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Die 20 neuesten Artikel aus CNET.de Alpha
"Die beste Kamera ist die, die man dabei hat." So recht der Fotograf Chase Jarvis damit auch hat, es gibt Situationen, in denen man gar keine Digicam mitnehmen kann. Jedenfalls keine normale Digicam. Zum Schnorcheln, zum Rafting oder auf die Skipiste sollte man sich besser nur mit einer outdoortauglichen Knipse trauen, die auch den einen oder anderen Sturz in den Schnee oder ins Wasser überlebt. Pentax hat heute zwei solche Modelle vorgestellt, die zu zwölf Meter tief tauchen, Stürze aus 1,2 Metern Höhe überleben und auch bei Gehäusebelastungen von 100 Kilogramm nicht einknicken. Die Pentax Optio WG-2 GPS und ihre Schwester Optio WG-2 unterscheiden sich - wie der Name schon vermuten lassen könnte - lediglich durch den integrierten beziehungsweise eben nicht verbauten GPS-Receiver. Mit diesem ist es möglich, Fotos mit Ortsinformationen zu versehen, so dass man später einfach nachvollziehen kann, wo die Aufnahmen entstanden. Auch eine permanente Routenaufzeichnung zur nachträglichen Verfolgung von diversen Actionabenteuern ist möglich.
Olympus, Panasonic, Samsung, Sony, Pentax, Nikon und Fujifilm: In den letzten drei Jahren hat der Großteil der Größen im Fotogeschäft ein eigenes spiegelloses Kamerasystem mit Wechselobjektiven auf den Markt gebracht. Lässt man einmal die Pentax K-01 außen vor, ist jedes System mit einem neuen Objektivbajonett an den Start gegangen - und musste damit bei Null anfangen, was die Auswahl an Optiken angeht. Olympus und Panasonic sind mit den ersten EVIL-Digicams auf den Markt gedrängt und setzen auf den gemeinsamen Micro-Four-Thirds-Standard. Dementsprechend haben die beiden Hersteller auch die mit Abstand größte Auswahl an Objektiven zu bieten. Es gibt bereits über 40 Micro-Four-Thirds-Linsen. Mit aktuell sieben NEX-Objektiven steht Sony da recht abgeschlagen da. Und so spektakulär die aktuelle NEX-7 auch ist, der Mangel an guten Optiken, die sich ohne Adapter verwenden lassen, schmälert die Freude dann doch etwas. Auf der CP+ in Yokohama hat der japanische Hersteller jetzt seine Roadmap für die nächsten zwei Jahre veröffentlicht. Konkrete Daten, Preise und Termine gibt es leider nicht, dafür aber immerhin Informationen dazu, in welchem Jahr was für ein Typ von Objektiv auf den Markt kommt. Ein Klick auf das Bild rechts oben vergrößert die Roadmap.
Kameras für professionelle Fotografen, die bauen in erster Linie mal Canon und Nikon - und nicht Sony. Es ist jetzt jedoch nicht so, dass Sony nicht auch eine Knipse wie die Canon EOS 1D X oder die Nikon D4 aus dem Boden stampfen könnte. Vielmehr liegt es an dem Netzwerk, das die beiden Fotogiganten inzwischen aufgebaut haben. Sowohl der Canon als auch der Nikon Professional Service, CPS respektive NPS, stehen Kunden der beiden Marken ab einer gewissen Anzahl gekaufter Kameras und Objektive aus einem bestimmten Preisbereich kostenlos zur Verfügung. Dauert die Reparatur länger als zwei bis drei Tage, bekommen die Fotografen kostenlose Leihgeräte als Ersatz. Außerdem gibt es kostenlose Wartungen. Aber wer weiß, möglicherweise wird Sony hier bald mit einer Überraschung um die Ecke kommen. Ein erstes Anzeichen gibt es heute: Der japanische Konzern hat nämlich ein 500-Millimeter-Festbrennweiten-Objektiv mit einer größten Blende von F4,0 vorgestellt. Der Witz an der Optik: Sie kostet 13.000 Euro und richtet sich ausschließlich an professionelle Fotografen, die in Fußballstadien Robben, Rooney & Co. knipsen wollen. Kaum ein noch so gut betuchter Amateur wird sich eine solche Linse kaufen.
