streiten. Doch die Filmlandschaft hat viele bemerkenswerte Trilogien erschaffen, die wir als Ganzes gesehen haben müssen.

Berücksichtigt haben wir dabei nur Filmreihen, bei denen es sich um echte Trilogien handelt. Filmische Werke, die anfangs vielleicht als Trilogie gedacht waren, im Laufe der Jahre aber erweitert wurden, fallen demzufolge raus (als Beispiel seien hier Indiana Jones und Terminator genannt). Genauso wenig konnten wir thematische Trilogien berücksichtigen, in denen vielleicht der selbe Regisseur agierte und eine bestimmte Gesamtbotschaft vermitteln wollte, die einzelnen Teile aber wenig bis gar nichts miteinander zu tun haben (zum Beispiel die Amerika-Trilogie von Sergio Leone).

Die Top 7 der besten Trilogien (7 Bilder)

7. Drei Farben: Blau, Rot, Weiß – in perfekter Harmonie
Die Filme von Krzysztof Kieslowski sind kleine Kunstwerke, und das zwar jeder für sich, doch vor allem als Ganzes. Für die Titel verwendet der Regisseur die drei Farben der französischen Nationalflagge, für die Motivik den Wahlspruch Freiheit, Gleicheit, Brüderlichkeit. In jedem der drei Filme (den Anfang macht Drei Farben – Blau mit Juliette Binoche) wird eine dieser Thematiken entweder auf tragische oder ironische Weise behandelt. Jeder Film für sich ist ein vielschichtiges Drama, das durch Schauspiel, Musik und Handlung überzeugen kann. Alle zusammen genommen bilden sie eine perfekt geschlossene Einheit mit vielen internen Verknüpfungen und einem stimmigen Abschluss der Reihe.

6. Tanz der Teufel – Zombies, Blut und Kettensäge
Für Fans von Trash und originellen Horrorkomödien zählt die Filmreihe von Tanz der Teufel wohl zu den beliebtesten Trilogien. Dies ist vor allem Bruce Campbell als trotteligem Ash zu verdanken, der seinem Charakter und somit den Filmen Kultstatus verlieh. Während die ersten beiden Teile eine ziemlich ähnliche Story erzählen, tobt sich Regisseur Sam Raimi im dritten Teil so richtig aus. In Armee der Finsternis reist Ash versehentlich ins Mittelalter zurück, um dort gegen Untote aller Art zu kämpfen. Der trashige Splatter-Look und die selbstironische Grundstimmung machen die Trilogie zu einem spaßigen Horrorspektakel.

5 Bourne – Von der Identitätskrise bis zum Ultimatum
Wohl kaum einer hätte vor Die Bourne Identität gedacht, dass Matt Damon das Zeug zum knallharten Actionheld und Geheimagenten besitzt. Doch der junge Oscargewinner konnte uns vom Gegenteil überzeugen und erschuf mit der Rolle des Jason Bourne ein erfrischendes Agenten-Pendant zum britischen James Bond. Der erste Film der Reihe startete stark mit einer ausgeklügelten Story und einer temporeichen Erzählweise. Doch die nächsten beiden Teile, Die Bourne Verschwörung und Das Bourne Ultimatum, konnten sogar noch etwas oben drauf setzen. Für viele zählt sogar der dritte Teil, in dem Ein-Mann-Armee Jason Bourne immer noch den Rätseln seiner Vergangenheit auf der Spur ist, als der beste der Reihe.

4. Die Dollar-Trilogie – Sergio Leone macht Eastwood zum Star
Die Rolle des Namenlosen verschaffte Clint Eastwood einen Namen in der Filmbranche. Mit charakteristischem Hut, Poncho und Zigarillo im Mundwinkel hilft der schweigsame Reiter da, wo es Probleme gibt. Ohne Frage gehört die Dollar-Trilogie, mit Für eine Handvoll Dollar, Für ein paar Dollar mehr und dem Prequel Zwei glorreiche Halunken, zu absoluten Klassikern unter den Italo-Western. Allein schon der charismatische Clint Eastwood, seine unaussprechliche Präsenz und seine legendären Sprüche machen die Filme zu einen cineastischem Ereignis.

3. Der Herr der Ringe – Fantasy auf höchstem Niveau
Ein Ring, sie zu knechten, sie alle zu finden, ins Dunkel zu treiben und ewig zu binden. Mit der monumentalen Bestseller-Verfilmung nach J.R.R. Tolkien gelang es Regisseur Peter Jackson, seine Fans auch ewig an ihn zu binden. Mit Der Herr der Ringe -Trilogie schuf er ein meisterhaftes Fantasy-Epos, dass seines gleichen Sucht – sowohl was die filmischen Werke, als auch die Masse der Anhänger betrifft. Millionen von Zuschauern auf der ganzen Welt begleiteten den Hobbit Frodo und seinen treuen Gefährten Sam auf eine todesmutige Reise durch eisige Gebirge und verwahrloste Ebenen. Und alle starten gespannt auf den kleinen Mann aus dem Auenland, als er endlich sein Ziel erreicht hat und dann doch kurz vor dem Scheitern steht. Insgesamt konnte die Filmreihe 17 Oscars abstauben und hob damit Peter Jackson auf ewig in die Annalen des Hollywood-Olymps.

2. Star Wars – Die Macht ist mit George Lucas
Selbstverständlich ist hier von der ursprüngliche Trilogie die Rede, die 1977 mit Krieg der Sterne begann und bis 1983 mit Die Rückkehr der Jedi-Ritter über die Kinoleinwände flimmerte. Mit (für damalige Verhältnisse) erstklassen Spezialeffekten, einer klassischen, aber packenden Heldengeschichte und einem der wohl größten Story-Twists der Filmgeschichte, gehört die Science-Fiction-Trilogie zu den besten Filmreihen überhaupt. Und nicht nur Nerd-Herzen schlagen höher, wenn zu Anfang jedes Films der monumentale Eröffnungstext in den Weiten des Weltalls verschwindet. Die legendären Kampfszenen mit Lichtschwerten oder den ausgezeichneten Charakteren mit weit gefächtertem Sympathiefaktor müssen wir an dieser Stelle eigentlich schon gar nicht mehr erwähnen. Die Star Wars-Trilogie gehört einfach in jedes gut sortiere DVD/Blu-ray-Regal.

1. Der Pate – Aufstieg und Fall einer Mafiafamilie
Mit dieser Platzierung mache ich euch ein Angebot, dass ihr wahrlich nicht ablehnen könnt. Das imposante Familienepos über die italienische Einwandererbande Corleone ist nicht nur eine Geschichte über die Entwicklung der Mafia, sondern gibt uns vor allem einen Einblick in die seelischen und moralischen Abgründe eines Familienoberhaupts, das im Laufe der Trilogie einige Höhen und Tiefen durchleben muss. Michael (Al Pacino) übernimmt im ersten Teil Der Pate die Geschäfte seines Vaters, dem großen Don Vito Corleone, und ist so maßgeblich an der Entwicklung der Mafia in den nächsten Jahrzehnten beteiligt. Die Erkenntnis, dass man als Mafiaboss nicht nur viel gewinnen kann, sondern auch umso mehr zu verlieren hat, ist eine der große Stärken der Trilogie, um nur eine zu nennen. Francis Ford Coppola ist mit seiner Mafiasaga einfach ein Meisterwek gelungen.

Welche Trilogie hättet ihr gerne in der Liste gesehen?

Bild zu:  Die Pate-Saga gehört zu den besten Trilogien der Filmgeschichte © Paramount


feed text Mit George Clooney nach Hawaii
2012-05-25T15:02:00+02:00

Erlebe einen traumhaften Hawaiiurlaub bei dir zuhause. Der Oscar- und Golden Globe- Gewinner The Decendants kommt auf DVD und Blu Ray heraus. Moviepilot verlost paradiesische Preise. Zieh schonmal die Sonnenbrille an und pack das Hawaiihemd ein.

