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Fraunhofer-Gesellschaft
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Fraunhofer Presseinformationen
Mit den Hugo-Geiger-Preisen werden ausgezeichnet: Sven Rademacher für ein mobiles Messgerät für Immissionsmonitoring (1. Preis), Harry Kummer für sein neues Beschichtungssystem für Wärmetauscher (2. Preis) und Anna Marie Kruspe für ihr automatisiertes Klassifikationsverfahren von Weltmusik (3. Preis).
text Besser schmieren ohne Öl
8 May 2012 12:50:00 GMT
Das läuft ja wie geschmiert – mehr noch als auf Öl trifft das auf wässrige Biopolymer-Lösungen zu. Zum Einsatz kommen sie als Kühlschmierstoff etwa in der Bearbeitung von Hartmetallen, für Werkzeuge, mit denen Werkzeuge hergestellt werden.
text Leistungsschub für Mikrochips
8 May 2012 12:39:00 GMT
Die Halbleiterindustrie steht vor der Herausforderung, immer schnellere und leistungfähigere Chips zu liefern. Mit der Next Generation Lithografie mit EUV-Strahlung soll das gelingen. Wesentliche Komponenten haben Fraunhofer-Forscher entwickelt.
text Fraunhofer in Korea
8 May 2012 12:34:00 GMT
Die Internationalisierung der Fraunhofer-Gesellschaft schreitet fort. Europas größte Organisation für angewandte Forschung baut nun auch in Korea ihre Aktivitäten aus. Dem unlängst gestarteten »Fraunhofer Project Center for Biopharmaceutical Research« in Südkorea steht bei erfolgreichem Aufbau nun auch der Weg offen zu einem Fraunhofer Center unter dem Dach einer Tochtergesellschaft – Fraunhofer Korea Research. Ein Mandat dies mit den koreanischen Zuwendungsgebern zu verhandeln, erteilte der Senat mit einem entsprechenden Beschluss auf seiner Sitzung am 8. Mai.
In der Sitzung vom 8. Mai 2012 beschloss der Senat der Fraunhofer-Gesellschaft die Zusammenlegung der Berliner Fraunhofer-Institute FIRST, FOKUS und den Berliner Teil des ISST. Ziel ist es, das Angebot in der IuK-Forschung weiter zu profilieren und auszubauen. Die Integration erfolgt zum 1. Juli 2012.
Der Senat der Fraunhofer-Gesellschaft hat in seiner Sitzung am 8. Mai Prof. Dr.-Ing. Reimund Neugebauer zum künftigen Präsidenten gewählt. Er soll im Oktober Prof. Dr.-Ing. Hans-Jörg Bullinger nachfolgen, der zehn Jahre an der Spitze der Fraunhofer-Gesellschaft stand.
Sie bieten Schutz vor Rost, Kratzern und Feuchtigkeit oder verbessern die Haftung: Oberflächen mit einer Nanobeschichtung. Mit einem neuen Plasmaverfahren können sie einfacher und kostengünstiger aufgebracht werden – im industriellen Maßstab.
Je kürzer die Pulsdauer, desto präziser arbeitet das Laserwerkzeug. Mit ultrakurzen Laserpulsen eröffnen sich neue Anwendungen in Medizin oder Materialbearbeitung. Denn dank der kurzen Pulse erwärmt sich das bearbeitete Material kaum noch.
text Laserscan bei voller Fahrt
8 May 2012 12:01:00 GMT
Fehlt eine Oberleitung oder ist sie defekt? Wie ist die Situation vor einer Bahnhof- oder Tunneleinfahrt? Mit einem 3D-Laserscanner lässt sich Sicherheit und Zuverlässigkeit der Bahn erhöhen.
text Energieverbrauch schnell ermittelt
7 May 2012 12:00:00 GMT
Die ambitionierten Energieeffizienzziele der Bundesregierung setzen Unternehmen unter Zugzwang: Nur wer seinen Stromverbrauch kennt, kann den Energiebedarf senken und nachhaltig wirtschaften. Ein neuartiger Stromsensor hilft, Verbräuche exakt zu ermitteln und so gesetzliche Regelungen zu erfüllen. Zu sehen ist das neue Messgerät auf der Messe Sensor+Test 2012 vom 22. bis 24. Mai in Nürnberg.
Kinder und Jugendliche schon frühzeitig für Wissenschaft und Technik zu begeistern, das ist die Motivation hinter dem Fraunhofer-Kinderbuch. Herausgekommen ist eine spannende Abenteuergeschichte kombiniert mit Experimenten und Erklärungen von Wissenschaftlern. Ab sofort ist das Buch in gut sortierten Buchläden oder Online im Handel.
text Fliegende 3D-Augen
2 May 2012 12:48:00 GMT
Ob als Einsatzhelfer bei Großveranstaltungen oder als hochauflösende 3D-Vermesser von Straßenzügen: Intelligente Schwärme aus Flugrobotern eignen sich als universelles Werkzeug für Polizei, Krisenmanager oder Städteplaner. Für einwandfreie Flugmanöver ohne Kollisionen sorgt ein spezieller 3D-Sensor von Fraunhofer-Forschern.
Ob bei Obst, Fleisch oder Käse – die Qualität ist nicht immer so wie der Verbraucher es wünscht. Ein Spektrometer soll Kunden künftig verraten, wie es um die Güte von Lebensmitteln bestellt ist. Das Gerät ist nicht größer als ein Stück Würfelzucker, lässt sich günstig produzieren und könnte in Zukunft gar in Smartphones Platz finden.
text Solaranlagen optimal planen
2 May 2012 12:19:00 GMT
Die Photovoltaik boomt, der Markt für Solarparks wächst weltweit rasant. Doch die Planung möglichst wirtschaftlicher PV-Kraftwerke ist nicht trivial, da eine Vielzahl von Faktoren zu berücksichtigen ist. Fraunhofer-Forscher haben gemeinsam mit Siemens Energy Photovoltaics eine Software entwickelt, die die Konzeption vereinfacht.
text Mini-Projektor für Smartphones
2 May 2012 12:08:00 GMT
Smartphones sind mitunter mühsam zu bedienen, denn das Display ist sehr klein. Künftig soll ein Projektor helfen: Steht das Handy etwa auf dem Tisch, wirft er das Display-Bild großformatig auf die Tischoberfläche. Über die Projektion kann der Nutzer das Smartphone ebenso bedienen wie über den Bildschirm selbst.
text Hüftimplantat mit Langzeitwirkung
2 May 2012 12:07:00 GMT
Der Hüftgelenkersatz gehört in Deutschland zu den häufigsten Operationen. Rund 200 000 Prothesen setzen Ärzte jährlich ein. Nicht selten müssen die künstlichen Hüften bereits nach zehn Jahren ausgetauscht werden. Ein neuartiges Implantat aus Kunststoff und Keramik soll künftig vorzeitige Folgeeingriffe vermeiden helfen.
text Durchleuchtete Flugzeugnasen
26 Apr 2012 12:40:00 GMT
Funksignale erreichen die Piloten im Flugzeug durch den »Radar-Dom«, die runde Nase des Flugzeugs. Treten bei der Produktion dieser Nase jedoch Fehler auf – kleine Fremdkörper, Wassertropfen oder Luftbläschen – kann dies den Funkverkehr behindern. Eine zerstörungsfreie Prüfanlage entlarvt solche Fehlstellen künftig bereits während der Fertigung. Auf der Messe Control vom 8. bis 11. Mai in Stuttgart stellen die Forscher das neue System vor (Halle 1, Stand 1502).
Wasser, Nahrung, Erdöl, Rohstoffe – bislang gehen wir verschwenderisch mit diesen wertvollen Ressourcen um. Neue Technologien können helfen, eine nachhaltigere Wirtschaft aufzubauen. Ein Statement von Professor Hans-Jörg Bullinger zur Hannover Messe
Der Wissenschaftler Jan Meiß wurde am 23. April auf der Hannover-Messe mit dem Nachwuchspreis Green Photonics ausgezeichnet. In seiner Doktorarbeit entwickelte er gemeinsam mit der Heliatek GmbH neue Konzepte für organische Solarzellen. Mit großem Effekt: Die von ihm entwickelten transparenten Solarzellen waren etwa viermal effizienter als die herkömmlichen.
In einer Kooperation zwischen dem Fraunhofer-Institut für Bauphysik IBP, der Hochschule Rosenheim und dem Institut für Fenstertechnik ift Rosenheim soll das Fraunhofer-Kompetenzzentrum Bauphysik und Baukonstruktion in Rosenheim aufgebaut werden. Künftig werden dort innovative Baukonzepte und optimierte Bauteile für Neu-, aber auch für Bestandsbauten erarbeitet und konzipiert. Im Fokus stehen dabei aktuelle Themen wie Energieeinsparung, Resourceneffizienz, altersgerechtes Wohnen, Plusenergie-Konzepte sowie Adaptivität und Behaglichkeit. Die Fraunhofer-Gesellschaft stellt dafür über fünf Jahre insgesamt 2,5 Millionen Euro zur Verfügung.
Die Fraunhofer-Gesellschaft ist auch im Jahr 2011 weiter gewachsen. Das Finanzvolumen stieg um 12 Prozent auf 1,85 Milliarden Euro an. Besonders erfreulich: Die Erträge aus der Wirtschaft erhöhten sich um 15 Prozent auf 531 Millionen Euro.
Autos und Flugzeuge müssen abspecken – etwa indem möglichst viele Bauteile aus kohlenstofffaserverstärktem Kunststoff CFK gefertigt werden. Bisher wurden diese Bauteile per Hand hergestellt. Nun gibt es automatisierte Fertigungsverfahren, die sich auch für Großserien im Automobilbau eignen.
Städte verbrauchen Energie und Rohstoffe, produzieren Müll und Schadstoffe, die Verkehrssysteme sind überlastet. Fraunhofer-Forscher haben sich nun im Innovationsnetzwerk »Morgenstadt« zusammengeschlossen, um nachhaltige urbane Technologien und Systeme zu entwickeln.
Wasser ist eine wertvolle Ressource. Neue Technologien erleichtern den verantwortungsvollen Umgang mit Trinkwasser, reinigen Abwasser effektiv und ermöglichen es sogar, Biogas und Dünger zu gewinnen. Wie das geht, zeigen Fraunhofer-Forscher auf der Hannover Messe ( 23.- 27. April) im Haus der Nachhaltigkeit (Halle 2).
text Kunststoff aus der Natur
10 Apr 2012 12:40:00 GMT
Kugelschreiber, PC-Tastaturen, Computer-Mäuse, Besteck und sogar Beschichtungen für Getränkekartons lassen sich auch aus nachwachsenden Rohstoffen fertigen. Auf der Hannover Messe (23. bis 27. April) stellen Fraunhofer-Forscher in Halle 2, Stand 22 vor, wie man Biokunststoffe einsetzen kann. Erste Produkte sind bereits auf dem Markt.
Lärmpegel, Feinstaubbelastung, Verkehrsaufkommen – diese Daten sind für Stadtplaner und für Bürger interessant. Eine dreidimensionale Darstellung soll den Umgang damit künftig vereinfachen: Während der Nutzer sich virtuell durch seine Stadt bewegt, werden die entsprechenden Daten als grüne, gelbe oder rote Punkte angezeigt.
text Keramiken unter Kugelbeschuss
2 Apr 2012 12:38:00 GMT
Dünne Bauteile aus Keramik herzustellen, war bislang aufwändig und teuer. Denn viele verziehen sich während der Bearbeitung und müssen als Ausschuss aussortiert werden. Forscher bombardieren die Oberflächen verzogener Bauteile nun mit kleinen Kugeln und bringen sie so wieder in Form.
text Strom ohne Kabel
2 Apr 2012 12:26:00 GMT
Handys und Laptops funktionieren problemlos per Akku. Doch viele Anwendungen aus der Medizin-, Umwelt- und Prüftechnik wie Implantate und Sensoren lassen sich aufgrund der begrenzten Lebensdauer von Batterien nicht mit solchen betreiben. Forscher haben jetzt ein Verfahren entwickelt, das diese Systeme drahtlos mit Energie versorgt.
text Radio hören trotz Elektroantrieb
2 Apr 2012 12:16:00 GMT
Um den Radioempfang in E-Autos zu ermöglichen, müssen Hersteller Filter einbauen, Kabel abschirmen und viele weitere kostenintensive Maßnahmen ergreifen. Der Grund: Elektrische Störsignale überlagern Musik und Sprechbeiträge. Mit neuen Berechnungsverfahren sorgen Forscher für ungetrübten Hörgenuss und helfen, Kosten zu senken.
Wie sicher sind Gebäude, Tunnel und Brücken bei einer Explosion, einem Brand oder Flugzeugabsturz? Bleiben die Rettungswege offen? Können Menschen geborgen werden? Fraunhofer Forscher entwickeln gemeinsam mit der Schüßler-Plan Ingenieurgesellschaft neue bauliche Konzepte für Brücken, Tunnel und Hochbauten.
Schiffspropeller sind so groß wie ein Einfamilienhaus – sie herzustellen ist anspruchsvoll. Beim Guss können sich Poren und winzige Risse bilden, die schlimmstenfalls zum Bruch eines Flügels führen. Mit einem neuartigen Ultraschallverfahren lassen sich diese riesigen Bauteile zerstörungsfrei auf Fehler überprüfen.
text Simulationssoftware optimiert Netze
30 Mar 2012 12:05:00 GMT
Bis 2020 sollen in Deutschland tausende Kilometer neuer Netze entstehen, um Strom aus erneuerbaren Energien noch stärker nutzen zu können. Doch mit den neuen intelligenten Netzen (Smart Grids) steigen auch die Komplexität, Kosten und Anfälligkeit. Fraunhofer-Forscher haben nun eine Software entwickelt, mit der sich Transportnetze für Elektrizität, Gas und Wasser anhand numerischer Simulationen schon bei der Planung analysieren und optimieren lassen. Das macht den Um- und Ausbau für Netzbetreiber flexibler, spart Energie und Ausgaben und erhöht zudem die Sicherheit. Die Software zeigt Fraunhofer vom 23. bis 27.4. auf der Hannover Messe (Halle 7, Stand B10).
Übertragungsnetzbetreiber müssen die Einspeisung von Strom aus erneuerbaren Energien für den nächsten Tag exakt abschätzen, um diesen bestmöglich an der Strombörse EPEX zu vermarkten. Das stark fluktuierende Angebot an Sonnen- und Windenergie erschwert dabei diese Prognosen. Fraunhofer- Forscher haben daher zusammen mit der TenneT TSO GmbH eine leistungsfähige Software entwickelt, die viele Voraussagen miteinander kombiniert und daraus eine einzigartig zuverlässige macht.