Die Canon PowerShot D10 hatte ein, sagen wir mal, etwas eigenwilliges Design, mit dem sie nicht nur Freunde gefunden hat. Die wasserdichte Digicam wirkte ein wenig, als hätten ein Blauwal und ein U-Boot eine Party gefeiert - und jemand wäre schwanger geworden. Die Nachfolgerin PowerShot D20 kommt im Vergleich zu dem Dickfisch wie eine schlanke Flunder daher: Das Gehäuse hat von knapp fünf Zentimetern Dicke auf 2,8 Zentimeter abgespeckt. Wie ihre Vorgängerin ist sie bis zehn Meter Tauchtiefe wasserdicht und mit 1,5 gegenüber 1,22 Metern maximaler Fallhöhe sogar noch etwas robuster gebaut. Der kompakteren Abmessungen zum Trotz ist das neue Outdoor-Modell mit einem fünffachen optischen Zoom, dessen Brennweitenbereich von 28 bis 140 Millimetern reicht, deutlich besser bestückt (D10: dreifach, 35 bis 105 Millimeter). Während die Lichtstärke der komplett im Gehäuse versenkten Optik im Telebereich weitgehend konstant geblieben ist, hat sie im Weitwinkel um knapp eine Blende nachgelassen. Unterm Strich bedeutet das, dass die Kamera dann entweder mit doppelter ISO-Empfindlichkeit oder doppelter Verschlusszeit fotografieren muss, um ein ebenso ausgeleuchtetes Foto zu schießen.
Mit der SpeakGoggle G33 präsentiert Buhel ein Gadget, das Wintersportlern das Telefonieren mit dem Handy während des Skifahrens erleichtert. Das Highlight der Skibrille ist das im Gehäuse integrierte Nasenknochenmikrofon. Es übersetzt die Vibrationen der Nase, die beim Sprechen entstehen, in eine verständliche Sprache. Dadurch werden störende Außengeräusche wie Wind & Co. effektiv unterbunden, so der Hersteller. Bevor der Nutzer die SpeakGoggle G33 verwenden kann, muss er die Brille per Bluetooth mit einem Handy oder Smartphone verbinden. Zusätzlich zum Telefonieren spielt sie dann auch Musik direkt vom Handy aus ab. Alternativ ist es auch möglich, einen Bluetooth-fähigen MP3-Player mit der SpeakGoggle nutzen.
Wer sich die Datenblätter der frisch zur CP+ vorgestellten IXUS 510 HS und IXUS 240 HS näher ansieht, könnte glatt ein Déjà-vù-Erlebnis haben. Denn Canon hat auf der CES im Januar mit dem Duo aus IXUS 500 HS und 125 HS bereits zwei nahezu identische Kameras vorgestellt. Im Gegensatz zu Samsung, Kodak und Fujifilm hat der japanische Fotogigant allerdings auf ein Feature verzichtet: WLAN. Bei den heute angekündigten Modellen wird das nachgeliefert. Wie ihre kleine Schwester IXUS 500 HS verfügt die IXUS 510 HS über einen zwölffachen optischen Zoom, der einen Brennweitenbereich von 28 bis 336 Millimetern im Kleinbildäquivalent abdeckt. Dahinter sitzt ein 10-Megapixel-CMOS-Sensor, der neben Standbildern auch Bewegtbilder mit 1920 mal 1080 Pixeln und 24 fps einfängt. Die IXUS 240 HS bringt äquivalent zur IXUS 125 HS einen fünffachen optischen Zoom mit, der sich zwischen 24 und 120 Millimetern bewegt. Der CMOS-Chip löst hier allerdings 16 Megapixel auf. Die Full-HD-Videofunktion ist im selben Umfang an Bord. Wie bereits erwähnt verfügt das neue Duo im Gegensatz zu seinen nahen Verwandten über integrierte WLAN-Module. In Zusammenarbeit mit der neuen CameraWindow-App ist es so möglich, die Aufnahmen drahtlos auf iOS-Devices zu übertragen. Laut Canon funktioniert das mit iPhone 4 und iPhone 4S, mit iPad und iPad 2 sowie mit dem iPod Touch der vierten Generation. Von dort aus lassen sich die Werke dann direkt auf Facebook und YouTube hochladen oder per E-Mail versenden. Eine Android-App gibt es leider noch nicht.
