Kauft man einen Gebrauchtwagen und stellt kurz nach der Fahrzeugübernahme fest, dass der Kilometerzähler nicht funktioniert, so kann der Käufer vom Vertrag zurücktreten. Im konkreten Fall wurde ein gebrauchter Mercedes SL 500 erworben.Das Landgericht Hamburg entschied, dass „ein nicht funktionsfähiger Kilometerzähler" selbst bei einem älteren Gebrauchtwagen „kein unerheblicher Mangel" sei. Schließlich hänge der Wert des Wagens auch entscheidend vom Kilometerstand ab (LG Hamburg, 322 O 222/09). (Auto-Reporter.NET/Wolfgang Büser)
Citroën Deutschland und die DB Rent GmbH, ein Tochterunternehmen der Deutschen Bahn, wollen das bundesweit erste rein elektrische Carsharing ins Leben rufen und haben jetzt einen entsprechenden Kooperationsvertrag unterzeichnet. Das Projekt soll im Sommer in Berlin mit zunächst 100 Citroën C-Zero starten, später ist der Einsatz von insgesamt 500 E-Fahrzeugen geplant. Die Fahrzeuge können auf allen öffentlichen Parkplätzen innerhalb des Berliner S-Bahn-Rings im One-Way-System angemietet und an beliebigen Stellen wieder abgestellt werden. Per App kann man sich über die in unmittelbarer Nähe zur Verfügung stehenden Fahrzeuge und Ladesäulen informieren. Detaillierte Informationen werden in Kürze im Rahmen der Auto Mobil International (AMI) in Leipzig bekannt gegeben. Einem Bericht der „Wirtschaftswoche" zufolge ist die Deutsche Bahn angeblich auch mit Renault über ein gemeinsames Carsharing-Angebot in Berlin im Gespräch. Danach sollen bis zu 100 Fahrzeuge von Renaults elektrischem Zweisitzer Twizy zum Einsatz kommen. Renault-Deutschland-Chef Achim Schaible habe Verhandlungen bestätigt, heißt es. Man habe nach Wegen gesucht, sich im sogenannten „Schaufenster Elektromobilität" der Hauptstadtregion zu präsentieren. – Bei DB Rent zeigte man sich über Schaibles Äußerungen allerdings verwundert. Gegenüber Auto-Reporter.NET wurden diese Gespräche nicht bestätigt. (Auto-Reporter.NET/br)
Bei der 40. Auflage des ADAC 24-Stunden-Rennens am Nürburgring sicherte sich der Toyota GT86 zwei erste Plätze. Das GAZOO Racing Team schaffte mit einem seiner beiden Fahrzeuge auf Anhieb Platz eins in der Klasse SP3. In der Klasse V3 für Serienfahrzeuge fuhr das Toyota Swiss Racing Team einen weiteren Sieg ein.Mitte September feiert der GT86 in Deutschland seinen Marktstart. Zu Preisen ab 29.990 Euro können deutsche Kunden dann Rennluft schnuppern.Ebenfalls erfolgreich durch die „Grüne Hölle" schlängelte sich der Lexus LFA, der in seiner Klasse den Sieg errang. Außerdem belegte der Supersportler einen hervorragenden 15. Platz in der Gesamtwertung. Das GAZOO Racing Team setzt sich aus Ingenieuren und Technikern der Toyota-Zentrale in Japan zusammen. Ihre Erfahrungen von der Strecke fließen direkt in die weitere Entwicklungsarbeit ein. (Auto-Reporter.NET/br)
18.000 Taxis in Deutschland und 22.000 Taxis in weiteren sieben europäischen Ländern, mit diesen Zahlen liegt die Taxi-App taxi.eu vor ihren Mitbewerbern. Von den insgesamt 50.000 Taxis in Deutschland fahren somit schon 35 Prozent aller Taxis mit taxi.eu. Taxi.eu gibt es als kostenlose App für iPhone und Android sowie als Web-App im Internet (http://www.taxi.eu). Die App funktioniert an allen Standorten genau gleich. Sobald der Bestell-Button gedrückt ist, geht die Anfrage automatisch an den nächsten Taxifahrer. Ortskenntnisse des Bestellers sind nicht nötig, da das Smartphone per GPS die Adresse des Wartenden an den Fahrer übermittelt. Zudem wird auf einer Karte angezeigt, wie sich das Taxi in Echtzeit dem Standort nähert. Die Geschäftsführung der fms Systems GmbH, der Betreibergesellschaft von taxi.eu, geht davon aus, dass bis zum Jahresende europaweit bereits schon 60.000 Taxis über die Apps und das Taxiportal bestellt werden können. (Auto-Reporter.NET/sr)
Bei der 21. Ausgabe der Auto Mobil International (AMI) in Leipzig fährt BMW zwei Welt- und zwei Europapremieren auf. Mit der publikumswirksamen Präsentation möchte der Automobilhersteller zugleich die enge Verbundenheit zum Standort der AMI unterstreichen. Im BMW-Werk Leipzig wird neben der 1er-Reihe auch der BMW X1 produziert. Ab 2013 folgen dann die ersten Modelle der neuen, konsequent auf emissionsreduzierte Mobilität ausgerichteten Submarke BMW i.Weltpremiere: Der neue BMW 3er TouringFür die fünfte Generation des 3er Touring versprechen die Münchener nicht nur unübertroffene Fahrfreude, sondern auch eine einzigartige Vielseitigkeit im Alltagseinsatz und auf Reisen. Das zur Markteinführung verfügbare Modellangebot umfasst die