Handelt es sich um Drogen, Medikamente oder Sprengstoff? Auf der Messe Analytica stellen Fraunhofer-Forscher zusammen mit der Firma Hübner ein Terahertz-Spektrometer vor, das chemische Substanzen berührungslos und zuverlässig identifiziert.
text Hoffnungsträger Lithium-Batterie
15 Mar 2012 13:59:00 GMT
Sei es bei der Energieversorgung oder der Elektromobilität – Batterien sind eine Schlüsselkomponente. Auf der Hannover-Messe vom 23. bis 27. April stellen Forscher Lithium-Batterien mit verbesserten Eigenschaften vor: Sie sind schnell aufladbar, biegsam, druckstabil oder optimal gekühlt.
text Biolandbau ohne Kohlfliegen
14 Mar 2012 13:50:00 GMT
Legen Kohlfliegen ihre Eier auf frisch gepflanztes Gemüse, verlieren Ökolandwirte oft die gesamte Ernte. Künftig sollen Pellets aus Cyanobakterien und Gärresten von Biogasanlagen diese Insekten auf ökologisch verträgliche Weise vertreiben – und die Pflanzen gleichzeitig düngen. Auf der Hannover-Messe vom 23. bis 27. April stellen die Forscher die Pellets vor (Halle 26, Stand C08).
Das International Football Association Board (IFAB) hat am Samstag, den 3. März 2012 seine Entscheidung zum Thema Torlinientechnologie bekannt gegeben. Zwei Systeme werden in die engere Auswahl gezogen und sind für die nächste Testphase zugelassen. Einer der beiden Finalteilnehmer ist das GoalRef-System des Fraunhofer-Instituts für Integrierte Schaltungen IIS. Die Erlanger Forscher schicken eine funkbasierte Lösung, die die Torentscheidung sofort an den Schiedsrichter meldet, ins Rennen.
text Schwärmen und transportieren
1 Mar 2012 13:55:00 GMT
Eine einzelne Ameise ist nicht besonders schlau. Doch in der Gemeinschaft können die Insekten komplizierte Aufgaben lösen. Diese Schwarmintelligenz wollen Forscher jetzt auch für die Logistik nutzen. Viele autonome Transport-Shuttles sollen eine Alternative zu traditioneller Fördertechnik bilden.
Schließen Herzklappen nicht richtig, werden sie ersetzt. Versagen hingegen Venenklappen, behandeln Ärzte dies bislang ausschließlich medikamentös. Künftig soll ein Implantat die Funktion des beschädigten Ventils übernehmen. Mit einem neuartigen Dosierwerkzeug lassen sich die Prothesen automatisiert fertigen.
text Das Vegetarier-Schnitzel
1 Mar 2012 13:38:00 GMT
Es sieht aus wie ein Schnitzel, es ist saftig und faserig wie ein Schnitzel, es kaut sich sogar wie ein richtiges Schnitzel – doch die Zutaten sind 100 Prozent pfl anzlich. Forscher nutzen ein neues Verfahren, mit dem sich Fleischersatz fertigen lässt, der nichtnur gut schmeckt, sondern auch nachhaltig ist.
text Erste Hilfe für Winzer
1 Mar 2012 13:16:00 GMT
Ob ein Wein so erstklassig wird, wie die Winzer sich dies wünschen, hängt ab von der Qualität der Hefen. Sie steuern den Gärprozess und schaffen den unverwechselbaren Geschmack. Mit einem neuen Sensor können Forscher noch vor der Gärung feststellen, ob der Traubenmost die richtigen Mikroorganismen enthält.
text Züge im Leichtbauformat
1 Mar 2012 13:11:00 GMT
Je weniger Züge wiegen, desto sparsamer fahren sie. Ein neues Material hält nun auch extremen Belastungen stand. Es eignet sich etwa für die Dieselmotoreinhausungen von Zügen – dieses Bauteil wird dadurch 30 Prozent günstiger und über 35 Prozent leichter als das Gegenstück aus Stahl und Aluminium.
text Umweltfreundlich putzen und waschen
1 Mar 2012 13:01:00 GMT
Immer mehr Alltagsprodukte basieren auf nachwachsenden Rohstoffen. Auch in Putzmitteln finden sich waschaktive Substanzen – Tenside – aus pflanzlichen Ölen und Zucker. Besonders umweltschonend und effektiv sind diese Fett- und Schmutzlöser, wenn sie mithilfe von Pilzen und Bakterien biotechnologisch hergestellt werden.
Biomedizinische Labore müssen sicher, ergonomisch und flexibel sein. Gleichzeitig sollen sie einen hohen Probendurchsatz ermöglichen und alle Arbeitsschritte zuverlässig dokumentieren. Fraunhofer-Forscher arbeiten deshalb am Labor der Zukunft, in dem die Probenbearbeitung vollautomatisch abläuft. Wie gut das Konzept funktioniert, zeigen die Wissenschaftler während der Messe MEDTEC Europe in Stuttgart vom 13. bis 15. März.
text Die vertrauensvolle Cloud
23 Feb 2012 13:23:00 GMT
Keine Woche ohne Meldungen zu Sicherheitslücken, Datenklau oder Hacker-angriffen. Sowohl Unternehmen als auch Privatanwender sind zunehmend verunsichert. Doch Vertrauen und Sicherheit im Hinblick auf Technologien wie Cloud Computing sind essentiell, wenn wir Daten und Anwendungen flexibel, kostengünstig und vor allem mobil nutzen wollen. Fraunhofer-Forscher arbeiten deshalb gleich an einer Reihe von Sicherheitslösungen, die sie vom 6. bis 10. März auf der CeBIT vorstellen (Halle 26, Stand E08).
text Spielend lernen im Quadrat
23 Feb 2012 13:00:00 GMT
Geistig und körperlich fit zu bleiben, wird dank Fraunhofer-Forschern nun in jedem Alter im wahrsten Sinne des Wortes zum Kinderspiel. Das interaktive Lernsystem HOPSCOTCH soll Lernen, Bewegung und vor allem Spaß kombinieren und so Wissen effizienter aufbauen – seien es Englisch-Vokabeln, Geschichte oder Mathe. Die nach dem beliebten Himmel-und-Hölle-Spiel benannte Lösung stellen die Wissenschaftler vom 6. bis 10. März auf der CeBIT vor (Halle 26, Stand E08).
Das Internet der Zukunft wird intelligent sein und auch auf komplexe Anfragen die richtigen Antworten liefern. Das erleichtert die Recherche in Archiven, medizinischen Bilddatenbanken oder Bibliotheken. Möglich machen das neue Software-Werkzeuge, die in dem vom Bundeswirtschaftsministerium geförderten Forschungsprogramm THESEUS entwickelt wurden. Die Ergebnisse werden auf dem THESEUS-Abschlusskongress »Technologien für das Internet der Zukunft« (13. – 15. Februar 2012) in Berlin vorgestellt. Ein wichtiger Forschungspartner war die Fraunhofer-Gesellschaft.
text Roboter zeichnet Portraits
8 Feb 2012 13:09:00 GMT
Ein Industrieroboter als Künstler? Was zunächst widersprüchlich erscheint, zeigen Forscher vom 6. bis 10. März 2012 auf der CeBIT in Hannover (Halle 26, Stand E08). Interessierte Besucher können den metallenen Maler dort in Ak-tion sehen und selbst ihre Gesichtszüge von ihm zeichnen lassen.
Überlastete Mobilfunknetze können lästig sein – vor allem, wenn man ein Video auf dem Smartphone ansehen will. Ein optimierter Radio Ressource Manager soll Netzbetreibern künftig helfen, starke Netzbelastungen abzufedern. Der Anwender profitiert davon: Er bekommt ruckelfreie Filme. Wie die Technik funktioniert, zeigen Forscher auf dem GSMA Mobile World Congress vom 27. Februar bis 1. März 2012 in Barcelona (Halle 2, Stand E41).
text Kraftstoff aus Marktabfällen
1 Feb 2012 13:55:00 GMT
Matschige Tomaten, braune Bananen und überreife Kirschen – die Abfälle von Großmärkten sind bisher bestenfalls auf dem Kompost gelandet. Künftig sollen sie besser genutzt werden: In einer neu entwickelten Anlage lassen sie sich vergären. Dabei entsteht Methan, das als Kraftstoff Autos antreiben kann.
text LTE-Netze gemeinsam nutzen
1 Feb 2012 13:43:00 GMT
Datenintensive Internetanwendungen auf Smartphones, Tablets und Laptops sind populärer denn je. Die Folge: Der Verkehr im Mobilfunknetz nimmt rasant zu. Intelligente Technologien sollen die Datenraten im neuen LTE-Netz erhöhen. Mobile Netze gemeinsam nutzen heißt die Lösung.
text Breitbandinternet für alle
1 Feb 2012 13:42:00 GMT
In Entwicklungsländern haben 96 Prozent der Haushalte keinen Internetzugang. Auch in Deutschland gibt es noch immer viele Regionen ohne Breitbandanschluss. Eine neue Technologie für drahtlose Netze soll die Internet-Versorgungslücken in ländlichen Gebieten künftig kostengünstiger schließen.
text Jederzeit frische Stadttomaten
1 Feb 2012 13:36:00 GMT
Warum nicht Salat, Bohnen und Tomaten dort herstellen, wo die meisten Verbraucher leben, also in der Stadt? Flachdächer vieler Gebäude eignen sich für den Anbau von Gemüse. Dort installierte Gewächshäuser können auch Abwärme und gereinigtes Abwasser des Gebäudes nutzen.
text Roboter erkundet neues Terrain
1 Feb 2012 13:15:00 GMT
Sie reinigen, inspizieren und suchen nach Katastrophenopfern – mobile Roboter sind vielseitig einsetzbar. Doch oft ist keine Karte verfügbar, die ihnen den Weg durch unbekanntes Gelände weist. Ein neuer mobiler Roboter erkundet autonom fremde Umgebungen und kartiert sie. Eine Algorithmen-Toolbox macht’s möglich.
Kundenfeedback ist für Unternehmen von strategischer Bedeutung. Smarte Apps zur semantischen Analyse von Nutzermeinungen aus dem Web helfen, das Feedback im Blick zu behalten. Davon profitiert auch der User: Mit der »Eat and Drink«-App erfährt er schnell alles über die Besonderheiten von Restaurants, Cafés und Bars.
text Elektronischer grüner Daumen
31 Jan 2012 13:27:00 GMT
Sollen Sensoren miteinander kommunizieren, um die gemessenen Daten zu vergleichen und abzusichern, hilft künftig ein Netzwerk verteilter Sensor-knoten: Es sorgt für eine reibungslose Verständigung der Sensoren. So lässt sich beispielsweise die Bewässerung von Pflanzen zuverlässig überwachen. Auf der Messe embedded world vom 28.2. bis 1.3.2012 in Nürnberg stellen die Forscher eine Technologiedemo vor (Halle 5, Stand 228).
text Präzise Weltraummanöver
31 Jan 2012 13:25:00 GMT
Raumfahrzeuge müssen bei Landemanövern auf einem anderen Planeten oder dem Andocken an eine Raumstation äußerst genau agieren. Damit sie dabei nicht vom Kurs abkommen, erfassen bildgebende Sensoren eine Flut von Daten, die in Echtzeit analysiert werden. Forscher vom Fraunhofer-Institut für Rechnerarchitektur und Softwaretechnik FIRST haben nun auf Basis von Multicore-Technologien ein System entwickelt, mit dem sich Raumfahrzeuge genau steuern und positionieren lassen. Zu sehen ist es vom 28. Februar bis 1. März 2012 auf der Messe embedded world in Nürnberg (Halle 5, Stand 228).
Fraunhofer-Forscher haben das System RedFIR® entwickelt. Es erleichtert die Trainings- und Spielanalyse. Trainer, Experten und Zuschauer können künftig direkt und in Echtzeit sehen, was vor sich geht: Ballbesitz, Pässe, Torschüsse, Flanken, aber auch gelaufene Meter oder Geschwindigkeit der einzelnen Spieler. Während eines Spiels oder Trainings lassen sich die relevanten Informationen direkt auf einem Tablet-Computer ansehen und auswerten. Darüber hinaus erstellt das System eine 3D-Animation, die Medien und Trainer umgehend nutzen können. Auf der CeBIT 2012 (6. bis 10.3.) in Halle 26, Stand E08 können Besucher die Möglichkeiten des Systems bei einem Torwandschießen selbst erleben.
text Apps für die tägliche Arbeit
19 Jan 2012 13:59:00 GMT
Spiele, Emails und Internetzugang jederzeit dabei – Smartphones ziehen die Informationskultur noch ein wenig mehr in den Alltag. Auch Firmen und Arbeitgeber setzen mit gezielt entwickelten Apps zunehmend auf die mobilen Begleiter. So sollen sie künftig etwa Landwirte bei der Ernte oder Geschäftsreisende unterwegs unterstützen. Auf der Cebit 2012 (6. bis 10.3.) in Halle 26, Stand E08 stellen die Forscher die neuen Apps vor.
Ein öffentlich ausgestelltes Kunstwerk macht viel durch: grelles Licht, ungünstige Temperaturen oder zu viel Feuchtigkeit. Fraunhofer-Forscher haben mit Artguardian ein vollautomatisches, intelligentes System entwickelt, das Kunstliebhabern hilft, ihre Objekte optimal zu konservieren. Dank empfindlicher Sensoren können diese der Öffentlichkeit unter den besten Bedingungen zugänglich gemacht werden. Die Lösung ist vom 6. bis 10. März 2012 auf der CeBIT in Hannover zu sehen (Halle 26, Stand E08).
Der Münchner Kinotechnik-Hersteller ARRI und das Freiburger Fraunhofer-Institut für Physikalische Messtechnik IPM erhalten für den gemeinsam entwickelten Filmbelichter ARRILASER den »Academy Award of Merit« der Academy of Motion Picture Arts and Sciences. Die Oscar-Statuen werden am 11. Februar in Beverly Hills überreicht.
text Folienbeschichtung aus Molke
2 Jan 2012 13:59:00 GMT
Fertigprodukte erfreuen sich einer wachsenden Beliebtheit. Geschützt werden die Lebensmittel meist durch Folien, die auf fossilen Rohstoffen basieren. Forscher haben jetzt nicht nur ein Biomaterial aus Molkeprotein entwickelt, sondern auch ein wirtschaftliches Verfahren, mit dem sich Multifunktionsfolien industriell herstellen lassen.
