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"Die Bielefelderin Mechthild Borrmann erhält den deutschen Krimipreis 2012. Ausgezeichnet wird sie für ihren vierten Kriminalroman «Wer das Schweigen bricht» um einen Industriellen-Erben, der im väterlichen Nachlass Dokumente aus der NS-Zeit findet. Den Preis vergibt die Jury des Bochumer Krimi Archivs."
via Mailingliste Westfälische Geschichte!

Verlagsseite zum Buch
Heinrich Breloer 2005
von Jürgen Dürrwald für wdr.de.Schlesinger [CC-BY-SA-3.0 (www.creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0)], vom Wikimedia Commons

"Mit seiner offenen Form des "Doku-Dramas" setzt der Autor und Regisseur Heinrich Breloer seit Jahrzehnten vor allem im Fernsehen Maßstäbe in der Bearbeitung und Darstellung großer Stoffe und Themen sowohl aus der politischen wie aus der kulturellen Geschichte der Bundesrepublik Deutschland. Zu seinem 70. Geburtstag, am 17. Februar 2012, würdigt die Deutsche Kinemathek - Museum für Film und Fernsehen jetzt sein Lebenswerk mit der Präsentation von Auszügen seines Vorlasses im Internet.
Auf ihrer Website präsentiert die Deutsche Kinemathek Ausschnitte aus Heinrich Breloers privatem Produktionsarchiv, das der Regisseur in Gänze dem Haus am Potsdamer Platz in Berlin überlassen hat. Rund 1000 Digitalisate und kommentierte Objekte werden unter: breloer.deutschekinemathek.de zu sehen sein, darunter Auszüge aus Drehbüchern DAS BEIL VON WANDSBECK (1981), Werk- und Szenenfotografien, Korrespondenzen, Dreh- und Produktionspläne, handgezeichnete Storyboards, zahlreiche bisher nicht veröffentlichte Interviews sowie, erstmals, eine vollständige Filmografie des Regisseurs und der Film über Herbert Wehners Zeit im Moskauer Exil, "Wehner - die unerzählte Geschichte, HOTEL LUX" (1993). Für den Besucher der Online-Präsentation wird, durch die von Franziska Latell kuratierte Darstellung des Vorlasses, die besondere Erzähl- und Arbeitsweise Heinrich Breloers erlebbar. Das Material ist für jeden Nutzer zugänglich, der über einen internetfähigen Browser oder ein mobiles Endgerät verfügt.
Das Museum für Film und Fernsehen eröffnet mit diesem Projekt zugleich ein neues Format. Neben den zahlreichen Ausstellungen und Publikationen zur Film- und Fernsehgeschichte - national wie international - gibt die einzigartige Einrichtung zur Bewahrung des audiovisuellen Erbes in Deutschland dem Publikum, aber auch der Wissenschaft und Forschung, künftig einen so bislang nicht möglichen Einblick in ihre Aufarbeitung von bedeutenden Vor- und Nachlässen aus der Film- und Fernsehgeschichte.
"Wir freuen uns sehr darüber, dass Heinrich Breloer uns zu seinem 70. Geburtstag diesen bedeutsamen Vorlass überantwortet hat. Ihn insgesamt aufzunehmen und der Öffentlichkeit zugänglich zu machen, das allerdings wird noch eine Weile dauern. Zum Teil liegt das auch an der Brisanz vieler Materialien, die in den circa 130 Kisten und Kartons lagern.
Viele Filme von Heinrich Breloer, etwa über Willy Brandt und Herbert Wehner, Uwe Barschel und Björn Engholm oder über die Entführung und Ermordung Hans Martin-Schleyers (alles ARD-Produktionen unter Federführung des WDR) befassen sich mit heiklen Themen, so dass im Umgang mit den Produktionsunterlagen, auch aus rechtlichen Gründen, größte Sorgfalt und Sensibilität angebracht ist. Und dann gibt es da, wie meistens, auch noch einen erheblichen konservatorischen und das heißt immer auch finanziellen Aufwand, bevor wir alle Unterlagen öffentlich zugänglich machen können." (Rainer Rother, Künstlerischer Direktor)
"Heinrich Breloer ist ohne Frage einer der großen stilbildenden Regisseure Deutschlands. Gemeinsam mit Horst Königstein hat er zeitgeschichtliche Meisterwerke wie 'Todespiel' oder 'Die Manns' geschaffen und dabei das Genre des Dokudramas definiert", so Petra Müller, Geschäftsführerin der Film- und Medienstiftung NRW. "Dass er sein umfassendes Produktionsarchiv jetzt öffnet und die Deutsche Kinemathek es online zur Verfügung stellt, ist ein gleichermaßen innovativer wie beispielgebender Schritt zur Sicherung des kulturellen Filmerbes." (Petra Müller, Geschäftsführerin der Film- und Medienstiftung NRW)
"Heinrich Breloer hat Fernsehgeschichte geschrieben. Das filmische Werk Heinrich Breloers aus mehr als 30 Jahren ist gleichzeitig auch ein Stück Geschichte von WDR und ARD geworden. Dass seine Arbeiten jetzt als umfassende Internet-Ausstellung dem Publikum weltweit zugänglich gemacht werden, ist die adäquate Würdigung
seiner gleichermaßen bildenden wie unterhaltenden großen filmischen Erzählungen." (Verena Kulenkampff, WDR Fernsehdirektorin)
Ein Projekt der Deutschen Kinemathek in Zusammenarbeit mit dem Westdeutschen Rundfunk Köln, unterstützt vom NDR und dem ZDF, gefördert von der Film- und Medienstiftung Nordrhein-Westfalen."