GloSpex arbeitet an einem neuen Projekt, bei dem die Gläser einer Sonnenbrille in verschiedenen Farben leuchten. Allerdings stört das den Träger nicht, da spezielle Linsen zum Einsatz kommen. Die sogenannten One-Way-Illuminated-Lenses lassen das Licht nur in eine Richtung durch. In völliger Dunkelheit sind so beispielsweise nur noch die Brillengläser sichtbar - perfekt für Fasching, Halloween, Rave-Festivals oder andere Partys und Veranstaltungen. Da das Projekt noch finanziert werden muss, gab GloSpex einen Spendenaufruf auf Kickstarter bekannt. Das Ziel von 10.000 US-Dollar wurde binnen kürzester Zeit erreicht. Mittlerweile sind über 25.000 US-Dollar von mehr als 650 Teilnehmern eingegangen. Natürlich bekommen die Spender auch etwas für ihr Geld - abhängig davon, wie großzügig sie waren.
LG erweitert sein Produkt-Portfolio um den externen Portable-Slim-Blu-ray-Disc-Brenner BP40NS20. Das Gerät ist nach Angaben von LG auch der erste Blu-ray-Brenner, der BD-R- und BD-RE-Formate unterstützt und somit auch 4-lagige Blu-ray-Medien beschreibt. Der Vorteil dabei: Bisherige, 2-lagige Discs speichern rund 50 GByte Daten ab, während Blu-ray-Discs mit 4 Lagen 128 GByte Speicherkapazität vorweisen. Neben Blu-ray-Discs kann das Gerät auch die extrem langlebigen M-Discs beschreiben. Der BP40NS20 arbeitet mit 6-facher Geschwindigkeit. Angeschlossen wird er via USB 2.0 an Notebook oder PC. Über diese Schnittstelle erhält das Gerät auch gleichzeitig die nötige Energie, so dass ein zusätzliches Netzteil wegfällt.
Viele hatten sie zur CES erwartet und wurden enttäuscht. Doch jetzt, kurz vor der japanischen Fotomesse CP+ ist es soweit: Pentax hat mit der K-01 sein zweites spiegelloses Kamerasystem eingeführt. Im Gegensatz zur Mitte 2011 vorgestellten Pentax Q verfügt die K-01 über einen Sensor, der auch anspruchsvolle Fotografen beglücken dürfte. Der Chip im APS-C-Format löst 16 Megapixel auf und erinnert damit stark an den Bildsensor, der auch in der Pentax K-5 zum Einsatz kommt. Und wenn die Bildqualität gleich oder besser ist als bei der DSLR-Schwester, dann dürfte die Pentax K-01 in puncto Bildqualität ganz weit vorne mitspielen. Eine spektakuläre Neuerung gibt es bei der Pentax K-01 noch. Beziehungsweise, eigentlich ist es eben keine Neuerung. Die Kamera setzt nämlich auf das gleiche K-Bajonett wie auch Pentax' Spiegelreflex-Serie und ist damit zu allen Linsen ab dem KA-Mount kompatibel. Nur zur Erinnerung: Jeder andere Hersteller hat bislang mit seinen EVIL-Systemen ein komplett neues Bajonett eingeführt, das zu den alten Objektiven nicht kompatibel war. Damit hat Pentax einen elementaren Vorteil: Bereits zum Start des Systems steht eine riesige Auswahl an Optiken zur Verfügung.
