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(Foto: Courtney Forbes) Noch nie waren die Perspektiven so ungewiss wie heute. Vor diesem Hintergrund lancieren die Finanzplattform finews.ch und die PR-Agentur Communicators die erste Umfrage zu den Berufsaussichten in der Schweizer Finanzbranche. Die Erhebung richtet sich an alle Berufstätigen in Banken, Versicherungen und anderen finanznahen Institutionen sowie an Studenten und Auszubildende in dieser Branche und wird vom Dachverband der Absolventinnen und Absolventen der Fachhochschulen „FH Schweiz" unterstützt. Obschon es zur Finanzbranche zahlreiche Studien gibt, wurden die beruflichen Aussichten in der Schweiz noch nie analysiert. Die Online-Umfrage soll fundierte Angaben liefern, wie die Direktbetroffenen die Zukunftsperspektiven in ihrem Berufssektor einschätzen.
change.ch im Gespräch mit dem Direktor der Zurich Elite Business School (ZEBS), einer Schweizer Management Boutique, die mit einem innovativen MBA Modell, auf sich aufmerksam macht.Herr Fragkakis, wie kam es zu der Idee die Ausbildung von Managern von Grund auf neu zu konzipieren? Im Grunde habe ich in meiner eigenen Management Ausbildung direkt nach meinem Maschinenbaustudium an der RWTH Aachen gespürt, dass mir etwas fehlte. Ich fühlte mich insbesondere in schwierigen Projekten in den Unternehmen zu wenig unterstützt und hielt das Erlernte generell zu theorielastig. Da fragte ich mich, wie man Praxiswissen, Theorie und On-the-job Leadership Training besser verzahnen und in einem MBA Programm umsetzen könnte.
Das Seefeld ist attraktiv für Menschen, die das Stadtleben, die Natur und den See lieben. Als beliebter Ort zum Wohnen und Arbeiten, für Freizeit, Kultur und Erholung liegt das Seefeld voll im Trend. Der traumhafte Blick bei Sonnenuntergang über das Wasser auf die Zürcher «Skyline» ist einmalig! Wir haben verschiedene Leute im Kreis 8 befragt, was ihnen am Seefeld Quartier besonders gut gefällt und ob man evtl. was verbessern könnte.
Mit dem Wahlsieg von Francois Hollande wurde zum ersten Mal seit 17 Jahren wieder ein Sozialist ins höchste politische Amt Frankreichs gewählt. Damit endet die „Merkozy"-Ära, welche die Eurozonenpolitik der letzten Jahre bestimmt hat. Auch die Bürger anderer europäischen Länder stimmten in den Wahlen des vergangenen Wochenendes für einen Umbruch, indem sie ihre Stimme der Opposition oder anderen, kleineren Randparteien gaben. Ein solcher Kurswechsel dürfte kurzfristig an den Anlagemärkten zu erhöhter Volatilität führen. „Er ist aber notwendig, um das Wirtschaftswachstum zu fördern", betont John Bennett, Director of European Equities bei Henderson. „Trotz des schwierigen Umfeld ist es jedoch weiterhin möglich, Portfolios mit sorgfältig ausgewählten, liquiden und attraktiv bewerteten europäischen Aktien zusammenzustellen", stellt der Anlageexperte fest.
Stefan HofrichterChefvolkswirt von Allianz Global Investors Die beiden bisher die Reformen in Griechenland tragenden Parteien, die konservative „Nea Demokratia" (ND) und die sozialistische „PASOK" mussten bei den Wahlen zum griechischen Parlament herbe Verluste hinnehmen. Nach aktuellem Stand haben sie die erforderliche Mehrheit der Sitze (151 von 300) verpasst, während gleichzeitig Parteien am extremen linken und rechten Rand deutlich Wählerstimmen gewonnen haben.
Dexia Asset Management hat am 1. Mai 2012 eine neue Niederlassung in London eröffnet. Sie befindet sich in der Londoner Innenstadt in der Aldersgate Street. Niederlassungsleiter ist David Kane, Head of UK Branch, der für das Client Relationship Management in Grossbritannien und Irland verantwortlich ist. Die Gründung der neuen Niederlassung ist Teil der europäischen Expansionsstrategie des Vermögensverwalters.
