Krone.at - WeltKrone.at, das Internet Portal der Kronen Zeitung, umfasst aktuelle Nachrichten und Service, rund um Politik, Sport, Gesundheit, Wetter, Horoskop. Plus: Shop, Multiplayer Spiele ...
Der scheidende IHS-Chef Bernhard Felderer (Bild links) rechnet bei einem Euro-Austritt Griechenlands mit einem "weitgehenden Schuldenerlass". Man müsse "ehrlich damit umgehen" und den Griechen einen Neuanfang anbieten, sagte Felderer. Die griechische Wirtschaft werde auch in "den kommenden Jahren weiterschrumpfen". Der Pleite-Kandidat schuldet den Euro-Ländern schätzungsweise 300 Milliarden Euro.
Ausgerechnet Massenmörder Anders Behring Breivik hat die norwegische Polizei für ihren viel kritisierten Einsatz zur Beendigung seines Massakers auf der Insel Utöya gelobt. "Generell muss man sagen, dass die Polizei gut gearbeitet hat. Vor allem, wenn man bedenkt, dass Sommerferien waren und außerdem Freitagnachmittag", so Breivik.
Mehr als drei Jahrzehnte nach dem mysteriösen Verschwinden des sechsjährigen Etan Patz aus New York ist der Fall aufgeklärt. Der 51-jährige Pedro H. habe gestanden, den Buben erdrosselt zu haben, teilte der Polizeichef der US-Metropole, Raymond Kelly, am Donnerstag mit. Der Fall hatte 1979 für großes Aufsehen gesorgt, weil der kleine Etan auf seinem ersten unbegleiteten Gang zum Schulbus spurlos verschwand.
Wilde Prügelei im Parlament: Mit ihren Fäusten haben ukrainische Abgeordnete eine Diskussion über die Stärkung von Minderheitensprachen fortgesetzt. Mitglieder der Oppositionspartei der inhaftierten Ex-Regierungschefin Julia Timoschenko griffen einen Redner an, der sie zuvor beleidigt hatte.
Nach der ersten Runde der Präsidentenwahl in Ägypten zeichnet sich eine Stichwahl zwischen dem Kandidaten der Muslimbrüder und einem früheren Gefolgsmann des langjährigen Staatschefs Hosni Mubarak ab. Wie die Muslimbrüder am Freitag auf ihrer Internetseite mitteilten, liege ihr Kandidat Mohammed Mursi (Bild li.) nach Auszählung von etwa 90 Prozent der Stimmen weiter in Führung.
Frankreichs neuer Präsident Francois Hollande will die französischen Truppen "geordnet" und in Abstimmung mit den anderen NATO-Partnern aus Afghanistan abziehen - und das noch 2012. Der vorzeitige Abzug aller Kampftruppen werde "in gutem Einvernehmen mit unseren Verbündeten" und in enger Zusammenarbeit mit den afghanischen Behörden erfolgen, sagte Hollande am Freitag bei einem Überraschungsbesuch in Afghanistan. Militärische und zivile Zusammenarbeit soll es aber auch nach 2012 geben.
Nach der größten maritimen Umweltkatastrophe in Neuseeland ist der Kapitän des havarierten Containerschiffs Rena zu sieben Monaten Haft verurteilt worden. Ein Offizier bekam die gleiche Strafe. Die Crew habe in ihrer Eile, den Hafen von Tauranga zu erreichen, eine Reihe von Fehlern gemacht und den Kurs des Schiffes auf unzulässige Weise geändert, so der Staatsanwalt am Freitag.
Die Gespräche über das iranische Atomprogramm werden am 18. Juni in Moskau fortgesetzt. "Es ist klar, dass beide Seiten Fortschritte wollen und dass es Gemeinsamkeiten gibt. Jedoch bleiben bedeutende Meinungsverschiedenheiten", sagte die EU-Außenbeauftragte Catherine Ashton zum Abschluss eines zweitägigen Treffens am Donnerstag in Bagdad. Die internationale Gemeinschaft sei entschlossen, den Konflikt um das Atomprogramm durch Verhandlungen zu lösen und alle Anstrengungen zu unternehmen.
Es ist eine Meldung, die am Donnerstag nicht nur in der Schweiz für Aufsehen sorgte: Als erster Kanton des Landes bekommt Zürich einen Männerbeauftragten - und das starke Geschlecht in unserem Nachbarland somit erstmals eine Lobby. Ab 1. Juli wird Markus Theunert (Bild), seines Zeichens Vorkämpfer für die Rechte von Buben, Männern und Vätern, diesen in der Schweiz und auch über die Landesgrenzen hinweg wohl einzigartigen Posten besetzen. Er spricht von einer "historischen Chance".
Anders Behring Breivik hat erstmals vor Gericht auf Schilderungen von Überlebenden des Massakers mit 69 Toten auf der Insel Utöya reagiert. Er fühle sich "fast geistig angeknackst" von den Aussagen mit ihrem grausamen Inhalt, sagte der 33-jährige Norweger am Donnerstag vor Gericht in Oslo.
Die britische Polizei hat bei einer Razzia falsche Münzen und Rohlinge im Rekordwert von 4,1 Millionen Pfund (5,1 Mio. Euro) sichergestellt. Es handle sich um den größten Fund von falschem Münzgeld, der jemals in Großbritannien gemacht wurde, teilte Scotland Yard am Donnerstag mit. Drei Männer wurden festgenommen.