Vierzylinder-Varianten 328i Touring (180 kW/245 PS) und 320d Touring (135 kW/184 PS) sowie den 330d Touring, dessen 190 kW/258 PS starker Sechszylinder-Diesel serienmäßig mit einem Achtgang-Automatikgetriebe kombiniert wird. Mit seinem gegenüber dem Vorgänger um 35 auf 495 Liter erweiterten Gepäckraumvolumen markiert das neue Modell den Bestwert im Wettbewerbsumfeld. Zur Serienausstattung gehört neben der im Verhältnis 40:20:40 teil- und umklappbaren Rücksitzlehne auch die automatische Heckklappenbetätigung.Weltpremiere: Der neue BMW 1er 3-Türer Hinterradantrieb, kraftvolle Motoren und hochwertige Fahrwerkstechnik garantieren im BMW 1er einzigartige Sportlichkeit. Der neue 1er 3-Türer bringt diese Charakteristik mit seiner dynamisch gestreckten Seitenansicht noch klarer zum Ausdruck – am intensivsten als M135i. Er ist das erste BMW M Performance Automobil mit Benzinmotor, sein Reihensechszylinder leistet 235 kW/320 PS und sorgt in Kombination mit der M-typischen Fahrwerksabstimmung, aerodynamisch optimierten Karosserieelementen und einer modellspezifischen Innenraumgestaltung für ein besonderes Fahrerlebnis. Ebenfalls neu im Angebot ist das Einstiegsmodell BMW 114i, das von einem 75 kW/102 PS starken Vierzylinder-Benzinmotor angetrieben wird. Neben der Auto-Start-Stopp-Funktion trägt u.a. der mit dem serienmäßigen Fahrerlebnisschalter aktivierbare ECO PRO-Modus zur Effizienzsteigerung bei. Europapremiere: Das neue BMW M6 CabrioDas neue BMW M6 Cabrio ist ein Hochleistungssportwagen mit einem besonders individuellen Charakter. Sein V8-Motor mit 412 kW/560 PS, das Siebengang-Doppelkupplungsgetriebe mit Drivelogic sowie modellspezifische Fahrwerkstechnik und eine optional verfügbare Carbon-Keramik-Bremse sind nur einige Parameter, die faszinierende Fahrleistungen ermöglichen. Trotz all dieser Dynamik wurden die Verbrauchs- und Emissionswerte im Vergleich zum Vorgängermodell um mehr als 30 Prozent reduziert.Europapremiere: Der neue BMW X1Der BMW X1 ist sowohl Pionier als auch Bestseller in seinem Segment. Jetzt erhielt er ein gezielt modifiziertes Design, eine umfangreich überarbeitete und erweiterte Motorenpalette, ein verfeinertes Interieur, nochmals gesteigerte Effizienz und zusätzliche innovative Ausstattungsmerkmale. Seine Frontansicht orientiert sich nun deutlicher an den X-Modellen der höheren Segmente, im Innenraum kommt neben der Fahrerorientierung auch die Premium-Charakteristik noch stärker zum Ausdruck. Mit dem Start des neuen Einstiegsmodells X1 sDrive16d wächst die Motorenauswahl auf drei Benzin- und acht Dieselantriebe. Optional wird eine Achtgang-Automatik einschließlich Auto-Start-Stopp-Funktion angeboten. Die Kraftübertragung erfolgt je nach Modell mittels Hinterradantrieb oder mit dem Allradsystem BMW xDrive. (Auto-Reporter.NET/br)

Wer mit dem Auto die Alpen überqueren will, kann jetzt vielerorts ungehindert durchrollen. Lediglich bei 24 der rund 200 meist befahrenen Alpenpässe ist die Wintersperre noch nicht aufgehoben worden, berichtet der Auto Club Europa (ACE). Noch vor einer Woche waren 30 Alpenübergänge gesperrt. Überhaupt hat der Winter im Hochgebirge dieses Jahr seine Stellung etwas länger als üblich behauptet. Zur gleichen Zeit vor einem Jahr waren nur noch elf Pässe gesperrt. Beim ACE geht man davon aus, dass ab Mitte Juni an alle Alpenübergänge wieder passierbar sein werden. Wieder offen sind unter anderem der Col d’Izoard, Col de la Bonette (Restefond) in Frankreich und der Col de la Lombarde an der italienisch-französischen Grenze. Im Norden Italiens ist das Penser Joch und an der Grenze zwischen Italien und Österreich der Staller Sattel für den Verkehr freigegeben worden. Der Glaubenbühlpass in der Schweiz – auch bekannt als Panoramastraße – ist ebenfalls wieder passierbar, was viele Motorradfahrer freuen wird, denn bei ihnen ist diese Strecke besonders beliebt. Weitere Pass-Öffnungen erwartetIn der Schweiz wird die Öffnung des St. Gotthardpass am 23. Mai 2012 pünktlich zum Beginn der Pfingstferien erwartet. In Österreich soll der Umbrailpasses voraussichtlich am 26. Mai 2012 für den Verkehr wieder freigegeben werden. Winterausrüstung teilweise noch erforderlichIn Südtirol ist auf einigen hochgelegenen Passstraßen noch immer Winterausrüstung erforderlich. Auch in der Schweiz sind durch die Schneefälle in der letzten Woche die Pässe Bernina und Forcola di Livigno schneebedeckt und sollten derzeit nur mit Winterausrüstung befahren werden. (Auto-Reporter.NET/sr)
