(Foto: Courtney Forbes)
Noch nie
waren die Perspektiven so ungewiss wie heute. Vor diesem Hintergrund
lancieren die Finanzplattform finews.ch und die PR-Agentur Communicators
die erste Umfrage zu den Berufsaussichten in der Schweizer
Finanzbranche. Die Erhebung richtet sich an alle Berufstätigen in Banken,
Versicherungen und anderen finanznahen Institutionen sowie an Studenten
und Auszubildende in dieser Branche und wird vom Dachverband der
Absolventinnen und Absolventen der Fachhochschulen „FH Schweiz"
unterstützt. Obschon es zur Finanzbranche zahlreiche Studien gibt, wurden die
beruflichen Aussichten in der Schweiz noch nie analysiert. Die
Online-Umfrage soll fundierte Angaben liefern, wie die Direktbetroffenen
die Zukunftsperspektiven in ihrem Berufssektor einschätzen.
Fragkakis: «Die Zeit der reinen Wissensvermittlung ist
vorbei. Es braucht neue Ansätze in der MBA Ausbildung, die das erlernte
Know-how anwendbar machen und die Management Ausbildung
personalisieren»Sun, 20 May 2012 12:59:27 +0200
change.ch im Gespräch mit dem Direktor der Zurich Elite Business
School (ZEBS), einer Schweizer Management Boutique, die mit einem
innovativen MBA Modell, auf sich aufmerksam macht.Herr Fragkakis, wie kam es zu der Idee die Ausbildung von Managern von Grund auf neu zu konzipieren?
Im Grunde habe ich in meiner eigenen Management Ausbildung direkt nach
meinem Maschinenbaustudium an der RWTH Aachen gespürt, dass mir etwas
fehlte. Ich fühlte mich insbesondere in schwierigen Projekten in den
Unternehmen zu wenig unterstützt und hielt das Erlernte generell zu
theorielastig. Da fragte ich mich, wie man Praxiswissen, Theorie und
On-the-job Leadership Training besser verzahnen und in einem MBA
Programm umsetzen könnte.
Matthias Mächler: «Im Seefeld gibt es noch ein paar alteingesessene Hausbesitzer, die eine gute Durchmischung der Gewinnoptimierung vorziehen»Wed, 16 May 2012 09:39:40 +0200
Das Seefeld ist attraktiv für Menschen, die das Stadtleben, die Natur
und den See lieben. Als beliebter Ort zum Wohnen und Arbeiten, für
Freizeit, Kultur und Erholung liegt das Seefeld voll im Trend. Der
traumhafte Blick bei Sonnenuntergang über das Wasser auf die Zürcher
«Skyline» ist einmalig! Wir haben verschiedene Leute im Kreis 8 befragt, was ihnen am Seefeld
Quartier besonders gut gefällt und ob man evtl. was verbessern könnte.
Mit dem Wahlsieg von Francois Hollande wurde zum ersten Mal seit 17
Jahren wieder ein Sozialist ins höchste politische Amt Frankreichs
gewählt. Damit endet die „Merkozy"-Ära, welche die Eurozonenpolitik der
letzten Jahre bestimmt hat. Auch die Bürger anderer europäischen Länder
stimmten in den Wahlen des vergangenen Wochenendes für einen Umbruch,
indem sie ihre Stimme der Opposition oder anderen, kleineren
Randparteien gaben. Ein solcher Kurswechsel dürfte kurzfristig an den
Anlagemärkten zu erhöhter Volatilität führen. „Er ist aber notwendig, um
das Wirtschaftswachstum zu fördern", betont John Bennett, Director of
European Equities bei Henderson. „Trotz des schwierigen Umfeld ist es
jedoch weiterhin möglich, Portfolios mit sorgfältig ausgewählten,
liquiden und attraktiv bewerteten europäischen Aktien
zusammenzustellen", stellt der Anlageexperte fest.
Stefan HofrichterChefvolkswirt von Allianz Global
Investors
Die beiden bisher die Reformen in Griechenland tragenden Parteien, die
konservative „Nea Demokratia" (ND) und die sozialistische „PASOK"
mussten bei den Wahlen zum griechischen Parlament herbe Verluste
hinnehmen. Nach aktuellem Stand haben sie die erforderliche Mehrheit der
Sitze (151 von 300) verpasst, während gleichzeitig Parteien am extremen
linken und rechten Rand deutlich Wählerstimmen gewonnen haben.
Dexia Asset Management hat am 1. Mai 2012 eine neue Niederlassung in
London eröffnet. Sie befindet sich in der Londoner Innenstadt in der
Aldersgate Street. Niederlassungsleiter ist David Kane, Head of UK
Branch, der für das Client Relationship Management in Grossbritannien
und Irland verantwortlich ist. Die Gründung der neuen Niederlassung ist
Teil der europäischen Expansionsstrategie des Vermögensverwalters.