Experimente an Tieren sind seit Jahrzehnten in der Kritik. Eine Trendwende ist dennoch nicht in Sicht. Die Zahl der Tests mit Labortieren stieg sogar. Forscher haben jetzt eine neue Alternative gefunden: Mit Hilfe von Sensor-Nanopartikeln wollen sie die Anzahl der Versuche reduzieren.
text Den Himmel ins Büro holen
2 Jan 2012 13:31:00 GMT
Arbeiten unter freiem Himmel – das klingt verlockend, lässt sich aber meist schwer umsetzen. Eine dynamische Lichtdecke holt den Himmel nun ins Büro: Sie bildet die Lichtverhältnisse nach, die vorbeiziehende Wolken hervorrufen. Diese Art von Beleuchtung sorgt für eine angenehme Arbeitsatmosphäre.
text Feuerwehreinsätze am PC simulieren
2 Jan 2012 13:25:00 GMT
Feuerwehrleute riskieren bei Einsätzen oftmals ihr Leben. Zuverlässige Werkzeuge, die ihnen die Arbeit erleichtern, sind daher unerlässlich. Ein Simulationsbaukasten soll nun dabei helfen, neue Informations- und Kommunikationstechnologien zu entwickeln – und diese frühzeitig an die Bedürfnisse der Einsatzkräfte anzupassen.
text Stoppuhr im Ärmel
2 Jan 2012 13:11:00 GMT
Unternehmen, die im globalen Wettbewerb bestehen wollen, müssen ihre Prozessabläufe optimieren. Um manuelle Montagevorgänge effizient zu gestalten, erfassen Prüfer die Dauer der Arbeitsschritte bislang meist manuell – ein fehleranfälliger Vorgang. Ein neues System ermittelt die Zeiten automatisiert und senkt die Firmenkosten.
Herkömmliche CMOS-Bildsensoren sind für lichtschwache Anwendungen wie Fluoreszenz kaum brauchbar. Denn große, in einer Matrix angeordnete Pixel erlauben keine raschen Auslesegeschwindigkeiten. Ein neues optoelektronisches Bauteil beschleunigt diesen Prozess. Es ist bereits zum Patent angemeldet.
Fraunhofer schafft 1150 neue High-Tech-Arbeitsplätze
text Elektronik aus Plastik
15 Dec 2011 13:44:00 GMT
Der Deutsche Zukunftspreis 2011 ging an ein Forscher-Team mit Fraunhofer-Beteiligung. Professor Karl Leo, Dr. Jan Blochwitz-Nimoth und Dr. Martin Pfeiffer erhielten gestern für ihre Entwicklungen in der »Organischen Elektronik« den Preis des Bundespräsidenten für Technik und Innovation.
Professor Thomas Wiegand, Dr. Detlev Marpe und Dr. Heiko Schwarz vom Fraunhofer-Institut für Nachrichtentechnik, Heinrich-Hertz-Institut HHI werden am 9. Dezember in München mit dem Karl Heinz Beckurts-Preis geehrt.
Fraunhofer Forscher entwickeln gemeinsam mit ihren französischen Kollegen des Carnot-Instituts Laboratoire d‘électronique des technologies de l‘information CEA-LETI wiederverwendbare Substrate für III-V Mehrfachsolarzellen – und erhielten dafür am 5. Dezember 2011 den deutsch-französischen Wirtschaftspreis 2011.
Sie sollen die Sportler herausfordern, aber nicht in Gefahr bringen: Bobbahnen müssen vor dem Bau simuliert werden. Grundlage sind die Reibungswerte der Kufen auf dem Eis. Nun lassen sich diese bisher ungenauen Werte erstmals präzise messen. Beim Bau der Bahn für Olympia 2014 in Sotchi, Russland werden die Ergebnisse genutzt.
Wir können durch Glas, Wasser und Luft hindurchsehen, nicht aber durch Packpapier, Plastik oder Pappe. Was dem menschlichen Auge verborgen bleibt, macht ein neuer Millimeterwellensensor sichtbar: Er durchleuchtet optisch nicht transparente Stoffe und arbeitet anders als Röntgenscanner nicht mit gesundheitsschädlichen Strahlen.
text Komfortabler liegen und sitzen
1 Dec 2011 13:29:00 GMT
Menschen, die berufsbedingt viel sitzen müssen, haben oft Rückenschmerzen. Noch schlimmer betroffen sind Personen, die dauerhaft das Bett hüten müssen – häufig liegen sie sich wund. Ein neues, intelligentes Polster soll für beschwerdefreies Sitzen und Liegen sorgen. Eine integrierte Sensorik steuert den Druckausgleich punktuell.
text Blutvergiftung schnell erkennen
1 Dec 2011 13:17:00 GMT
Geschwindigkeit kann Leben retten – etwa bei einer Blutvergiftung. Je schneller und gezielter die Ärzte eine Sepsis erkennen und behandeln, desto größer sind die Überlebenschancen für den Patienten. Mit einem neuen Biochip können Mediziner das Blut künftig direkt in der Arztpraxis untersuchen.
text Hilfe nach Zeckenstich
1 Dec 2011 13:15:00 GMT
Im Frühling kommen sie hervor und jedes Jahr breiten sie sich weiter aus – die Zecken. 30 Prozent der Parasiten übertragen Borrelien, Erreger der Lyme-Borreliose, die Gelenke und Organe schädigen kann. Die Krankheit bleibt oft unerkannt. Ein neuartiges Gel soll künftig – nach dem Zeckenstich aufgetragen – einer Infektion vorbeugen.
text Schlanke Wärmedämmung
1 Dec 2011 13:09:00 GMT
Dünne und trotzdem leistungsfähige Dämmplatten sind teuer. Als High-end-Produkte werden sie heute in energiesparende Kühlschränke eingebaut. Innovative Komponenten und Produktionsverfahren sollen jetzt die Kosten senken – damit auch Häuslebauer von der neuen Technik profitieren.
Seit Mai 2011 ist das erste mobile Sicherheitslabor der biologischen Stufe 3 in Südafrika im Einsatz. In diesem Spezialtruck – eine Entwicklung des Fraunhofer-Instituts für Biomedizinische Technik IBMT in St. Ingbert – werden Patienten auf AIDS und Tuberkulose getestet und beraten. Das mobile Labor kann für Patienten in entlegenen Gebieten lebensrettend sein, weil es die Zeitspanne zwischen Diagnose und Therapiebeginn auf einen Tag verkürzt.
text Immer gut verpackt
16 Nov 2011 13:57:00 GMT
Egal ob Autofelgen, Wasserflaschen oder teure Kunstwerke: In einem eigenen Labor simulieren Wissenschaftler in Dortmund reale Transportbedingungen – und finden für jedes Produkt die richtige Verpackung.
text Energie für unterwegs
16 Nov 2011 13:07:00 GMT
Sie erinnern an eine Thermoskanne – die mobilen Brennstoffzellensysteme der eZelleron GmbH aus Dresden. Gefüllt mit drei Millimeter starken Keramikröhrchen – mikrotubulare Solid Oxide Fuel Cells – produzieren sie mit Camping- oder Feuerzeuggas dauerhaft ein Watt Leistung pro Röhrchen. Damit kann man in freier Natur im Internet surfen oder telefonieren.
text Wie innovativ sind wir?
16 Nov 2011 13:01:00 GMT
Innovative Firmen haben einen klaren Wettbewerbsvorteil. Die Benchmarking-Methode InnoAudit® misst und bewertet die Innovationsfähigkeit von Unternehmen. Das Portal www.innoscore.de zeigt, wie sie sich im Wettbewerb platzieren.
Modell für Modell rückt die Elektronik im Auto näher an den Motor heran. Die Materialien müssen daher zunehmender Hitze standhalten – Forscher optimieren auch das Lotglas, das als Kleber verwendet wird, immer weiter. Erstmals übernimmt es nun ein Roboter, neue Gläser zu entwickeln und ihre Eigenschaften zu untersuchen. Auf der Messe productronica vom 15.-18. November 2011 in München stellen die Forscher ihn vor (Halle B2, Stand 135).
text Glas individuell biegen
1 Nov 2011 13:40:00 GMT
Die Einsatzmöglichkeiten für gebogene Glasscheiben sind vielfältig – sie reichen von Fassaden bis hin zu Designermöbeln. Forscher entwickelten nun ein Verfahren, mit dem sich die Scheiben bis zu sechsmal schneller und deutlich kostengünstiger formen lassen. Selbst kleine Chargen können rentabel produziert werden.
text Plasma in Tüten
1 Nov 2011 13:40:00 GMT
Geschlossene Plastikbeutel lassen sich mit Hilfe von Plasmen bei Atmosphärendruck so verändern, dass an ihren Wänden menschliche Zellen anhaften und sich vermehren können. Solche Zellkulturbeutel stellen ein wichtiges Hilfsmittel für Forschung und Klinik dar und könnten vielleicht eines Tages die heutigen Petrischalen ablösen.
Jeder zweite Speisefisch, der auf unserem Teller landet, kommt mittlerweile aus einem Zuchtbetrieb. Das Problem: An die Tiere werden immer häufiger pflanzliche Rohstoffe verfüttert, wodurch sich Rückstände von Pflanzenschutzmitteln im Fisch ablagern können. Ein neuer Test ermittelt, wie hoch das Risiko einer Kontamination ist.
Autos werden heute am Computer entwickelt. Designer wünschen sich dafür Verfahren, die real wirkende Oberflächen wie Sitzbezüge erzeugen. Forscher haben jetzt hochauflösende Scanner entwickelt, die Objekte und Stoffmuster in Minuten ablichten und in virtuelle Modelle wandeln. Verblüffend sind die realistischen Lichteffekte.
Mikroskopieren von Präparaten gehört für jeden Medizinstudenten zum Lehrplan. Doch die Öffnungszeiten der Mikroskopiersäle und die Anzahl der Vergrößerungsgeräte sind begrenzt. Dank einer neuen Online-Plattform können Studenten jetzt flexibler und unabhängiger lernen.
Spinnen sind sehr beweglich, einige springen sogar. Diese Fähigkeit verdanken sie ihren hydraulisch betriebenen Gliedern. Forscher haben jetzt einen Laufroboter konstruiert, der den Antrieb der Spinnenbeine zum Vorbild hat. Das im 3D-Druckverfahren gefertigte Leichtgewicht erkundet für den Menschen unzugängliches Terrain.
text Kamera prüft Straßenbeläge
31 Oct 2011 13:44:00 GMT
Menschen können nicht sehen, in welche Richtung Lichtwellen schwingen. Mit einer neuen Generation von Polarisationskameras kann diese für uns unsichtbare Qualität des Lichts, die Polarisation, sichtbar gemacht werden. Die Kamera PolKa basiert auf einem winzigen Sensor, der mit einer einzigen Aufnahme pixelweise die Schwingungen des Lichts erfasst. Sie eignet sich etwa für zerstörungsfreie Prüfverfahren in der Produktion. Ein Prototyp ist auf der Messe Vision in Stuttgart zu sehen.
Für Knochendefekte und Knorpelverschleiß gibt es jetzt Aussicht auf besonders verträgliche Implantate einer neuen Generation. Forscher der Max-Planck- und Fraunhofer-Gesellschaft sowie der Universität Stuttgart entwickeln für Knochen- und Knorpelersatz biomimetische Gerüststrukturen, die die natürliche Umgebung des Körpers nachahmen. Auf diesen Matrices differenzieren Stammzellen zu Knochen- und Knorpelzellen. Mit einem Implantat, das derart von körpereigenen Zellen überzogen ist, ließe sich in Zukunft schadhaftes Gewebe ersetzen – ohne Nebenwirkungen.
text Wissen für die Praxis
27 Oct 2011 12:42:00 GMT
Max-Planck-Gesellschaft und Fraunhofer-Gesellschaft arbeiten seit sechs Jahren in einem erfolgreichen Kooperationsprogramm zusammen. Sie schließen auf diese Weise eine Lücke in der Innovationskette der deutschen Wirtschaft und bringen gemeinsam Erkenntnisse der Grundlagenforschung rasch in die Anwendung.
Videos schauen in der Arbeitszeit? Das mag für viele reizvoll klingen. Für Sprachwissenschaftler, die tagelang Videoaufzeichnungen betrachten, um etwa Handbewegungen auszuwerten, kann es mühsam sein. Eine neue Software, die Fraunhofer-Forscher mit Kollegen von Max-Planck entwickelt haben, erledigt diese Arbeit künftig automatisch. Teile dieser Technik finden sich seit 2010 in der ARD Mediathek. Auch Konferenzveranstalter und die Sicherheitsbranche profitieren von der automatischen Analyse
Die Fraunhofer-Gesellschaft beabsichtigt, die Berliner Fraunhofer-Institute FIRST, FOKUS und den Berliner Teil des ISST zu einem neuen Institut zusammenzuführen. Ziel ist, die Fraunhofer-IuK-Forschung in der Hauptstadt gemeinsam mit der TU Berlin konsequent für kommende Herausforderungen und Forschungsbedarfe moderner Metropolen auszurichten und noch schlagkräftiger aufzustellen.
text Rasantes 3D-Röntgen im OP
26 Oct 2011 12:51:00 GMT
Operationen stellen immer eine Belastung für Patienten dar. Dies gilt umso mehr, wenn es sich um komplizierte Eingriffe handelt. Um Komplikationen zu vermeiden, kontrollieren Chirurgen das Ergebnis noch im OP-Saal mit 3D-Röntgenbildern. Allerdings muss der Eingriff dafür unterbrochen werden. Fraunhofer-Forscher entwickeln jetzt ein 3D-Röntgensystem, das sich nahtlos in den Ablauf integrieren lässt. Die unfreiwillige Pause entfällt. Wie das Verfahren funktioniert, ist auf der Messe Medica 2011 vom 16. bis 19. November in Düsseldorf (Halle 10, Stand F05) zu sehen.
Die hessische Landes-Offensive zur Entwicklung wissenschaftlich-ökonomischer Exzellenz LOEWE hat die Förderung des Schwerpunkts »Anwendungsorientierte Arzneimittelforschung« an der Goethe-Universität Frankfurt entschieden. Damit verbunden ist die Gründung einer Fraunhofer-Projektgruppe zum Thema »Translationale Medizin und Pharmakologie« unter der Leitung von Prof. Dr. Dr. Gerd Geisslinger.
text Technologien für die Morgenstadt
18 Oct 2011 12:07:00 GMT
Eine Stadt, die ihre Energie aus regenerativen Quellen bezieht, in der Elektroautos leise durch die Straßen surren und die kaum noch Kohlendioxid freisetzt – in der Vision »Morgenstadt« beleuchten Bundesministerin Schavan und Fraunhofer-Präsident Bullinger das Szenario einer nachhaltigen Stadt der Zukunft. Welche der dargestellten Technologien heute bereits umgesetzt werden können, zeigen Fraunhofer-Forscher auf der Kongressmesse UrbanTec vom 24. bis 26. Oktober in Köln (Halle 7, Stand A029).