Ab der kommenden Saison wird die Marke Volkswagen erstmals Offizieller Partner des DFB-Pokals. Gleichzeitig erhält Volkswagen umfangreiche Werbe- und Marketingrechte bei allen 63 Spielen einer DFB-Pokalsaison. Darüber hinaus ist mit dem Engagement das exklusive Recht verbunden, bei sämtlichen DFB-Pokalspielen der Männer mit dem Markenzeichen auf dem rechten Trikotärmel aller Mannschaften zu werben.Nachdem VW in den Vorjahren bereits als Werbepartner beim DFB-Pokal aktiv war, wird die Marke ab der kommenden Saison einer von sechs offiziellen Partnern des DFB-Pokals. Es ist das erste Mal, dass der Deutsche Fußball-Bund mit einem Automobilhersteller als offiziellem Partner des DFB-Pokals kooperiert. Im Rahmen des DFB-Pokals der Männer werden insgesamt 63 Spiele ausgetragen. Acht Begegnungen sind in der Saison 2012/2013 live im Free-TV zu sehen. Darüber hinaus werden alle DFB-Pokalspiele im Pay-TV übertragen. Die erste DFB-Pokal-Hauptrunde mit insgesamt 64 Mannschaften findet vom 17. bis 19. August 2012 statt. Das Finale wird am 1. Juni 2013 im Berliner Olympiastadion ausgetragen. (Auto-Reporter.NET/sr)
Vom 6. bis 8. Juli finden zum zwölften Mal die BMW Motorrad Days statt. Dann ist Garmisch-Partenkirchen Treffpunkt von mehr als 30.000 Motorradfahrern sowie Freunden von BMW Motorrad und Husqvarna Motorcycles aus aller Welt. Das Treffen ist längst ein fester Termin in der Motorradszene. Wer die Atmosphäre einmal live erlebt hat, kommt jedes Jahr wieder, wenn sich am Hausberg drei Tage lang alles um den Fahrspaß auf zwei Rädern dreht. Die Gäste erwartet ein ausgesprochen abwechslungsreiches Rahmenprogramm für alle Altersgruppen. Auf der Radio-Gong-Showbühne moderieren Viola Weiss und Stefan Galler und versorgen die Gäste mit Musik und Infos. Langeweile ist an diesem Wochenende also definitiv ein Fremdwort!Enduro, Straße oder RennsportNeuheiten wie die Modellüberarbeitung der BMW S 1000 RR, die BMW G 650 GS Sertão oder die Maxi-Scooter BMW C 600 Sport und BMW C 650 GT sind zusammen mit der kompletten Modellpalette von BMW Motorrad und Husqvarna präsent. Mit vielen Modellen, egal ob Supersportler oder Enduro, können Interessierte ausgiebige Probefahrten unternehmen. Im Enduro Park werden wieder Trainingseinheiten mit GS-Modellen von BMW sowie Husqvarna-Sportenduros angeboten.Die geführten Panoramatouren mit der eigenen Maschine führen in diesem Jahr über Wald- und Forstwege rund um den Hausberg. Unter www.bmw-motorrad.com/probefahrt, können sich Interessierte bereits vorab einen Platz sichern. Diejenigen, die noch keinen Motorradführerschein besitzen, können auf einem abgesperrten Areal Schnupperfahrten unternehmen und sich mit dem Motorradvirus infizieren. Wie in jedem Jahr gibt es auch 2012 zwei Motorräder zu gewinnen: am Freitag (im Partyzelt) eine Husqvarna NUDA 900, am Samstag eine BMW R 1200 GS Rallye.Die Besitzer historischer BMW-Motorräder formieren sich traditionell am Freitag zum Klassik-Korso. Für alle BMWs gibt es am Samstag den großen durch das Werdenfelser Land ziehenden Motorrad-Korso. Ein weiterer Programmpunkt ist die Vorausscheidung der GS-Trophy 2013/2014.Stunt-Premiere bei den BMW Motorrad DaysVöllig losgelöst scheinen Lukas Weis und Frantisek Maca zu sein, die erstmals in Garmisch dabei sind. Sie zeigen bei ihren FMX-Stuntshows in der Stunt-Arena unglaubliche Motorrad-Akrobatik, die die Gesetze der Schwerkraft aufzuheben scheint. Die Stunt-Legende Chris Pfeiffer beweist mit seiner BMW F 800 R auf eindrucksvolle Weise, dass er zu Recht vierfacher Stuntweltmeister ist. Auch Straßenrennsport zum Anfassen darf nicht fehlen. In der BMW Motorrad Motorsport Hospitality erfüllen die Weltklasse-Piloten aus der Superbike-WM Autogrammwünsche und beantworten Fragen der Fans. Auch die aktuelle Rennmaschine wird dort zu sehen sein.Messe-Atmosphäre am HausbergEtwa 80 Aussteller aus dem In- und Ausland präsentieren Produkte und Dienstleistungen rund um das Motorrad (Tuning, Teile, Reifen, Zubehör, Reisen und Trainings). Hinzu kommen Aussteller, die kundenspezifische Umbauten nach Maß (Custom Bikes) anbieten. Zusammen mit Metzler bietet BMW Motorrad vor Ort einen Reifenservice an. Der Kooperationspartner CASTROL checkt den Ölstand und hat eine Nachfüllstation dabei.Im neuen Zelt von BMW Classic stellen internationale BMW-Clubs außergewöhnliche Motorräder vor. Zu bewundern sich auch zahlreiche erlesene Motorrad-Pretiosen aus dem Fundus von BMW Classic. Besonderer Vor-Ort-Service: Zubehör und Original-Kommunikationsanlagen kann man nicht nur kaufen, sondern auch kostenlos einbauen