John BennettAnlageexperte bei Henderson Global Investors
"Der Sieg von Francois Hollande ist ein notwendiges Übel", kommentiert John Bennett von Henderson Global Investors den Ausgang der Präsidentschaftswahlen in Frankreich. Damit endet die „Merkozy"-Ära, welche die Eurozonenpolitik der letzten Jahre bestimmt hat. „Diese Medizin war eh auf Deutschland ausgerichtet und verkannte, dass sie den schwächeren Eurozonenpatienten eine zu hohe Dosis zumutete", betont Bennett. Hollande habe jetzt die Chance, den Fiskalpakt neu auszuhandeln, was für Sarkozy peinlich wenn nicht gar unmöglich gewesen wäre. Ein Kurswechsel wird zwar an den Märkten zu erhöhter Volatilität führen, ist aber notwendig, um das Wirtschaftswachstum zu fördern. „Um nicht zu riskieren, in der Eurozone isoliert zu werden, muss Deutschland wohl oder übel einen Meinungsumschwung tolerieren", prognostiziert Bennett. Auch die Anlagemärkte dürften sich auf die neue Situation einstellen.
Manuel PedrettiRegional Manager Schweiz bei Man
Die Preise vieler Rohstoffe werden durch die geringe Elastizität des
Angebots und die hohe Nachfrage strukturell unterstützt. Anleger sollten
Edelmetalle und Energie über- sowie den Agrarsektor untergewichten. Der Run auf den Dollar und die allgemeine Risikoaversion dürfte
mindestens ebenso viel zu den jüngsten Preisrückgängen beigetragen haben
wie die nachlassende Endnachfrage. Auf der Angebotsseite hält die
Produktion nur mit Mühe mit der Nachfrage Schritt, denn in letzter Zeit
gefährden steigende Kosten und eine unzureichende Stromerzeugung die
Produktion von Aluminium und Platin und politische sowie technische
Probleme behindern die Erschliessung von Ölvorkommen. Wir würden sogar
behaupten, dass die geldpolitische Reaktion auf die europäische
Schuldenkrise – niedrige Zinsen für einen längeren Zeitraum und
De-facto-Schuldenmonetisierung – die nominalen Rohstoffpreise zusätzlich
stützt.
Die Rohstoffmärkte kamen letzten Monat leicht unter Druck. Bedenken über
ein verlangsamtes Wachstum in China und Europas Schuldenprobleme sowie
ein Erstarken der US-Wirtschaft verbunden mit einem stärkeren US-Dollar
haben viele Anleger dazu veranlasst, in anderen Sektoren nach Renditen
Ausschau zu halten. Vor diesem Hintergrund fiel beispielsweise der
Goldpreis zum ersten Mal seit Januar unter die Marke von USD 1700. Dabei
spielte nebst dem stärkeren Dollarkurs auch die enttäuschend tiefe
Goldnachfrage der Schmuckindustrie Indiens sowie die nachlassende
Bedeutung von Gold als sicherer Hafen eine Rolle.
Internationale Finanzierungsstudie von Roland Berger: Unternehmen wollen
überwiegend in ihren Heimatländern mit bestehenden Produkten wachsenWed, 02 May 2012 10:10:07 +0200
Beatrix Morath, Managing Partner
Unternehmen gehen weltweit davon aus, dass sie bis
2013 um 3 bis 10 Prozent weiter wachsen werden. Doch aufgrund der
anhaltenden Eurokrise und der Volatilität der Finanzmärkte fokussieren
sich internationale Unternehmen eher auf das Wachstum in den
Heimatländern. Auch mögliche politische Richtungsänderungen wie etwa in
den USA sowie das Problem der Energieversorgung und der Mangel an
qualifizierten Arbeitskräften spielen bei den Firmen eine wichtige Rolle
– vor allem in den USA und Japan. Dazu Beatrix Morath, Managing Partner
von Roland Berger Schweiz: „Wachsen wollen Unternehmen allerdings nur
mit bestehenden Produkten und Dienstleistungen. Dies birgt die Gefahr,
dass die Innovationskraft der Unternehmen nachlässt."
