"Die Bundesregierung erklärt, dass ihre Geheimdienste grundsätzlich in der Lage sind, PGP und Secure Shell zumindest teilweise zu entschlüsseln. Genutzt zur Überwachung würden Anwendungen der deutschen Firmen Utimaco, Ipoque und Trovicor, berichten Bundestagsabgeordnete. "
Quelle: Golem
Die wirkliche Antwort, die diese Schlussfolgerung produzierte, war:
"3. Ist die eingesetzte Technik auch in der Lage, verschlüsselte Kommunikation (etwa per SSH
oder PGP) zumindest teilweise zu entschlüsseln und/oder auszuwerten?
Ja, die eingesetzte Technik ist grundsätzlich hierzu in der Lage, je nach Art und Qualität der Verschlüsselung"
Quelle: Antwortschreiben
Es wurde nur als Beispiel PGP und SSH genannt. Die Frage war aber generell auf Verschlüsselung bezogen. Nun SSH1 werden sie garantiert entschlüsseln können, das ist ja seit ca 10 Jahren geknackt, XOR- Verschüsselung oder DES oder generell symmetrische Verschlüsselung mit schlechten Passwörtern und dergleichen werden garantiert ebenfalls keine Hürde darstellen.
Ich halte es allerdings für eine Fehlinterpretation, dass der Deutsche Geheimdienst nun in der Lage sei PGP und SSH2 zu knacken.
Folgende Aussage finde ich viel interessanter:
"Insgesamt wird aus der Antwort der Bundesregierung deutlich, dass auch die Geheimdienste ihr Spam-Problem haben. Durch die 16.400 Suchbegriffe qualifizierten sich im Jahre 2010 37 Millionen Mails für die nähere Inspektion, doch musste das Gros des Materials weggeworfen werden. "Bei den erfassten E-Mailverkehren lag der Anteil an Spam bei etwa 90 Prozent", heißt es in der Regierungsantwort."
Quelle: Heise
Quelle: Golem
Die wirkliche Antwort, die diese Schlussfolgerung produzierte, war:
"3. Ist die eingesetzte Technik auch in der Lage, verschlüsselte Kommunikation (etwa per SSH
oder PGP) zumindest teilweise zu entschlüsseln und/oder auszuwerten?
Ja, die eingesetzte Technik ist grundsätzlich hierzu in der Lage, je nach Art und Qualität der Verschlüsselung"
Quelle: Antwortschreiben
Es wurde nur als Beispiel PGP und SSH genannt. Die Frage war aber generell auf Verschlüsselung bezogen. Nun SSH1 werden sie garantiert entschlüsseln können, das ist ja seit ca 10 Jahren geknackt, XOR- Verschüsselung oder DES oder generell symmetrische Verschlüsselung mit schlechten Passwörtern und dergleichen werden garantiert ebenfalls keine Hürde darstellen.
Ich halte es allerdings für eine Fehlinterpretation, dass der Deutsche Geheimdienst nun in der Lage sei PGP und SSH2 zu knacken.
Folgende Aussage finde ich viel interessanter:
"Insgesamt wird aus der Antwort der Bundesregierung deutlich, dass auch die Geheimdienste ihr Spam-Problem haben. Durch die 16.400 Suchbegriffe qualifizierten sich im Jahre 2010 37 Millionen Mails für die nähere Inspektion, doch musste das Gros des Materials weggeworfen werden. "Bei den erfassten E-Mailverkehren lag der Anteil an Spam bei etwa 90 Prozent", heißt es in der Regierungsantwort."
Quelle: Heise
"Polizeibehörden lesen immer häufiger Daten von Mobiltelefonen aus. Nach den USA kauft auch Großbritannien spezialisierte Hardware dafür ein. Mit der zunehmenden Verbreitung der Geräte steigt auch deren Nutzung.
Letzte Woche kündigte die Londoner Polizei an, 16 Terminals zum Auslesen von mobilen Geräten anzuschaffen. Zum Einsatz kommt das Produkt Aceso Kiosk der Firma Radio Tactics. Damit lassen sich einfach in 20 Minuten alle möglichen Daten der Geräte auslesen. Die Produktbeschreibung wirbt:
Durch die Nutzung ermittelter Anruflisten, Fotos, Videos, SMS-Nachrichten, E-Mails und sogar Social Networking Daten erhalten Beamte Informationen, die andernfalls nicht verfügbar wären.
Auch Daten auf gelockten SIM-Karten können extrahiert werden, indem man sich vom Netzbetreiber einfach die PUK geben lässt."
Quelle: Netzpolitik
Letzte Woche kündigte die Londoner Polizei an, 16 Terminals zum Auslesen von mobilen Geräten anzuschaffen. Zum Einsatz kommt das Produkt Aceso Kiosk der Firma Radio Tactics. Damit lassen sich einfach in 20 Minuten alle möglichen Daten der Geräte auslesen. Die Produktbeschreibung wirbt:
Durch die Nutzung ermittelter Anruflisten, Fotos, Videos, SMS-Nachrichten, E-Mails und sogar Social Networking Daten erhalten Beamte Informationen, die andernfalls nicht verfügbar wären.
Auch Daten auf gelockten SIM-Karten können extrahiert werden, indem man sich vom Netzbetreiber einfach die PUK geben lässt."
Quelle: Netzpolitik
"In Dortmund etwa brachte es eine rechtsextreme Aktivistin zur Telefonistin bei einem Mobilfunkanbieter. Aus den Kundendaten besorgte sie den Rechtsextremen die Privatadressen von alternativen Jugendlichen. Bei manchen von ihnen wurden bald darauf Scheiben eingeworfen. Andere wurden auf dem Schulweg zusammengeschlagen."