Quelle: Deutsche Kinemathek, Pressemitteilung, 7.2.12
s. a. WDR-Text S. 147, 8.2.12

Wikipedia-Artikel H. Breloer
72. Südwestdeutscher Archivtag, Bad Bergzabern, 22./23. Juni 2012
Programm (Entwurf, Stand: 07.02.2012)
Freitag, 22. Juni 2012
11.00 Uhr Selbermachen! Praktische Tipps zur Archivierung digitaler Unterlagen, Digitalisierung und Öffentlichkeitsarbeit im Netz (bis 15.30 Uhr)
Workshop mit Dr. Joachim Kemper und Dr. Kai Naumann
Haus des Gastes, Konferenzraum
(Teilnehmerzahl beschränkt, Anmeldung erforderlich)
15.00 Uhr Stadtführung
Treffpunkt: Marktbrunnen
17.00 Uhr Triariersitzung
Haus des Gastes, Konferenzraum
18.30 Uhr Empfang für die Archivtagsteilnehmer
Haus des Gastes
20.00 Uhr Öffentliche Auftaktveranstaltung
Das revolutionäre Bergzabern - eine historische Revue mit Musik
Rezitation: Rolf Übel und Dr. Andreas Imhoff
Musikalische Umrahmung: Gruppe "Siebenpfeiffer" (Andreas Reinig und Karl Kemmerer)
Haus des Gastes, Großer Saal