lassen.Gute UnterhaltungWas wären die Motorrad Days ohne die legendären Partys? Am Freitag heizen „Gerry & Gary" im vergrößerten Partyzelt ein, am Samstag übernehmen „Blechblos'n" das Kommando. In der US-Lodge gastieren am Freitag „Zündstoff", am Samstag „Dreirad". Am Lagerfeuer übernimmt „Stringray" die musikalische Unterhaltung.Auch Michael Martin, der BMW Motorrad seit nunmehr 30 Jahren treu ist, zählt zu den Fixpunkten im Veranstaltungsprogramm. Er berichtet wieder live von seinen letzten Reisen und schürt dabei das Fernweh seiner Zuhörer.Unmittelbar neben dem Veranstaltungsgelände befindet sich wieder der 15.000 Quadratmeter große Campingbereich mit sanitären Einrichtungen. Für Übernachtungsgäste, die eine Unterkunft in Hotels verschiedener Kategorien suchen, wird dringend eine Reservierung unter: bmw-motorrad@gapa.de empfohlen. Weitere Informationen sind unter www.bmw-motorrad.com/motorraddays zu finden. (Auto-Reporter.NET/sr)

Im vergangenen Jahr wurden laut ADAC rund 189.000 Staus mit einer Gesamtlänge von etwa 450.000 Kilometern auf deutschen Autobahnen gemeldet. Doch nicht allein die hohe Verkehrsdichte, Unfälle oder Baustellen sind dafür verantwortlich. Auch die Fahrweise jedes Einzelnen kann Staus verursachen. Honda hat jetzt eine Technologie entwickelt, mit der Staus, die durch das Fahrverhalten entstehen, vermieden werden sollen. Das System überwacht das Beschleunigungs- und Bremsverhalten des Fahrers. Führt seine Fahrweise voraussichtlich zu einem Stau, erhält er über das Display des Onboard-Terminals Informationen, wie er gleichmäßiger fahren kann. Ziel ist es, Staus von vornherein zu vermeiden, statt über das Navigationssystem Umleitungsrouten vorzuschlagen.Tests, die gemeinsam mit dem Research Centre for Advanced Science and Technology an der Universität Tokio durchgeführt wurden, haben gezeigt, dass das System dazu beiträgt, die Durchschnittsgeschwindigkeit der nachfolgenden Fahrzeuge um rund 23 Prozent und die Kraftstoffeffizienz um rund acht Prozent zu erhöhen. Im Rahmen erster Straßentests in Italien (Mai) und Indonesien (Juli) soll die Effektivität des Systems bei der Minimierung von Staubildungen überprüft werden. Durch eine Verbindung des Onboard-Terminals mit sogenannten Cloud-Servern könne der positive Effekt der Stauminimierung und Kraftstoffeinsparung noch verstärkt werden. Sie informieren den Fahrer über den Fahrstil der vorausfahrenden Fahrzeuge und sorgen durch rechtzeitige Zuschaltung der adaptiven Geschwindigkeitsregelung ACC (Adaptive Cruise Control) dafür, dass zwischen den Fahrzeugen konstant der optimale Abstand eingehalten wird. (Auto-Reporter.NET/sr)
Die Betreiberin eines Privatparkplatzes stellte einem Autohalter die Kosten für sein ohne gültigen Fahrschein abgestelltes Fahrzeug in Rechnung. Doch der Beschuldigte verweigerte die Zahlung, da er den Wagen zu der angegebenen Zeit nicht gefahren sei, und bekam Recht vor dem Amtsgericht Heidelberg. Der Richter begründete seine Entscheidung damit, dass es keine allgemeine Halterhaftung für Gebühren privater Privatparkplätze gebe. Somit sei grundsätzlich die Person zur Zahlung verpflichtet, die das Fahrzeug abgestellt habe. Es bestehe auch keine Auskunftspflicht zur Ermittlung des Schuldners, es sei denn, die Betreiberin hätte nachweisen können, dass der Autobesitzer selbst sein Kfz dort abgestellt habe (AmG Heidelberg, 26 C 64/11). (Auto-Reporter.NET/Wolfgang Büser)
Immer wieder zieht die Mille Miglia Teilnehmer und Zuschauer in ihren Bann. Mit einer beeindruckenden Streckenführung und begeisterten Zuschauern. Mehr als eine Million Leidenschaftlicher haben das traditionelle Ereignis in diesem Jahr nicht verpasst und waren live mit dabei. Rund 380 Fahrzeuge nahmen die 1.000 Meilen von Brescia nach Rom und wieder zurück unter die Räder. Auserwählte, denn Bewerbungen um einen Platz im Cockpit eines faszinierenden Oldies gab es reichlich. Über 1.300 Teams aus 25 Ländern hatten ihr Interesse angemeldet. Der Faszination des historischen Motorsports kann sich kaum einer entziehen. Mit steigender Tendenz.Sieger der Mille Miglia 2012 wurden Claudio Scalise und Daniel Claramunt in einem Alfa Romeo 6C/1500 von 1928. Auf dem zweiten Platz landeten Giuliano Canè und Lucia Galliani in einem BMW 328 von 1939. Dem Volkswagen-Konzern und Porsche gelangen bei der Mille Miglia ein eindrucksvoller Auftritt. Insgesamt begeisterten 17 legendäre Fahrzeuge der Marken VW, Audi, Bentley, Bugatti und Porsche die Zuschauer. Dass die Mille Miglia keine Kaffeefahrt von