Windbeutel und anderes Brandteiggebäck sollen leicht und locker schmecken. Sind jedoch zu viele Mikroorganismen im Teig, geht dieser beim Backen nicht auf. Forscher haben nun eine Anlage entwickelt, die sich nach jeder Charge Teig automatisch reinigt. Der Teig ist daher steril – er kann erstmals in großen Mengen dezentral hergestellt und an die Bäckereien ausgeliefert werden. Diese und weitere Kombinationen von Reinigungsverfahren und Anlagendesign zeigen Forscher auf der Messe parts2clean vom 25. bis 27. Oktober in Stuttgart (Halle 1, Stand F 610 / G 707).
text Gemeinschaftlich elektromobil
7 Oct 2011 12:57:00 GMT
Autos nicht kaufen, sondern teilen – Car-Sharing gibt es in vielen Großstädten. In der elektromobilen Zukunft nutzen die Städter viele Fahrzeuge und die Infrastruktur gemeinschaftlich, so die Idee von Fraunhofer-Forschern. Im Übermorgen-Projekt »Gemeinschaftlich-e-Mobilität: Fahrzeuge, Daten und Infrastruktur«, kurz GeMo, arbeiten Forscher daran, diese Vision zu realisieren.
text Ein Team für den Ernstfall
7 Oct 2011 12:51:00 GMT
Ob die Erde bebt oder ein Tsunami übers Land fegt – trotz aller Vorwarnsysteme kommen Naturkatastrophen häufig überraschend. Umso wichtiger ist es für die Rettungsmannschaften, die Situation schnell zu erfassen. Im Übermorgen-Projekt SENEKA arbeiten Fraunhofer-Forscher daran, die von den Helfern benutzten verschiedenen Roboter und Sensorensysteme situationsabhängig zu vernetzen, um im Ernstfall schneller und effizienter nach Opfern und Überlebenden suchen zu können.
Gemeinsam mit Fahndern des Landeskriminalamts Berlin haben Fraunhofer-Forscher ein automatisiertes Assistenzsystem zur Bild- und Videoauswertung entwickelt, das kinderpornografische Darstellungen selbst aus sehr großen Datenmengen herausfiltert. Es soll schon bald die Arbeit der Strafverfolger erleichtern.
text Lebendige Fabrik
1 Oct 2011 12:43:00 GMT
Neue Produkte kommen in immer kürzeren Abständen auf den Markt. Die Folge: Die Waren werden mit Produktionsanlagen und IT-Systemen gefertigt, die ursprünglich für die Herstellung ganz anderer Modelle vorgesehen waren. Entwickler wollen die Fabrik smarter machen, so dass sie auf Änderungen eigenständig reagiert.
text Mikrolinsen für 3D-Endoskope
1 Oct 2011 12:36:00 GMT
Chirurgen können dank moderner Endoskope immer häufiger auf große Schnitte verzichten. Für manche Eingriffe sind Instrumente mit einer 3D-Optik unerlässlich. Forscher haben einen speziellen Bildsensor entwickelt, der den Ärzten den perfekten Tiefeneindruck im Körperinneren dank Mikrolinsen ermöglicht.
text Ökokleid für Stromtankstellen
1 Oct 2011 12:25:00 GMT
Deutschlandweit sind bisher wenige Stromtankstellen in Betrieb. Doch die Zahl wächst rasant. Stadtwerke und Energieanbieter forcieren den Ausbau der Ladeinfrastruktur. Meist stecken die E-Zapfsäulen in Verkleidungen aus Stahl. Forscher wollen ihnen nun ein Outfit aus ressourcensparendem Material verpassen.
text Zellkulturen aus dem Automaten
1 Oct 2011 12:07:00 GMT
Sei es bei der Entwicklung von Medikamenten und Impfstoffen oder der Entschlüsselung von Genfunktionen – die Basis der täglichen Forschungsarbeit bilden Zellkulturen. Bislang werden diese per Hand gesät, versorgt, beobachtet, in Gefäße übertragen und analysiert. Ein neues Gerät erledigt diese Arbeitsschritte nun vollautomatisch.
text Saubere Rußpartikelfilter
1 Oct 2011 12:02:00 GMT
Bei Dieselfahrzeugen sorgen Rußpartikelfilter dafür, dass keine schädlichen Teilchen durch den Auspuff in die Luft gelangen. Die Abgase neuer Motoren sind aber oft nicht mehr heiß genug, um die Filter regelmäßig von dem Ruß zu befreien. Eine neue Methode entfernt den Schmutz auch bei niedrigen Abgastemperaturen.
text Zwei Handys in einem
29 Sep 2011 12:32:00 GMT
Unternehmen stellen ihren Mitarbeitern zunehmend Smartphones zur Verfügung. Dabei müssen die Firmen ihre Daten möglichst gut schützen, während die Mitarbeiter auch privat Apps installieren möchten. Sicherheitsexperten haben die Gerätesoftware nun so weiterentwickelt, dass es zwei getrennte Bereiche gibt: den geschäftlichen und den privaten. Auf der Messe IT-SA vom 11. bis zum 13. Oktober in Nürnberg stellen die Forscher die Entwicklung erstmals vor (Halle 12, Stand 461).
text Laser poliert Bauteile auf Hochglanz
29 Sep 2011 12:25:00 GMT
Bauteile – etwa für den Werkzeug- und Formenbau – müssen bislang aufwändig manuell poliert werden. Bald könnte das automatisiert und damit viel schneller gehen: Vom 29.11. bis zum 2.12. präsentieren Fraunhofer-Forscher auf der Messe EuroMold 2011 in Frankfurt (Halle 11, Stand C66) eine Werkzeugmaschine, die auch komplexe 3D-Oberflächen mittels Laserstrahlung auf Hochglanz bringt.
Einen Knopfdruck vom Autofahrer, und schon laden die Steuergeräte neue Software vom Autohersteller herunter – etwa erweitertes Kartenmaterial für das Navi. Damit dieser Datenkanal vor Hackerangriffen geschützt ist, braucht das Gerät dazu den richtigen kryptographischen Schlüssel. Bisher sind diese in jedem einzelnen Minicomputer im Fahrzeug hinterlegt. Mit einem neuartigen Vertrauensanker geht das künftig einfacher und kostengünstiger. Auf der IT-Security-Messe it-sa vom 11. bis 13. Oktober in Nürnberg stellen die Wissenschaftler das Verfahren vor (Halle 12, Stand 461).
text Führungswechsel am Fraunhofer IPA
22 Sep 2011 12:10:00 GMT
Das Fraunhofer-Institut für Produktionstechnik und Automatisierung IPA in Stuttgart hat einen neuen Leiter. Prof. Dr.-Ing. Thomas Bauernhansl übernimmt nun zusammen mit Prof. Dr.-Ing. Alexander Verl die Führung des IPA. Zudem wird Bauernhansl das Universitätsinstitut für Industrielle Fertigung und Fabrikbetrieb (IFF) leiten.
text Neue Komponenten auf Probefahrt
2 Sep 2011 12:56:00 GMT
Den Elektroautos gehört die Zukunft – davon sind die meisten Experten überzeugt. Bisher sind jedoch noch viele Fragen ungeklärt. Forscher von 33 Fraunhofer-Instituten haben sich daher im Projekt Fraunhofer Systemforschung Elektromobilität zusammengeschlossen, um die Elektromobilität ein großes Stück voranzubringen. Am 30. Juli 2011 wurde das zweijährige Projekt abgeschlossen: Die entwickelten Demonstratorfahrzeuge werden beim Abschlussevent am 2. September 2011 in Papenburg auf der ATP-Teststrecke präsentiert.
text Rollendes Labor
2 Sep 2011 12:50:00 GMT
Elektro- und Hybridfahrzeuge werden die Städte erobern: Autos, Räder, Busse und Bahnen. Neue Konzepte sind gefragt für den Individual- und den öffentlichen Personennahverkehr. In der »Fraunhofer-Systemforschung Elektromobilität« erarbeiteten Forscher Lösungen für die Mobilität der Zukunft.
text 3D-Fernsehen ohne Brille
1 Sep 2011 12:00:00 GMT
Wenn die Grenzen zwischen Film und Zuschauer verschwimmen, wird Fernsehen zu einem ganz besonderen Erlebnis. Fraunhofer-Forscher optimieren nun ihre Technologien, die 3D-TV ohne technische Hilfsmittel wie 3D-Brillen ermöglichen: Mit einem neuen Vier-Kamera-System sollen sogar Live-Übertragungen gelingen.
text Spielend Strom sparen
1 Sep 2011 12:00:00 GMT
Die Bundesregierung hat die beschleunigte Energiewende beschlossen. Doch der Umstieg gelingt nur mithilfe der Verbraucher. Sie sind aufgefordert, Energie aus erneuerbaren Quellen effizienter zu nutzen. Wie dies funktioniert, ist vielen jedoch ein Rätsel. Ein neues Online-Spiel hilft beim Strom sparen.
text Pflanzenkrankheiten früh erkennen
1 Sep 2011 12:00:00 GMT
Pflanzenviren und Pilzbefall verursachen jedes Jahr Ernteausfälle von bis zu 30 Prozent. Deshalb ist es wichtig, die Erkrankung frühzeitig zu entdecken – doch Untersuchungen im Labor sind teuer und oftmals langwierig. Forscher entwickeln jetzt ein kostengünstiges Schnelltestverfahren für den Einsatz vor Ort.
Fensterkontakte melden uns, welche Fenster im Haus offen oder geschlossen sind. Forscher haben jetzt ein besonders komfortables und ausfallsicheres System entwickelt, das ohne Kabel oder Batterien auskommt. Ihre Betriebsenergie gewinnen die Sensoren aus Funkstrahlung in der Umgebung.
Leicht und trotzdem stabil: Grashalme, Bambusstangen, Knochen oder Zähne erreichen eine hohe Belastbarkeit bei geringem Gewicht durch raffinierte innere Strukturen und einen ausgeklügelten Materialmix. Auf dieselbe Art lassen sich auch Kunststoffprodukte leichter und haltbarer gestalten.
Alle reden vom Elektroantrieb – auch Fraunhofer-Forscher arbeiten daran: Ingenieure haben einen Batteriekasten für Lithium-Ionen-Akkus durch ein Leichtbauteil ersetzt. Das Gehäuse spart nicht nur Gewicht und übersteht Unfälle unbeschadet – erstmals lässt es sich großserientechnisch herstellen.
text Kameramann Software
30 Aug 2011 12:39:00 GMT
Nicht die Kamera macht das Bild, sondern der Kameramann. Kreativ nachbearbeiten lässt sich mit Software. Tiefenschärfe und Blickwinkel können nach der Aufnahme verändert werden. Aus einem Bild mit reduzierter Auflösung errechnet der Computer die ursprüngliche Qualität. Auf der International Broadcast Convention IBC in Amsterdam stellen Forscher vom 9. bis 13. September diese Lösungen in Halle 8, Stand B80 vor.
Gleich zwei Teams mit Beteiligung von Fraunhofer-Wissenschaftlern, wurden für den Deutschen Zukunftspreis 2011 nominiert. Dies gab Bundespräsident Christian Wulff am 27. August 2011 auf einer Pressekonferenz anlässlich der IdeenExpo in Hannover bekannt. Jährlich werden drei Teams, die zukunfts-weisende Produkte auf den Markt bringen, von der Jury des Deutschen Zukunftspreises für ihre exzellente Forschungsarbeit in die Schlussauswahl aufgenommen.
Internet auf dem Fernseher – das bietet die jüngste Generation der TV-Geräte. Auf der Internationalen Funkausstellung IFA in Berlin (2. bis 7.9.) zeigen Fraunhofer-Entwickler in Halle 11.1 Stand 8 wie sich mit Hilfe einer Simulationssoftwarevon innovativen Softwarelösungen personalisierte Anwendungen, die insbesondere auf die Bedürfnisse älterer Menschen ausgerichtet sind, einfach und kostengünstig erstellen lassen.
Im Werbespot fährt das Traumauto über den Bildschirm und mit nur einem Klick verwandelt sich der Fernseher in ein virtuelles Autohaus: Es erscheinen Preislisten, Kontaktdaten und ein Modell des Wagens, das der Kunde nach seinen Wünschen variieren kann. Auf der IFA 2011 in Berlin vom 2. bis 7. September in Halle 11.1, Stand 8 zeigen Fraunhofer-Forscher, wie mit HbbTV die Werbung der Zukunft aussehen kann.
Volle Konzentration auf den Kommentar oder Fangesänge in voller Lautstärke – künftig könnte der Fußballfan bei Fernsehübertragungen die Wahl haben. Eine neue Technologie des Fraunhofer-Instituts für Integrierte Schaltungen IIS in Erlangen erlaubt es Fernsehzuschauern und Radiohörern, die Lautstärke von Dialogen, Musik oder Klangeffekten getrennt voneinander lauter oder leiser zu stellen. Im September zeigen die Forscher die neue Technologie auf den Messen IFA in Berlin, Halle 11.1, Stand 8, und der IBC in Amsterdam in Halle 8 am Stand D80.
Außer dem Motor werden in Elektroautos auch sicherheitskritische Funktionen elektronisch und von Software gesteuert. Damit dieses Zusammenspiel funktioniert, ist Kommunikationstechnik bei E-Mobility besonders wichtig. Gleichzeitig muss das Fahrzeug stärker in die Straßeninfrastruktur sowie das Energienetz eingebunden werden. Lösungen präsentieren Wissenschaftler vom 15. – 25. September 2011 auf der 64. Internationalen Automobil-Ausstellung IAA in Frankfurt/Main auf Stand C23 in Halle 4.
text Kooperation für neue Sensorsysteme
16 Aug 2011 12:14:00 GMT
In Airbags und elektronischen Assistenzsystemen sorgen kleine Sensoren für die Sicherheit des Fahrers. Diese Inertialsensoren genannten Bauteile erfassen die Bewegungen im Raum, wie Beschleunigung und Rotation. Forscher entwickeln neue Mikro-Elektro-Mechanische Bauelemente, MEMS-Bauelemente genannt, aus Siliziumtechnologie.
Damit große, verglaste Gebäude im Sommer nicht horrende Kühlkosten verursachen und einfallendes Licht nicht blendet, entwickelten Fraunhofer-Forscher thermotrope Gläser, die bei Bedarf automatisch weniger Sonnenenergie einlassen. In enger Kooperation mit der Tilse Formglas GmbH entstand so ein marktreifes Produkt, das die Kosten für die Klimatisierung großflächig verglaster Gebäude erheblich senkt.
Die Energiewende ist beschlossen, Deutschland braucht mehr grüne Energie. In Hamburg dreht sich vom 5. bis 9. September alles um unseren größten Energielieferanten, die Sonne. Fraunhofer-Forscher stellen auf der EU PVSEC, der European Photovoltaic Solar Energy Conference, in Halle B4G, Stand C12, neue Methoden vor, mit denen man Solarzellen billiger und effizienter machen kann.
text Solarstrom sofort verbrauchen
1 Aug 2011 12:00:00 GMT
Strom zu speichern ist aufwändig und teuer. Doch gerade für Strom-Selbstversorger weit ab vom regulären Stromnetz führt oft kein Weg an großen Batterien vorbei. Günstiger wäre es, den Strom gleich dann zu verbrauchen, wenn er anfällt. Möglich wird dies durch ein ausgeklügeltes Energie-Management-System.
text Sichere Start- und Landebahnen
1 Aug 2011 12:00:00 GMT
Flugzeuge werden bei Starts und Landungen stark beansprucht. Häufig verlieren sie dabei Bauteile, die den nachfolgenden Verkehr gefährden können. Bislang kontrolliert das Flughafenpersonal die Rollbahnen ohne technische Hilfe – ein fehleranfälliges Unterfangen. Ein neues Radarsystem soll künftig die Sicherheit an Flughäfen erhöhen.
text Schau mir in die Augen, Gorilla!