Samstag, 23. Juni 2012
9:00 Eröffnung des 72. Südwestdeutschen Archivtags Grußwort des Ministerpräsidenten Kurt Beck (angefragt) Grußworte des VdA und der ausländischen Gäste
9:30 Digitale Herausforderung meistern: Organisation, Selbstverständnis und Methoden der Archive im Wandel Dr. Hans-Christian Herrmann (Stadtarchiv Saarbrücken)
10:00 Das Unternehmensarchiv der Ravensburger AG zwischen records management und digitaler Archivierung Dr. Ulrich Schludi (Ravensburger Unternehmensarchiv)
10:30 Kaffeepause
11:00 Schnittstellen im Verbund. Zusammenarbeit der baden-württembergischen Kommunal- und Kreisarchive mit dem DV-Verbund Baden-Württemberg
Dr. Katharina Ernst (Stadtarchiv Stuttgart)
11:30 Elektronische Archive: wie ist es in Frankreich? Daniel Peter (Archives municipales de Nancy)
12:00 Mittagspause
14:00 Stadt im Bild 2.0: digitale Fotosammlungen in der Stadtverwaltung Worms Tanja Wolf (Stadtarchiv Worms)
14:30 Archivierung von Daten aus einer astrophysikalischen Messreihe Dr. Klaus Nippert (Archiv des Karlsruher Institut für Technologie)
15:00 Kaffeepause
15:30 Langzeitarchivierung: Umsetzung im DV-Verbund Baden-Württemberg Reinhard Schal (Datenzentrale Baden-Württemberg, Stuttgart),
Dr. Christian Keitel (Landesarchiv Baden-Württemberg)
16:00 Gebäudeversicherung (GVA): ein Versichertenverzeichnis früher und heute Martin Lüthi (Staatsarchiv St. Gallen)
16:30 Abschlussdiskussion
Tagungsstätte: Haus des Gastes, Rötzweg 9, 76887 Bad Bergzabern
http://www.suedpfalz-culinarium.de
Tagungsbüro: Samstag, 23. Juni 2011
8.30 Uhr - 12.30 Uhr
Tagungsbeitrag: Vorauszahlung: 20 €
Tageskasse: 25 €
Pensionäre, Auszubildende: 10 €
Workshop: 20 €
Subskription des Tagungsbands: 10 €
Wir bitten um rechtzeitige Überweisung, möglichst bis 15. Juni 2012, auf das Konto des Archivtags (Peter Müller / Archivtag) bei der HypoVereinsbank Zweibrücken (BLZ 590 200 90, Swift (BIC) HYVEDEMM432), Konto Nr. 390516902 (IBAN DE66590200900389516902).
Auskünfte und Anmeldung
(Antwortkarte, Fax oder Email):
Landesarchiv Baden-Württemberg
- Staatsarchiv Ludwigsburg -
Arsenalplatz 3
71638 Ludwigsburg
Tel.: 07141/186310, Fax. 07141/186311
email: staludwigsburg@la-bw.de
Dr. Kai Naumann / Dr. Peter Müller / Rolf Übel
Zimmervermittlung
Tourismusverein | Kurtalstraße 27 | 76887 Bad Bergzabern Tel. 0 63 43 /98 96 60 | Fax 0 63 43 /98 96 666
http://www.bad-bergzabern.de/tourismus.html

Link zur PDF
text Gamification en archives
2012-02-07T20:39:00Z


" » Nous sommes en 1954, la collection du Comte est menacée. Une précieuse charte du XIIIe siècle risque de disparaître. Ne laissez pas les Archiphages la dévorer. Relevez les défis, trouvez-la et brisez le sortilège. Soyez les vainqueurs. «

Les archives départementales de l'Aube ont eu la bonne idée de développer des jeux sur internet pour permettre aux plus jeunes de découvrir de manière ludique les trésors et histoire du territoire de l'Aube. Ainsi est né le projet « Plongez dans le mystère de la Cordelière ! »Le site des archives de l'Aube met ainsi en ligne plusieurs modules à destination des enfants pour découvrir les richesses de cette base de données.

Avec le mystère de la Cordelière, les jeunes internautes doivent sauver un texte, confisqué par les Archipages, des créatures se délectant de la documentation ancienne. Pour y parvenir, le joueur doit se promener dans chaque pièce d'un manoir, observer les archives qui y sont déposées et résoudre 7 énigmes dont les solutions se trouvent dans les documents. Ce dispositif permet de présenter la richesse des documents anciens ou illustrés des archives du département."

Source
Link: http://www.archives-aube.com/jeux/cordeliere/mystere.php
Link zum Artikel
text Lichtdach Staatsarchiv Dresden
2012-02-07T20:29:00Z

"Schimmel auf großen Mengen historischer Papiere, das ist bisher ein großes Problem für Archive und Bibliotheken. Zehn Regalkilometer mikrobiologisch verseuchter Akten gibt es allein im Niedersächsischen Landesarchiv, dem Kooperationspartner der HAWK. Ein Forschungsprojekt der Studienrichtung Schriftgut, Buch und Graphik und des Mikrobiologielabors an der Fakultät Erhaltung von Kulturgut soll jetzt eine Lösung bringen: Die einzigartige Papierreinigungsanlage der HAWK (im Frühjahr 2011 von der Universitäts- und Forschungsbibliothek Erfurt/Gera übernommen s.u.), soll mit rund 125.000 Euro Förderung der Deutschen Bundesstiftung Umwelt Osnabrück (DBU) in einem Modellprojekt weiterentwickelt werden, um auch mit mikrobiologischen Schadstoffen befallene Dokumente behandeln zu können.