Die allermeisten aktuellen Kompaktkameras schießen bei Tageslicht sehr schöne Fotos. Bei Dämmerung oder in geschlossenen Räumen und unter Kunstlicht sieht es dann aber schnell ganz anders aus: Die Bilder geraten stark verrauscht, weisen Farbstiche auf und wirken vermatscht oder wie gemalt. Verantwortlich hierfür sind die kleinen Bildsensoren in den Digicams. Mit einer typischen Diagonale von 1/2,3 Zoll sind sie mehr als zehnmal kleiner als die lichtempfindlichen Chips in Spiegelreflexkameras. Und je kleiner ein Sensor ist, desto weniger Licht fängt er ein. Dementsprechend ist eine höhere Ausleseempfindlichkeit der einzelnen Pixel erforderlich, um ein helles Bild zu erzielen. Das wiederum sorgt allerdings für Auslesefehler, die sich wiederum in Form von Rauschen & Co. äußern. Die Nikon Coolpix P310 greift diese Problematik auf. Allerdings nicht mit einem größeren Sensor, denn dieser würde mit einer sperrigeren Optik und damit auch mit einem weniger kompakten Gehäuse einhergehen. Stattdessen verpasst der Hersteller dem Objektiv eine möglichst hohe Lichtstärke. Im Weitwinkel beträgt die größte Blendenöffnung F1,8. Damit ist die P310 zwei ganze Blenden stärker als eine Kompaktkamera, die sich mit F3,5 zufriedengibt und kommt so also mit einer viermal kürzeren Belichtungszeit respektive einer viermal niedrigeren ISO-Empfindlichkeit aus. Unterm Strich bedeutet das: weniger verwackelte Fotos beziehungsweise bessere Bildqualität. Leider fällt die Lichtstärke der Nikon-Digicam aber bei höheren Brennweiten stark ab. Am oberen Ende des Zoombereichs bleiben nur noch F4,9 übrig.
Über mangelnde Flexibilität darf man sich bei der Nikon Coolpix P510 wohl kaum beschweren: Das Objektiv der Bridgekamera bietet einen 42-fachen optischen Zoom, der einen Brennweitenbereich von 24 bis 1000 Millimetern abdeckt. Damit toppt sie ihre Vorgängerin P500 mit 36-fach-Zoom und 22,5 bis 810 Millimetern noch einmal deutlich. Die Lichtstärke der neuen Optik hat im Weitwinkel erfreulicherweise von F3,4 auf F3,0 zugelegt. Im Telebereich gibt es mit F5,9 gegenüber F5,7 allerdings eine etwas geringere maximale Blendenöffnung. Die Naheinstellgrenze ist mit einem Zentimeter gleich geblieben.
Nach der CES im Januar wartet das nächste Event quasi um die Ecke, das Kamerafans die eine oder andere Neuheit bescheren dürfte. In neun Tagen startet die Fotomesse CP+ in Japan, und im Vorfeld kündigen die Digicamhersteller erste Neuheiten an. Nachdem es gestern von Sony die TX200V, WX50 und WX70 zu sehen gab, ist heute Panasonic an der Reihe. Der Hersteller hat mit der Lumix DMC-TZ25 und der DMC-TZ31 zwei neue Superzoom-Kameras angekündigt. Das Duo aus Lumix DMC-FT4 und FT20 dagegen kommt mit wasserdichten und stoßfesten Gehäusen und richtet sich an Action- und Outdoorfreaks. Die Lumix DMX-FX80 schließlich kommt im superschlanken Gehäuse und mit Touchscreen daher. Aber der Reihe nach. Panasonics sogenannte Travelzoom-Serie - zu erkennen an den Initialen TZ - ist seit der Ankündigung der TZ1 vor genau fünf Jahren ein Erfolgsgarant. Heute hat die Superzoom-Familie mit dem Duo aus Lumix DMC-TZ25 und TZ31 wieder Zuwachs bekommen. Das teurere und gerade einmal 2,8 Zentimeter dicke Modell TZ31 ist laut Hersteller die derzeit dünnste Kamera, die einen 20-fachen optischen Zoom bietet. Die mit 3,3 Zentimetern etwas dickere TZ25 lässt sich mit einem 16-fach-Objektiv aber auch nicht gerade lumpen. In beiden Fällen beginnt der Brennweitenbereich bei 24 Millimetern im Weitwinkel. Beide Kameras setzen auf einen schnellen, 1/2,33 Zoll großen MOS-Sensor, der bei voller Auflösung von 14 beziehungsweise 12 Megapixeln Serienbildraten von zehn Fotos pro Sekunde ermöglicht. Bei der TZ31 ist nach zehn Bildern in Folge Schluss, bei der TZ25 bereits nach vier Aufnahmen. Mit aktiviertem Autofokus stemmen die beiden Geschwister immer noch recht eindrucksvolle vier Fotos pro Sekunde. Beide Digicams fangen außerdem Full-HD-Videos ein, das größere Modell mit 50 Vollbildern pro Sekunde, das kleinere gibt sich mit 50 Halbbildern zufrieden und fängt Ton außerdem nur in mono statt in stereo ein.