Geniesse die hawaiianische Sonne, das entspannende Meeresrauschen von Kaua’i und dazu einen Blue Hawaii. Urlaub, wie er sein soll. All das kannst du in den eigenen vier Wänden erleben. Gewinne mit freundlicher Unterstützung von 20th Century Fox Home Entertainment
DVDs und Blu-Rays zu The Descendants – Familie und andere Angelegenheiten.

Matt King (George Clooney) wird vollkommen aus der Bahn geworfen. Seine Frau Elizabeth wird bei einem Unfall verletzt und fällt ins Koma. Als wäre ein Schock nicht genug, erfährt er, dass sie seit geraumer Zeit eine Affäre hatte. Von nun an muss er sich um seine beiden Töchter Alexandra (Shailene Woodley) und Scottie (Amara Miller) kümmern, die ihn nur als Ersatzvater ansehen und den Mann finden, mit dem Elizabeth ihn betrogen hat.

Wirf einen Blick auf den Trailer:

Regisseur Alexander Payne, hat zwar noch keine üppige Filmografie vorzuweisen, doch für ihn zählt Klasse statt Masse. Der mehrfach Oscar-, und Golden Globe prämierte Regisseur, bekannt für seinen schwarzhumorigen und satirischen Blick auf die Gesellschaft, ist verantwortlich für Filme wie Sideways und About Schmidt. Beide von Kritikern, wie auch von der moviepilot-community mit Begeisterung aufgenommen. The Descendants – Familie und andere Angelegenheiten basiert auf dem Roman von Kaui Hart Hemmings.
George Clooney gibt nach seiner Leistung als Darsteller und Regiesseur in The Ides of March – Tage des Verrats eine weitere Kostprobe seiner schauspielerischen Wandlungsfähigkeit. Erlebt eine Zusammenarbeit von Regisseur und Darsteller auf einem ganz hohen, eigenen Niveau.

Ihr habt diesen Film im Kino verpasst oder wollt ihn nochmal sehen? Dann holt euch dieses Filmjuwel bei amazon. Erlebt nicht nur atemberaubende Landschaftsaufnahmen in bester Qualität – auch das Bonusmaterial kann sich sehen lassen: exklusive Featurettes, Behind-the-Scenes Material und entfallene Szenen geben einen noch tieferen Einblick in die Geschichte und ihre Entstehung.

Bonusmaterial auf der Blu-ray:

Am Set mit George Clooney
Filmemachen mit Regisseur Alexander Payne
Das Casting
Musikvideos
Die wirklichen Nachfahren
Historischer Stummfilm “The World Parade – Hawaii”
Eine Unterhaltung mit George Clooney und Alexander Payne
Original Kinotrailer

Bonusmaterial auf der DVD:

Am Set mit George Clooney
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Gewinnt 3×1 DVD und 2×1 BluRay

Beantwortet einfach folgende Frage:

Viel Glück wünschen dir deine Mai Tai-schlürfenden moviepiloten.

Es gelten unsere allgemeinen Teilnahmebedingungen für Gewinnspiele, die ihr HIER nachlesen könnt. Wir bedanken uns bei 20th Century Fox Home Entertainment für die Bereitstellung der Preise. © 20th Century Fox Home Entertainment. All Rights Reserved.

Bild zu:  Hawaii sweet Hawaii - George Clooney im Paradies © 20th Century Fox Home Entertainment

text Exorzist-Remake als Mini-Reihe
2012-05-25T15:00:00+02:00

Der Exorzist bekommt eine TV-Adaption. Regisseur Sean Durkin (Martha Marcy May Marlene) verfilmt den Horrorklassiker als zehnteilige TV-Serie.

Das Kino hat viele große Kämpfer kommen und gehen sehen, aber das Böse ist einfach nicht klein zu kriegen. In einer seiner übelsten Formen konnten wir es im Horrorklassiker Der Exorzist bewundern. Im Film befällt das Böse die 12-jährige Regan (Linda Blair), deren beänstigende Charakterwandlung mittlerweile legendär ist. Im allgemeinen Remake-Wahn war eine Bearbeitung des Stoffes von Der Exorzist beinahe zu erwarten, doch dieses Projekt hebt sich von anderen Neuverfilmungen ab: Wie Vulture berichtet, kommt Der Exorzist als zehnteiligie Miniserie ins Fernsehen.

Interessant wird die Serie auch durch die Auswahl des Regisseurs: Sean Durkin hat im letzten Jahr mit seinem Regiedebüt Martha Marcy May Marlene die Kritiker begeistert. Im Film wird die Protagonistin zwar nicht von einem Dämon, aber von Alpträumen und Realitätsverlust heimgesucht. Sean Durkin hat also bewiesen, dass er seelische Abgründe inszenieren kann.

Der Plot der Serie muss eher als eine Art Vor- und Nachbereitung von Der Exorzist verstanden werden. Sie erzählt einerseits die genaueren Umstände, die zur dämonischen Bessenheit Regans führten, andererseits werden die Auswirkung der Teufelsaustreibung auf die Familie MacNeil dargestellt. Diese sind natürlich alles andere als positiv und so bleiben Ärzte und Priester auch in der Serie beschäftigt.

Im Übrigen erwarten uns weitere TV-Exorzismen. Transformers-Producer Don Murphy arbeitet an einer Serie mit dem Namen The Exorcist Handbook. Dem Produzent zu Folge wird es sich – ein Seitenhieb an das oben genannte Projekt – ausdrücklich nicht um ein Remake handeln. The Exorcist Handbook erzählt die Geschichte eines Mannes, der zum Teufelsaustreiber wird, um seine große Liebe zu retten.

Wollt ihr mehr Exorzismen auf euren TV-Bildschirmen?

Bild zu:  Der Exorzist kommt ins TV © Warner Bros.

Gary Oldman wird bald den Schöpfer von Robo-Cop spielen. Viel interessanter als diese Casting-Meldung ist jedoch, dass der Mann mit den tausend Gesichtern der erfolgreichste Schauspieler aller Zeiten ist.

Manche Dinge müssen ausgesprochen werden, um sie in ihrer vollen Tragweite zu begreifen. In einer Nachricht des Hollywood Reporters über das Casting von Gary Oldman für den neuen RoboCop -Film fällt ein bedeutungsschwerer Nebensatz: “Oldman has the distinction of being the top-grossing actor of all time.” Er ist also der Schauspieler, dessen Filme zusammengerechnet das höchste Einspielergebnis aller Zeiten für sich beanspruchen. Kein Wunder, beinhaltet die Filmografie doch Einträge aus der Harry Potter-Reihe sowie die Batman-Filme von Christopher Nolan.

Box Office Mojo etwa berechnet aus der Filmografie des Briten ein Gesamteinspielergebnis von 2.265.456.319 Dollar und das nur für den US-Markt. Durchschnittlich spielt ein Gary Oldman-Film rund 70 Millionen in den Staaten ein. Was lernen wir daraus? Wen interessiert schon ein Oscar! Geld regiert die Welt und Gary Oldman ist der heimliche Magnat der Hollywood-Blockbuster. Ich persönlich habe ja schon immer geglaubt, dass alle nur in Inception gerannt sind, weil sie dachten, dass auch hier Gary Oldman mitspielt.

Im neuen RoboCop-Film von José Padilha spielt Mr. Awesometastic Oldman übrigens eine neue Figur namens Norton, einen Wissenschaftler, der für die Erschaffung des RoboCop verantwortlich ist.

Bild zu:  Gary Oldmans Awesomeness beschäftigt die Wissenschaft bis heute © Kinowelt

Nach langer Vorbereitungszeit und einigen Zwischenfällen können die Dreharbeiten zur Mad Max-Forsetzung endlich beginnen. Darstellerin Charlize Theron kündigte den Start für den 2. Juni an.

