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Das Handelsblatt ist die größte Wirtschafts- und Finanzzeitung in deutscher Sprache. Rund 200 Redakteure, Korrespondenten und ständige Mitarbeiter rund um den Globus sorgen für eine aktuelle, umfassende und fundierte Berichterstattung.
McDonald’s zeigt sich in letzter Zeit experimentierfreudig. Jetzt führt die Fastfood-Kette in Deutschland das Modegetränk „Bubble Tea" ein. Und zum Frühstück gibt es sogar echte Brötchen.
Die spanische Regierung schlägt Alarm: Die Krise des Landes könnte sich erheblich verschärfen, wenn die EZB jetzt nicht hilft. Das würde auch den deutschen Finanzsektor hart treffen, der in Spanien stark engagiert ist.
Basel III und Solvency II könnten gefährliche Folgen haben, statt Risiken zu senken. Für Großinvestoren würden damit falsche Anreize gesetzt, so Rothschild-Chef Laurens. Die Zeche dafür müssten Rentner und Sparer zahlen.
text Studie: Das große Stühlerücken hat begonnen
Thu, 24 May 2012 05:09:22 +0200
In deutschen Chefetagen wird das Top-Management ausgewechselt. Und so viele CEOs wie hierzulande werden derzeit weltweit kaum neu ins Amt gehoben, wie eine aktuelle Studie zeigt. Die „Dinosaurier" treten ab.
Deutschland steht in einer schlechten Verhandlungsposition gegenüber Krisenländern wie Griechenland, so die Ansicht von Experten der Credit Suisse. Denn Deutschland habe bereits viel Geld in die Euro-Rettung gesteckt.
Hamburgs Erster Bürgermeister Olaf Scholz warnt davor, die deutsche Schuldenbremse durch den EU-Vertrag zu verschärfen. Euro-Bonds hält der SPD-Politiker derzeit nicht für sinnvoll, Deutschland-Bonds hingegen schon.
text Umfrage: Banker verdienen zu viel
Wed, 23 May 2012 09:21:00 +0200
Martin Blessing bekommt 2012 satte 160 Prozent mehr Gehalt als im Vorjahr. Zu viel, sagen die Deutschen. In einer Umfrage von Handelsblatt Online sprechen sich knapp 90 Prozent dafür aus, dass Banker zu viel verdienen.
Die SPD hält den Posten des Eurogruppenchefs für einflusslos. Deshalb sollte Merkel ihn nicht für Schäuble beanspruchen. Wichtiger sei die Führung einer anderen EU-Behörde. Doch dort zeichnen sich schon Probleme ab.
Kurz vor dem entscheidenden Treffen mit der Bundesregierung zum Fiskalpakt hat die SPD schwere Vorwürfe gegen Finanzminister Wolfgang Schäuble erhoben - er soll getäuscht und verschleiert haben.
Die staatlichen Abgaben und Lasten auf den Strompreis haben sich seit 1998 verzehnfacht. Der größte Teil geht dabei nach wie vor auf Förderung der erneuerbaren Energien zurück.
Hohe Stromkosten könnten zu einer Gefahr für den Standort Deutschland werden. EU-Energiekommissar Günther Oettinger warnt eindringlich vor einer Deindustrialisierung.
Für das Spitzentreffen mit Kanzlerin Merkel haben die Länder konkrete Forderungen vorbereitet. Dazu gehört ein einheitliches Konzept für die Ziele beim Ausbau der Erneuerbaren - und ein „Energie-Masterplan".
Sven Volmering, stellvertretender Landeschef der NRW-CDU, rechnet mit der Bundespartei ab. Von der Kanzlerin fordert er einen Erneuerungsprozess. Und auch die anderen Landesverbände bekommen im Interview ihr Fett weg.
Noch sitzt Merkel fest im Sattel. Doch in CDU-internen Gesprächszirkeln sammeln sich schon ihre Gegner. Ob das ausreicht, einen Sturz der Kanzlerin zu organisieren, sagt Parteienforscher Langguth im Interview.
Statt gemeinsam koordiniert vorzugehen, braut jedes Bundesland sein eigenes Süppchen. Stephan Kohler, Chef der Deutschen Energie-Agentur, fordert ein Gesamtkonzept - und die Abgabe von Kompetenzen.
Mit dem Gipfeltreffen am Mittwoch bei Bundeskanzlerin Angela Merkel soll die Energiewende auf eine neue Basis gestellt werden. Das belegt ein Blick auf die Tagesordnung, die dem Handelsblatt vorliegt.
Im ersten Quartal verkauften die Japaner mehr Autos als die Konkurrenz - die Qualitätskrise und die Erbebenkatastrophe scheinen überwunden. Laut einer Studie könnte Toyota 2012 vor General Motors und Volkswagen liegen.
Evonik soll Ende Juni an die Börse gehen. Die RAG-Stiftung, die 75 Prozent an dem Unternehmen hält, will aber nur dann Aktien verkaufen, wenn diese einen „fairen" Preis erreichen.
Die Nachfrage nach Industrierobotern hat einen neuen Rekordwert erreicht - und der Boom scheint nicht zu enden. Die Auftragsbücher der Hersteller sind voll und die Ziele für dieses Jahr werden in die Höhe geschraubt.
Die Internationale Arbeitsorganisation ILO warnt vor der Jugendarbeitslosigkeit in Europa. Vor allem die Sparmaßnahmen behinderten eine Erholung der Arbeitsmärkte. Jetzt drohe dem Kontinent eine „verlorene Generation".
Den Aufwind für die FDP hat so kaum jemand erwartet. Fraktionschef Rainer Brüderle über das Kampfgewicht der Liberalen, das Umschiffen riskanter Klippen unter Kapitän Rösler und den sicheren Weg aus der Krise.
Israel hat eine bemerkenswerte Innovationenkraft in der Biotechnologie. Das sagt Merck-Chef Karl-Ludwig Kley, der voll auf das Land setzt. Auch, weil es in der Stammzellenforschung weniger Auflagen gibt.
Das kompromisslose Vorgehen der Kanzlerin gegen Norbert Röttgen lässt die CDU nicht los. Viele Christdemokraten fragen sich, ob Merkel mit ihrem Rausschmiss überreagiert hat. Doch es gibt auch Unterstützer für sie.
Alliance Boots ist beim Pharmagroßhandel schon Europas Nummer eins. Doch dem Chef des Unternehmens, Stefano Pessina, reicht das nicht. Er will weltweit führen - und denkt über eine Fusion mit einem Global Player nach.
Rainer Brüderle macht sich für den Fall eines Austritts Griechenlands aus der Euro-Zone keine Sorgen. Dieser würde viel Geld kosten, wäre aber beherrschbar, sagte der FDP-Fraktionschef dem Handelsblatt.