Ein Team unter der Leitung von Prof. Ulrike Hähner und Prof. Dr. Karin Petersen will gemeinsam mit dem Konstrukteur der Papierreinigungsanlage, Dipl.-Ing. Ernst Becker, und dem Niedersächsischen Landesarchiv neue, integrierbare Reinigungsmodule entwickeln. Diese sollen in eine neu zu entwickelnde kleinere und mobile Modellanlage integriert werden, die nach dem technischen Grundprinzip der vorhandenen, acht Meter langen und zwei Meter breiten Reinigungsanlage der HAWK arbeitet. Diese große Reinigungsanlage wird zur Beseitigung von Staubablagerungen seit Dezember 2011 an der HAWK in Hildesheim betrieben.

Entwickelt wurde die Reinigungsanlage ursprünglich für die Universitäts- und Forschungsbibliothek Erfurt/Gotha, eigens zur Restaurierung einer Sammlung zum Teil sehr großformatiger historischer Landkarten des berühmten Perthes-Verlages. Das Problem damals: Unsichtbare und gesundheitsschädliche Feinstäube bedeckten die Karten. 185.000 Karten galt es zu reinigen. Dafür wurde die Reinigungsmaschine von Stuttgarter Wissenschaftlern und der Firma Becker Systems entwickelt. Innerhalb von nur zwei Jahren reinigte sie erfolgreich den umfangreichen Perthes-Bestand.

Professorin Hähner war Mitglied des begleitenden Expertenbeirats und beschreibt die damalige Entwicklungsarbeit: "Die Anforderungen waren hoch. Es durften keine Nebenwirkungen auftreten; die teilweise sehr empfindlichen Papieroberflächen, Tinten-, Zeichen- bzw. Farbschichten durften nicht verändert werden." Entwickelt wurde schließlich eine maschinelle Anlage zur beidseitigen Reinigung großformatiger Karten. Das Wirkprinzip: Eine spezielle elektrostatisch negativ aufgeladene Folie nimmt den anorganischen Staub sehr gleichmäßig ab, während die Karten, sorgfältig fixiert auf einem Transportband, die Anlage langsam - mit zwei bis vier Metern in der Minute - durchlaufen. Gereinigt werden können laut Hähner auf diese Material schonende Weise innerhalb einer Stunde rund 120 Papierdokumente im DIN-A-1-Format. Es können Karten, aber auch Graphiken und sonstiges Schriftgut gereinigt werden.

"Schimmel besitzt andere Ladungsverhältnisse als der Staub auf den Landkarten des Perthes-Bestandes, und die Einzelblätter sind teilweise mechanisch bereits sehr geschädigt", erläutern Hähner und Petersen. Das Schriftgut soll von den nicht im Material verankerten Besiedlungsanteilen, den Konidien und Sporen, abgereinigt werden. Diese Ablagerungen sind für Nutzerinnen und Nutzer u.U. gesundheitsgefährdend und können mit herkömmlichen Methoden nicht zuverlässig entfernt werden. Weil sie auf den Dokumenten aufliegen, können sie sich auch relativ leicht in der Umgebung verteilen und das Arbeitsumfeld kontaminieren. Es werden daher neue hohe Anforderungen an den Gesundheitsschutz und an die Arbeitstechnik gestellt.
Zudem soll untersucht werden, ob die schonende Reinigungstechnik auch bei Textilien angewendet werden kann. Die Textilrestaurierungswerkstatt der Von Veltheim Stiftung, Kloster St. Marienberg Helmstedt ist in die Forschungsarbeiten einbezogen.
Das interdisziplinäre Forscherteam hofft, erste Ergebnisse im Sommer 2012 präsentieren zu können."


Link zur Pressemitteilung: http://www.pressrelations.de/new/standard/dereferrer.cfm?r=482457
"Der Duisburger Oberbürgermeister Adolf Sauerland (CDU) soll als einer der ersten Zeugen vor den Untersuchungsausschuss zu Grundstücksgeschäften des Landes zitiert werden.

Sauerland soll im März zu den Vorgängen um den Bau des NRW-Landesarchivs im Duisburger Innenhafen Stellung nehmen, bestätigte ein Sprecher der SPD-Landtagsfraktion am Montag einen Bericht der «Rheinischen Post». Darauf habe sich die Ausschussmehrheit verständigt.

Auch der ehemalige Kultur- Staatssekretär Hans-Heinrich Grosse-Brockhoff (CDU) und der zuständige Dezernent der Duisburger Stadtverwaltung sollen vernommen werden. Der Landesrechnungshof hatte die Vorgänge rund um die Kostenexplosion beim Archivbau geprüft und dabei nicht mit Kritik gespart.