Da mausert sich jemand zur Science Fiction-Expertin: Im August ist Oscarpreisträgerin Charlize Theron im heiß ersehnten Prometheus – Dunkle Zeichen zu sehen und bereits im Juni beginnen die Dreharbeiten für ihr nächstes Sci Fi-Projekt. Die Forsetzung der australischen Actionreihe Mad Max kann endlich mit den Dreharbeiten beginnen. Das Projekt steht zwar seit knapp zwei Jahren in den Startlöchern, jedoch musste der Drehbeginn wegen Zwischenfällen in der australischen Wüste mehrmals verschoben werden. Nun steht dem Start der geplanten Trilogie nichts mehr im Wege.

Im Mittelpunkt von Mad Max: Fury Road steht der Polizist Max (Tom Hardy), der in einer postapokalyptischen Welt eine Gruppe von Frauen beschützen muss. Denn in dieser Dystopie sind schöne Frauen wie The Five Wives ein kostbares Handelsgut.
Auf den als Dreiteiler geplanten Projekt folgen noch zwei weitere Filme, zum einen Mad Max: Furiosa, der 2014 in unsere Kinos kommen soll, und ein dritter, dessen Titel noch unbekannt ist.

Ende der Siebziger Jahre begründete Mad Max die Karriere des Schauspielers und späteren Regisseurs Mel Gibson. Auf den erfolgreichen Actionthriller folgten die Forsetzungen Mad Max II – Der Vollstrecker und Mad Max III – Jenseits der Donnerkuppel, die noch immer mit ihrer psychedelischen Atmosphäre beeindrucken konnten. Der Star der Actionreihe wird in der aktuellsten Fortsetzung leider nicht mit von der Partie sein. Tom Hardy, Charlize Theron und Nicholas Hoult werden ihn aber sicherlich gut vertreten.

Auf ScienceFiction.com der 2. Juni für den verspäteten Drehstart angegeben. Wann der Film von George Miller, der auch die frühere Trilogie dirigierte, zu uns in die Kinos stößt, ist noch nicht bekannt.

Freut ihr euch auf den neuen Mad Max?

Bild zu:  Charlize Theron im Science Fiction Horror Prometheus © Fox

Dass Lindsay Lohan trotz vergangener Eskapaden in die Rolle der Elizabeth Taylor schlüpfen darf, ist ja bereits bekannt. Jetzt wurden aber erste Bilder von der Anprobe veröffentlicht und mit Grant Bowler steht nun auch der Richard Burton-Mime fest.

Alle, die bislang noch daran zweifelten, dass Lindsay Lohan nach allerhand privater Eskapaden tatsächlich mit den Dreharbeiten zum TV-Biopic Liz & Dick beginnen wird, dürfen ihre Skepsis nun begraben. Wir berichteten ja schon im letzten Monat davon, dass Lohans Verkörperung der Leinwandgöttin Elizabeth Taylor offiziell bestätigt wurde. Jetzt erschienen außerdem Fotos von der Kleideranprobe, die uns einen ersten Eindruck vermitteln sollen.

Sich Lindsay Lohan wirklich als Verkörperung der sinnlichen Darstellerin aus Cleopatra vorzustellen, fällt dank fehlender Perücke zwar immer noch schwer (ganz zu schweigen von ihrer doch sehr schmalen Figur), aber es freut uns zu sehen, dass es mit den Vorbereitungen zum Dreh voran geht. In unserer Galerie könnt ihr schon mal den Vergleich zwischen Original und Kopie anstellen.

True Blood-Star mit Lindsay Lohan in TV-Biopic (7 Bilder)

Außerdem wurde jetzt die nach der Verpflichtung von Lindsay wohl zweitwichtigste Entscheidung zum Film getroffen. Mit Grant Bowler aus True Blood wurde laut The Playlist nun die Besetzung für Taylors zweifachen Ehemann Richard Burton gefunden. Der Neuseeländer wirkte bislang vor allem in amerikanischen, australischen und neuseeländischen Filmen und TV-Serien mit. Fans von True Blood wurde er in der dritten Staffel als Werwolf Cooter bekannt, aber auch in Killer Elite war er letztes Jahr neben Jason Statham und Robert De Niro zu sehen. Mit seiner Rolle als bedeutender Film- und Bühnenschauspieler Richard Burton könnte er die Karriereleiter steil nach oben klettern.

Das vom US-Bezahlsender Lifetime TV produzierte Biopic Liz & Dick beschäftigt sich vor allem mit dem skandalträchtigen Liebesleben des legendären Hollywood-Paares, das sich zwei Mal das Ja-Wort gab – und sich auch zwei Mal wieder scheiden ließ. Die beiden Exzentriker konnten bis zuletzt nicht voneinander lassen, hielten es aber scheinbar auch nicht auf Dauer miteinander aus. Warten wir ab, auf welchem Niveau sich der TV-Film dieser Geschichte annehmen wird – und ob Grant Bowler und Lindsay Lohan es schaffen werden, die besondere Chemie zwischen Elizabeth Taylor und Richard Burton auf den Bildschirm zu transportieren.

Könnt ihr euch Lindsay Lohan und Grant Bowler als passende Besetzung vorstellen?

Bild zu:  Original und Kopie. © Paramount / TV3 / TMZ.com / Splash News / MGM / moviepilot

3Sat zeigt heute Lola von Rainer Werner Fassbinder. Wer große darstellerische Leistungen sehen will und vor robusten Zynismus nicht zurückschreckt, entdeckt hier einen wahren deutschen Filmklassiker.

Coburg 1957: Der neue Baudezernent, Herr von Bohm (Armin Mueller-Stahl), tritt in der Kleinstadt sein Amt an. Durch seine korrekte und unbestechliche Art wird er schnell unbeliebt in der allseits korrupten Gesellschaft, die sich gegenseitig die profitablen Happen des Wirtschaftswunders der Adenauer-Ära zuschiebt. In der Gemeinde herrscht der Baulöwe Schuckert (Mario Adorf). Treffpunkt der Honoratioren der Stadt ist seine Villa Fink, ein florierendes Bordell. Dort werden die geschäftlichen Beziehungen und Liebesdienste ausgehandelt. Star im Bordell ist die bezaubernde Marie-Luise, unter den Männern besser bekannt als Lola (Barbara Sukowa), die schärfste Hure der Stadt. Der hochmoralische von Bohm deckt Schuckerts Machenschaften auf und will die Wahrheit ans Licht bringen. Doch Schuckert weiß, wie er sich von Bohms Schweigen erkauft: Er verspricht ihm Lola.

Bei Lola von Rainer Werner Fassbinder stimmt alles: die Ausstattung der fünfziger Jahre, die grelle Ausleuchtung der Szenerie, die Darstellerleistung. Barbara Sukowa spielt ihre Lola herb und leidenschaftlich, Mario Adorf ist vulgär und vital, Armin Mueller-Stahl selbstgerecht und doppelmoralisch. Die Geschichte von Lola überzeugt ebenfalls, eine Liebesgeschichte, angesiedelt zwischen Sex und Macht, ein Tauschhandel. Lola stellt die Heuchelei der Nachkriegszeit, den Opportunismus und die Korruption an den Pranger. Der Film (der neben Die Ehe der Maria Braun und Das Leben der Veronika Voss zur Wirtschaftswunder-Trilogie gehört) zählt zu den klügsten und schärfsten über das westliche Deutschland.

Lola ist einer der besten Filme des Rainer Werner Fassbinder, der nicht nur zu den produktivsten deutschen Filmemachern, sondern auch zu den herausragenden zählt. Am 10. Juni vor 30 Jahren starb Rainer Werner Fassbinder. Er wurde nur 37 Jahre alt. Die Würdigung des großen Regisseurs beginnt bereits jetzt. Verschiedene seiner 44 Filme läufen auf diversen Sendern in der nächsten Zeit. Eine echte Möglichkeit, Fassbinder zu entdecken.

Was: Lola
Wo: 3Sat
Wann: 22.25 Uhr

Was läuft bei euch heute im TV?