John BennettAnlageexperte bei Henderson Global Investors "Der Sieg von Francois Hollande ist ein notwendiges Übel", kommentiert John Bennett von Henderson Global Investors den Ausgang der Präsidentschaftswahlen in Frankreich. Damit endet die „Merkozy"-Ära, welche die Eurozonenpolitik der letzten Jahre bestimmt hat. „Diese Medizin war eh auf Deutschland ausgerichtet und verkannte, dass sie den schwächeren Eurozonenpatienten eine zu hohe Dosis zumutete", betont Bennett. Hollande habe jetzt die Chance, den Fiskalpakt neu auszuhandeln, was für Sarkozy peinlich wenn nicht gar unmöglich gewesen wäre. Ein Kurswechsel wird zwar an den Märkten zu erhöhter Volatilität führen, ist aber notwendig, um das Wirtschaftswachstum zu fördern. „Um nicht zu riskieren, in der Eurozone isoliert zu werden, muss Deutschland wohl oder übel einen Meinungsumschwung tolerieren", prognostiziert Bennett. Auch die Anlagemärkte dürften sich auf die neue Situation einstellen.
Manuel PedrettiRegional Manager Schweiz bei Man Die Preise vieler Rohstoffe werden durch die geringe Elastizität des Angebots und die hohe Nachfrage strukturell unterstützt. Anleger sollten Edelmetalle und Energie über- sowie den Agrarsektor untergewichten. Der Run auf den Dollar und die allgemeine Risikoaversion dürfte mindestens ebenso viel zu den jüngsten Preisrückgängen beigetragen haben wie die nachlassende Endnachfrage. Auf der Angebotsseite hält die Produktion nur mit Mühe mit der Nachfrage Schritt, denn in letzter Zeit gefährden steigende Kosten und eine unzureichende Stromerzeugung die Produktion von Aluminium und Platin und politische sowie technische Probleme behindern die Erschliessung von Ölvorkommen. Wir würden sogar behaupten, dass die geldpolitische Reaktion auf die europäische Schuldenkrise – niedrige Zinsen für einen längeren Zeitraum und De-facto-Schuldenmonetisierung – die nominalen Rohstoffpreise zusätzlich stützt.
text Investec AM bleibt optimistisch für Gold
Thu, 03 May 2012 15:25:41 +0200
Die Rohstoffmärkte kamen letzten Monat leicht unter Druck. Bedenken über ein verlangsamtes Wachstum in China und Europas Schuldenprobleme sowie ein Erstarken der US-Wirtschaft verbunden mit einem stärkeren US-Dollar haben viele Anleger dazu veranlasst, in anderen Sektoren nach Renditen Ausschau zu halten. Vor diesem Hintergrund fiel beispielsweise der Goldpreis zum ersten Mal seit Januar unter die Marke von USD 1700. Dabei spielte nebst dem stärkeren Dollarkurs auch die enttäuschend tiefe Goldnachfrage der Schmuckindustrie Indiens sowie die nachlassende Bedeutung von Gold als sicherer Hafen eine Rolle.
Beatrix Morath, Managing Partner Unternehmen gehen weltweit davon aus, dass sie bis 2013 um 3 bis 10 Prozent weiter wachsen werden. Doch aufgrund der anhaltenden Eurokrise und der Volatilität der Finanzmärkte fokussieren sich internationale Unternehmen eher auf das Wachstum in den Heimatländern. Auch mögliche politische Richtungsänderungen wie etwa in den USA sowie das Problem der Energieversorgung und der Mangel an qualifizierten Arbeitskräften spielen bei den Firmen eine wichtige Rolle – vor allem in den USA und Japan. Dazu Beatrix Morath, Managing Partner von Roland Berger Schweiz: „Wachsen wollen Unternehmen allerdings nur mit bestehenden Produkten und Dienstleistungen. Dies birgt die Gefahr, dass die Innovationskraft der Unternehmen nachlässt."