Die Rechnungsprüfer schlossen nicht aus, dass Korruption eine Ursache der Kostensteigerungen gewesen sein könnte. Diesem Verdacht geht die Wuppertaler Staatsanwaltschaft seit über einem Jahr nach. Sie ermittelt auch gegen Sauerland wegen Korruptionsverdachts.

Die Ermittler gehen dem Verdacht nach, dass Parteispenden für Sauerlands Wahlkampf im Zusammenhang mit Bauprojekten am Innenhafen stehen. Das Stadtoberhaupt hatte die Vorwürfe als völligen Unsinn zurückgewiesen. Sauerland wird dem Ausschuss erklären sollen, warum die Stadt ihr Vorkaufsrecht für die Flächen nicht ausgeübt hat.

Schriftwechsel legen den Verdacht nah, das Sauerland in die Entscheidungen eingebunden war. Ein privater Investor hatte die Flächen gekauft und schließlich mit erheblichem Aufschlag an den landeseigenen Baubetrieb BLB weiterverkauft. Der Untersuchungsausschuss will eine Reihe weiterer verdächtiger Geschäfte des BLB unter die Lupe nehmen....."

Quelle: Westdeutsche Zeitung, 6.2.12

s.a.
derwesten.de, 6.2.2012
rp-online.de, 6.2.2012

"Untersuchungsausschuss-Vorsitzender Biesenbach [CDU]: "Die Aussage, die Akten der Stadt Duisburg seien unvollständig, ist falsch und unzulässig"

(7.2.2012) Zur Berichterstattung der Rheinischen Post vom 6. Februar stellt Peter Biesenbach, Vorsitzender des Parlamentarischen Untersuchungsausschusses zum Bau- und Liegenschaftsbetrieb (BLB NRW), fest:

"Der Bericht des Landesrechnungshofs legt nahe, dass Lücken bei der Aktenführung der Landesregierung und des BLB bestehen. Soweit sich der Bericht der Rheinischen Post insoweit auf die Akten der Stadt Duisburg bezieht, unterliegt die Berichterstattung einem Irrtum. Denn: Bisher kann noch nicht beurteilt werden, ob es dort Lücken in der Aktenführung gibt.

Der Oberbürgermeister der Stadt Duisburg hat dem Untersuchungsausschuss auf dessen Anforderung eine Akte übersandt und gleichzeitig erklärt, dass alle anderen Akten zum Landesarchiv im Februar 2011 von der zuständigen Staatsanwaltschaft beschlagnahmt wurden.

Der Untersuchungsausschuss hat den Teil der Akten, der sich bei der Staatsanwaltschaft befindet, jedoch bislang nicht erbeten. Im Ausschuss ist dazu auch bisher kein Beschluss gefasst worden. Dieser hätte vorher von einer Fraktion beantragt werden müssen.

Die Schlussfolgerung, die Akten der Stadt Duisburg seien unvollständig, ist daher falsch. Diese Akten liegen dem Ausschuss bisher nicht vor. Sie waren auch nicht Gegenstand des Berichts des Landesrechnungshofs, da dieser nur das Handeln der Landesregierung prüft.

Außerdem haben die Mitglieder des Ausschusses, die in dem Bericht zitiert werden, gegen § 10 Abs. 3 des Untersuchungsausschussgesetzes verstoßen, danach sind öffentliche Beweiswürdigungen vor Abschluss des Verfahrens unzulässig.""

Pressemitteilung Landtag NRW, 7.2.12


"Perhaps you all have read about the following story that happened in Guatemala. During the 36-year civil war that ended in 1996, thousands and thousands of people had been executed, and made to disappear by the national secret police. For years, human rights advocates had tried to nail down those people who are responsible for all these atrocities, but they couldn't do anything because of the absence of concrete evidence. And in 2005, by accident, a huge amount of police records and archives testifying to those crimes were discovered in a run-down factory that had actually been used as a storeroom for ammunition for the secret police. And because of this discovery, they were able to make some arrests and even had some perpetrators brought to court, some of whom actually went to jail.

This is the power of archives. Without archives, much of human rights work cannot happen. When we are talking about archives, we mean those records that were created by an organization, or even by an individual, as a result of official business. The important thing is that records created in such a way have to be kept and man- aged professionally, as evidence of the business activities concerned. As such, records are "evidence” of the whole business process; they are the basis for accountability.