1 Aug 2011 12:00:00 GMT
Um vom Aussterben bedrohte Menschenaffen besser schützen zu können, erforschen Wildhüter die Gewohnheiten der verbliebenen Bestände. Das ist mühevolle Puzzlearbeit, denn die Tiere sind schwer auseinanderzuhalten. Eine neue Software verspricht Abhilfe: Sie analysiert die Affengesichter und ordnet sie einzelnen Tieren zu.
text Massivholz ohne Makel
1 Aug 2011 12:00:00 GMT
Hat der Eichentisch einen Haarriss? Ist der Fensterrahmen fehlerhaft verklebt? Die Ultraschall-Thermographie entdeckt Materialfehler im Holz bereits im Produktionsprozess zuverlässig. Ausschuss lässt sich so frühzeitig erkennen und aussondern, defekte Ware rechtzeitig reparieren.
text Daten unterwegs mit Licht
1 Aug 2011 12:00:00 GMT
Lampen sind künftig nicht nur Beleuchtung, sondern übernehmen auch den Datentransfer. Sie bringen Filme in HD-Qualität verlustfrei, schnell und sicher auf iPhone oder Laptop. Mit nur wenigen Zusatzbauteilen können normale LEDs zum optischen WLAN werden. Möglich macht das Visible Light Communication, kurz VLC.
text Bargeldlos parken
1 Aug 2011 12:00:00 GMT
Jedes fahrende Auto hat nur ein einziges Ziel – einen freien Parkplatz. Die Suche nach demselben ist oftmals ebenso lästig wie das Kramen nach Kleingeld für das Parkticket und der Gang zum Kassenautomaten. Ein selbstklebender Chip an der Frontscheibe macht damit Schluss: Er ermöglicht künftig bargeldloses Parken.
Sie sind klein, energieeffizient und hochfunktional: die elektronischen Systeme von morgen. In Dresden schaffen Fraunhofer-Forscher die Voraussetzungen für die dreidimensionale Integration der Halbleiterkomponenten und zählen damit weltweit zu den Technologieführern.
text Technologie an der Schwelle
26 Jul 2011 12:17:00 GMT
Carbonfasern machen Autos leicht und sicher. Ein großer Nachteil ist, dass sie teuer und aufwendig herzustellen sind. Das soll sich nun ändern. Alle großen Hersteller setzen künftig auf den Faserverbundwerkstoff CFK. Der Sprung in die Großserienfertigung ist somit eine Frage der Zeit.
text Angriff der Zombie-Rechner
26 Jul 2011 12:14:00 GMT
Cyberkriminelle sind keine Einzelkämpfer. Sie kapern Rechner und schließen sie zu großen Netzwerken zusammen. Diese Botnetze lassen sich fernsteuern und als Spam-Schleuder oder für politisch und wirtschaftlich motivierte Hacker-Angriffe missbrauchen. Experten haben einen umfassenden Lagebericht erstellt.
Was ist der Sinn des Lebens? Wie funktioniert ein Radio? Können feste Regeln zu unerwarteten Reaktionen führen? Diesen und anderen Fragen gehen 60 Jugendliche an der diesjährigen »Europäischen Talent Akademie Lindau« auf den Grund.
Pflanzen können Medikamente produzieren. Jetzt kommen Antikörper, die in Tabakpflanzen produziert wurden, erstmals in die klinische Testphase. Die zuständige britische Behörde hat den klinischen Untersuchungen unlängst zugestimmt. Die Entscheidung wurde heute in einer Pressekonferenz in London bekannt gegeben.
Die hessische Landes-Offensive zur Entwicklung wissenschaftlich-ökonomischer Exzellenz LOEWE hat die Förderung des Schwerpunkts »Anwendungsorientierte Arzneimittelforschung« an der Goethe-Universität Frankfurt entschieden. Damit verbunden ist die Gründung einer Fraunhofer-Projektgruppe unter der Leitung von Prof. Dr. Dr. Gerd Geisslinger.
text Sichere Systeme aus München
5 Jul 2011 12:51:00 GMT
Die Münchner Projektgruppe Sicherheit und Zuverlässigkeit des Fraunhofer SIT ist seit 1. Juli eine selbstständige Fraunhofer-Einrichtung für Angewandte und Integrierte Sicherheit. Dies beschloss der Senat der Fraunhofer-Gesellschaft. In München arbeiten die Forscher daran, die Sicherheit von Cloud-Computing und Eingebetteten Systemen zu erhöhen. Weitere Ziele sind, Produktpiraterie zu verhindern oder vernetzte kritische Infrastrukturen zu schützen.
text Unfallschutz in der Frontscheibe
1 Jul 2011 12:00:00 GMT
Fahrerassistenzsysteme helfen Unfälle zu vermeiden. Denn je mehr ein Auto über seine Umgebung weiß, desto intelligenter kann es auf sie reagieren. Forscher haben jetzt einen optischen Sensor für die Frontscheibe entwickelt, der sogar Nebel von Dämmerlicht unterscheidet. Das System wird auch für Kleinwagen verfügbar sein.
text Sprit sparen beim Pflügen
1 Jul 2011 12:00:00 GMT
Weniger Reibung, weniger Kraft, weniger Sprit: Sind Pflugschare mit diamantartigen Kohlenstoffschichten überzogen, gleiten sie durch den Ackerboden, beinah wie das heiße Messer durch die Butter. Für die Zugmaschinen vor den Pflügen bedeutet das, sie brauchen deutlich weniger Kraft und Kraftstoff.
Roboter sind aus der modernen Arbeitswelt nicht mehr wegzudenken – in der Produktion, im Labor oder in der Medizin assistieren sie den Menschen. Ein neues projektions– und kamerabasiertes System sorgt künftig dafür, dass es bei der Zusammenarbeit nicht zu Kollisionen kommt.
text Mobiler Lotse für Bus und Bahn
1 Jul 2011 12:00:00 GMT
Eine echte Navigation für öffentliche Verkehrsmittel könnte viele Autofahrer zum Umstieg auf S-Bahn, Bus und Tram bewegen. Auch Touristen würden von einem solchen »persönlichen Reiseleiter« profitieren. Forscher entwickeln jetzt eine Applikation fürs Handy, die den Fahrgast durch den öffentlichen Nahverkehr dirigiert.
Gitarrenvirtuosen beherrschen allerlei Spieltechniken. Doch wie kann man das komplexe Spiel digital aufzeichnen? Eine spezielle Dünnschicht auf dem Saitenhalter macht das möglich: Sie funktioniert als Sensor und wandelt den Zug auf die Saite in digitale Steuersignale um.
text Expertenhilfe aus der Ferne
1 Jul 2011 12:00:00 GMT
Verweigern elektronische Geräte den Dienst, helfen Handbücher meist nicht weiter. Dies gilt auch für komplexe Industriemaschinen – oft muss der zuständige Experte aus der Herstellerfirma eingeflogen werden. Ein neues System soll jetzt die Unterstützung durch den Hersteller vereinfachen, egal wie weit der Firmensitz entfernt ist.
In Zusammenarbeit mit der Fraunhofer-Gesellschaft hat Munich Venture Partners (MVP), ein Münchner Venture-Capital-Unternehmen, nun einen zweiten Fonds zur Finanzierung von innovativen High-Tech-Firmen aufgelegt – avisiertes Fondsvolumen sind 100 Miollionen Euro.
text Forscherluft schnuppern
20 Jun 2011 12:51:00 GMT
Solarzellen, Bionik und Materialien aus Hanf – in den dreitägigen Umwelt-Talent-Schools in Oberhausen, Halle (Saale) und Freiburg erhalten Schüler-innen und Schüler Einblicke in die Umwelt-, Natur- und Klimaschutzforschung. Sie können ihr Interesse an Wissenschaft und Technik vertiefen und die Forscher in ihrem Arbeitsumfeld hautnah erleben.
Dr. Alexander Kurz ist seit 1. Juni neues Vorstandsmitglied der Fraunhofer-Gesellschaft für Personal und Recht. Der erfahrene Forschungs-Manager war zuletzt Vizepräsident des Karlsruher Instituts für Technologie KIT, das aus der Fusion von Universität und Forschungszentrum neu entstanden ist.
Die ARD Mediathek ist mit einer verbesserten Mediensuche online gegangen. Besucher der Webseite können gezielter nach TV- und Radioinhalten suchen. Auch das schnelle Auffinden von Informationen direkt im Clip funktioniert. Software von Fraunhofer macht‘s möglich.
text Flugzeugsysteme in der Klimakammer
1 Jun 2011 12:36:00 GMT
Wie lässt sich der Flugverkehr ökologisch verträglicher, ökonomischer und nachhaltiger gestalten? Ein neuer Prüfstand für das thermische Verhalten von Flugzeugsystemen – die Thermal Test Bench – soll demnächst das Fluglabor der Fraunhofer-Forscher in Holzkirchen erweitern. Ziel ist ein effi zientes Energiemanagement an Bord.
text Die hohe Kunst des Ätzens
1 Jun 2011 12:23:00 GMT
Sie sehen mehr als das Auge und könnten den Straßenverkehr sicherer machen: miniaturisierte Wärmebildsensoren. Doch sie lassen sich industriell nur schwer fertigen. Jetzt haben Forscher eine neue Anlage entwickelt. Auf ihr können spezielle mikroelektromechanische Systeme hergestellt werden – mit der richtigen Ätztechnik.
Antibiotika gehören zu den großen Errungenschaften der Medizin. Doch immer häufiger fällt die einstige Allzweckwaffe im Kampf gegen Infektionskrankheiten aus: Bakterien entwickeln zunehmend Resistenzen gegen Antibiotika. Forscher haben jetzt ein Therapieäquivalent gefunden, das Penicillin und Co. künftig ersetzen könnte.
text Lippenbläschen ade
1 Jun 2011 12:14:00 GMT
Herpesinfektionen an Lippen, Augen oder Nase sind schmerzhaft, langwierig und unangenehm. Ein neues 3-D-Herpesinfektionsmodell bringt Hoffnung: Wirkstoffe und neue Therapieverfahren lassen sich damit zuverlässig testen, Tierversuche könnten schon bald der Vergangenheit angehören.
text Präzise Motoren montieren
1 Jun 2011 12:06:00 GMT
In der Automobilindustrie werden Verbrennungsmotoren noch immer weitgehend von Hand zusammengebaut. Fraunhofer-Forscher entwickeln Verfahren und Methoden, um Montageprozesse zu automatisieren und damit die Qualität der Motoren kontinuierlich zu verbessern.
Mit einem Schaltungstrick gelingt es, die Verluste eines serienmäßigen Wechselrichters zu halbieren und den Wirkungsgrad von 96 auf 98 Prozent zu steigern. Die HERIC®-Topologie ermöglicht einen Wirkungsgrad-Weltrekord von über 99 Prozent.
text Optimaler Klang für Telefon und Co.
26 May 2011 12:00:00 GMT
Telefonate und Videokonferenzen in einer Klangqualität, die der direkten Kommunikation sehr nahe kommt, das gelingt mit einem neuen Audiocodierverfahren – fast so also säßen sich die Gesprächspartner direkt gegenüber.
text Medikamente aus Pflanzen
26 May 2011 12:00:00 GMT
Die einen denken an Kräutertees, die anderen an Tabak, wenn sie das Schlagwort Medikamente aus Pflanzen hören. Einem Forscherteam ist es gelungen, Biopharmazeutika – etwa einen Antikörper gegen HIV – in Tabakpflanzen zu produzieren.
text Innovationen für die Tomographie
26 May 2011 12:00:00 GMT
Den zweiten Platz bei den Hugo-Geiger-Preisen errang die Entwicklung eines handlichen Computertomographen. In der Arbeit, die mit dem dritten Platz gekürt wird, geht es um ein Terahertz-Messsystem zur spektralen Tomographie, das gleichzeitig misst, wieviel Strahlung ein Objekt durchdringt oder von ihm reflektiert wird.
text Flexible Folie für Photovoltaik
26 May 2011 12:00:00 GMT
Displays zum Aufrollen und biegsame Solarzellen – Märkte mit Zukunftschancen. Wesentlicher Baustein sind Barriereschichten, die beispielsweise Dünnschicht-Solarzellen vor Sauerstoff und Wasserdampf schützen und damit deren Lebensdauer erhöhen.
text Die Hand als Joystick
26 May 2011 12:00:00 GMT
Um Computersysteme zu steuern, bedarf es Maus und Tastatur, Touch-Bildschirm oder Joystick. Mit einer neuen Gestensteuerung soll künftig ein Fingerzeig der Hand ausreichen.
Auf dem 25. Deutschen Ingenieurtag am 24. Mai wurde Prof. Dr.-Ing. Hans-Jörg Bullinger, Präsident der Fraunhofer-Gesellschaft, mit der Grashof-Denkmünze, der höchsten Auszeichnung des Vereins Deutscher Ingenieure geehrt. Der VDI-Präsident Prof. Dr.-Ing. Bruno O. Braun würdigte Bullingers langjährige, herausragende Arbeit und seine Verdienste für das Ingenieurwesen.
Mit den Lasern der EdgeWave GmbH aus Würselen lässt sich präziser und schneller schneiden, bohren und fräsen als mit konventionellen Verfahren. Dies ermöglicht neue Verfahren in der Serienfertigung und revolutioniert Geschwindigkeit und Qualität. Deshalb wurde das Spin-Offs des Fraunhofer-Instituts für Lasertechnik ILT mit dem 1. Preis des Innovation Award Laser Technology 2010 ausgezeichnet.
Wirtschaftskriminelle nutzen heute oftmals IT-Systeme, um an ihr Ziel zu gelangen. Auch der Handel mit gestohlenen und illegalen Daten boomt im Internet. Doch dabei hinterlassen Verbrecher verräterische Spuren. Damit Täter überführt werden können, entwickeln Fraunhofer-Forscher neue Verfahren der IT-Forensik.
text Auf Erfolgskurs dank Solarkraft
25 May 2011 12:00:00 GMT
Klimawandel und versiegende fossile Ressourcen bestimmen den Energiemix der Zukunft. Die Solarenergie wird dabei eine wesentliche Rolle spielen. Denn Sonnenenergie steht unbegrenzt zur Verfügung. Die Soitec Solar GmbH hat es sich zur Aufgabe gemacht, Konzentratormodule der Concentrix™ Technologie aus dem Labor in die industrielle Massenfertigung zu bringen. Der spezielle Aufbau dieser Module und der eingesetzten Solarzellen ermöglicht es, mehr Sonnenlicht in Energie umzuwandeln.