Oldtimern ist, liegt in ihrer Historie begründet. Hier sind Rallyebedingungen angesagt. Schnell und kompromisslos geht’s zur Sache. Eine herausfordernde Zuverlässigkeitsprüfung für Mensch und Technik. Ihre Premiere hatte die Mille Miglia 1927. Sie galt bis zu ihrem vorläufigen Ende 1957 als eines der längsten und härtesten Rennen weltweit.1977 wurde der italienische Klassiker als Gleichmäßigkeits- und Orientierungsfahrt zu neuem Leben erweckt. Doch auch unter diesem Credo schenkt man sich nichts. Letzten Endes ist es wohl gerade diese Leidenschaft, mit der die Mille Miglia in Italien zelebriert wird, die so viele Zuschauer und Fans mobilisiert. Hunderttausende Tifosi waren es, die an den vergangenen drei Renntagen an die Strecke zwischen Brescia und Rom pilgerten, um die Teams anzufeuern. Geballte Käfer-KraftMit einem Großaufgebot automobiler Legenden war in diesem Jahr auch der VW-Konzern dabei. Mit geballter Käfer-Kraft war das Team von Volkswagen Classic unterwegs. Drei modifizierte Käfer mischten mit ihren leistungsgesteigerten Motoren das Feld unüberhörbar ein ums andere Mal auf und erinnerten an ihre Vorfahren in den 50er-Jahren. Seinerzeit lehrten sie ihre meist größeren und weitaus leistungsstärkeren Konkurrenten, einen Käfer nie zu unterschätzen.Auch drei DKW aus der Sammlung von Audi Tradition, darunter zwei seltene DKW 3=6 Monza, waren mit Volldampf unterwegs. Bentley beeindruckte die Fans mit zwei legendären „Blower" aus den 1930er Jahren, Bugatti startete mit dem Typ 40 sowie dem Typ 35 B, einem der erfolgreichsten Rennwagen der Welt. Porsche schickte zwei 550 Spyder, ein 356 Coupé sowie drei 356 Speedster ins Rennen, die insbesondere auf den engen Bergpassagen der zweiten Etappe das Tempo vorgaben.Strapazen für Mensch und TechnikSo faszinierend die Landschaften und mittelalterlichen Städte, durch die die 1.600 Kilometer lange Tour führte, an den Fahrzeugen gingen die Rennstrapazen nicht spurlos vorbei. Für die Mechaniker waren die Nächten weniger zum Schlafen als zum Schrauben da. Doch die Mühen wurden belohnt: Alle Fahrzeuge kamen ins Ziel. (Auto-Reporter.NET/arie)Weitere Fotos unter UnitedPictures.com

Der Chevrolet Malibu ist ab Juli 2012 auch in Deutschland erhältlich. Zum Verkaufsstart des Malibu, der im NCAP-Sicherheitstest die Höchstwertung von fünf Sternen ausgezeichnet wurde, stehen zwei unterschiedliche Ausstattungslinien zur Wahl: LT+ und LTZ. Bereits die Grundausstattung LT+ enthält serienmäßig eine elektronische Stabilitätskontrolle (ESC), sechs Airbags, Vierkanal-ABS mit elektronischer Bremskraftverteilung, Klimaautomatik, Navigation mit Touchscreen, Tempomat, Bluetooth- und USB-Schnittstelle, ISOFIX-Kindersitzbefestigungen hinten und 17-Zoll-Leichtmetallfelgen.Die Benzinvariante LTZ der fünftürigen Mittelklasselimousine mit 167 PS starkem 2,4-Liter-Benzinmotor ist ab 29.990 Euro zu haben. Zur Serienausstattung gehören eine Zweizonenklimaautomatik, Keyless-Entry-Funktion mit Startknopf, 18-Zoll-Leichtmetallfelgen, Ledersitze, ein elektrisches Glas-Hub-Schiebedach sowie Xenonscheinwerfer mit automatischer Leuchtweitenregelung. Die bereits gut ausgestattete Variante LT+ mit 2,0-Liter-Turbodiesel (118 kW/160 PS) startet ebenfalls bei 29.990 Euro. Für beide Motorvarianten stehen wahlweise ein Sechsgang-Schaltgetriebe und ein Sechs-Stufen-Automatikgetriebe zur Verfügung. (Auto-Reporter.NET/sr)
Volkswagen und BASF starten heute eine internationale Initiative, um die Forschung im Bereich der Elektrochemie zu fördern. Der „Wissenschaftspreis Elektrochemie" soll herausragende natur- und ingenieurwissenschaftliche Leistungen fördern, von denen Impulse für die Entwicklung von leistungsfähigen Energiespeichern ausgehen. Der Wissenschaftspreis wird von nun an jährlich ausgeschrieben und richtet sich an exzellente Wissenschaftler aus aller Welt. Mit einem Preisgeld von 50.000 Euro ist er einer der am höchsten dotierten Wissenschaftspreise. Erstmalig wird ein Wissenschaftspreis von zwei Unternehmen branchenübergreifend gemeinsam vergeben. Kandidaten für den Wissenschaftspreis können sich auf der Internet-Plattform www.science-award.com mit den erforderlichen Unterlagen bewerben. Dort werden zudem die Teilnahmevoraussetzungen, der Ablauf und der Auswahlprozess beschrieben. Die Bewerbungsfrist endet am 3. August 2012. Die Preisverleihung wird am 22. Oktober 2012 in Wolfsburg stattfinden.Elektrochemisches Fachwissen gilt als eine wesentliche Grundlage für die Entwicklung zukünftiger Energiespeicher. Ohne diese Technologien