Rollei kündigt die Nachfolgemodelle der Bullet HD ActionCam an: Die Modelle Bullet HD Pro, Bullet HD 2 und Bullet HD Lite 2. Die Neuankömmlinge kommen ebenfalls, wie der Name schon vermuten lässt, in Patronenform daher. Die Rollei Bullet HD Pro erlaubt es dem Nutzer, Videoaufnahmen in Full-HD-Auflösung (1920 mal 1080 Pixel) bei 30 Bildern pro Sekunde aufzunehmen. Um das Geschehen mit 60 Bildern pro Sekunde aufzuzeichnen, muss die Auflösung auf 720p reduziert werden. Für die nötige Bilderfassung sorgt ein 170-Grad-Fisheye-Objektiv. Zusätzlich verfügt das Gerät über einen digitalen Verwacklungsschutz. Neben der Videofunktion kann die Kamera auch Fotos mit 20 Megapixeln Auflösung schießen. Bei dieser Pixelzahl sind wir allerdings etwas skeptisch, denn laut Datenblatt des Herstellers entsprechen 20 Megapixel gerade einmal 4032 mal 3024 Bildpunkten, was "nur" 12 Megapixeln entspräche.
Auf der kommenden ISPO 2012 in München stellt Mio die neue Cyclo-Reihe von GPS-Navigationsgeräten vor, die speziell für Radsportler ausgelegt sind. Der Clou an den Geräten ist die Surprise-Me-Funktion: Dabei gibt der Radfahrer nur eine Zeit vor, und teilt dem Gerät mit, welche Entfernung er bewältigen möchte. Das Navi berechnet dann automatisch eine passende Route in der Umgebung. Dadurch können Radfahrer sowohl in bekannten als auch unbekannten Regionen immer wieder neue Touren entdecken. Zudem bieten die Geräte Cyclo 300 und 305 eine Turn-by-Turn-Navigation, bei der dem Radler kontinuierlich die Route durch Anweisungen wie "links" oder "rechts" bei einer Abzweigung akustisch vorgegeben wird. Dazu gibt es noch eine entsprechende Anzeige auf dem Display. Eine Übersicht bekommt der Anwender auf den mitgelieferten Straßen- und Fahrradkarten. Ebenfalls integriert sind verschiedene Points-of-Interest, die den Radler auf Standorte von Fahrradläden, Bars, Restaurants oder Krankenhäuser aufmerksam macht.