Eigentlich sollte Ettore Gotti Tedeschi (Bild) die Vatikanbank vom Ruch zwielichtiger Geschäfte befreien. Weil sich die Lage seit seinem Amtsantritt stattdessen aber "noch verschlechtert" habe, ist der Finanzethik-Experte am Donnerstag nach einem einstimmigen Misstrauensvotum des Vorstands zurückgetreten. Wie das Pressebüro des Vatikans mitteilte, genügte Tedeschi nicht den "grundlegenden Anforderungen" seines Amts. Gegen ihn wird wegen Geldwäsche ermittelt.
Bei einem stundenlangen Brand auf einem Atom-U-Boot der US-Marine sind jüngsten Informationen zufolge sieben Menschen verletzt worden. Das Feuer brach Mittwochabend aus noch ungeklärter Ursache auf der "USS Miami" aus, die zu dem Zeitpunkt für Wartungsarbeiten in einer Werft an der Ostküste im US-Bundesstaat Maine lag, wie die Marine am Donnerstag mitteilte. Einer Hafensprecherin zufolge war der Reaktor auf dem Schiff nicht in Gefahr.
Amnesty International beklagt im neuen Jahresbericht Menschenrechtsverletzungen in mindestens 101 Staaten, also in knapp mehr als der Hälfte aller Länder der Welt. In 91 Ländern sei die Meinungsfreiheit eingeschränkt und in 101 Ländern würden Menschen gefoltert oder anderweitig misshandelt, heißt es in dem am Donnerstag zum 50. Mal erschienenen Bericht. Positiv verzeichnet wurde dagegen die Abschaffung der Todesstrafe in mittlerweile insgesamt 141 Ländern, im Jahr 1982 waren es nur 63.
"Wir wollen, dass Griechenland in der Euro-Zone bleibt und gleichzeitig seine Verpflichtungen achtet", erklärte EU-Ratspräsident Herman Van Rompuy Donnerstag früh nach mehrstündigen Beratungen mit den 27 Staats- und Regierungschefs beim EU-Sondergipfel. Der Wille, Griechenland in der Euro-Zone zu halten, ist demnach da - aber nicht um jeden Preis. Keine Einigkeit herrschte dagegen beim Thema Euro-Bonds - der Streit darüber wurde vertagt.
Ein junges Paar in China soll eine ältere Frau nach einem Autounfall lebendig begraben haben. Die beiden 25 Jahre alten Verdächtigen haben nach Angaben der Polizei in der Provinz Zhejiang versucht, einen Unfall unter Alkoholeinfluss zu vertuschen. "Es ist sicher, dass die Frau noch nicht tot war, als sie begraben wurde", sagte ein Polizeibeamter der Zeitung "China Daily" über den Unfall in Yuyao.
Nach der schmerzhaften Niederlage bei den Bürgermeister-Stichwahlen am Sonntag und Montag stürzt die Mitte-Rechts-Partei des ehemaligen italienischen Premiers Silvio Berlusconi in die Krise. Die Gruppierung "Volk der Freiheit" (PdL) musste in vielen am Urnengang beteiligten Gemeinden schwere Stimmenverluste hinnehmen. Parteikoordinator Sandro Bondi zog die Konsequenzen des Wahldebakels und reichte seinen Rücktritt ein. Dieser wurde von Berlusconi jedoch zurückgewiesen. Stattdessen plant er angeblich eine Umgestaltung oder sogar eine Neugründung der Partei.
Im Prozess gegen den früheren tunesischen Präsidenten Zine el-Abidine Ben Ali (Bild) vor dem Militärgericht in Kef hat die Staatsanwaltschaft am Mittwoch die Todesstrafe für den Angeklagten beantragt. Ben Ali ist wegen des Vorgehens während des Volksaufstandes 2011 angeklagt.
Offenbar nur aus Spaß hat ein Mann in den USA einen kleinen Buben in eine Waschmaschine gesteckt - der Vorfall hätte aber beinahe in einer Tragödie geendet. Die Aktion in einem Waschsalon in der Stadt Camden im US-Bundesstaat New Jersey wurde per Überwachungskamera festgehalten und als Video bei YouTube hochgeladen. Berichte, dass der Mann der Vater des Buben sei, wurden am Donnerstag von der Staatsanwaltschaft dementiert. Es handelt sich um den Freund der Babysitterin.
In Belgien hat eine Mutter gestanden, ihr kleines Mädchen erdrosselt, es in Stücke geschnitten und im Kühlschrank versteckt zu haben. Juliana Santana D., die Mutter der vier Jahre alten Diana, habe vor den Ermittlern ein Geständnis abgelegt, sagte Staatsanwalt Pierre Magnien laut der belgischen Nachrichtenagentur Belga am Mittwoch im wallonischen Charleroi. Das Motiv der Mutter ist unklar.
Kurz vor dem geplanten Start des dauerhaften Euro-Rettungsfonds ESM am 1. Juli kommen ernste Zweifel an seiner Funktionsfähigkeit auf. In einem Gutachten stellt die Unternehmensberatung A.T Kerney infrage, ob die Institution dauerhaft mit nur 75 eigenen Mitarbeitern geführt werden kann. Die Ergebnisse der Vergleiche mit ähnlichen Fonds sind in der Tat irritierend.
In Syrien verdichten sich Hinweise auf ein Mordkomplott im inneren Zirkel von Präsident Bashar al-Assad. Das Regime bemüht sich seit Tagen, Spekulationen über einen Giftmord zu entkräften. Doch gleichzeitig dringen immer mehr Details über das angebliche Komplott gegen sechs Mitglieder des Krisenstabs von Assad an die Öffentlichkeit. Zumindest Assads Schwager Asef Shawkat (im Bild links neben dem Präsidenten) soll dabei getötet worden sein.






Verzeichnis