sind weder eine klima- und ressourcenschonende Versorgung mit regenerativer Energie, noch zukünftige Antriebskonzepte wie die Elektromobilität möglich. Die derzeitigen Energiespeicher erreichen aktuell noch nicht die Leistungsfähigkeit, die der Kunde von Energieversorgung und Mobilität gewohnt ist. Deshalb möchten BASF und Volkswagen mit dem Wissenschaftspreis exzellente Forscher motivieren, sich auf dem Gebiet der Elektrochemie und deren Anwendungen noch stärker zu engagieren. Das Preisgeld soll als Anschubfinanzierung für weitere Forschungsaktivitäten dienen und beispielsweise für wissenschaftliche Ausstattungen, das Ausrichten einer wissenschaftlichen Konferenz oder auch für wissenschaftliches Personal verwendet werden.Seit 2010 bietet der VW-Konzern Full-Hybrid-Fahrzeuge wie den VW Touareg und den Audi Q5 an. In diesem Jahr wird dieses Angebot um den Volkswagen Jetta, den Audi A6 und A8 ergänzt. Ebenso startet der Audi R8 e-tron in einer Kleinserie noch in diesem Jahr als reines Batteriefahrzeug. 2013 geht eine Kleinserie des XL1 als Plug-In-Hybrid an den Start. Darüber hinaus werden der e-up! und der Golf Blue-e-Motion im nächsten Jahr als reine Batteriefahrzeuge ihr Debüt geben. 2014 folgen dann weitere Plug-In-Hybride von Audi und VW. (Auto-Reporter.NET/sr)
Gary Paffett hat den dritten DTM-Lauf, sein Heimrennen in Brands Hatch, gewonnen, nachdem er sich am Samstag im Qualifying den ersten Startplatz sichern konnte. Mit einem Start-Ziel-Sieg baute der Mercedes-Pilot seine Führung in der DTM-Gesamtwertung auf 25 Punkte vor Bruno Spengler aus. Der Kanadier in Diensten von BMW ging vom dritten Rang aus ins Rennen und hatte seine am Start gegen Christian Vietoris (Mercedes-Benz) gewonnene Position bis kurz vor Schluss sicher, dann sorgte ein gebrochener Frontsplitter noch einmal für Spannung, denn Audi-Pilot Mike Rockenfeller kam heran. Spengler konnte den knappen Vorsprung jedoch über die Ziellinie retten. Der aktuelle DTM-Champion Martin Tomczyk (BMW) wurde Vierter und erzielte damit sein bisher bestes Saisonergebnis. (Auto-Reporter.NET/br)
Das AutoMuseum Volkswagen bekam wieder einmal Zuwachs. Ein Schweizer VW-Enthusiast schenkte dem Museum sein historisch rares Fahrzeug: einen Volkswagen Rabbit von 1976, in Deutschland gebaut und in die USA ausgeliefert. 1976 erwarb der Schweizer Chris Wegelin als junger Student diesen Rabbit in den USA. Damals feierten die USA ihr 200-jähriges Bestehen, was sich im originalen Kennzeichen am Heck widerspiegelt. Der Rabbit, seinerzeit noch in Wolfsburg gebaut und in die USA exportiert, hat mit Chris ganz Amerika erobert. Das allerdings nur bei schönem Wetter, entsprechend exzellent ist der Zustand des US-Golf. Da ihm sein Rabbit ans Herz gewachsen war, nahm ihn der Schweizer Chiropraktiker mit in seine Heimat, wo er ihn die nächsten beiden Jahrzehnte lang still legte. Zum 30. Jubiläum wurde er als Veteranenfahrzeug eingetragen und seitdem zu besonderen Anlässen als Youngtimer gefahren. Für die US-Version typisch sind die selbstanlegenden Sicherheitsgurte, der Knieschutz unterhalb des Armaturenbretts und die mit Dämpfern ausgerüsteten Stoßfänger. Sie machen es möglich, harte Gegenstände gegebenenfalls mit maximal 5 Meilen/Stunde (ca. 8 km/h) schadfrei touchieren zu können. Auch war das Modell bereits mit einem ungeregelten Katalysator ausgerüstet (den Wegelin jedoch nach seiner Rückkehr nach Europa wegen der Blei-Unverträglichkeit des Abgasentgifters demontieren ließ).Der Rabbit kam bereits im Rahmen der Sonderausstellung „Gesucht: der SUPER-VW" im Herbst vergangenen Jahres in das AutoMuseum Volkswagen. Nach Ende der Ausstellung entschied sich Wegelin, seine USA-Erinnerung dem AutoMuseum zu schenken. (Auto-Reporter.NET/sr)
Deutschland ist für Rolls-Royce einer der stärksten europäischen Wachstumsmärkte. Aus diesem Grund wird sich die Marke in diesem Jahr zum ersten Mal auf der AMI (Auto Mobil International) in Leipzig, die vom 2. bis 10. Juni stattfindet, präsentieren. Sie ist 2012 die wichtigste Automobilmesse in Deutschland.Als Europapremiere mit dabei in Leipzig ist der Ghost Six Senses Concept – ein Einzelstück, das vor rund einem Monat auf der Auto China der Weltöffentlichkeit vorgestellt wurde. Das mit dem Personalisierungsprogramm Bespoke umfangreich individualisierte Fahrzeug spricht nicht nur die fünf Sinne sehen, schmecken, fühlen, hören und riechen an, sondern auch den sechsten Rolls-Royce Sinn: Das Gefühl der Überraschung und anschließender Freude, wenn Passagiere in dem üppig und mit