Bild zu:  Lola © Tobis

text Holy Motors begeistert in Cannes
2012-05-25T11:13:00+02:00

Seit 1999 müssen die Fans auf einen neuen Spielfilm von Leos Carax warten. Wenn wir den Kritikern in Cannes glauben, hat sich die Geduld für Holy Motors gelohnt. Wer hätte das bei einem Film mit Eva Mendes und Kylie Minogue erwartet?

Die Weise vom exzentrischen Regisseur, der nur alle paar Jahre einen Film zustande bringt, ist abgestanden und ausgelutscht. Aber auf Léos Carax trifft sie trotzdem zu. Nach dem ebenso gefeierten wie überteuerten Die Liebenden von Pont-Neuf (1991) dauerte es acht Jahre, bis er mit dem umstrittenen Pola X (1999) nachlegte. Das folgende Jahrzehnt verbrachte der pressescheue Franzose mit dem englischsprachigen Projekt Scars, dessen Finanzierung allerdings nie aufgebracht wurde. Abgesehen von Kurzfilmen wie seinem Segment in Tokio! gab es von Leos Carax nichts in Spielfilmlänge zu sehen. Bis jetzt. Denn diese Woche feierte sein neuer Film Holy Motors beim Festival Cannes Premiere. Für einen ersten Eindruck lohnt sich der Blick auf den verrückten Trailer sowie ein offenes Ohr für die Stimmen der Kritiker.

Leos Carax’ Stammdarsteller Denis Lavant spielt in Holy Motors Monsieur Oscar, der im Laufe des Films in die verschiedensten Rollen schlüpft, mal als Bettlerin, Bänker, Killer oder Familienvater (Quelle: Film-Zeit.de). Für seinen neuen Film konnte Leos Carax außerdem ein eklektisches Ensemble mit Kylie Minogue, Eva Mendes und Michel Piccoli gewinnen. Doch Holy Motors scheint, wenn wir den Kritiken glauben, vor allem dem vielseitigen Denis Lavant zu gehören.

Im Guardian zeigt sich Peter Bradshaw begeistert: Leos Carax’ Holy Motors ist bizarr und wunderbar, reichhaltig und seltsam – total verrückt, um ehrlich zu sein. Er ist launisch, Kaleidoskop-artig, schwarzhumorig und exzentrisch [...]; er ist bezaubernd und überwältigend. Dieser Film mag ein Gewinner sein oder nicht – obwohl ich denke, dass er tatsächlich die Goldene Palme bekommen könnte – aber ernsthaft: Genau deswegen snd wir alle nach Cannes gekommen: Für etwas anderes, experimentelles, einen Kampf gegen Windmühlen, einen großen Sprung über die Barrieren der Normalität von jemandem, der spürt, dass die Möglichkeitend es Kinos noch nicht von konventionellen, realistischen Dramen erschöpft wurden. Manche mögen ihn affektiert und ärgerlich finden. Ich empfand ihn als schwerelos und euphorisch.

Wenke Husmann schreibt für die Zeit, dass Leos Carax gar das Bewusstsein erweitere: Holy Motors ist voller Momente großer Verstörung. Und irgendwann bekommt man den dringenden Eindruck, dass sich dieser Monsieur Oscar nach nichts mehr sehnt, als nach einem Ich, das ihm ganz allein gehört. “Who were we”, singt Kylie Minogue in einer der zartesten Szenen für ihn. [...] Leos Carax’ Holy Motors ist ebenso irre wie weise.

Selbst der nicht sonderlich experimentierfreudige Hollywood Reporter zeigt sich von Holy Motors überwältigt: “Berauschend, undurchsichtig, herzzerreißend und komplett meschugge” nennt Megan Lehmann den Film. Dass sich viele Kritiker in die überwältigte Aufzählung von Adjektiven flüchten, macht Holy Motors jedenfalls nur noch interessanter.

Bild zu:  Denis Lavant in Leos Carax' Holy Motors © Wild Bunch

Die Vorproduktion für die Fortsetzung von Die Tribute von Panem ist im vollen Gange. Jetzt ist sogar Robert Pattinson für eine Rolle im Gespräch. Dabei will der Twilight-Darsteller sich doch eigentlich in seriöseren Rollen beweisen.

Bevor sich ein Raunen durch die Menge verbreitet, können wir euch erst einmal beruhigen. Dass Lionsgate für seine Forsetzung Die Tribute von Panem 2 – Catching Fire den Twilight-Mimen anheuern will, ist momentan nur Spekulation. Weder vom Studio noch von Robert Pattinson sind zu der Thematik irgendwelche Aussagen gemacht worden. Und trotzdem hält sich laut bsckids das Gerücht, dass Robert Pattinson im Die Tribute von Panem – The Hunger Games -Nachfolger die Rolle des Finnick Odair übernehmen könnte. Eigentlich hatte das Studio angekündigt, für ihre neue Blockbusterreihe auf keinen Fall einen Twillight-Darsteller zu casten. Und auch Robert Pattinson wollte nicht mehr als Teeniestar agieren und sich lieber ernsteren Rollen widmen. Dass sie auf Pattinson als Steckenpferd zurück greifen könnten, klingt jedoch plausibel.

Derzeit ist Robert Pattinson erst einmal in Cannes mit der Promotion für seinen neuen Film Cosmopolis beschäftigt. In dem Film spielt er einen arroganten Milliardär, der an einem Tag sein ganzes Imperium zerbrechen sieht. Regisseur David Cronenberg war von der Arbeit mit dem jungen Schauspieler so angetan, dass er sich eine weitere Zusammenarbeit vorstellen könnte. /Film berichtet, dass ein neues Filmprojekt zwischen Schauspieler und Regisseur sogar schon in Planung ist. Pattinson äußerte sich auch bereits dazu: Cronenberg und ich machen einen weiteren Film, doch ich weiß noch nicht, wann die Dreharbeiten beginnen. Die ersten Aufnahmen werden in den USA gemacht und es verspricht, ziemlich abgefahren zu werden. Die nächsten zwei bis drei Jahre werden sehr entscheidend für mich. Jetzt kann alles passieren.

Um was für ein Projekt es sich handelt, können wir höchstens erahnen. Beide haben Filmprojekte auf ihrer Liste, an denen sie in den nächsten Jahren arbeiten wollten. So hatte Cronenberg zum Beispiel Interesse an der metaphyischen Liebesgeschichte As She Climbed Across the Table bekundet. Pattinson dagegen war im Gespräch für Maps to the Stars, das aber schon längerer Zeit auf Eis liegt.

Neben seinen geplanten Projekten Mission: Blacklist, einem Film über den ehemaligen Irak-Präsidenten Saddam Hussein, und The Rover von David Michôd hat Pattinson jetzt auch die Teilnahme an einem weiteren Film bestätigt. So soll er in dem Musikfilm The Band über die gleichnamige Gruppe von Musikern eine Rolle bekommen. Wir sehen also: Der junge Schauspieler ist in den nächsten Jahren schwer beschäftigt. Ob da noch Zeit für einen Auftritt in Catching Fire bleibt, wird sich zeigen.

Was haltet ihr von den neuen Projekten von Robert Pattinson?

Bild zu:  Robert Pattinson in Cosmopolis © Falcom

text Anderson, Aliens, Zeitmaschinen
2012-05-25T10:10:00+02:00

Diese Woche präsentieren wir euch Scifi-Action mit Men In Black 3, den Top7 der Zeitreise Filmen, Moonrise Kingdom, einen Drogenkrieg in Act of Valor und The Yellow Sea.

Wie jeden Freitag ist auch heute wieder Screeen!-Time. In dieser Woche melden wir uns von der Premiere zu Men in Black 3, die mit über 7000 Zuschauern in der o2-Arena stattfand. Dazu gibts Interwiews mit Will Smith und Regisseur Barry Sonnenfeld, die verraten wie es war nach über 10 Jahren zu den stylish gekleideten Alienjägern zurückzukehren.