Archivists usually make a distinction between "records” and "archives.” Records refer to those which are still in active use by an organization. But when records have completed their administrative function, and if they have been appraised by an archivist to possess historical value, they will then be sent to the organization's archives for permanent retention. So, there are "records” and there are "archives.”

In Hong Kong, there is no archives law! ...."

Link

The Formation and Transformation of Musical Archives in West African Societies from Johannes Kuehner on Vimeo.

Westafrika hat sich seine traditionelle Musik bis heute bewahrt. Vor allem in Kinderliedern und Gesang mit religiösem Kontext sind die Einflüsse von früher erhalten geblieben. Die University of Cape Coast in Ghana erforscht mit Unterstützung der VolkswagenStiftung, welche Bedeutung die Musikgenres in Westafrika für die Region haben.
"Wir interessieren uns dafür, wie traditionelle Einflüsse afrikanischer Musik in der Gesellschaft weiterleben", sagt Musikethnologe Florian Carl, der das Projekt "Formation and Transformation of Musical Archives in West African Societies" koordiniert, an dem Eric Otchere und elf weitere Doktoranden sowie Masterstudenten aus Ghana und Nigeria beteiligt sind.
Die Arbeit war ein Auftrag für das Jubiläum der VolkswagenStiftung. Deutschlands größte private Wissenschaftsstiftung feiert im Jahr 2012 ihren 50. Geburtstag.
Weitere Infos: http://www,johanneskuehner.de
http://www.ksta.de/html/artikel/1328540373426.shtml

Auf Anfrage des "Kölner Stadt-Anzeiger" gab die Stiftung Auskunft über Einzelheiten ihrer Arbeit und die Finanzen. Insgesamt seien acht Millionen Euro von privater Seite geflossen. Nach seiner 1984 erfolgten Gründung habe das Archiv 20 Jahre lang mit einer "Anschubfinanzierung" des Hamburger Stifters Jan Philipp Reemtsma gewirtschaftet, ein Betrag von fünf Millionen Euro. Darüber hinaus stattete Reemtsma die Stiftung mit einer Million Euro Grundkapital aus. Das brachte den Wirtschaftsplänen zufolge zuletzt jeweils rund 30.000 Euro Zinsen.

Für den Innenausbau des Turms sowie die Renovierungsrücklage sei eine weitere Million Euro aufgebracht worden. Derzeit umfasse die Rücklage 464 000 Euro. "Die achte Million ging in das Jahresbudget über je 250. 000 Euro zwischen 2004 und 2007. Die Stiftung wirtschaftet also seit 25 Jahren mit demselben Jahresbudget", sagte Schwarzer. Den größten Teil der Ausgaben bilden die Personalkosten. 2010 beschäftigte das Archiv laut Wirtschaftsplan eine Diplom-Bibliothekarin, eine wissenschaftliche Mitarbeiterin, eine Dokumentarin und - mit halber Stelle - eine Geschäftsführerin. Die Gesamthöhe aller Gehälter wurde mit 156.000 Euro angegeben. Hinzu kommen 18.000 Euro für Honorare und Werkverträge.

Eine Etage des Turms hat die Stiftung an die von Schwarzer herausgegebene Zeitschrift "Emma" vermietet. Für das 48 Quadratmeter große Büro mit sieben Arbeitsplätzen zahlt der Verlag 6812 Euro Jahresmiete. "Es gibt selbstverständlich eine strikte Trennung zwischen dem kommerziellen »Emma«-Verlag und der gemeinnützigen Stiftung", so Schwarzer. Eine Überschneidung gebe es nur bei der halbtags beschäftigten hauptamtlichen Stiftungs-Geschäftsführerin; diese sei auch halbtags im Büro Schwarzer tätig. Eine freie Journalistin, die auch für "Emma" arbeite, habe 2005 einen Honorarvertrag über 12.000 Euro mit der Stiftung geschlossen. Besucher, die das Archiv im Rheinauhafen nutzen wollen, müssen fünf Euro entrichten. Davon machen nach Angaben der Stiftung etwa 250 Menschen im Jahr Gebrauch. Zusätzlich bestehe die Möglichkeit, online zu recherchieren. "Emma"-Mitarbeiterinnen dürfen das Archiv gratis nutzen. Der Grund für die Ausnahme: Das Frauenmagazin habe dem Archiv Tausende Bücher überlassen.