Mit der Pentax Optio VS20 geht nicht nur das Megapixel-Rennen, sondern auch der Wettlauf um den längsten Zoom in die nächste Runde. Vor dem 16-Megapixel-Sensor befindet sich nämlich ein 20-facher optischer Zoom. Und das bei einer Gehäusedicke von gerade einmal 3,4 Zentimetern. Allerdings handelt es sich bei dem lichtempfindlichen Chip noch um einen CCD-Sensor, der in puncto Funktionen und Geschwindigkeit beileibe nicht mit den CMOS-Konkurrenten mithalten kann. Der schnellste Serienbildmodus fotografiert zwar mit zehn Bildern pro Sekunde, reduziert dafür allerdings die Auflösung auf "640p", was vermutlich 1152 mal 640 Pixeln entspricht. Im Videomodus beträgt die maximale Auflösung 1280 mal 720 Bildpunkte. Aber gut, in Kombination mit dem zoomgewaltigen Objektiv und dem dünnen Gehäuse darf man bei einer unverbindlichen Preisempfehlung von 200 Euro eben auch nicht zu viel erwarten. Ein außergewöhnliches Feature hat sich Pentax beim Gehäuse einfallen lassen. Die Kompaktkamera verfügt nämlich über einen zweiten Foto-Auslöser inklusive Zoomring an der rechten Gehäuseseite. Hält der Fotograf die Digicam um 90 Grad nach links gekippt, so sitzt dieser genau unter dem Zeigefinger der rechten Hand. So sollen Verrenkungen bei Hochformataufnahmen der Vergangenheit angehören. Damit die Optio VS20 außerdem sowohl im Hoch- als auch im Querformat immer perfekt ausgerichtet ist und sich der Fotograf ein nachträgliches Drehen der Bilder am PC ersparen kann, ist eine elektronische Wasserwaage an Bord.
Zum Schnäppchenpreis von nur 150 Millionen US-Dollar können jetzt auch Privatleute einen Trip zum Mond buchen. Genauer gesagt: Man darf dafür einmal um den Mond herumfliegen. Eine Landung auf der Mondoberfläche ist derzeit noch nicht im Angebot - die wäre mit etwa einer Milliarde US-Dollar wohl wirklich zu teuer. Aber immerhin, für nicht einmal ein Sechstel können die Mond-Touristen ja schon einen Blick auf die von der Erde nicht sichtbare Rückseite des Mondes werfen. Die Reise um den Mond startet unter der Bezeichnung "Lunar Mission" und wird vom Unternehmen Space Adventures angeboten. Die Firma wurde 1998 gegründet und sammelt seitdem Erfahrungen, indem Sie Privatpersonen ins Weltall befördert. Kunden haben die Möglichkeit, zwischen orbitalem Flug, suborbitalem Flug oder einem Parabelflug mit totaler Schwerelosigkeit zu wählen. Jetzt wird dieses Angebot um eine Besichtigung des Mondes erweitert.
Auf der Internetseite ThePirateBay.org, einem Bittorrent-Tracker, wurde eine neue Kategorie hinzugefügt - die Physibles. In diesem Bereich können Nutzer nach Links zu digitalen Vorlagen suchen, um diese anschließend auf einem 3D-Drucker physikalisch auszugeben. Dies läuft folgendermaßen ab: Objekte oder 3D-Designs werden digital erstellt und abgespeichert. Über die Bittorrent-Suche in der Kategorie Phyisbles kann nach solchen Mustern gesucht und diese anschließend heruntergeladen werden. Der Nutzer gibt die Vorlagen dann selbst auf einem 3D-Drucker aus. Auf der CES 2012 in Las Vegas wurde beispielsweise der Replicator von Makerbot vorgestellt, der mit einem Anschaffungspreis von rund 1750 US-Dollar auch für Privatkunden finanzierbar ist.
Sony erweitert sein Angebot an MP3-Playern um die Serie Walkman NWZ-B170. Besonderen Komfort erfährt der Nutzer durch die neue Zappin-Suchfunktion. Ein Knopfdruck auf die "Zap"-Taste spielt sämtliche Titel der Musiksammlung kurz an. Erneutes Betätigen der Taste spielt das aktuelle Lied dann komplett ab. Dadurch sollen die Nutzer schnell das passende Musikstück zur momentanen Tagesstimmung finden, ohne sich durch Menüs oder Wiedergabelisten wühlen zu müssen. Einen weiteren Vorteil bietet die Schnelllade-Funktion des Geräts. Nach nur drei Minuten hat der integrierte Akku genügend Leistung, um bis zu 90 Minuten Musik wiederzugeben. Ein vollständig geladener Akku reicht für rund 18 Stunden Betrieb aus.