Quelle: Zeit
Quelle: Zeit
"Don't worry about hackers illegally accessing government systems. It turns out government workers and civil servants who are trusted with private citizen data are more likely to access your data illegally."
Quelle: Zdnet
Quelle: Zdnet
Die Interessen der Finanzmärkte stehen über den Interessen der BürgerFri, 18 May 2012 10:45:00 +0200
"In Griechenland wird die Demokratie gerade auf Herz und Nieren durchgecheckt. Sie durchläuft einen Eignungstest, um zu erfahren, welcher Sinn ihr in den Zeiten eines hoch entwickelten Finanzkapitalismus geblieben ist. So gut wie keiner, lautet das kaum überraschende Ergebnis. Da die Griechen am 6. Mai nicht so abgestimmt haben, wie das die Finanzmärkte und die ihnen zur Hand gehenden EU-Autoritäten für unumgänglich hielten, muss diese falsche Entscheidung des Wählers richtig gestellt werden. Das geschieht, indem der linken Wahlallianz Syriza unverblümt bedeutet wird, sie solle ihre Wähler verraten und nach dem Votum eine andere Politik betreiben als zuvor versprochen. Sie müsse eine Koalition mit den Parteien eingehen, die für das ökonomische Desaster des Landes verantwortlich sind und die Wahlen haushoch verloren haben - alles andere laufe auf den Verlust jedweder Kreditwürdigkeit wie des Euro hinaus. Im Klartext: Die Interessen der Finanzmärkte stehen über den Interessen der Bürger. Es wird niemand ernsthaft behaupten, dies habe noch viel mit Demokratie zu tun.
Quelle: Freitag
Quelle: Freitag
"Experten des Bundeskriminalamtes (BKA) scheitern bislang an der Entwicklung einer Software, mit der verschlüsselte E-Mails und Internet-Telefondienste wie Skype überwacht werden können. Ein solches Programm wird in der Regel als versteckter Anhang einer E-Mail auf den Rechner eines Verdächtigen geschmuggelt und deshalb auch Staatstrojaner genannt.
[...]
Vor Vertretern aus Bund und Ländern musste das BKA jetzt einräumen, dass es mit der Aufgabe offenbar überfordert ist. Bis ein entsprechendes Programm zur Verfügung steht, können Verdächtige wohl weiterhin abhörsicher per Internet kommunizieren."
Quelle: Spiegel
[...]
Vor Vertretern aus Bund und Ländern musste das BKA jetzt einräumen, dass es mit der Aufgabe offenbar überfordert ist. Bis ein entsprechendes Programm zur Verfügung steht, können Verdächtige wohl weiterhin abhörsicher per Internet kommunizieren."
Quelle: Spiegel
"Touchscreens machen's möglich: In mehreren amerikanischen Zoos nutzen Orang-Utans iPads, um sich mit ihren Pflegern zu verständigen. Als nächstes sollen sie auch ins Internet gehen.
Quelle: Spiegel
Quelle: Spiegel
"In Nordrhein-Westfalen sperren manche Schulen das Wahlprogramm der Landes-Piratenpartei. Sie setzt sich für die Legalisierung von Cannabis ein, also wurde die Seite der Kategorie "illegale Drogen" zugeordnet.
Quelle: Netzpolitik
Heute sind die Piraten aber schon wieder entsperrt.
"Nachdem die Charlottenburger Firma von einer Lehrerin, die einem Schüler die Analyse des Parteiprogramms als Aufgabe gestellt hatte, auf den Fehler aufmerksam gemacht wurde, änderte man die Einstufung händisch."
Quelle: Telepolis
Quelle: Netzpolitik
Heute sind die Piraten aber schon wieder entsperrt.
"Nachdem die Charlottenburger Firma von einer Lehrerin, die einem Schüler die Analyse des Parteiprogramms als Aufgabe gestellt hatte, auf den Fehler aufmerksam gemacht wurde, änderte man die Einstufung händisch."
Quelle: Telepolis
"Schon vor einiger Zeit wurde eine Software bekannt, die anhand des sozialen Umfelds auf Facebook mit hoher Trefferquote berechnet, ob jemand homosexuell ist.
Im Februar 2012 erschien im "Journal of Applied Social Psychology" eine Studie des Wissenschaftlers Donald Kluemper, der ein wegweisendes Experiment unternommen hatte. Er ließ psychologisch geschulte Fachleute allein anhand der Facebook-Profile von mehreren hundert Probanden abschätzen, wie gut deren Leistung im Job sein würde. Sechs Monate später wurden diese Einschätzungen durch eine Befragung der Vorgesetzten überprüft - und erwiesen sich als signifikant treffsicherer als die gängigen Tests, nach denen Arbeitgeber ihre Bewerber aussuchen."
Quelle: Spiegel
Im Februar 2012 erschien im "Journal of Applied Social Psychology" eine Studie des Wissenschaftlers Donald Kluemper, der ein wegweisendes Experiment unternommen hatte. Er ließ psychologisch geschulte Fachleute allein anhand der Facebook-Profile von mehreren hundert Probanden abschätzen, wie gut deren Leistung im Job sein würde. Sechs Monate später wurden diese Einschätzungen durch eine Befragung der Vorgesetzten überprüft - und erwiesen sich als signifikant treffsicherer als die gängigen Tests, nach denen Arbeitgeber ihre Bewerber aussuchen."
Quelle: Spiegel
"Der umstrittene Schultrojaner wird in Deutschland nicht eingeführt. Darauf haben sich die Länder, vertreten durch eine Delegation Bayerns, und die Schulbuchverlage Ende der vergangenen Woche geeinigt."
Quelle: Heise
Quelle: Heise





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