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Wissenschaftler haben eine neue Spinnen-Gattung nach dem US-Rockmusiker Lou Reed benannt. Loureedia annulipes (Bild) sei in den Sanddünen in der Negev-Wüste im Süden Israels heimisch, berichten die Forscher um Jeremy Miller vom Centre for Biodiversity Naturalis im niederländischen Leiden. Auch Elvis Presley stand für eine Spinne Pate.
Zum ersten Mal in der Geschichte hat am Freitag eine private Raumkapsel an der Internationalen Raumstation ISS angedockt. Zwei Astronauten an Bord der Außenstation der Menschheit im All gelang es gegen 16 Uhr MESZ, den Raumtransporter "Dragon" mit einem Roboterarm der Station einzufangen.
Jahr für Jahr sterben zahlreiche Tier- und Pflanzenarten aus, während gleichzeitig immer wieder neue entdeckt werden. Forscher vom International Institut for Species Exploration (kurz: IISE) an der Arizona State University in Tempe küren seit fünf Jahren die spektakulärsten Neuentdeckungen. Dazu zählen heuer unter anderem ein niesender Affe und ein "SpongeBob Schwammkopf"-Pilz (re. unten).
Wissenschaftler des Naturhistorischen Museums Wien haben mithilfe modernster Methoden Urzeit-Tiere wieder zum Leben erweckt - zumindest am Bildschirm. Dank Computertomographie und 3D-Rekonstruktionsprogrammen gelang es ihnen, ein im Vorjahr in den Südtiroler Dolomiten entdecktes Fossil einer bisher unbekannten Ammoniten-Art detailgetreu zu rekonstruieren und zu animieren.
Forscher aus Kanada und den USA haben im Unterkiefer von Furchenwalen ein etwa grapefruitgroßes Organ entdeckt, das den Tieren beim Fressen hilft. Seine Entwicklung im Verlauf der Evolution war laut Angaben der Wissenschaftler eine Voraussetzung dafür, dass die Furchenwale überhaupt so groß werden konnten.
Eine Genanalyse hat jetzt den Beweis erbracht: Die von Forschern in Burma entdeckten stupsnäsigen Affen, die angeblich bei Regen niesen, sind eine neue Art. Jäger hatten Wissenschaftler vor zwei Jahren auf die Fährte der Tiere gebracht. Bisher waren vier Arten von Stumpfnasenaffen in China und Vietnam bekannt.
Forscher haben in Peru eine 1.000 Jahre alte Totenkammer (Bild links) mit mehr als 80 Leichen entdeckt. Ein belgisches Archäologenteam habe die gut erhaltenen Mumien und Skelette in dem großen Heiligtum Pachacamac ausgegraben, das rund 30 Kilometer südlich von Lima liegt, teilte die Universite Libre de Bruxelles am Dienstag mit.
In Israels Hauptstadt Jerusalem haben Archäologen jetzt den bis dato ältesten außerbiblischen Beleg für die Stadt Bethlehem gefunden. Einem Kathpress-Bericht zufolge handelt sich um ein kleines Lehmsiegel mit althebräischen Schriftzeichen (Bild), das bei Grabungen in der sogenannten Davidstadt unterhalb des Tempelbergs zutage kam.
In Südamerika haben Wissenschaftler ein ganz besonderes Raubsaurier-Fossil aus der Jurazeit vor rund 150 bis 200 Millionen Jahren entdeckt. Das bis zu zehn Meter lange Tier lebte 40 Millionen Jahre vor dem bisher ältesten bekannten Vertreter der Abelisaurier, zu denen es zählt. Es stamme aus einer Zeit, als das Land auf den beiden Erdhalbkugeln noch zusammenhing und den Superkontinent Pangäa bildete, so die Forscher.
Einen Fund, den das Bundesdenkmalamt als "sensationell" einstuft, haben Archäologen kürzlich unter dem Gelände der Burgruine Reichenstein in Oberösterreich gemacht. Sie entdeckten große Teile einer alten Burg, wie das Bundesdenkmalamt am Dienstag bekannt gab.
Mit dem kleinsten jemals eingepflanzten künstlichen Herz haben Mediziner in Italien einem 16 Monate alten Kleinkind das Leben gerettet. Mit der Implantation der nur elf Gramm schweren Titanpumpe (Bild) überbrückten die Ärzte die Zeit bis zum Erhalt eines Spenderherzens.