In der Top 7 geht es diese Woche, wie bei den MIB, ebenfalls quer durch die Historie. Wir schauen uns an, wie Leute die nicht Smith heißen gepflegt durch die Zeit reisen. Und ehe ihr euch fragt warum das Murmeltier und ein gewisser Hasenfreund namens Donnie nicht vorkommen: Wir haben für diese Top 7 Filme genommen in denen die Zeitreise eindeutiges und beherrschendes Plotelement ist. Also keine Loops und Sidesteps.

Außerdem startet diese Woche Moonrise Kingdom – der neue Film von Regieexzentriker Wes Anderson. Darin nehmen zwei Kinder ihr Schicksal selber in die Hand und büxen aus – während die Erwachsenen absolut überfordert reagieren. Auf unserer moviepilot-Preview fragten wir die Zuschauer nach ihrer Meinung zum Film.

Die Starts der Woche
- Men in Black 3
- Moonrise Kingdom
- Act of Valor
- The Yellow Sea

Frage der Woche: Welches ist euer Lieblingsmärchen und warum?

Bild zu:  SCREEEN! Themen © moviepilot

Nach dem Erfolg von The Avengers stehen allerlei neue Filme mit Marvelhelden an. Zur Zeit werden die Casts komplettiert. Heiße Kandidaten sind Mads Mikkelsen für Thor 2 und Ashley Hamilton für Iron Man 3.

Den Cast für Thor 2 und Iron Man 3 zusammenzustellen, ist ja eigentlich nicht sonderlich schwierig. Die prominentesten Stellen als Superhelden sind bereits von Chris Hemsworth und Robert Downey Jr. besetzt. Da Handlanger für Superhelden seit Robin out sind, können Reizpunkte am besten bei der Besetzung neuer Bösewichte gesetzt werden. An diese Formel hält sich auch Marvel. Wie /Film.com berichtet, sind Mads Mikkelsen für Thor 2 und Ashley Hamilton für Iron Man 3 im Gespräch.

Wir beginnen mit dem beliebten Dänen, der bereits in James Bond 007 – Casino Royale seine Qualitäten als Bösewicht unter Beweis gestellt hat. Zur Zeit ist Mads Mikkelsen mit dem dänischen Film The Hunt bei dem Filmfest von Cannes zu sehen. Er befindet sich angeblich in intensiven Gesprächen mit den Thor-Verantwortlichen. Das heißt jedoch nicht, dass wir den Schurken aus Thor missen müssen: Loki (Tom Hiddleston) ist mit von der Partie, bekommt nun aber einen zweiten Bösewicht an die Seite gestellt. Um gegen den Gott des Donners anzukommen, braucht es eben eine Menge Manpower. Wie die Rolle des zweiten Schurken genau aussehen könnte, ist noch nicht bekannt.

In Iron Man 3 soll der Counterpart angeblich von Ashley Hamilton gespielt werden. Der amerikanische Fernsehdarsteller, Songwriter und ‘Tänzer’ (Dancing with the Stars) ist für die Rolle des Firepower im Gespräch. Firepower ist, wie der Iron Man, ein Geschäftsmann im Stahlanzug. Unter dem Metall verbirgt sich Tony Starks Business-Rivale Edwin Cord. In den Comics kooperiert Firepower auch mit dem Mandarin und Ben Kingsley ist für Iron Man 3 als weiterer Bösewicht, bisher ohne feste Rollenzuteilung, bestätigt. Es gibt hier wenig Informationen, aber wer jetzt unbedingt eins und eins zusammenzählen möchte – bitte.

Regie wird bei Iron Man 3 übrigens definitiv nicht Jon Favreau führen. Der Regisseur von Iron Man und Iron Man 2 wird dem Film aber in seiner Rolle als Happy Hogan erhalten bleiben. Neuer Regisseur ist Shane Black, der zusammen mit Drew Pearce das Drehbuch zu Iron Man 3 geschrieben hat.

Mads Mikkelsen und Ashley Hamilton als Schurken. Könnt ihr euch damit anfreunden?

Bild zu:  Mads Mikkelsen in Walhalla Rising ©  Sunfilm Entertainment

Okay, es ist soweit: So langsam nimmt jetzt auch die Twilight-Promotion wieder richtig an Fahrt auf. Bis im November Twilight Breaking Dawn – Part 2 startet, werden wir euch noch mit einigem Material versorgen. Hier sind für euch die neuen Charakter-Poster.

Beim Anblick der neuen Charakter-Poster könnten wir es fast mit der Angst zu tun bekommen, so ernst wie uns die Publikumslieblinge Edward (Robert Pattinson), Bella (Kristen Stewart) und Jacob (Taylor Lautner) darauf anstarren. Wir ahnen also: In Breaking Dawn – Bis(s) zum Ende der Nacht – Teil 2 (Breaking Dawn – Bis(s) zum Ende der Nacht – Teil 2) ist sicher nicht gut Kirschen essen mit den drei Teenie-Stars, denen eine finale Konfrontation bevorsteht.

Neue Twilight 4.2 - Poster nehmen euch ins Visier (4 Bilder)

Bella ist nach der schweren Geburt von Vampir-Tochter Renesmee Cullen und ihrer eigenen Transformation zum Vampir sicher stärker denn je und wirft uns mit ihren blutroten, noch hungrigen Augen bereits einen diabolischen Blick zu. Und Jacob hat seine Traumfrau scheinbar auch noch nicht aufgegeben, so finster wie er uns auf dem Poster entgegenblickt. Oder wird er diesmal vielleicht sogar zum Verbündeten der Cullens im Kampf gegen die Volturi?

Der bedeutungsschwere Slogan Forever lässt jedenfalls einige Interpretationen zu. Werden Bella und Edward auf immer, ewig und glückselig zusammen leben? Oder wird Jacobs Liebe zu Bella bis in die Unendlichkeit bestehen? Oder aber wird der vermeintlich letzte Teil der Twilight-Saga vielleicht doch nicht das Ende der Vampir-Story bedeuten? Wie wir berichteten könnte das Franchise nämlich doch noch weiter ausgebaut werden – sofern die Autorin Stephenie Meyer nochmal ihrer Kreativität freien Lauf lässt und an der Erzählung weiterschreibt.

Ab dem 22. November könnt ihr euch jedenfalls davon überzeugen, ob euch Breaking Dawn – Bis(s) zum Ende der Nacht – Teil 2 (Breaking Dawn – Bis(s) zum Ende der Nacht – Teil 2) als Finale der beliebten Romanadaption genügt oder ob euer Blutdurst dann immer noch nicht gestillt ist.

Blickt ihr dem Ende von Twilight mit Freude entgegen oder würdet ihr gern noch viel mehr von Bella, Edward und Jacob sehen?

Bild zu:  Was erwartet Edward, Bella und Jacob im finalen Kampf gegen die Volturi? © Summit Entertainment

Timur Bekmambetov beglückt uns Ende diesen Jahres mit einer etwas anderen Geschichtsstunde in Abraham Lincoln Vampirjäger. Bereits heute zeigen wir euch den neuen Red Band-Trailer des Horror-Mash-Ups.

So haben wir den 16. Präsident der Vereinigten Staaten noch nicht zu Gesicht bekommen: Nachdem er tagsüber das Land regiert, macht Abraham Lincoln (Benjamin Walker bekannt aus Flags of Our Fathers) sich des Nachts auf, um Vampire aufzuspüren, zu jagen und zu töten. Axt schwingend und skrupellos zieht er durch die Städte und Wälder und metzelt alles nieder, was keinen Puls hat. Da muss auch mal der ein oder andere Baum dran glauben.

Als kleiner Junge verliert Abraham Lincoln seine Mutter durch den Angriff eines brutalen Monsters. Bald schon erkennt er, dass es auf der Welt mehr Angst und Schrecken gibt, als er bisher angenommen hatte. Später muss er sich in seinem Amt nicht nur gegen die Sklaverei zur Wehr setzen, sondern auch gegen blutrünstige Vampire kämpfen. Die Wiedergänger bedrohen Land und Leute, was der Präsident natürlich nicht auf sich beruhen lassen kann. Ausgerüstet mit einer Spezialaxt kämpft er gegen die Untoten, um so die Pflicht an seinem Land zu tun.