LEDs erhellen Räume energiesparend, Solarmodule erzeugen Strom und Wärme, optische Sensoren überprüfen die Qualität von Lebensmitteln – die Einsatzmöglichkeiten von optischen Technologien sind vielfältig. Im Fraunhofer-Innovationscluster Green Photonics in Jena bündeln Industrie, Wissenschaft, Bund sowie der Freistaat Thüringen ihre Kompetenzen, um Licht nachhaltig zu nutzen und drängende Zukunftsfragen zu lösen. Auf der Messe LASER World of PHOTONICS 2011 wird der Cluster »Green Photonics« am 24. Mai 2011 um 13.00 Uhr im Forum der Halle B2 eröffnet.
text Die Welt mit allen Sinnen erleben
20 May 2011 12:00:00 GMT
Sehen, Hören, Tasten, Schmecken, Riechen – in der Ausstellung »Entdeckungen 2011: Gesundheit« stellen Fraunhofer-Experten ausgewählte Forschungsprojekte vor. Besucher der Pavillons auf der Bodenseeinsel Mainau haben vom 20. Mai bis 4. September 2011 Gelegenheit, das Reich der Sinne experimentell zu erleben.
Im Wissenschaftsjahr 2011 steht die Forschung für unsere Gesundheit im Fokus. Die Fraunhofer-Wissenschaftler arbeiten in vielen Bereichen, damit Menschen gesund bleiben. Auf dem Ausstellungsschiff MS Wissenschaft sind vom 19. Mai bis zum 29. September 2011 fünf Exponate der Forscher zu sehen.
text Mit Licht auf der Überholspur
13 May 2011 12:42:00 GMT
Energiesparen steht heute ganz oben auf der Prioritätenliste der Fahrzeughersteller. Die Lasertechnik hilft dieses Ziel zu erreichen: Mit Licht lassen sich dünne und leichte Bauteile aus Faserverbundwerkstoffen verarbeiten, Motoren effektiver und Batterien leistungsfähiger machen. Auf der Messe Laser 2011 vom 23. bis 26. Mai präsentieren Fraunhofer-Forscher neue Produktions-Technologien in Halle C2, Stand 330 und Halle B2, Stand 417.
text Wind und Sonne für den Tank
13 May 2011 12:00:00 GMT
Bisher gehörte Erdgas zu den fossilen Brennstoffen. Künftig kann man aus Gas auch umweltfreundlichen Strom erzeugen: Forscher des Fraunhofer IWES und des ZSW Stuttgart sind an einem Projekt beteiligt, in dem Audi und SolarFuel eine neuartige Anlage errichten. Sie wandelt Strom aus Wind und Sonne erstmals im industriellen Maßstab in Methan um, also in künstlich hergestelltes Erdgas. Während sich Strom schlecht speichern lässt, kann man das Erdgas problemlos lagern. Bei Flaute und bedecktem Himmel kann man daraus über Gaskraftwerke wieder Strom erzeugen, oder den Tank von Gasautos damit füllen.
text Roboterarme kinderleicht steuern
11 May 2011 12:00:00 GMT
Man bewegt den Arm – und der Roboter führt die Bewegung nach. Diese intuitive Bedienung ist nun dank eines neuen Eingabegeräts möglich und soll künftig die Steuerung von Industrierobotern erleichtern. Doch damit nicht genug: Das Sensorsystem kann auch dabei helfen, aktive Prothesen zu regeln. Zu sehen ist es auf der Messe Sensor+Test vom 7. bis 9. Juni in Nürnberg.
Sonne, Wind, Biomasse, Wasser – Strom kommt künftig aus vielen unterschiedlichen Quellen und aus verschiedenen Ländern. Schon in einigen Jahrzehnten könnte ein Teil der in Europa benötigten elektrischen Energie aus Nordafrika stammen. Doch das erfordert neue Übertragungs- und Speichertechnik. Fraunhofer-Forscher arbeiten in dem Übermorgen-Projekt »Supergrid« an Komponenten und Systemen, um elektrische Energie zuverlässig erzeugen, speichern und verteilen zu können.
Die Umstellung auf eine regenerative Energieversorgung rechnet sich künftig auch wirtschaftlich. Verschiedene Studien zeigen, dass eine Energiewende das Bruttoinlandsprodukt in den kommenden zehn Jahren steigern und neue Arbeitsplätze schaffen kann. Das betont Prof. Eicke Weber, Sprecher der Fraunhofer-Allianz Energie. Fraunhofer-Forscher erabeiten Konzepte und Lösungen für eine Wende zu regenerativen Energien.
text Hybride Stadtspeicher
10 May 2011 12:38:00 GMT
Strom könnte zukünftig nicht nur in Großspeichern zentral, sondern auch dezentral gespeichert werden, bei den Verbrauchern zuhause – etwa direkt in Lithium-Batterien oder aber indirekt durch intelligente Stromerzeuger und -verbraucher. Regeln soll dies eine Kombination aus Soft- und Hardware, die Fraunhofer-Forscher in dem Übermorgen-Projekt »Hybride Stadtspeicher« entwickeln. Das Konzept der hybriden Stadtspeicher umfasst sowohl die Strom- als auch die Wärmeerzeugung.
Versiegende Rohstoffvorkommen, rasant wachsende Nachfrage in Schwellenländern, steigende Umweltschutzanforderungen – all diese Faktoren sind verantwortlich für explodierende Rohstoffpreise. Ohne eine effizientere Kreislaufwirtschaft und verbessertes Recycling lässt sich die Situation nicht lösen. Forscher entwickeln neue Trenn- und Sortiertechniken für ressourcenschonendes Produzieren.
text Heilende Haut in der Petrischale
10 May 2011 12:25:00 GMT
Die Behandlung chronischer Wunden effektiver machen und dem Patienten ermöglichen, selbst zu überprüfen, ob die offene Stelle abheilt oder ob Bakterien hinein gelangt sind, das wollen Forscher aus fünf Fraunhofer-Instituten. Im Übermorgen-Projekt »SkinHeal« bündeln sie ihre Kompetenzen.
text Für bessere Hygiene in der Medizin
10 May 2011 12:20:00 GMT
Mangelnde Hygiene, verschmutzte OP-Bestecke, Krankenhauskeime – die Meldungen über Infektionen häufen sich, teilweise mit dramatischen Konsequenzen für die Patienten. Neue Sterilisationstechnologien sollen das Infektionsrisikos in Krankenhäusern, Arztpraxen und Altenheimen senken. Daran arbeiten Fraunhofer-Forscher in dem Übermorgen-Projekt »SteriHealth«.
Die Fraunhofer-Gesellschaft hat in der Strategieentwicklung in den vergangenen Jahren einen Perspektivenwechsel vom Angebot zur Nachfrage vollzogen: Standen früher die Technologien im Fokus, sind es nun künftige Herausforderungen. In fünf »Übermorgen-Projekten« arbeiten Wissenschaftler an Lösungen für drängende Fragen der Zukunft.
Die Fraunhofer-Gesellschaft geht gestärkt aus der Krise hervor: Im vergangenen Jahr steigerte sie das Finanzvolumen auf 1,66 Milliarden Euro und die Mitarbeiterzahl auf 18000. Damit konnte sie fast 1000 neue Stellen schaffen.
text Sensoren, die sich dehnen lassen
9 May 2011 12:21:00 GMT
Ist der Beifahrersitz im Auto besetzt? Tritt jemand in den Sicherheitsbereich vor einer Industriemaschine? Die Einsatzgebiete von Dehnungs- und Drucksensoren sind vielfältig. Forscher haben nun Sensoren entwickelt, die sich im Extremfall auf die doppelte Länge ziehen lassen und die so biegsam sind, dass man sie selbst in Kleidung eingenäht kaum spürt. Zu sehen sind die intelligenten Systeme auf der Messe Sensor+Test in Nürnberg vom 7. bis 9. Juni 2011.
Sommer ohne Eis – für viele kaum vorstellbar. Doch wer keine Milch oder keine Laktose verträgt, muss oft verzichten. Fraunhofer-Forscher bieten jetzt eine Alternative: »Lupinesse« – die rein pflanzliche Köstlichkeit ist frei von Laktose und Cholesterin und enthält wertvolles Lupineneiweiß. Das Eis kommt am 9. Mai 2011 bei EDEKA in die Regale.
Jeden Tag werden tonnenweise Lebensmittel, Bauteile und andere Güter per Flugzeug rund um den Globus transportiert. Intelligente Luftfrachtcontainer könnten schon bald dazu beitragen, dass die Ware zuverlässig und noch schneller beim Empfänger eintrifft: Sie suchen sich selbst ihren Weg und passen auf, dass sie die richtige Ladung transportieren. Wie das geht, stellen Fraunhofer-Forscher auf der Messe transport logistic (10. bis 13. Mai in München) vor.
text Reserven im Stromnetz aufspüren
2 May 2011 12:00:00 GMT
Wieviel Strom Windenergieanlagen liefern, ist vom Wetter abhängig. Ebenso verhält es sich mit der Kapazität von Freileitungen. Sie ist an kalten und stürmischen Tagen höher als bei Windflaute und hochsommerlichen Temperaturen. Ein energieautarkes Sensornetzwerk überwacht Stromleitungen, um Reserven in den Kabeln aufzuspüren.
Einschweißen statt Durchschweißen: So erzeugt ein Laser eine Naht, die nur von einer Seite sichtbar ist. Doch wie kontrolliert man die Laserleistung so, dass die Bleche nicht durchbohrt werden? Ein neues Kamerasystem wertet thermische Bilder in Echtzeit aus – und sorgt so für die perfekte Naht.
Verdacht auf ein Melanom: Ärzte könnten künftig ein neuartiges Mikroskop zücken, um verdächtige Hautveränderungen zu entlarven. Es untersucht beliebig große Flächen mit hoher Aufl ösung – und das so schnell, dass man es in der Hand halten kann, ohne die Aufnahme zu verwackeln.
text Gesundes Training
2 May 2011 12:00:00 GMT
Viele Menschen trainieren im Fitnessstudio, um nach einer Verletzung wieder in Form zu kommen. Forscher entwickeln ein Verfahren, das Ärzten die Daten über die absolvierten Übungen an den Geräten zur Verfügung stellt. Damit ließe sich das Training noch besser planen.
Bei einem Waldmonitoring messen Forstwissenschaftler kontinuierlich verschiedene Umweltwerte. So erhalten sie Hinweise, wie sich die Wälder verändern und was man tun kann, um sie zu erhalten. Doch die Installation und Wartung der verkabelten Messstationen ist aufwändig: Forscher haben eine drahtlose Alternative entwickelt.
text Wasser für die Mongolei
2 May 2011 12:00:00 GMT
In vielen Ländern der Welt ist sauberes Wasser ein rares Gut. Die Versorgung der Bevölkerung stellt die Behörden oft vor Probleme. In der Mongolei zeigt ein interdisziplinäres Forscherteam, wie sich die knappen Ressourcen effektiv nutzen lassen. Eigens entwickelte Software und Mess-Systeme helfen beim Aufspüren von Schwachstellen.
Ein Spektrometer auf der Internationalen Raumstation ISS misst die Sonnenaktivität mit großer Genauigkeit und lieferte bereits unerwartete Ergebnisse. Künftig sollen diese in einer Datenbank öffentlich zugänglich gemacht werden: Klimaforscher können mit den Daten untersuchen, wie stark die Sonnenaktivität das Erdklima beeinflusst.
Geplante Explosion in einem ehemaligen Fabrikgebäude. Mit diesem Großversuch startet das Fraunhofer-Netzwerk »Future Urban Security«. Wissenschaftler und Rettungskräfte testen am 19. April 2011 in Bad Säckingen unter realen Bedingungen Technologien, die dazu beitragen, Menschen soweit wie möglich zu schützen.
text Produzieren ohne Fehler
15 Apr 2011 12:49:00 GMT
Ein neuartiges Bildverarbeitungssystem überprüft Drähte bereits während der Herstellung zuverlässig auf Fehler – obwohl der Draht mit sechs Metern pro Sekunde durch die Maschinen saust. Auf der Messe Control vom 3. bis 6. Mai in Stuttgart stellen Forscher der Fraunhofer-Allianz Vision Exponate zum Thema »Null-Fehler-Produktion« vor (Halle 1, Stand 1502).
Badezimmerspiegel, die an die Einnahme von Medikamenten erinnern, sanft in den Schlaf schaukelnde Betten, Sensoren im Teppich, die im Bedarfsfall Alarm schlagen, wenn eine Person hilflos am Boden liegt, oder Hotelzimmer, die sich auf Knopfdruck in eine Familiensuite oder einen Tagungsraum verwandeln – das sind nur einige Beispiele aus dem Duisburger Fraunhofer-inHaus-Zentrum. Die europaweit einmalige Innovationswerkstatt für anwendungsorientierte Forschung und Entwicklung für intelligente Raum- und Gebäudesysteme feierte am 6. April 2011 ihr Jubiläum und die Auszeichnung »Ausgewählter Ort« im Wettbewerb »365 Orte im Land der Ideen«.
Gleich zwei Fraunhofer-Forscher haben beim Ferchau-Innovationspreis gewonnen: Mit dem ersten Platz wird Dr. Bernd Szyszka geehrt. An Dr. Ingomar Kelbassa geht Platz zwei. Die insgesamt mit 22 500 Euro dotierten Auszeichnungen wurde am 4. April auf der Hannover Messe verliehen.
text Autos Ressourcen schonend fertigen
4 Apr 2011 12:54:00 GMT
Magnesium statt Stahl – das könnte eine Option für leichte Karosserieteile sein. Eine Autotür aus Magnesium bietet eine ähnlich große Steifigkeit wie ihr Gegenstück aus Stahl, ist jedoch um etwa 50 Prozent leichter. Dieses und weitere Exponate aus der gesamten Fertigungskette des Automobils zeigen Forscher der Fraunhofer-Allianz autoMOBILproduktion auf der Hannover Messe vom 4. bis 8. April (Halle 2, Stand D22).