Wie sehen wir das? Alle anderen Bewegungsarchive wären froh, über eine solche üppige Ausstattung. Wozu braucht ein solcher kleiner Laden eine eigene Geschäftsführerin, die - hony soit qui mal y pense - die andere Hälfte ihrer Arbeitszeit Alice Schwarzer widmet? Man darf womöglich davon ausgehen, dass das "Archiv", das ja eigentlich eine Bibliothek ist, Frau Schwarzer zur Hälfte eine Mitarbeiterin finanziert, denn zur Betreuung der spärlichen Benutzer und zur Katalogisierung der angeschafften Medien hat man ja Fachkräfte ...

Update zu:
http://archiv.twoday.net/stories/64963362/
text Archiv im Stollen
2012-02-07T16:51:00Z


"In einem alten Silberbergwerk im Schwarzwald lagern die wichtigsten Dokumente der deutschen Geschichte. Auf Mikrofilm gebannt und in Stahlfässer verpackt sollen sie für die Nachwelt gesichert werden. Aber wer entscheidet, was aufbewahrt wird?

http://www.daserste.de/wwiewissen"


Stollen im Archiv wäre auch nicht schlecht
http://www.langzeitarchivierung.de/informationsdienste/kalender/ws_webarchivierung.htm

Auf dem gemeinsamen, öffentlichen Workshop geben nestor und der Arbeitskreis 6.2 "Dokumentation und Archivierung von Internetpräsenzen" der AWV - Arbeitsgemeinschaft für wirtschaftliche Verwaltung e.V. einen einführenden Überblick über die Umsetzungsmöglichkeiten und Herausforderungen in der Webarchivierung. Der Workshop richtet sich an Bibliothekare, Archivare, Museumsmitarbeiter und sonstige Interessierte, die die Archivierung von Webseiten planen und einen Überblick über vorhandene Initiativen gewinnen möchten.

Die Veranstaltung findet statt am 20. März 2012 in der Deutschen Nationalbibliothek, Frankfurt am Main (Vortragssaal).

Programm

10:30 Uhr Begrüßung und Einführung

* Begrüßung (Reinhard Altenhöner, Deutsche Nationalbibliothek)
* AWV und der AWV Arbeitskreis 6.2 zur Archivierung und Dokumentation von Webpräsenzen (Rudolf Schmitz, Archiv der sozialen Demokratie der Friedrich-Ebert-Stiftung)
* nestor und nestor-Workshops zur Webarchivierung; Einführung in den Tag (Sabine Schrimpf, Deutsche Nationalbibliothek)

11:15 Uhr Aufgabenspektrum und Anforderungsprofile unterschiedlicher Webarchive

* Bibliotheken (Lars Jendral, Rheinische Landesbibliothek)
* Öffentliche Archive (Johannes Renz, Landesarchiv Baden-Württemberg)
* Wirtschaftsarchive (Ute Schiedermeier, Siemens)
* Parlaments- und Parteiarchive (Dr. Renate Höpfinger, Hanns-Seidel-Stiftung)
* Produktionsarchive (Robert Fischer, Südwestrundfunk)

[12:15 Uhr: Mittagspause]

13:15 Uhr Erfassung und Erschließung

* Auswahl und Bewertung - archivische Aspekte der Erfassung von Webpräsenzen (Rudolf Schmitz, Archiv der sozialen Demokratie der FES)
* Zwischen Client und Server - technische Aspekte des Datentransfers bei der Webarchivierung (Sebastian Vesper)
* Erschließung im Webarchiv Schweiz (Barbara Signori, Schweizerische Nationalbibliothek)

14:15 Uhr Langzeitarchivierung und Recht

* Rechtliche Fragestellungen rund um die Webarchivierung (Dr. Eric W. Steinhauer, FernUni Hagen)
* Herausforderungen bei der Langzeitverfügbarkeit von Webarchiven (Tobias Steinke, Deutsche Nationalbibliothek)

[Kaffeepause]

15:30 Uhr Bereitstellung und Nutzung

* Authentisch und nutzerfreundlich - Die Bereitstellung archivierter Netzressourcen über das Webarchiv des Deutschen Bundestages (Angela Ullmann, Parlamentsarchiv des Deutschen Bundestags)
* Webarchive - Eine neue Quelle für die Forschung (Prof. Dr. Hanns Jürgen Küsters, Archiv für Christlich-Demokratische Politik der Konrad-Adenauer-Stiftung e.V.)