Grantham: «Märkte können sich länger irrational verhalten als Kunden Geduld haben»Thu, 26 Apr 2012 10:32:31 +0200
Jeremy GranthamGründer und Chefstratege bei GMO
Einer der grössten Einflussfaktoren auf das Verhalten von Bankern sei
das Karriererisiko: Demnach können es sich Banker nicht leisten, falsch
zu liegen, wenn die grosse Masse richtig liegt, da sie sonst oft ihren
Job verlieren und damit im schlimmsten Fall sogar ihre Karriere
riskieren. Aus diesem Grund schwämmen viele Banker wider besseren
Wissens einfach mit dem Strom. Die Folge davon sei, dass sie für ihre
Kunden nicht immer die bestmöglichen Anlageentscheide treffen würden.
Dies schreibt Jeremy Grantham, Gründer und Chefstratege bei GMO, in
seinem neusten Quarterly Letter.
Text: Heinz Kägi
Selbstzufriedene
Chefs können brandgefährlich für die Karriere der Mitarbeiter sein.
Sobald die Mitarbeiter mit den Zuständen, Prozessen, Veränderungen nicht
oder weniger zufrieden sind als der Chef, beginnt der Lack unmittelbar
abzubröckeln. Unzufriedene Mitarbeiter werden schnell mürbe und tragen
diese Stimmung nach aussen. Die Besten ziehen den Stecker, wenn sie ihre
Ideale für die Firma nicht umsetzen können, weil sie von Vorgesetzten
behindert werden. In kürzester Zeit können scheinbar etablierte
Strukturen durch Abgänge einbrechen. Eine Situation, die wir ganz
aktuell bei den grossen Banken erleben. Diese Unternehmen verlieren
Wissen, Erfahrung, Beziehungen, Geld und Energie. Die Folge:
Kundenabgänge und unzufriedene Mitarbeiter.
Teja von Holzschuher, Chief Investment Officer
Salmann Investment Management setzt verstärkt auf Aktien. Nachdem lange
asiatische Titel bevorzugt wurden, werden jetzt zusätzlich auch
US-Aktien übergewichtet. Die längerfristigen Konjunkturaussichten haben
sich vielerorts verbessert. Vor allem 2013 dürfte sich die Konjunktur
wieder etwas beschleunigen. Zudem wurde mit dem Schuldenschnitt
Griechenlands ein gravierendes Problem zwar nicht beseitigt, aber
immerhin entschärft. Man hat Zeit gewonnen, und nur schon dafür
applaudieren die Märkte. Zum anderen, und das ist vielleicht die weniger
schöne Seite, treibt die gigantische, von den Notenbanken der Welt ins
System gepumpte Liquidität, die Aktiennotierungen nach oben.
Dr. Jan Amrit Poser, Leiter Research und Chefökonom der Bank Sarasin
"Wir erwarten, dass die Wirtschaft Eurolands ab dem zweiten Quartal 2012
auf den Wachstumspfad zurückkehren wird. Insbesondere die
US-Arbeitslosenquote befindet sich auf einem rasanten Abwärtstrend, was
sich in einer kräftigen Erholung der US-Konsumentenstimmung
niederschlägt und sich zu einem internationalen Wachstumstreiber
entwickeln wird." Der aktuelle Research-Ausblick Global View der Bank Sarasin
prognostiziert, dass nach den USA auch Euroland im zweiten Quartal 2012
auf den Wachstumspfad zurückkehren wird. Das Wachstum wird in den
nächsten Monaten an Dynamik gewinnen und sich bis ins dritte Quartal
2012 fortsetzen. Neben der Lockerung der Kreditklemme und der
abflauenden Euroschuldenkrise ist es vor allem die internationale
Konjunktur, die den entscheidenden Wachstumsimpuls gibt.
Anlagestrategien für das aktuelle Wirtschaftsumfeld - Verstärker Fokus auf TechnologiefirmenTue, 10 Apr 2012 10:58:17 +0200
James Swanson, Chief
Investment Strategist von MFS Investment Management
Tiefe Zinsen, langsames Wachstum, volatile
Märkte und anhaltende Unsicherheiten - das aktuelle Marktumfeld fordert
die Investoren. Neue Strategien sind gefragt. James Swanson, Chief
Investment Strategist von MFS Investment Management, analysiert in
seinem neusten White Paper die Konsequenzen eines weiteren
Wirtschaftsabschwungs und empfiehlt Investoren, unter anderem verstärkt
auf Dividendentitel mit starken Cash-Flows, Technologieaktien und Europa
zu setzen. Ende des vergangenen Jahres glaubten viele Ökonomen an einen scharfen
Wirtschaftsrückgang, teilweise sogar an eine Rezession in den USA und
Europa. Zurzeit präsentiert sich die Lage heterogener. Die Aktienmärkte
trotzten den negativen Vorzeichen und gewannen massiv an Wert. Sogar der
MSCI Greece Index legte 2012 bis Ende März um knapp 12% zu.





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