Die Rohstoff- und Energiekosten steigen rapide an. Längst bestimmen sie maßgeblich den Preis des Endprodukts. Künftig können sich nur Unternehmen auf dem Markt behaupten, die Materialien und Energie effizient nutzen. Die große Herausforderung ist es, das Wirtschaftswachstum vom Ressourcenverbrauch zu entkoppeln.
text Rotorblätter im Härtetest
1 Apr 2011 12:30:00 GMT
Windenergieanlagen werden immer größer – sie könnten schon bald einen Rotordurchmesser von 180 Metern erreichen. Dafür benötigt man Prüfanlagen, in denen die riesigen Rotorblätter Belastungstests unterzogen werden. Forscher eröffnen in Kürze einen rekordverdächtigen Teststand für Blätter von bis zu 90 Metern Länge.
text Mitfahrzentrale für Frachtgüter
1 Apr 2011 12:30:00 GMT
Rund 20 Prozent der Lkws auf deutschen Straßen sind ohne Ladung unterwegs. Der wirtschaftliche Schaden für die betroffenen Speditionen ist groß. Aber auch aus ökologischen und verkehrstechnischen Gründen sind Leerfahrten zu vermeiden. Eine neue Auktionsplattform soll zu einer besseren Auslastung der Fahrzeuge beitragen.
text Keine Chance für Gammelfleisch
1 Apr 2011 12:30:00 GMT
Bei verpacktem Fisch oder Fleisch ist es kaum möglich, zwischen frischer und bereits ungenießbarer Ware zu unterscheiden. Fraunhofer-Forscher haben eine Sensorfolie entwickelt, die in die Packung integriert wird und dort die Qualitätskontrolle übernimmt. Bei verdorbener Speise warnt sie durch einen Farbwechsel.
text Europäischer Weltraumspäher
1 Apr 2011 12:30:00 GMT
Das Bedrohungspotenzial im All durch Weltraummüll ist groß. Aktive Satelliten und Raumfahrzeuge können beschädigt oder zerstört werden. Ein neues, europäisches Weltraumüberwachungssystem soll künftig vor Gefahren im Orbit schützen. Fraunhofer-Forscher entwickeln das Empfangsradar des Demonstrators.
Um Arbeitssicherheit zu gewährleisten, müssen Regale in Lagerhallen regelmäßig auf ihre Stabilität überprüft werden. Doch Kontrollgänge kosten viel Zeit und liefern nur eine Momentaufnahme. Fraunhofer-Forscher haben ein drahtloses sensorbasiertes System entwickelt, das den Zustand der Regale kontinuierlich überwacht.
In der zerstörungsfreien Werkstoffprüfung hat sich Ultraschall seit Jahren bewährt. Allerdings erfordern moderne Produktionsbedingungen optimierte Testmethoden. Nun haben Fraunhofer-Forscher ein neues, aussagekräftigeres Verfahren mit einer bis zu hundertfach erhöhten Prüfrate entwickelt.
text Mehr Schwung für die Logistik
25 Mar 2011 13:20:00 GMT
Stimmen die Abläufe in meinem Betrieb? Wird der teure Lagerplatz auch optimal genutzt? Könnte man Produktion und Lagerhaltung besser aufeinander abstimmen? Immer wieder müssen Unternehmer sich diese Fragen stellen. Denn ständig kommen neue Softwarelösungen auf den Markt, die Produktionsprozesse und Transportketten noch effektiver machen.
text Wissen, was Bürger wollen
25 Mar 2011 13:15:00 GMT
Facebook, Xing und Wikipedia haben es vorgemacht: Mit überschaubarem Aufwand lassen sich im Internet Meinungen erfragen oder Abstimmungen durchführen. Menschen gestalten das Geschehen aktiv mit. Ein Ansatz der auch für kommunale Verwaltungen und die Politik interessant ist. Fraunhofer-Forscher haben eine Web-Plattform entwickelt, um Bürger an der Planung kommunaler Haushalte zu beteiligen.
Die Clean-Lasersysteme GmbH gehört zu den rund 30 Unternehmen, die in den vergangenen 25 Jahren als Spin-Offs des Fraunhofer-Instituts für Lasertechnik ILT entstanden sind. Mit einem innovativen Reinigungsverfahren definiert das Hightech-Unternehmen die Grenzen des Machbaren neu.
Künftig müssen die wachsenden Mengen an Sonnen- und Windstrom für dunkle oder windschwache Zeiten gespeichert werden. Eine Lösung sind Redox-Flow-Batterien, die bis zu 2000 Haushalte versorgen können. Mehrere Fraunhofer-Institute arbeiten gemeinsam an diesen Flüssigbatterien der Zukunft. Auf der Hannover Messe (4. bis 8. April 2011, Halle 13, Stand C41) stellen die Forscher ihre große Batterieanlage vor.
Schlecht heilende Wunden, defekte Knorpel, Schlaganfall, Parkinson – bei diesen und vielen weiteren Erkrankungen soll künftig Regenerative Medizin den Patienten helfen. Mit Gewebezüchtungen –Tissue Engineering – und dem Einsatz von Stammzellen wollen Mediziner funktionsgestörte Zellen, Gewebe und Organe wiederherstellen. Im Fraunhofer-Forum »Regenerative Medizin für unsere Gesundheit« stellen Forscher am 21. März in München aktuelle Entwicklungen vor.
Arbeiten in einer Produktionshalle Roboter und Menschen zusammen, ist besondere Vorsicht geboten. Schon kleine Unachtsamkeiten führen möglicherweise zu schweren Unfällen oder stoppen die Produktion. Fraunhofer-Forscher zeigen auf der Hannover-Messe vom 4. bis 8. April am Gemeinschaftsstand Simulation in Halle 17, Stand E58 einen neuen Prototypen zur intelligenten Sicherheitsüberwachung von Industriearbeitsplätzen.
Ob in der Raumfahrt, im Maschinenbau oder in der Verpackungsindustrie – Beschichtungen können Werkstoffe verbessern oder ihnen zusätzliche Funktionen geben. Auf der Hannover Messe (4. bis 8. April 2011) zeigen Fraunhofer-Institute am Gemeinschaftsstand in Halle 6, Stand H21 Verfahren, Materialien und Analysemethoden rund um das Thema Oberflächen.
text Biomoleküle vom Band
17 Mar 2011 13:00:00 GMT
Fraunhofer-Wissenschaftler arbeiten an der nächsten Generation biotechnologischer Verfahren. Bisher nutzen Biotechnologen Zellen oder Mikroorganismen, wenn sie proteinbasierte Produkte wie Antikörper herstellen wollen. Mit dem Forschungsprojekt »Biomoleküle vom Band« soll nun die zellfreie Biotechnologie als neue aussichtsreiche Technologie etabliert werden.
Windräder, Solarparks und Blockheizkraftwerke werden die Rolle konventioneller Energieträger übernehmen. Mit dem Ausbau der regenerativen und dezentralen Stromproduktion nehmen künftig Leistungsschwankungen im Stromnetz zu. Experten entwickeln deshalb Technologien für intelligente und robuste Versorgungsnetze (Hannover Messe, 4. bis 8. April, Halle 13, Stand C41).
Unternehmen weltweit nutzen die Software des Fraunhofer SCAI für die Minimierung des Materialverschnitts und für die Packungsoptimierung – und sparen so Millionen. Zugleich leisten die Anwendungen der Auto-Packer-Suite einen enormen Beitrag, um den Verbrauch an Ressourcen und an Energie zu senken. Dafür erhält eine Forschergruppe des Instituts den mit 25 000 Euro dotierten Innovationspreis für Klima und Umwelt.
Präzise Analyse- oder Fertigungsgeräte reagieren sehr empfindlich auf Schwingungen aus der Umgebung. Fraunhofer-Experten haben jetzt eine Isolationseinheit entwickelt, die diesen Umwelteinflüssen aktiv entgegen wirkt. Das kompakte und flexible System ist auf der Hannover Messe (4. bis 8. April in Hannover) am Stand der Fraunhofer-Allianz Adaptronik in Halle 2, Stand D18 zu sehen.
Mit einer neuen Testkammer kann jetzt erstmals im Labor simuliert werden, wie das raue Meeresklima und die mechanischen Belastungen durch Wind und Wellenschlag Offshore-Windenergieanlagen schädigen. Seit März können Hersteller in der Kammer Materialien umfassend testen lassen. Auf der Hannover-Messe stellen Fraunhofer-Forscher die Anlage vom 4. bis zum 8. April 2011 erstmals der Öffentlichkeit vor.
Blitzschnell, flexibel und selbstständig passen sich »Smart Materials« an wechselnde Bedingungen an. Die Fraunhofer-Allianz Adaptronik will gemeinsam mit Industriepartnern noch mehr Schwung in die Entwicklung neuer Produkte bringen. Auf der Hannover Messe (4. bis 8. April ) stellt sie in Halle 2, Stand D18 vielversprechende Lösungen vor.
text Hannover Messe: Mobil mit Strom
4 Mar 2011 13:54:00 GMT
Elektroautos sind sauberer, leiser und effizienter als Benzin- oder Dieselfahrzeuge. Trotzdem haben sie sich in der Vergangenheit nicht durchgesetzt. Nun aber beginnt ein neues Zeitalter: das der Elektromobilität. Fraunhofer-Experten leisten dazu wichtige Beiträge. Sie präsentieren eine Auswahl der Forschungprojekte auf der Hannover-Messe (4. bis 8. April , Halle 2, Stand D22).
text Innovationsforum für Stromer
4 Mar 2011 13:33:00 GMT
Miteinander ins Gespräch kommen, den aktuellen Stand der Forschung kommunizieren, Lücken im Entwicklungsbedarf benennen und den Technologietransfer vorantreiben – all dies sind Ziele eines interdisziplinären Vereins, der auf Initiative von Bundesforschungsministerin Annette Schavan gegründet wurde.
Damit das Elektroauto rollt, müssen viele große und kleine Komponenten sicher und zuverlässig funktionieren. Insbesondere Bauteile für Radnabenmotoren benötigen eine robuste Konstruktion. Fraunhofer-Forscher haben ein neuartiges Herstellungsverfahren für Spulen für Elektromotoren zum Patent angemeldet. Sie präsentieren es auf der Hannover-Messe vom 4. bis 8. April in Halle 2, Stand D22.
Ist das Knie kaputt, braucht der Patient Geduld – die Regeneration dauert Wochen. Forscher haben jetzt ein System entwickelt, das den Heilungsprozess genau dokumentiert. Das motiviert den Patienten und ermöglicht dem Arzt, den Therapieverlauf besser zu steuern.
Intelligente Energiesysteme im Wohngebäudebereich sind gefragt. Ihr Entwicklungspotenzial ist bei weitem noch nicht ausgeschöpft. Im SmartEnergyLab – einem neuartigen Testlabor – können Fraunhofer-Forscher nahezu jedes Energiemanagementsystem für Strom und Wärme analysieren, bewerten und entwickeln.
text Kameras aus dem Salzstreuer
3 Mar 2011 13:30:00 GMT
Handschuhe und Rasierer für den einmaligen Gebrauch gibt es seit langem. Künftig wird es auch Einmal-Endoskope geben – für minimalinvasive Eingriffe in den menschlichen Körper. Eine neue Mikrokamera macht‘s möglich. Sie ist so groß wie ein Salzkorn, liefert gestochen scharfe Bilder und lässt sich sehr kostengünstig herstellen.
Endspurt für das europäische Satellitennavigationssystem Galileo: Im Jahr 2012 sollen die ersten Satelliten in Position gebracht sein und ihre Arbeit aufnehmen. Erste Anwendungen, die die neuen, verbesserten Möglichkeiten in der Satellitennavigation nutzen, zeigen die Fraunhofer Galileo Labs.
Unkaputtbare Dinge sind eine Erfindung der Werbung. Sogar Kunststoffbauteile, die hohe mechanische Belastungen aushalten müssen, können brechen. Ursache dafür sind Mikrorisse, die in jedem Bauteil vorhanden sein können. Um das Risswachstum zu stoppen, haben Forscher jetzt elastische Polymere entwickelt, die sich selbst heilen.
Der Durchbruch des Elektroautos lässt auf sich warten. Dies liegt vor allem am zentralen Bauteil – der Batterie. Noch sind Lithium-Ionen-Akkus zu teuer, ihre Reichweiten zu gering. Neue Materialien sollen für bessere Akkus sorgen. Eine Simulationssoftware von Fraunhofer-Forschern hilft, den Entwicklungsprozess zu beschleunigen.
Die Fraunhofer-Gesellschaft und SAP AG bauen ihre langjährige Kooperation aus und haben eine intensive Zusammenarbeit im Bereich Forschung und Entwicklung beschlossen.
Keine Kompromisse mehr zwischen den Anforderungen der Chirurgen und den Grenzen der Metallbearbeitung: Laserschmelzen hebt fertigungsbedingte Einschränkungen für chirurgische Instrumente auf. Es erlaubt das Herstellen individueller Werkzeuge in einem Schritt und die Integration neuer Zusatzfunktionen wie RFID. Ein OP-Instrument mit integriertem elektronischen Chip zeigen Fraunhofer-Forscher auf der Messe MEDTEC Europe 2011 in Stuttgart.
Operationen mit dem Endoskop sind anspruchsvoll und verlangen spezielle Fähigkeiten des Chirurgen. Vor allem das Vernähen des Gewebes und das Setzen der Knoten bei eingeschränkter Bewegungsfreiheit ist kompliziert. Ein neues, minimalinvasives Nähinstrument vereinfacht den Vorgang. Die Fäden werden künftig nicht mehr verknotet, sondern per Laser verschweißt. Das Gerät ist auf der Messe MEDTEC Europe 2011 in Stuttgart zu sehen.
Am Dienstag, dem 15. Februar 2011, wurden bei einer Festveranstaltung im Umspannwerk Ost in Berlin die DRIVE-E-Studienpreise für Innovationen im Bereich der Elektromobilität verliehen. Dr. Georg Schütte, Staatssekretär im Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) und Prof. Ulrich Buller, Forschungsvorstand in der Fraunhofer-Gesellschaft, überreichten die Preise an die fünf Preisträger.
text Für das Unerwartete gerüstet sein
14 Feb 2011 13:38:00 GMT
Wie kann man sich auf einen Ernstfall vorbereiten, den man nicht kennt? Mehrere Fraunhofer-Institute arbeiten an Strategien und Technologien, die helfen, Krisen besser und schneller in den Griff zu bekommen. Ihre Lösungen zeigen Sie auf der CeBIT in Hannover (1. bis 5. März) in Halle 9, Stand B36.
text Verwaltung in der Wolke
10 Feb 2011 13:09:00 GMT
Das Rechnen in der Wolke, Cloud Computing genannt, ist nicht nur für Unternehmen interessant. Auch die öffentliche Hand profitiert von der Technologie. Fraunhofer-Institute entwickeln Lösungen, um solche Systeme effizient aufzubauen und Sicherheitskonzepte umzusetzen. Diese stellen die Forscher auf der CeBIT vom 1. März bis 5. März (Halle 9, B36) in Hannover vor.
text 3D-Filme auf dem Handy
9 Feb 2011 13:14:00 GMT
Fraunhofer-Forscher haben den neuen Mobilfunkstandard LTE-Advanced mit einem Video-Kodierverfahren kombiniert. So kommen 3D-Filme aufs Handy. Auf dem Mobile World Congress in Barcelona stellen die Experten ihre Lösung vom 14. bis 17. Februar in Halle 2, Stand E41 vor.
