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Einige Antipilzmittel können gegen Pilzinfektionen im Mund helfen, wenn sie während der Krebsbehandlung gleichzeitig mit einer Chemotherapie oder Strahlentherapie eingesetzt werden.
Eine rechtzeitig begonnene und längere psychische und praktische Unterstützung kann dazu beitragen, dass weniger Menschen die Behandlung mit einem CPAP-Gerät abbrechen. Auch nutzen sie die Geräte nachts länger. Wie sich eine intensive Unterstützung auf die Beschwerden und mögliche Folgeerkrankungen auswirkt, muss noch besser untersucht werden.
Einige Ohrentropfen, die es allerdings nur auf ärztliches Rezept gibt, scheinen Ohrenschmerzen infolge einer Gehörgangsentzündung sehr wirksam zu lindern. Es gibt keine Hinweise, dass desinfizierende Tropfen, die ohne Rezept erhältlich sind, ähnlich gut wirken.
Es gibt Befürchtungen, dass Beta-Blocker bei Menschen mit chronisch obstruktiver Lungenerkrankung (COPD) die Atembeschwerden verschlimmern können. Aus den bislang vorliegenden Studien ergibt sich jedoch kein Hinweis darauf, dass die Symptome durch bestimmte Beta-Blocker zunehmen. Menschen mit Herzerkrankungen können daher meist auch dann mit diesen Medikamenten behandelt werden, wenn sie gleichzeitig eine COPD haben.
Eine pulmonale Rehabilitation kann Menschen mit chronisch-obstruktiver Lungenerkrankung (COPD) den Umgang mit ihrer Erkrankung erleichtern. Sie kann bei einer fortgeschrittenen COPD zu weniger Krankenhausaufenthalten führen und die Lebenserwartung erhöhen.
Verschiedene Ohrentropfen können Ohrenschmalz aufweichen und seine Entfernung erleichtern. Genauso oder fast genauso gut könnten allerdings auch Hausmittel wie zum Beispiel erwärmtes Olivenöl funktionieren.
Wenn man wochenlang jeden Tag eine kleine Flasche zuckergesüßte Limonade trinkt, kann das Körpergewicht im Durchschnitt um ein Viertel Kilogramm ansteigen. Nehmen Menschen mit Übergewicht regelmäßig große Mengen mit Zucker gesüßter Getränke zu sich, könnte eine Verringerung dieser Mengen zu einer Gewichtsabnahme beitragen.
Kortikosteroide können durch die Bell’sche Parese verursachten Langzeitsymptomen vorbeugen. Möglicherweise helfen auch zusätzlich verabreichte antivirale Medikamente. Zur Beantwortung dieser Frage ist jedoch weitere Forschung notwendig.
Blasen- und Beckenbodentraining können bei einer überaktiven Blase Inkontinenzbeschwerden lindern und die Zahl der Toilettengänge reduzieren. Auch Medikamente können etwas helfen. Zu operativen Eingriffen bei einer überaktiven Blase gibt es bisher nicht ausreichend Forschung.   
Bei Menschen mit allergischem Asthma kann eine spezifische Immuntherapie (Hyposensibilisierung) die Zahl der Asthmaanfälle verringern. Wird der Wirkstoff unter die Haut gespritzt, sind leichte Gewebereaktionen rund um die Einstichstelle häufig. Es besteht ein sehr geringes Risiko für eine gefährliche Reaktion auf die Spritze, die gegebenenfalls schnell behandelt werden muss.
Häufig das Schlafzimmer zu putzen und Staubfänger von dort zu entfernen, kann möglicherweise helfen, durch Hausstaubmilben verursachte Beschwerden zu reduzieren. Dass milbendichte Bettwäsche oder spezielle Luftreiniger helfen, ist allerdings nicht nachgewiesen.
Eine Akupunktur könnte Nackenschmerzen kurzfristig lindern. Allerdings ist die Forschung hierzu noch begrenzt, sodass eine abschließende Bewertung nicht möglich ist.
Medikamente mit dem Wirkstoff Acetylsalicylsäure (ASS oder „Aspirin") können bei Migräneanfällen helfen. Wenn Migräneattacken mit Übelkeit und Erbrechen einhergehen, können zusätzliche Mittel diese Beschwerden weiter verringern.
Regelmäßiges Bewegungstraining im Anschluss an die Behandlung von Kreuzschmerzen kann bei einem von drei Betroffenen helfen, Rückfälle zu vermeiden.
Eine abnehmbare Bandage oder Schiene zu tragen und nach einigen Tagen vorsichtig mit Bewegungsübungen oder Krankengymnastik zu beginnen, könnte nach der Operation eines Sprunggelenkbruchs kurzfristig Vorteile haben. Frühzeitige Bewegung könnte aber auch zu Problemen bei der Wundheilung führen.
Nicht-steroidale Antirheumatika wie Diclofenac oder Ibuprofen können zu Magen-Darm-Geschwüren führen, wenn sie regelmäßig eingenommen werden. Das Risiko dafür lässt sich aber durch bestimmte Medikamente deutlich verringern.
Wenn sich jemand ganztags um einen Menschen mit Demenz kümmert, ist es wichtig, dass sie oder er eine Auszeit nehmen kann, beispielsweise durch eine Entlastungspflege. Dies reicht aber möglicherweise als Unterstützung nicht aus. Darüber hinaus gibt es für Angehörige und andere Betreuende weitere Angebote wie etwa Selbsthilfegruppen, Essen auf Rädern und Haushaltshilfen.
Die vielleicht beste Maßnahme, um das Gewicht zu halten, wenn man eine Rauchentwöhnung macht, ist, sich mehr zu bewegen. Insgesamt ist mehr Forschung nötig, um sagen zu können, welche Maßnahmen sich am besten eignen, um eine Gewichtszunahme durch eine Rauchentwöhnung zu vermeiden.
Dass Frühgeborene in den Monaten nach ihrer Entlassung gestillt werden, ist nicht wahrscheinlicher, wenn im Krankenhaus am Anfang einige Male mit einem Becher statt mit einem Fläschchen zugefüttert wird. Bei Babys, die ihre Nahrung aus einem Becher bekommen und nicht an einem Fläschchen saugen, könnte es jedoch länger dauern, bis sie das Krankenhaus verlassen können.
Um von Schlaf- und Beruhigungsmitteln loszukommen, ist es am besten, deren Dosis mit ärztlicher Hilfe schrittweise zu reduzieren. Psychologische oder psychotherapeutische Unterstützung könnte die Wahrscheinlichkeit erhöhen, dass die Behandlung erfolgreich ist.