Nach mehreren missglückten Anläufen hat es jetzt endlich geklappt: Der erste private Raumtransporter der Geschichte ist am Dienstag ins All gestartet. Die unbemannte "Dragon"-Kapsel hob pünktlich um 3.44 Uhr Ortszeit (9.44 Uhr MESZ) vom Weltraumbahnhof Cape Canaveral im US-Staat Florida ab.
Mikroorganismen in nährstoffreichen Sedimenten tragen nach einer Studie von Bremer Wissenschaftlern zum weltweiten Korallensterben bei. Ihre Experimente am Max-Planck-Institut für Marine Mikrobiologie ergaben, dass die Stoffwechselprozesse der Kleinstlebewesen die Nesseltiere innerhalb weniger Stunden töten können. Ablagerungen, die wenig organische Stoffe enthielten, schadeten den Korallen dagegen nicht.
"Augen zu und durch" hilft hin und wieder doch - zumindest wenn sich der Arzt mit der Spritze nähert. Deutsche Wissenschaftler haben nun herausgefunden, dass uns absichtliches Wegschauen bei Impfungen, Blutabnahme und Co. einige Schmerzen ersparen kann. Zudem belegten die Forscher, dass dies kein rein psychologischer Vorgang ist, sondern unter der Beteiligung des Rückenmarks abläuft.
Japanische Wissenschaftler wollen bei der Suche nach den Gründen für den Anstieg des Meeresspiegels das letzte Puzzlestück gefunden haben. Grund für den Anstieg der vergangenen Jahrzehnte sei neben dem Klimawandel vor allem die massive Nutzung von Grundwasser, berichteten sie in einer am Sonntag veröffentlichten Studie.
Das äußerst seltene vietnamesische Waldrind bleibt auch 20 Jahre nach seiner spektakulären Entdeckung ein Rätsel für die Forschung. Bis heute habe noch kein Biologe das Tier in freier Wildbahn beobachten können, teilte am Montag die Weltnaturschutzunion IUCN mit. Die wenigen gefangenen Exemplare seien jeweils nach kurzer Zeit gestorben.
Millionen Menschen auf beiden Seiten des Pazifiks sind Zeugen eines seltenen Naturschauspiels geworden: Eine Sonnenfinsternis war am frühen Montagmorgen zunächst als "Feuerring" am Himmel über Asien zu sehen und bewegte sich dann in Richtung des Tausende Kilometer entfernten Westens der USA.
Ein faszinierendes Foto hat der Astronom Adam Block vom Mt. Lemmon Sky Center der University of Arizona nahe Tucson geschossen. Es zeigt zwei Spiralgalaxien namens NGC 5426 und NGC 5427 im Sternbild Jungfrau, die sich gefährlich nahe aneinander vorbeibewegen.
Der geplante Start des ersten privaten Raumtransporters der Geschichte hat am Samstag wegen technischer Probleme am Antrieb der Trägerrakete abgebrochen werden müssen. Die unbemannte "Dragon"-Kapsel sollte um 4.55 Uhr Ortszeit (10.55 Uhr MESZ) vom Weltraumbahnhof Cape Canaveral im US-Staat Florida abheben.
Paläontologen der North Carolina State University in Raleigh haben in Kolumbien die fossilen Überreste einer Schildkröte entdeckt, deren Panzer die Größe eines Smart-Autos hatte. Weil die Versteinerungen in einer Kohlengrube gefunden wurden, verpassten die Wissenschaftler dem gigantischen Tier den Namen Carbonemys cofrinii (Kohle-Schildkröte).
US-Forscher stellen die Wirkung von "gutem" Cholesterin und damit eine der Grundannahmen der modernen Medizin in Frage. Einer neuen Studie zufolge reduziert nämlich ein höherer Wert des sogenannten High Density Lipoproteins (kurz: HDL) nicht - wie bisher angenommen - automatisch das Risiko für Herz- und Gefäßkrankheiten.
Japan hat in der Nacht auf Freitag erstmals zu kommerziellen Zwecken eine Rakete mit mehreren Satelliten an Bord ins All geschossen. Der Start erfolgte von der Raumfahrtbasis Tanegashima im Süden des Landes, wie Bilder der japanischen Raumfahrtbehörde JAXA zeigten.
Beobachtungen mit den Weltraumteleskopen "Herschel" und "Chandra" haben jetzt erstmals gezeigt, dass in Galaxien mit supermassereichen Schwarzen Löchern deutlich weniger neue Sterne entstehen. Für die Astromomen ein Hinweis darauf, dass die Masseriesen auf die Entwicklung ihrer Galaxie Einfluss nehmen.






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