großer Liebe zum Detail gestalteten Fahrzeug Platz nehmen. Zu den weiteren Exponaten gehört der Ghost Extended Wheelbase und das Phantom Series II Drophead Coupé. Die in diesem Frühjahr vorgestellte Phantom Series II Baureihe sei die konsequente Anwendung des Grundprinzips von Firmengründer Sir Henry Royce, stets nach dem Besten zu streben und selbst das Beste noch besser zu machen. So ist Rolls-Royce mit dem Phantom Series II der erste Automobilhersteller, der serienmäßig auf Voll-LED-Scheinwerfer setzt. Andere Innovationen, wie das Kamerasystem zur Unterstützung des Fahrers, das erweiterte Infotainmentsystem einschließlich eines Navigationsmodus für geführte Touren oder das neue Achtgang-Automatikgetriebe für nahezu unmerkliche Schaltvorgänge sind weitere Merkmale dieser Modellfamilie. (Auto-Reporter.NET/br)
Es war ein hartes Stück Arbeit, doch am Ende konnte sich Audi bei den 24 Stunden am Nürburgring als Sieger feiern. Den Ingolstädtern gelang bei der 40. Ausgabe des Eifel-Klassikers mit dem neuen Audi R8 LMS ultra der erste Gesamtsieg. Am Steuer des Siegerfahrzeugs aus dem Audi Sport Team Phoenix wechselte sich das deutsche Fahrerquartett Marc Basseng/Christopher Haase/Frank Stippler/Markus Winkelhock ab. Christian Abt/Michael Ammermüller/Armin Hahne/Christian Mamerow vom Team Mamerow Racing fuhren für Audi den Doppelsieg ein.Der Nordschleifen-Wettbewerb galt in diesem Jahr als besonderer Härtetest. Das Tempo der acht verschiedenen Marken in der GT3-Klasse war ungewöhnlich hoch, viele Spitzenteams wurden von technischen Defekten heimgesucht und zahlreiche Unfälle ließen das Feld weiter schrumpfen. Während der von einem Serienfahrzeug abgeleitete GT3-Rennwagen von Audi technisch über 24 Stunden absolut zuverlässig lief, blieben auch einige Audi-Teams von Unfällen nicht verschont. Reparaturzeiten warfen sie zurück, teilweise war an eine Weiterfahrt gar nicht mehr zu denken.Der Erfolgsdruck in der Gesamtwertung lastete in der Schlussphase auf den Startnummern 3 und 26. Mit einem ausgewogenen Tempo, kluger Fahrweise und zuverlässiger Boxenarbeit setzte sich das Audi Sport Team Phoenix beim Heimspiel durch. Für die Mannschaft aus Meuspath war es bereits der dritte Gesamtsieg und der erste mit Audi. Ein schöner Erfolg gelang auch dem Team Mamerow Racing.Teamchef Peter Mamerow wechselte erst in diesem Jahr zu Audi. Mit der Unterstützung von Audi Sport customer racing setzte das Team einen R8 LMS ultra ein. Mit Gesamtrang zwei belohnte sich die Privatmannschaft aus Castrop-Rauxel. (Auto-Reporter.NET/br)

Am Pfingstwochenende (26. bis 28. Mai) erwartet der ADAC auf den Autobahnen lange Staus. Vor allem im Süden Deutschlands wird man das zu spüren bekommen, da in Baden-Württemberg und Bayern die zweiwöchigen Pfingstferien beginnen. Aber auch in den anderen Bundesländern freut man sich über ein paar freie Tage, in einigen ist auch Dienstag, der 29. Mai, noch schulfrei. Der Klub rechnet mit den größten Verkehrsstörungen am kommenden Freitagnachmittag und am Samstag auf folgenden Strecken: - A 1 Köln–Bremen–Hamburg–Lübeck - A 3 Köln–Frankfurt–Nürnberg - A 5 Frankfurt–Karlsruhe–Basel - A 6 Mannheim–Heilbronn–Nürnberg - A 7 Würzburg–Füssen - A 8 Karlsruhe–Stuttgart–München–Salzburg - A 9 Berlin–Nürnberg–München - A 19 Wittstock–Rostock - A 24 Berlin–Hamburg - A 81 Stuttgart–Singen - A 93 Inntaldreieck–Kufstein - A 99 Umfahrung München Pfingstreiseverkehr rollt auch im AuslandIn Österreich, Italien und der Schweiz werden alle wichtigen Verbindungen in Richtung Süden stark belastet sein. In Slowenien vor allem die A 2 Karawankentunnel - Ljubliana - Zagreb und in Kroatien die A 1 Zagreb - Zadar - Split sowie die Küstenstraßen. Autofahrer in Tschechien kommen jetzt schneller von Eger nach Karlsbad: Seit Mitte April ist diese Verbindung durchgehend als Schnellstraße R 6 ausgebaut. Aber dadurch wurde auch die Vignettenpflicht auf die gesamte Strecke ausgeweitet. (Auto-Reporter.NET/sr)