Jeremy GranthamGründer und Chefstratege bei GMO Einer der grössten Einflussfaktoren auf das Verhalten von Bankern sei das Karriererisiko: Demnach können es sich Banker nicht leisten, falsch zu liegen, wenn die grosse Masse richtig liegt, da sie sonst oft ihren Job verlieren und damit im schlimmsten Fall sogar ihre Karriere riskieren. Aus diesem Grund schwämmen viele Banker wider besseren Wissens einfach mit dem Strom. Die Folge davon sei, dass sie für ihre Kunden nicht immer die bestmöglichen Anlageentscheide treffen würden. Dies schreibt Jeremy Grantham, Gründer und Chefstratege bei GMO, in seinem neusten Quarterly Letter.
text Kägi: «Zufriedene Chefs sind eine Gefahr»
Tue, 24 Apr 2012 08:49:59 +0200
Text: Heinz Kägi Selbstzufriedene Chefs können brandgefährlich für die Karriere der Mitarbeiter sein. Sobald die Mitarbeiter mit den Zuständen, Prozessen, Veränderungen nicht oder weniger zufrieden sind als der Chef, beginnt der Lack unmittelbar abzubröckeln. Unzufriedene Mitarbeiter werden schnell mürbe und tragen diese Stimmung nach aussen. Die Besten ziehen den Stecker, wenn sie ihre Ideale für die Firma nicht umsetzen können, weil sie von Vorgesetzten behindert werden. In kürzester Zeit können scheinbar etablierte Strukturen durch Abgänge einbrechen. Eine Situation, die wir ganz aktuell bei den grossen Banken erleben. Diese  Unternehmen verlieren Wissen, Erfahrung, Beziehungen, Geld und Energie. Die Folge: Kundenabgänge und unzufriedene Mitarbeiter.
text Asiatische und US-Aktien übergewichten
Wed, 18 Apr 2012 10:19:41 +0200
Teja von Holzschuher, Chief Investment Officer Salmann Investment Management setzt verstärkt auf Aktien. Nachdem lange asiatische Titel bevorzugt wurden, werden jetzt zusätzlich auch US-Aktien übergewichtet.  Die längerfristigen Konjunkturaussichten haben sich vielerorts verbessert. Vor allem 2013 dürfte sich die Konjunktur wieder etwas beschleunigen. Zudem wurde mit dem Schuldenschnitt Griechenlands ein gravierendes Problem zwar nicht beseitigt, aber immerhin entschärft. Man hat Zeit gewonnen, und nur schon dafür applaudieren die Märkte. Zum anderen, und das ist vielleicht die weniger schöne Seite, treibt die gigantische, von den Notenbanken der Welt ins System gepumpte Liquidität, die Aktiennotierungen nach oben.
Dr. Jan Amrit Poser, Leiter Research und Chefökonom der Bank Sarasin "Wir erwarten, dass die Wirtschaft Eurolands ab dem zweiten Quartal 2012 auf den Wachstumspfad zurückkehren wird. Insbesondere die US-Arbeitslosenquote befindet sich auf einem rasanten Abwärtstrend, was sich in einer kräftigen Erholung der US-Konsumentenstimmung niederschlägt und sich zu einem internationalen Wachstumstreiber entwickeln wird." Der aktuelle Research-Ausblick Global View der Bank Sarasin prognostiziert, dass nach den USA auch Euroland im zweiten Quartal 2012 auf den Wachstumspfad zurückkehren wird. Das Wachstum wird in den nächsten Monaten an Dynamik gewinnen und sich bis ins dritte Quartal 2012 fortsetzen. Neben der Lockerung der Kreditklemme und der abflauenden Euroschuldenkrise ist es vor allem die internationale Konjunktur, die den entscheidenden Wachstumsimpuls gibt.
James Swanson, Chief Investment Strategist von MFS Investment Management Tiefe Zinsen, langsames Wachstum, volatile Märkte und anhaltende Unsicherheiten - das aktuelle Marktumfeld fordert die Investoren. Neue Strategien sind gefragt. James Swanson, Chief Investment Strategist von MFS Investment Management, analysiert in seinem neusten White Paper die Konsequenzen eines weiteren Wirtschaftsabschwungs und empfiehlt Investoren, unter anderem verstärkt auf Dividendentitel mit starken Cash-Flows, Technologieaktien und Europa zu setzen.  Ende des vergangenen Jahres glaubten viele Ökonomen an einen scharfen Wirtschaftsrückgang, teilweise sogar an eine Rezession in den USA und Europa. Zurzeit präsentiert sich die Lage heterogener. Die Aktienmärkte trotzten den negativen Vorzeichen und gewannen massiv an Wert. Sogar der MSCI Greece Index legte 2012 bis Ende März um knapp 12% zu.