Wer glaubt, dieses Werk entspringe dem Hirn eines irrsinnigen Filmeschreibers, der täuscht sich. In Wirklichkeit basiert Abraham Lincoln Vampirjäger auf dem gleichnamigen Mash-Up Roman von Seth Grahame-Smith, der auch schon für Pride, Prejudice and Zombies verantwortlich zeichnet. Von dem abgewandelten Jane Austen-Klassiker ist auch noch eine Verfilmung geplant, jedoch steht noch nichts genaueres über Cast und Crew fest. Sollte Timur Bekmambetov als Regisseur bei Abraham Lincoln Vampirjäger überzeugen, könnte er ja gleich weiter im neuen Mash-Up-Genre verweilen.

Was haltet ihr vom Trailer zu Abraham Lincoln Vampirjäger? Freut ihr euch schon auf den Film?

Bild zu:  Abraham Lincoln Vampirjäger © Fox

Mein Herz für Klassiker widme ich diesmal einem Krimi aus dem Nachkriegsdeutschland: Es geschah am hellichten Tag. In den Hauptrollen überzeugen Heinz Rühmann und Gert Fröbe.

Mein Herz für Klassiker verschenke ich heute an Es geschah am hellichten Tag aus dem Jahr 1958. Regie führte der Ungar Ladislao Vajda, in den Hauptrollen glänzen Heinz Rühmann und Gert Fröbe. Der Krimi, dessen Drehbuch der Schweizer Autor Friedrich Dürrenmatt geschrieben hat, erzählt von der Suche nach einem Kindermörder. Der Züricher Kantonspolizist Dr. Matthäi (Heinz Rühmann) will eigentlich als Ausbilder nach Jordanien reisen. Sein letzter Fall ist der grausame Mord an der kleinen Gritli Moser. In einem schwachen Moment verspricht er den Eltern die Aufklärung des Falls und fühlt sich nun seinem Versprechen verbunden. Es wird zwar ein mutmaßlicher Mörder festgenommen, doch Dr. Mathäi glaubt nicht an dessen Schuld. In seiner Verzweiflung nimmt er sich dem Mädchen Annemarie an, die Gritli sehr ähnlich sieht, und benutzt sie als Köder, um den Kindermörder zu stellen.

Warum ich Es geschah am hellichten Tag mein Herz schenkte
Als ich las, dass Friedrich Dürrenmatt am Drehbuch beteiligt war, war ich sofort Feuer und Flamme für den Film. Hinzu kommt der geniale Gert Fröbe als Bösewicht und Heinz Rühmann in einer seiner ambivalentesten Rollen. So war mir eigentlich, schon bevor ich ihn das erste Mal gesehen habe, klar, dass es sich bei Es geschah am hellichten Tag um einen ganz großen deutschen Filmklassiker handelt. Der Krimi erfüllte nicht nur meine Erwartungen, sondern öffnete auch meinen Horizont für weitere deutsche Filme und Schauspieler der Nachkriegszeit. Zwei gute Gründe, ihm mein Herz zu schnenken.

Warum auch andere Es geschah am hellichten Tag lieben werden
‘Do you expect me to talk? – No, Mr. Bond, I expect you to die.’. Gert Fröbe ist ein wunderbarer Bösewicht und das hat er in dem eben zitierten James Bond 007 – Goldfinger der ganzen Welt bewiesen. Im deutschsprachigen Raum war das längst bekannt. Bekommen hat Gert Fröbe die Rolle als Goldfinger, weil er in Es geschah am hellichten Tag überzeugte. Und wie! Er glänzt in seiner Rolle als Kindermörder und schafft es, beim Zuschauer Hass, aber irgendwie auch Mitleid zu wecken. Ein gestörter, baumhoher Verbrecher und gleichzeitig ein unterdrückter, nicht erwachsen gewordener Junge – Gert Fröbe wird der Ambivalenz des Charakters jederzeit gerecht.

Warum Es geschah am hellichten Tag einzigartig ist
Friedrich Dürrenmatt! Klar, es gibt viele Filme, die auf den Geschichten des genialen Schweizers basieren, aber für Es geschah am hellichten Tag hat der Autor tatsächlich die Handlung entwickelt und am Drehbuch mitgearbeitet. Er selbst war von dem Film allerdings nur mäßig begeistert. Die Produktionsfirma wollte nicht alle seine Ideen umsetzen und auch das Filmende entsprach nicht seinen Vorstellungen. Vermutlich deswegen blieb Es geschah am hellichten Tag sein einziges Drehbuch und er veröffentlichte die Geschichte unter dem Titel Das Versprechen noch einmal als Roman (später mit Originaltitel verfilmt von Sean Penn) – mit neuem Ende und wie es seinem Stil entsprach. Trotzdem, im Film ist Dürrenmatts Handschrift – seine kreative und radikale Art, Charaktere zu zeichnen, seine Weigerung sich klassischer moralischer Schwarz-Weiß-Zeichnung zu unterwerfen – eindeutig spürbar.

Warum Es geschah am hellichten Tag die Jahrzehnte überdauert
Wenn der Film nicht schwarz-weiß wäre, könnte ich manchmal vergessen, dass er in den Fünfzigern gedreht wurde. Denn er weist eine moralische Ambivalenz auf, die es zu dieser Zeit vielleicht manchmal Theater, extrem selten jedoch im Film zu sehen gab. Ein Kommissar, der ein kleines Mädchen als Köder benutzt, um einen Kindermörder zu fangen? Ein Kindermörder, der gleichzeitig als Opfer familiärer Verhältnisse gezeichnet wird? Es geschah am hellichten Tag verweigert sich traditionellen Gut-Böse-Schemata und hat somit den Weg für viele spätere Filmprojekte geebnet.

Bild zu:  Gert Fröbe in Es geschah am hellichten Tag © Universum

Im neuesten Alienabenteuer Men in Black 3 spielen sie die gleiche Person, nur in verschiedenen Lebensabschnitten. Heute lassen wir Tommy Lee Jones und Josh Brolin im Fight der Woche gegeneinander antreten.

In unserem heutigen Fight der Woche haben wir es mit zwei äußerst talentierten Schauspielern aus zwei unterschiedlichen Generationen zu tun. Tommy Lee Jones ist ein alter Hollywood-Haudegen, der hauptsächlich durch Nebenrollen auf sich aufmerksam macht. Für die Rolle des US Marshals Samuel Gerard in Auf der Flucht gewann er 1994 den Oscar für die beste Nebenrolle. Sein Konkurrent für diese Woche ist Josh Brolin, Sohn des Film- und Fersehstars James Brolin. Mit seiner Rollenauswahl hat Brolin es geschafft, in den letzten Jahren zu einem der gefragtesten Akteure in Hollywood zu werden.

Doch was haben die beiden gemeinsam, dass sie eines Kampfes würdig sind? Zum einen sind sie beide von den Kritikern gelobte Schauspieler (Josh Brolin erhielt eine Oscarnominierung für Milk, Tommy Lee Jones konnte den Goldjungen sogar mit nach Hause nehmen), zum anderen kreuzten sich die Wege der beiden charismatischen Männer schon des Öfteren: Beide standen in den Filmen No Country for Old Men und in Im Tal von Elah schon gemeinsam vor der Kamera. Aktuell verkörpern sie in der Actionkomödie Men in Black 3 sogar die selbe Figur des miesepetrigen Agents K. Genug Gründe also, um die beiden Männer in unseren legendären Fight der Woche gegeneinander antreten zu lassen.