16:30 Uhr Ausblick

16:45 Uhr Schluss


Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenfrei. Eine Anmeldung unter VL-nestor@dnb.de ist erforderlich.

Mit freundlichen Grüßen

Rudolf Schmitz (Leiter des Arbeitskreis zur Archivierung und Dokumentation von Webpräsenzen)

Sabine Schrimpf (nestor - Kompetenznetzwerk digitale Langzeitarchivierung)

Deutsche Nationalbibliothek
Informationstechnik
Adickesallee 1
D-60322 Frankfurt am Main
Tel.: 069 / 15 25 17 61
Fax: 069 / 15 25 17 99
s.schrimpf@dnb.de
http://www.dnb.de

via Archivliste
Frühjahrstagung 2012 der Fachgruppe 1 Staatliche Archive im VdA:

Montag,23. April 2012, 10-16 Uhr, im Landesarchiv Speyer, Tagungsraum

10.00 Begrüßung und Einführung

10.15 Die Patientenakten der Psychiatrischen Universitätsklinik Frankfurt a. M. im Spannungsfeld von Archivierung und Benutzung. Ein Werkstattbericht.
Dr. Dieter Degreif, Hessisches Hauptstaatsarchiv Wiesbaden

10.40 Individuelle und öffentliche Interessen in Konkurrenz. Die neue Schutzfristenregelung des Kantons Zürich. Ausgangslage, Idee, Erwartungen.
Dr. Beat Gnädinger, Staatsarchiv Kanton Zürich, Vorsitzender der Schweizer Archivdirektorenkonferenz

11.05 Diskussion
11.30 Kaffee-Pause

11.50 Ehemalige Heimkinder wollen ihre Akte - Die Benutzung von Klientenakten im Spannungsfeld von Opferanspruch, Persönlichkeitsschutz und historischer Forschung
Dr. Michael Häusler, Archiv des Diakonischen Werkes der EKD, Berlin

12.10 Akten über Heimkinder - Akten für Heimkinder (Projektvorstellung) Land Baden-Württemberg (Sozialministerium mit Landesarchiv)

12.20 Diskussion
12.45 - 14.00 Mittagspause

14.00 Die neue Geheimschutzordnung (bisher: Verschlusssachenanordnung) des Bundes. Genese, Ziele und aktueller Stand
Bundesministerium des Innern (angefragt)

14.30 Neue Datenbank für den Nachweis von VS-Fristverlängerungen beim Bundesarchiv
Kerstin Oldenhage Bundesarchiv

15.00 Rechtliche Aspekte bei der Veröffentlichung elektronischer Findmittel
Dr. Michael Klein, Staatsarchiv Hamburg

15.30 Diskussion
Ende gegen 16:00 Uhr


Keine Teilnahmegebühr

Anmeldung bis 15. April 2012
bitte bei post@landesarchiv speyer.de



Dr. Clemens Rehm
Landesarchiv Baden-Württemberg
Eugenstr. 7 , D-70182 Stuttgart
mailto:clemens.rehm@la-bw.de

via Archivliste!
Damit ich nicht den Überblick verliere, stelle ich mal zusammen, welche Gruppen von Digitalisaten des Münchner Digitalisierungszentrums mit einer Volltextsuche durchsuchbar sind. Hoffentlich habe ich nichts vergessen.

Digi20
4195 moderne Monographien
http://digi20.digitale-sammlungen.de/

Leibniz Publik
Arbeiten der Leibniz-Preisträger
http://www.leibniz-publik.de/

Bavarica
39.748 Titel zur bayerischen Geschichte (Google-Digitalisate bzw. OCR)
http://bavarica.digitale-sammlungen.de/

Volltextkollektion Altertum
ca. 6000 digitalisierte Werke aus dem Zeitraum 1800 bis 1870
nur über Propylaeum durchsuchbar
https://www.propylaeum.de/metaopac/start.do?View=prop

Digitale Sammlung 1848
nur über Chronicon durchsuchbar
https://www.historicum.net/metaopac/start.do?View=hist

OstDok
http://www.ostdok.de/

dMGH
http://www.dmgh.de

ZBLG (ab 1962)
http://periodika.digitale-sammlungen.de/zblg/angebot/zblg