Das US-Amerikanische FBI hat am Donnerstag, den 19.01.2012 den Filehoster MegaUpload vom Netz genommen. Als Grund gaben die Behörden - ähnlich wie beim Vorgehen gegen kino.to - zahlreiche Urheberrechtsverletzungen sowie den Vorwurf der Verschwörung zu organisierter Kriminalität an. Wie weit der Einflussbereich der US-Justiz reicht, spiegelt sich in der Festnahme einiger Gründungsmitglieder von MegaUpload wieder. So wurde Kim Schmitz alias Kim DotCom, der als Führungsperson der Plattform gilt, in Neuseeland verhaftet. Insgesamt werden sieben Männer angeklagt, von denen bereits vier in Gewahrsam genommen wurden. Die Angeklagten müssen nun mit einer Gefängnisstrafe von bis zu 20 Jahren rechnen.
Der Prozessorhersteller Intel bietet ab sofort eine Versicherung an, die insbesondere experimentierfreudigen Übertaktern zugutekommt. Diese ersetzt nämlich anstandslos eine ruinierte CPU - egal, ob der Prozessor auch außerhalb von Intels vorgegebenen Spezifikationen zerstört wurde. Allerdings gibt es auch einige Einschränkungen: Eine kaputte CPU wird nur ein einziges Mal ersetzt. Zusätzlich ist der Performance-Tuninig-Protection-Plan auf bestimmte, von Intel vorgegebene Prozessoren beschränkt. Zudem wird die CPU nicht innerhalb der ersten 30 Tage nach Abschluss der Zusatzversicherung ersetzt. So will Intel den Umtausch von Prozessoren vermeiden, die bereits vor Abschluss der Versicherung kaputt gegangen sind.
Wer nicht mit Bildsensoren & Co. per Du ist, hat bei Canon auf der CES eine Überraschung erleben können: Von den beiden Schwestern IXUS 500 HS und 125 HS hat das deutlich teurere Modell die niedrigere Auflösung - nämlich 10 statt 16 Megapixel. Und wer jetzt immer noch glaubt, der Kamera-Gigant hätte hier schlichtweg einen dummen Fehler begangen, muss Panasonic ebenfalls für bescheuert halten. Denn auch bei der dieses Jahr neu gestarteten SZ-Serie, bestehend aus der Lumix DMC-SZ7 und der Lumix DMC-SZ1, hat das teurere Modell weniger Pixel. Aber der Reihe nach. Bei den neuen Kameras handelt es sich um gerade einmal 2,1 Zentimeter dicke und rund 130 Gramm schwere Kameras, die beide über einen zehnfachen optischen Zoom verfügen. Der Brennweitenbereich beginnt im Weitwinkel jeweils bei panoramatauglichen 25 Millimetern und endet bei 250 Millimetern. In beiden Fällen findet ein optischer Bildstabilisator Verwendung, und auf der Rückseite befindet sich ein 3,0 Zoll großes Display, das bei der SZ1 allerdings nur 320 mal 240 Pixel und bei der SZ7 480 mal 320 Bildpunkte bietet.
Was Digitalkameras angeht, hat sich Sony dieses Jahr auf der Consumer Electronics Show in Las Vegas stark zurückgehalten. Für den deutschen Markt hat der japanische Hersteller lediglich zwei neue Modelle angekündigt: die Cyber-shot DSC-W610 und die Cyber-shot DSC-W630. Beide Digicams finden sich mit Anschaffungskosten von 109 respektive 149 Euro im Einsteiger-Segment wieder. Das Duo soll bereits ab Februar im Handel erhältlich sein. Beide Kameras verfügen über einen CCD-Sensor. Allerdings quetscht das teurere Modell W630 16 Megapixel auf den kleinen 1/2,3-Zoll-Chip, während sich die W610 mit absolut ausreichenden 14 Megapixeln zufriedengibt. Die W630 nimmt HD-Videos mit 1280 mal 720 Pixeln auf, während die kleine Schwester unverständlicherweise darauf verzichtet. Etwas signifikanter als die Pixel-Unterschiede sind die Differenzen bei den Objektiven: Die W610 bietet einen vierfachen optischen Zoom, dessen Brennweitenbereich von 26 bis 105 Millimetern reicht. Die maximale Lichtstärke beträgt im Weitwinkel F2,8 und sinkt bei Nutzung des Zooms auf bis F5,9 ab.