Die erste Runde: Wettstarren der Miesepeter
Die beiden gestandenen Schauspielgrößen betreten den Ring. Sie wirken angespannt und konzentriert, die Zuschauer in der Arena können die Energie, die von den zwei Darstellern ausgeht, beinahe greifen. Doch anstatt sich in eine Kampfpose zu begegeben, stellen sich Tommy und Josh direkt gegenüber und bewegen sich nicht. Sie starren sich nur unentwegt mit einem mürrischen Gesichtsausdruck in die Augen. Da begreifen es auch die Zuschauer: Die beiden Schauspieler messen sich in ihrer Performance als Agent K in Men in Black 3, der für seinen starren Blick und seine miesepetrige Art bekannt ist. In dieser Runde ist der Kampf kein körperlicher, sondern findet auf der geistigen Ebene statt. Wer hat die besseren Nerven? Wer den stärkeren Blick? Das werden wir schon bald heraus finden…

... oder auch nicht. Minuten und Stunden vergehen und bei den beiden Kontrahänten tut sich nichts. Die Zuschauer haben Mühe, sich auf das weitere Geschehen zu konzentrieren. Einige von ihnen sind während des Starr-Wettbewerbs sogar eingeschlafen. Ob wir heute noch einen richtigen Kampf zu Gesicht bekommen? Als schon niemand mehr damit rechnete, geschieht’s: Kaum merklich fangen die Augen von Josh Brolin an, zu zucken, erst wenig, dann immer stärker. Bis sich Brolin mit blutender Nase und heftigen Kopfschmerzen auf einmal abwendet und das Wettstarren abbricht. Tommy ist einfach der längere und erfahrenere Muffel. Die (fast) unblutige erste Runde geht an Tommy Lee Jones.

Die zweite Runde: Zu Risiken und Nebenwirkungen…
So langatmig der Kampf begonnen hat, so fesselnd geht er weiter. Josh Brolin möchte die Schmach nicht auf sich sitzen lassen und setzt zum Angriff an. Er legt sein irres Dr. Block-Gesicht aus Planet Terror auf und zückt sogleich drei verschieden farbige Spritzen. Wutentbrannt stürmt er auf Tommy Lee jones zu und rammt ihm eine der Spritzen ins Bein. Orientierungslos taumelt der… umher, so dass leidenschaftliche neue Arzt Josh Brolin seine restlichen Spritzen gar nicht braucht und den Tommy ohne Mühe umhauen kann. Nach der zweiten Runde steht es nun also unentschieden. Wer wird das Rennen für sich entscheiden?

Die dritte Runde: Die zwei Gesichter
In der letzten Runde unserers Fights fallen schließlich alle Masken. Der etwas gebeutelte Tommy Lee Jones wird sein wahres Gesicht offenbaren und die ultimative Waffe zücken. In Batman Forever hatte er als Two-Face bereits gelernt, mit zwei Gesichtern zu leben. Nun wird er uns auch im wahren Leben seine andere Seite darlegen. Er bäumt sich auf und starrt Josh Brolin direkt in die Augen. Starren? Nein, bitte nicht schon wieder starren! Das Publikum befürchtet das Schlimmste und schaltet schon völlig ab, bis alle unerwartet aus ihrer Apathie gerissen werden. Tommy Lee Jones sprengt mit seinen Laseraugen den Kopf von Josh Brolin in die Luft. Ääähh, wie bitte? Laseraugen? Seit wann hat Tommy Lee Jones Laseraugen? Er hat sie anscheinend einfach. Beweise dafür gibt es überall. Und da der Schiedsrichter Angst hat, Tommy könne auch seinen Kopf sprengen, beendet er schnellstmöglich den Kampf und erklärt Mr. Jones zum Sieger. Was für ein Ende.

Welcher Schauspieler hätte bei euch den Ring als Sieger verlassen?

Bild zu:  Josh Brolin vs Tommy Lee Jones © Columbia

text Janas Cannes-Liebling - Pulp Fiction
2012-05-25T08:50:00+02:00

Pulp Fiction sollte jedem Cineasten ein Begriff sein. Doch dass der Streifen 1994 die Goldene Palme als bester Film in Cannes abräumte, wissen die wenigstens.

Für meinen Cannes-Favoriten habe ich mir heute einen etwas unbekannteren Gewinner der Goldenen Palme heraus gepickt. Quentin Tarantino konnte mit seinem Independentfilm im Jahr 1994 viel Lob ernten und am Ende die begehrte Trophäe mit nach Hause nehmen. Spaß beiseite: Tatsächlich ist Pulp Fiction wohl einer der bekanntesten Filme, die je die Auszeichnung als Bester Film in Cannes erhalten haben. Der große Erfolg des ausgefallenen Gangsterfilms überraschte dabei nicht nur viele Kritiker und Zuschauer, sondern in erster Linie Regisseur und Drehbuchautor Tarantino selbst. Denn laut eigenen Angaben ist er nie davon ausgegangen, mit seinen Filmen Preise zu gewinnen.

Und doch hat Pulp Fiction jede seiner Auszeichnungen verdient. Neben der Goldenen Palme erhielt Quentin Tarantino auch einen Golden Globe und einen Oscar für das Beste Drehbuch. Der Film schlug nicht nur wegen seiner 265 Fuck Yous ein wie eine Bombe. Er kam zu einer Zeit, in der wir ihn brauchten, wo er das Filmgeschäft aufrischen und revolutionieren konnte bzw. musste. Wer mit Erwartungen an diesen Film heran ging, hatte schon mal von Anfang an die falsche Einstellung. Denn egal, was wir von diesem postmodernen Meisterwerk erwarten, wir liegen mit Sicherheit daneben. Pulp Fiction ist so viel mehr als Gangster-, Krimifilm oder Komödie. Tarantino schmeißt alle Konventionen über den Haufen und kreiert seine eigene abgefahrene Interpretation des Genres, die die Zuschauer entweder völlig begeisert oder verstört in ihren Kinosesseln zurück läßt.

Das war schon immer typisch Tarantino: Er hat die Leute gespalten. Entweder sie lieben seine Filme, oder sie können ihnen rein gar nichts abgewinnen. Dazwischen gibt es fast gar nichts. Umso überraschender war es für ihn, mit seiner 8 Millionen Dollar-Produktion (alleine 5 Million davon verfielen auf die Schauspielergehälter) derart guten Anklang sowohl bei Kritikern als auch bei Kinobesuchern zu bekommen. Ein Teil des Erfolgs ist sicherlich den sympathischen, verschrobenen und skurrilen Charakteren zuzuschreiben. Da wundert es doch sehr, dass Herr Tarantino einer gewissen Uma Thurman beinahe das gesamte Skript erst am Telefon vorlesen musste, bevor diese einwilligte, die Rolle der Mia zu übernehmen. Wie es sich für einen richtigen Tarantino gehört, übernimmt der Regisseur in seinem Werk natürlich auch selbst einen kleinen Part. Nachdem er zwischen den Charakteren von Lance und Jimmie schwankte, entschied er sich letztendlich, die Rolle des Jimmies in der Bonnie Situation zu übernehmen, da er bei der Überdosis-Szene in Lance’ Wohnung hinter der Kamera agieren wollte.

Alleine, um die unbeschreibbar coolen, ausgefallenen, legendären, tarantino’schen Dialoge von Pulp Fiction zu würdigen, müsste ich hier wahrscheinlich eine eigene Rubrik eröffnen. Viele der Zitate, von Diskussionen über Fußmassagen bis zur Betitelung bestimmter Burger in Europa, haben es in Listen der erinnerungswürdigsten Filmzitate aller Zeiten geschafft und finden auch noch heute einen immensen Gebrauch im normalen Alltag.

Oft parodiert, noch viel öfter zitiert und zum Vorbild genommen, ist Pulp Fiction ein filmisches Meisterwerk, das in seiner Klasse ungeschlagen bleibt – höchstens vom Meister selbst.

Zum Schluss des Resümees stellt sich im Grunde nur noch eine Frage: Was zur Hölle ist in diesem verdammten Koffer?