Es nicht nur offen, sondern auch schnell: das Golf Cabrio in GTI-Auslegung. Das Besondere an ihm: Einen GTI gab es von dem offenen Bestseller der Wolfsburger bislang noch nicht. Und damit es richtig zünftig zur Sache geht, wurde ihm wie schon seinem geschlossenen Pendant ein Zweiliter-Vierzylinder-Turbobenziner implantiert, der 210 PS arbeiten lässt und ihn 237 km/h schnell macht. – Die drei emotionalen Buchstaben im Namen des bislang stärksten Golf Cabriolets sind dazu angetan, ihn der Öffentlichkeit entsprechend emotional zu präsentieren. Ein solcher Auftritt könnte nirgends besser platziert sein als dieser Tage vor der begeisterten GTI-Gemeinde am Wörthersee, als sich rund 150.000 VW- und speziell GTI-Fans beim traditionellen GTI-Treffen in Reifnitz einfanden. Wir hatten Gelegenheit, das Open-Air-Feeling rund um den See zu erfahren.Gutes Timing: Pünktlich zur Sommersaison kommt der schnellste Variante des offenen Golf auf den Markt. Freude dürfte der Charakter des Turbobenziners bereiten. Dessen Auslegung lädt nicht nur zum zügigen Sprint, immerhin ist der Spurt aus dem Stand auf Tempo 100 in 7,3 Sekunden erledigt, sondern der „Offene" lässt sich auch beschaulich bewegen. Cabrio-like eben. Dem Drehmoment sei Dank! Die 280 Newtonmeter des maximalen Drehmoments stehen dem GTI-Fahrer bereits bei 1.700 U/min zur Verfügung und lassen nicht locker: Bis 5.300 Umdrehungen sind sie parat. Da ist schaltfaules Cruisen kein Problem. Großer Gang, niedrige Drehzahl, und bei Bedarf geht die Post wieder ab. Da lässt sich mit einem Durchschnittsverbrauch von 7,6 Litern leben.EDS und XDS für gute FührungÜbertragen werden die Kräfte wahlweise von einem 6-Gang-Schaltgetriebe oder einem Doppelkupplungsgetriebe (DSG). Damit die Power an der Vorderachse auch gut „verarbeitet" wird, hat man das GTI-Cabrio nicht nur mit den elektronischen Differenzialsperren (EDS) ausgestattet; sondern ihm serienmäßig auch die Quer-Differenzialsperre XDS mitgegeben. Beide im ESP integrierten Systeme sorgen für optimalen Grip und beste Fahrstabilität, selbst wenn die volle Leistung des GTI aus Kurven heraus abgefordert wird. Nicht zu vergessen: Das Stoffverdeck macht auch hohe Geschwindigkeiten mit. Es wurde von den Wolfsburgern bereits in der Grundkonstruktion für solche Einsätze ausgelegt. GTI-Typisches innen wie außenDass man es hier mit einem echten GTI zu tun bekommt, zeigt der offene Golf bereits von außen. Da sind der rot eingefasste Kühlergrill in Waben-Struktur mit entsprechendem Schriftzug und der vordere Stoßfänger mit dem dominanten großen Lufteinlassgitter. Die Nebelscheinwerfer sind vertikal angeordnet. Das Heck bestimmen ein neuer Heckdiffusor und verchromte Abgasendrohre links und rechts. Wie der geschlossene GTI trägt auch das Cabrio dunkelrote LED-Rückleuchten. GTI-Typisches auch im Innenraum. Bis auf den stärker geneigten Windschutzscheibenrahmen und der speziellen Rückbank entspricht der offene GTI dem Klassiker. Serienmäßig u.a. mit an Bord: Sportsitze im Karo-Look(„Jacky"), eine Pedalerie mit Kappen aus gebürstetem Edelstahl, ein Schalthebel in Alu-Optik, ein Lederlenkrad mit Griffmulden und – selbstverständlich – Leder-Ummalntelungen mit roten Ziernähten. Ebenfalls Serie: die Klimaautomatik (Climatronic), Chromeinfassungen und das Radio-CD-System RCD 210. Und wer Luft an dieses Innenleben seines GTI-Golfs lassen will: In 9,5 Sekunden kann die Frischluft-Kur beginnen. Elektrohydraulisch wird aus ihm ein Cabrio. (Auto-Reporter.NET/arie)Weitere Fotos unter UnitedPictures.com.Film zum Thema unter UnitedPictures.TV.

Es ist der GAU einer jeden Rallye-Besatzung, wenn der Motor seinen Geist aufgibt. Erleben mussten das Stefan Sielaff, Leiter des VW-Designcenters in Potsdam, und sein Beifahrer Thomas Hirschberger von AUTO BILD bei der diesjährigen Mille Miglia, die die rund 370 gestarteten Teams mit ihren Fahrzeugen über 1.000 Meilen von Brescia über Rom und wieder zurück führen sollte. Für die Besatzung des VW Käfers mit der Startnummer 340 war jedoch bereits eine halbe Stunde nach dem Start in Ferrara am Tag zwei der Tour Schluss mit Vortrieb: Mitten auf der Landstraße verabschiedete sich der Motor mit einem kräftigen Knall. Bei der ursprünglichen Mille Miglia hätte ein Motorschaden dieser Größenordnung das Aus bedeutet. Doch wir schreiben 2012. Ein Anruf bei VW Classic, und nur wenige Minuten später traf der erste den Rallye-Tross begleitende Servicewagen am Pannenort ein, ein weiterer folgte mit komplettem Ersatzmotor. Und dann ging alles ganz flink: DieVW-Classic-Mannschaft baute den geplatzten Motor aus, und mit vereinten Kräften wurde dem Käfer das neue Herz eingesetzt. Nach insgesamt zwei Stunden war die 340 wieder startklar. Eine meisterhafte „Rallyeleistung", denn unter normalen Werkstattverhältnissen wäre das Fahrzeug mindestens einen halben Tag ausgefallen. Aber unter Rennbedingungen laufen die Uhren anders. Schneller. Sielaff und Hirschberger haben ihre Fahrt nach diesem ungeplanten Intermezzo mit Ziel Rom fortgesetzt. (Auto-Reporter.NET/arie)







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