Neue Wege suchen, innovative Ideen entwickeln, Altes als Inspiration für Neues benutzen – das können nicht nur Forscher, sondern auch Künstler. Die Ausstellung »mapping florenz«, die am 14. Februar um 18.00 Uhr im Foyer des Fraunhofer-Hauses in München eröffnet wird, zeigt die ungewöhnlichen Ergebnisse einer künstlerischen Kartierung.
text Elektronischer Fitnesstrainer
7 Feb 2011 13:06:00 GMT
Nur wer sich viel bewegt und gesund ernährt, bleibt auch im Alter fit. Das ist leichter gesagt, als getan. Forscher haben einen Fitnessbegleiter entwickelt, der nicht nur motiviert, sondern auch vorturnt. Auf der CeBIT in Hannover lässt sich die Lösung vom 1. bis 3. März in Halle 9, Stand B36 ausprobieren.
Chips und Elektronikbauteile geraten immer stärker ins Visier von Produktfälschern: Attacken auf Hardware-Bausteine sind mittlerweile an der Tagesordnung. Eine spezielle Sicherheitstechnologie nutzt individuelle Materialeigenschaften von Komponenten, um daraus einen digitalen Schlüssel zu erzeugen. Bauteile werden damit identifizierbar,­ denn die einzigartige Struktur zu kopieren ist unmöglich. Einen Prototypen stellen Fraunhofer-Forscher auf der Messe embedded world vom 1. bis 3. März in Nürnberg vor.
text Wenn Autos miteinander sprechen
4 Feb 2011 13:01:00 GMT
Die Vernetzung von Fahrzeugen untereinander und mit der Infrastruktur gibt dem Fahrer Informationen über die Situation jenseits seines Sichtfeldes und warnt ihn vor Unfällen oder Staus. Auf der Messe embedded world in Nürnberg zeigen Fraunhofer-Forscher vom 1. bis 3. März in Halle 11, Stand 203 neueste Anwendungen zur Verkehrssicherheit und -effizienz.
Mashup-Technologien und mobile Anwendungen sollen künftig helfen, einen kurzen Draht zwischen Verwaltung und Bürgern herzustellen. Sie können zum Beispiel dazu dienen, Meldungen an Behörden zu schicken. Fraunhofer-Forscher haben individuelle Lösungen für den schnellen Kontakt zur öffentlichen Hand entwickelt.
text Notfallerkennung für Senioren
1 Feb 2011 13:30:00 GMT
Alleinstehende ältere Menschen leben gefährlich: Nach einem Sturz liegen sie oft stundenlang am Boden, bevor ihre Situation bemerkt und ein Arzt gerufen wird. Ein neues System erkennt solche Notlagen automatisch und informiert die Angehörigen. Ein selbstbestimmtes Leben in der eigenen Wohnung ist somit auch im Alter möglich.
Bildsensoren, wie sie in Handys verbaut werden, sind in manchen Bereichen farbenblind. Das liegt an der Schicht, die UV-Licht nicht durchlässt. Daher eignen sich diese CMOS-Chips bislang nicht für die Spektroskopie. Ein neuer Fertigungsprozess macht die Schicht transparent – und die Sensoren für Spezialanwendungen tauglich.
text Lungenkrebs frühzeitig erkennen
1 Feb 2011 13:30:00 GMT
Je früher Krebserkrankungen erkannt werden, desto besser sind die Heilungschancen. Forscher entwickeln jetzt eine neue Diagnostikplattform, mit der sich die Krankheit auch beim Hausarzt schon im Frühstadium feststellen lassen soll: Proteinbiomarker in der Atemluft verraten die Gegenwart entarteter Zellen in der Lunge.
text Laserschweißen im richtigen Licht
1 Feb 2011 13:30:00 GMT
Laserschweißen ist auf dem Vormarsch, stößt aber an Grenzen: Zwei transparente Kunststoff-Komponenten zusammenzufügen, war bisher nicht möglich. Forschern ist es jetzt gelungen, diese Hürde zu umgehen – mit der Wahl der richtigen Wellenlänge. Das neue Schweißverfahren revolutioniert die Bioanalytik
Kürzere Bearbeitungszeiten, beschleunigte Logistikprozesse und neue Technologien stehen auf der Agenda der Autohersteller. Eine neuartige Software soll Unternehmen beim Umsetzen der Aufgaben unterstützen und helfen, Entwicklungszeiten und -kosten zu reduzieren.
text Touchscreen aus Kohlenstoff
27 Jan 2011 13:06:00 GMT
Touchscreens sind »in«. Noch hat die Technik allerdings ihren Preis: Die kleinen Bildschirme enthalten seltene und teure Elemente. Fraunhofer-Forscher entwickeln daher ein alternatives Display aus erneuerbaren, preisgünstigen und weltweit verfügbaren Rohstoffen. Auf der Messe nano tech in Tokio – Halle 5, Stand E-18-11 – stellen die Forscher vom 16. bis 18. Februar Touchscreens vor, die Carbon-Nanotubes enthalten.
text Kostengünstig und kompakt scannen
26 Jan 2011 13:57:00 GMT
Die Inhalte der Döschen und Flaschen, aus denen Apotheker individuelle Medikamente für Patienten mischen, sehen meist gleich aus: weiße Pulver. Daher sind Pharmazeuten verpflichtet, die Rezepturrohstoffe zu kontrollieren. Jede Verwechslungsgefahr kann damit ausgeschlossen werden. Das bindet eine qualifizierte Assistentin bis zu 45 Minuten, verbraucht teure Reagenzien und muss sachgerecht entsorgt werden. Schneller und sauberer geht es mit Spektrometern. Die waren bisher aber kompliziert und kosteten leicht so viel wie ein Mittelklassewagen.
Die IHK Aachen würdigt das große Engagement des Fraunhofer-Instituts für Lasertechnik ILT bei der Ausgründung technologieorientierter Unternehmen. Rund 30 Firmen sind in den letzten 25 Jahren als Spin-Offs des Instituts entstanden. Die meisten dieser Ausgründungen haben sich in der Wirtschaftsregion Aachen niedergelassen und fördern so deren Konkurrenzfähigkeit.
text Marktchance Brasilien
26 Jan 2011 13:09:00 GMT
Der brasilianische Markt für orthopädische Produkte wächst rasch und ist für deutsche Unternehmen sehr attraktiv. Das Fraunhofer- Institut für Produktionstechnik und Automatisierung IPA erforscht in einer Studie diesen Markt. Auf der Informationsveranstaltung »Marktchance Orthopädie in Brasilien« bietet sich deutschen Unternehmen Gelegenheit, ihr Unternehmensanliegen direkt in die Studie und die Kooperationsplanung 2011 einzubringen.
text Nano-Welt in Farbe
20 Jan 2011 13:06:00 GMT
Mikroskopisch kleine, nanostrukturierte Linsenarrays, die gestochen scharfe Bilder in brillanten Farben aufnehmen oder projizieren können, zeigen Fraunhofer-Forscher vom 16. bis 18. Februar auf der Messe nano tech 2011 in Tokio.
Seit 1. Januar 2011 leitet Prof. Dr. Karsten Buse das Fraunhofer-Institut für Physikalische Messtechnik IPM in Freiburg. Damit verbunden ist eine Professur für Optische Systeme am benachbarten Institut für Mikrosystemtechnik IMTEK der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg. Der 44-jährige Physiker war bislang Professor an der Universität Bonn, wo er seit über 10 Jahren den Heinrich-Hertz-Stiftungslehrstuhl der Deutschen Telekom AG innehatte.
Biobasierte Polymere werden bislang vor allem für Verpackungen oder Einweggeschirr eingesetzt. Fraunhofer-Forscher entwickeln stabile, natürliche Verbundwerkstoffe, die sich auch im Autobau nutzen lassen. Auf der nature.tec, der Fachschau für Nachwachsende Rohstoffe auf der Grünen Woche in Berlin (21. - 30. Januar), stellen sie umfangreiche Ergebnisse vor.
Die Neuentwicklung mikroskopisch kleiner Scannerspiegel für optische Geräte wie Supermarkt-Handscanner ist zeitraubend. Industriekunden müssen viele Monate auf erste Muster oder Vorserienmodelle warten. Auf der Messe Photonics West 2011 in San Francisco stellen Fraunhofer-Forscher jetzt ihren »Mikroscanner-Baukasten« VarioS vor – ein schnelles und effizientes Fertigungssystem. Damit schrumpfen die Kosten und die Wartezeiten von der Bestellung bis zur Auslieferung auf wenige Wochen.
text Lernen beim Fahren
3 Jan 2011 13:00:00 GMT
Jeder lernt anders. Forscher haben ein System entwickelt, das es erlaubt, Lerninhalte ganz individuell anzupassen. LogiAssist spricht vor allem Unternehmen der Logistikbranche und Fernfahrer an. Sie können sich unterwegs mithilfe von Audio-Vorlesungen, Textdokumenten oder per Video weiterbilden.
text Interaktiver Schaufensterbummel
3 Jan 2011 13:00:00 GMT
Forscher wollen den Einkaufsbummel zum besonderen Erlebnis machen: Passanten können Schaufensterauslagen künftig per Gesten bedienen. Vier Kameras erfassen die 3D-Positionen von Händen, Gesichtern und Augen und wandeln diese in Befehle um. Waren lassen sich so auswählen und sofort kaufen – auch nach Ladenschluss.
text Radiometer spürt Brandherde auf
3 Jan 2011 13:00:00 GMT
Waldbrände breiten sich meist rasend schnell und unkontrolliert aus. Feuer mit starker Rauchentwicklung fordern die Einsatzkräfte besonders heraus, denn die Brandherde lassen sich nur schwer ausfindig machen. Ein neuer radiometrischer Sensor lokalisiert die Ausbruchsstellen selbst bei eingeschränkter Sicht.
Eine der Emissionsquellen von Schadstoffen in Wohnräumen sind Spanplatten, die mit formaldehydhaltigem Kleber verleimt sind. Eine neue Methode soll bisherige Maßnahmen zum Verringern dieser Ausdünstungen ergänzen. Der Clou: Spezielle Minerale statten Holzwerkstoffe zudem mit raumluftreinigenden Eigenschaften aus.
Kohlendioxid gilt als Klimakiller Nummer 1. Doch das Gas hat auch positive Eigenschaften. Forscher imprägnieren jetzt sogar Kunststoffe mit komprimiertem CO2. Die Einsatzmöglichkeiten des neuen Verfahrens sind vielfältig ­– sie reichen von gefärbten Kontaktlinsen bis hin zu antibakteriell ausgestatteten Türklinken.
text Fettarm essen dank Lupinenproteinen
3 Jan 2011 13:00:00 GMT
Lecker, gesund und nachhaltig erzeugt sollen Lebensmittel sein. Forscher arbeiten an neuen Verfahren, um möglichst viele Bestandteile von Pflanzen für die Ernährung zu nutzen. Künftig könnten pflanzliche Zutaten tierische Rohstoffe ersetzen. Lupinensamen lassen sich etwa zum Herstellen fettarmer, delikater Wurstwaren verwenden.
Auf den Fraunhofer-Technologietagen in München trafen sich Experten vom TÜV SÜD und Wissenschaftler der Fraunhofer-Gesellschaft. Sie diskutierten über Embedded Systems, System- und IT-Sicherheit und neue Prüftechnologien.
Kleine und mittlere Unternehmen (KMU) können demnächst vorab abschätzen, wie sich geplante Veränderungen in Produktion und Logistik tatsächlich auswirken. Denn das Fraunhofer-Institut für Produktionstechnik und Automatisierung IPA bietet per Web-Browser Zugang zu Werkzeugen, die sich bisher nur größere Unternehmen leisten konnten.
text Folien zu Fassaden
16 Dec 2010 13:00:00 GMT
Der Folienkunststoff ETFE erlebt derzeit einen Boom, denn er gibt Architekten völlig neue Gestaltungsmöglichkeiten. Mit dem Material lassen sich jedoch nicht nur futuristische Sportstadien realisieren, sondern auch Häuser dämmen und heizen. Auf der Münchner Messe BAU 2011 - Halle C2, Stand 131 - zeigen Fraunhofer-Forscher vom 17. bis 22. Januar neue Verfahren zur Verarbeitung der Folien-Fassaden.
Inspiriert vom Elefantenrüssel haben Forscher einen völlig neuen Roboterarm entwickelt. Feinfühlig und flexibel arbeitet der neuartige Hightech-Helfer für Industrie und Haushalt. Für diese Entwicklung haben Dr.-Ing. Peter Post und Dipl.-Ing. Markus Fischer von Festo sowie Dipl.-Ing. Andrzej Grzesiak vom Fraunhofer IPA am 1. Dezember den Deutschen Zukunftspreis 2010 erhalten. Gestern überreichte Bundespräsident Christian Wulff die mit 250 000 Euro dotierte Auszeichnung.
Die Fraunhofer-Gesellschaft eröffnet am Donnerstag, 2. Dezember 2010, das Center für Maritime Logistik und Dienstleistungen CML in Hamburg. Ermöglicht wird der Aufbau der Einrichtung durch eine Anschubfinanzierung der Freien und Hansestadt Hamburg. Mit dem Fraunhofer CML ist die anwendungsorientiert arbeitende Forschungsorganisation jetzt in allen 16 Bundesländern vertreten. Das Center ist eine Einrichtung des Fraunhofer-Instituts für Materialfluss und Logistik IML.
text Schneller Sepsistest rettet Leben
1 Dec 2010 13:30:00 GMT
Blutvergiftung kann tödlich sein. Wer bislang an Sepsis litt, musste bis zu 48 Stunden auf die Laborergebnisse warten. Eine neue Diagnostik-Plattform in Scheckkartengröße soll die Analyse künftig schon nach einer Stunde liefern. Das System basiert auf Nanopartikeln, die automatisch per Magnetkraft gesteuert werden.
text Roboter mit Fingerspitzengefühl
1 Dec 2010 13:30:00 GMT
Zwei Arme, drei Kameras, Fingerspitzengefühl und Mimik – das sind die Kennzeichen des pi4-Workerbot. Da er ähnliche Proportionen wie ein Mensch hat, lässt sich der Roboter an jedem modernen Arbeitsplatz der industriellen Fertigung einsetzen. Der Workerbot soll helfen, die Produktion in Europa wettbewerbsfähig zu halten.
Auf die Linse kommt es an: Gelänge es, Linsenarrays aus Glas zu prägen, könnte man damit handliche Beamer bauen. Fraunhofer-Forscher haben nun ein Verfahren entwickelt, das es erstmals erlaubt, dieses entscheidende Bauteil mit hoher Genauigkeit in Serie herzustellen.
text Dem Feinstaub auf der Spur
1 Dec 2010 13:30:00 GMT
Holzöfen erleben derzeit einen Nachfrageboom. Doch beim Verbrennen von Biomasse wird gesundheitsschädigender Feinstaub freigesetzt. Seit März dieses Jahres gelten daher neue Grenzwerte zum Feinstaubausstoß für Kaminöfen. Forscher haben jetzt ein Messgerät entwickelt, das die Staubemission exakt ermittelt – direkt am Ofen.