Bild zu:  Coole Gangster: Vincent und Jules in Pulp Fiction © UFA

text Nicolas Cage im Pakt der Rache
2012-05-25T00:00:00+02:00

Im heutigen Video des Tages zeigen wir euch einen exklusiven Clip aus dem Direct-To-DVD Film Pakt der Rache mit Nicolas Cage und Guy Pearce. Der Film ist ab dem 1. Juni im Handel erhältlich.

Heute zeigen wir euch eine exklusive Szene aus einem neuen Film mit Nicolas Cage namens Pakt der Rache. Darin macht Simon (Guy Pearce) Will (Nicolas Cage) ein gefährliches Angebot. Was meint ihr… Nimmt er es an?

Die DVD und Blu-Ray sind ab dem 1. Juni im Handel (Amazon.de) erhältlich.

Bild zu:  Pakt der Rache © 2012 Universum Film

text True Blood findet neuen Sugardaddy
2012-05-24T15:18:00+02:00

Nach dem Ausstieg von Showrunner Alan Ball hat HBO einen Nachfolger für das Mastermind der Vampir-Serie gefunden. True Blood- und Nurse Jackie-Schreiber Mark Hudis wird die kreative Leitung der Serie ab der sechsten Staffel übernehmen.

Seit Februar steht fest, dass Alan Ball seinem Serienbaby True Blood nach Staffel 5 den Rücken kehren wird (wir berichteten). Doch bevor sich die Fans angesichts dieser dramatischen Vorstellung weinend in die Arme fallen, können sie den neuen Showrunner beglückwünschen. Mark Hudis übernimmt den Job, falls eine sechste Staffel von HBO geordert wird.

Mark Hudis mag unter Fans weniger bekannt sein, doch ein True Blood-Neuling ist der neue Showrunner nicht. Für vier Episoden der Vampirserie hat er Drehbücher geschrieben, außerdem agiert Mark Hudis als Ausführender Produzent der Show. Zuvor war er außerdem an Nurse Jackie und Die Wilden Siebziger beteiligt. Wie der Hollywood Reporter berichtet, wird Alan Ball weiterhin als Ausführender Produzent bei True Blood beteiligt sein. Doch als Creator und Showrunner agiert er bei den neuen Serien Banshee und Wichita. Erstere wurde für zehn Folgen von Cinemax geordert und erzählt von einem Ex-Verbrecher, der sich im Örtchen Banshee als Sheriff ausgibt. Wichita dagegen ist eine HBO-Produktion über einen Arzt, der Abtreibungen durchführt und zum Fokus einer Kontroverse wird.

Ob Mark Hudis tasächlich als Showrunner für True Blood agieren wird, hängt davon ab, ob eine sechste Season der Serie geordert wird. Staffel 5 der Serie rund um Sookie Stackhouse und ihre Vampir- und Werwolf-Bekanntschaften startet in den USA am 10. Juni.

Bild zu:  Bald geht's weiter mit True Blood © HBO

text Trailer zum Schocker The Apparition
2012-05-24T15:00:00+02:00

Parapsychologie-Experimente sind definitiv keine gute Idee, wie der neue Okkult-Horror The Apparition uns nahelegt. Hier gibt es nämlich Geister, die sich von unserer Angst ernähren. Überlegt euch also gut, ob ihr bereit seid für den ersten Trailer.

Kreischalarm! Diesmal allerdings nicht nur wegen den Teenie-Stars Tom Felton und Ashley Greene, die mit ihren Rollen als Draco Malfoy und Alice Cullen im Harry Potter- bzw. Twilight-Franchise bekannt wurden, sondern vor allem wegen ihrem gemeinsam Horror-Streifen The Apparition von Regie-Frischling Todd Lincoln. Wie wir bereits berichteten, stehen die beiden Schauspieler hier zusammen vor der Kamera und versuchen damit, auch abseits ihrer bisherigen Blockbuster-Figuren zu glänzen.

Eine Gruppe von Studenten versucht mit einem Experiment zu beweisen, dass Geister und andere übersinnliche Phänomene durch den menschlichen Verstand erschaffen werden. Wie ihr euch vorstellen könnt, war das aber eine ziemlich unkluge Aktion, denn durch den Versuch beschwören sie eines dieser fiesen Wesen herauf. Das junge Pärchen Kelly (Ashley Greene) und Ben (Sebastian Stan) macht schließlich die unliebsame Bekanntschaft mit dieser Kreatur und sucht Hilfe bei Patrick (Tom Felton), ein Experte für solche Erscheinungen. Um eins vorwegzunehmen: Nein, es sind leider nicht die Ghostbusters. Die Geister in The Apparition sind außerdem um einiges böser, denn sie ernähren sich von den Ängsten der Protagonisten und werden durch sie immer stärker. Sobald Kelly an die Existenz der Geister glaubt, wird sie sie so schnell sicher nicht mehr los… Schließlich lautet der Slogan zum Film: Once you believe you die.

Auf den ersten Blick bietet The Apparition zwar nicht unbedingt viel Neues und wahrscheinlich wird Ashley Greene vor allem als sexy Opfer in Szene gesetzt, aber der Film dürfte trotzdem ganz gute Popcorn-Unterhaltung bieten. Ein deutscher Kinostart steht noch nicht fest, aber bis dahin könnt ihr Ashley Greene ja schon mal in LOL bewundern.

Fesselt euch der Trailer zu The Apparition?

Bild zu:  Angst? Tom Felton alias Draco Malfoy in Harry Potter und der Halbblutprinz. © Warner Bros.

Die offizielle Synopsis zu Pacific Rim, dem neuen Actionprojekt von Guillermo del Toro, wurde veröffentlicht. Wir fassen die Handlung für euch zusammen.

Der mexikanische Regisseur Guillermo del Toro ist ein vielbeschäftigter Mann. Neben seiner Mitarbeit an den Hobbit-Filmen stehen auch die Projekte Beauty, eine Neuinterpretation der Geschichte um die Schöne und das Biest, sowie ein neuer Pinocchio an, bei dem er als Co-Regisseur tätig sein wird.

Zuletzt hielt jedoch seine neueste Actionproduktion Pacific Rim die weltweiten Kinocommunities in Atem. Nachdem die Eckpunkte des Casts mit Charlie Hunnam, Rinko Kikuchi, Idris Elba und Willem Dafoe gesetzt waren, wurde vor allem der Plot heiß diskutiert. Dem machen die Produktionsfirmen Warner Brothers und Legendary nun ein Ende. Sie haben in einer Pressemitteilung die offzielle Synopsis von Pacific Rim veröffentlicht und natürlich wollen wir euch die Grundpfeiler der Handlung nicht vorenthalten.

Die Erde befindet sich in einem weit fortgeschrittenen Stadium der Zerstörung. Die Kaiju, monströse Kreaturen aus dem Meer, haben einen Krieg gegen die Menschheit begonnen, der bereits Millionen dahingerafft hat. Um die Kaiju zu schlagen, entwickelten die Menschen eine Spezialwaffe: riesige Roboter, sogenannte Jaeger, die von zwei Piloten, deren Hirnströme miteinander verbunden sind, gesteuert werden. Trotz dieser Wunderwaffen scheint der Krieg verloren zu gehen. Als letzte Möglichkeit wird ein legendärer aber eigentlich überholter Jaeger reaktiviert. Gesteuert wird dieser von einem abgehalfterten Ex-Pilot (Charlie Hunnam) und einer jungen, desinteressierten Nachwuchspilotin (Rinko Kikuchi). So ruhen auf diesem ungleichen Team alle Hoffnungen, die Vernichtung der Menschheit doch noch zu verhindern.

Der Kinostart von Pacific Rim ist für den Sommer 2013 angedacht. Actionfans sollten sich also spätestens im Herbst den Wecker stellen, um rechtzeitig zu diesem epischen Fight zwischen Tiefseemonstern und Megarobotern aus dem Winterschlaf zu erwachen.

Freut ihr euch auf Pacific Rim?

Bild zu:  Offzielle Bilder zu Pacific Rim gibt es noch nicht - aber ein cooles Logo © Warner Bros.