Samsung hatte in der Vergangenheit mit WLAN-Kameras etliche Fehlschläge erlebt. Nachdem die Koreaner mit der SH100 im letzten Jahr die erste wirklich erfolgreiche Funk-Knipse auf den Markt brachten, kommt das Feature jetzt also in mehr Modellen zum Einsatz. Preisfrage: Woran erkennt man eine Samsung-Digicam mit WLAN? Richtig, am "F" am Ende des Namens. Dementsprechend verfügen sowohl die eine Woche vor der CES als auch die auf der Consumer Electronics Show selbst vorgestellten Kameras DV300F, WB850F, WB150F und ST200F über WLAN. Dank dem integrierten Funk-Modul fertigt die Kamera beispielsweise immer automatisch Backups auf die Cloud-Dienste Samsung AllShare Play oder Microsoft SkyDrive an, sobald sie sich in Reichweite eines zugänglichen Drahtlos-Netzwerkes befindet. Außerdem ist auch der direkte Upload auf Facebook, YouTube, Picasa oder Photobucket sowie das direkte Versenden von Aufnahmen via E-Mail möglich. Wer ein kompatibles Android-Smartphone besitzt, kann die Kamera außerdem über die Remote-Viewfinder-App fernsteuern. Den Kommentaren im Market nach zu urteilen, läuft die Anwendung derzeit nur auf einigen Samsung-Geräten wie dem Galaxy S und dem Galaxy S2.
Neben dem Wettlauf um die meisten Megapixel, konzentrieren sich die Kompaktkamera-Hersteller auch eifrig darauf, so viel Zoom und Weitwinkel wie nur irgendwie möglich in ein kompaktes Digicam-Gehäuse zu quetschen. Das gilt - zumindest teilweise - auch für das zur CES vorgestellte Duo Canon IXUS 500 HS und IXUS 125 HS. Das Topmodell der beiden ist die IXUS 500 HS. Hier bringt der Hersteller einen 12-fachen optischen Zoom in einem gerade einmal 2,0 Zentimeter dicken Gehäuse unter. Laut Canon ist das Rekord. Der Brennweitenbereich beginnt im Weitwinkel bei 28 Millimetern und endet im Telebereich bei 336 Millimetern. Erfreulich ist, dass die 500 HS den unsäglichen Kompaktkamera-Trend zu immer mehr Megapixeln auf immer den selben kleinen Bildsensoren nicht mitmacht. Den Platz auf dem rückseitig belichteten CMOS-Chip teilen sich lediglich 10 Millionen Bildpunkte. Das dürfte der Digicam insbesondere bei schlechten Lichtverhältnissen zu vergleichsweise guten Bildern verhelfen. Die IXUS 500 HS soll für 329 Euro im Handel erhältlich sein.
Mit der externen Festplatte Solo G3 setzt der Hersteller ioSafe neue Maßstäbe im Bereich Sicherheit. Bis zu 30 Minuten hält das massive Gehäuse Temperaturen von bis zu 840 Grad stand. Auch ein Tauchgang in bis zu drei Meter Tiefe kann der Solo G3 zumindest für einen Zeitraum von 72 Stunden nichts anhaben. Zusätzlich zum Schutz gegen Feuer und Wasser ist eine Diebstahlsicherung in Form einer Bohrung angebracht, die es dem Nutzer erlaubt, das Gerät mit einem Kensington-Schloss an einem festen Gegenstand zu verankern. Desweiteren ist eine Lizenz für das Backupprogramm Genie Timeline Pro im Leistungsumfang enthalten. Die Solo G3 wird über die auf der Rückseite angebrachten USB 3.0-Schnittstelle mit dem Computer verbunden. Dort befinden sich auch Stromanschluss und Netzschalter. Da das Gerät auch ohne aktiven Lüfter auskommt, ist es laut Hersteller im Betrieb sehr leise.