Was ist Social Commerce? Funktioniert er überhaupt? Was sind die Parameter? Gibt es bereits Erfolgsbeispiele? Kaum ein Thema wird derzeit so intensiv diskutiert wie die Möglichkeit, über soziale Medien auch direkt Geschäfte zu machen. Die einen sagen: Das geht gegen die Natur des sozialen Miteinanders. Die anderen sind die Fürsprecherfraktion und halten das Verkaufen über Social Media für möglich und statthaft. absatzwirtschaft-Experte Bernhard Steimel sprach mit Paul Marsden, dem Social-Commerce-Guru in Europa. Er ist besonders prädestiniert, darüber zu sprechen, denn er weiß, wie Menschen ticken: Marsden ist studierter Psychologe und hat sich in seinen Arbeiten auf die digitale Kommunikation spezialisiert.
Der Vater der „Hidden Champions" gilt selbst als Marke und ist nach wie vor international gefragt. Heute feiert Professor Dr. Hermann Simon seinen 65. Geburtstag. 16 Jahre war er Professor an den Universitäten Bielefeld und Mainz. Daneben lehrte er als Gastprofessor in Harvard, Stanford, am Massachusetts Institute of Technology, am Insead in Fontainebleau, an der London Business School und der Keio-Universität in Tokyo. Im Jahre 1995 gründete Simon das Beratungsunternehmen Simon, Kucher und Partners. Bis 2009 führte er das Unternehmen als Vorsitzender der Geschäftsführung und fungiert seither als Chairman. Mit ihm startet auch die neue Serie „Denker und Lenker" der absatzwirtschaft – in der aktuellen Ausgabe Januar/Februar 2012.
Immer weniger Fach- und Führungskräften ist die Unternehmensstrategie klarThu, 09 Feb 2012 12:00:00 +0100
Jeder dritten deutschen Fach- und Führungskraft sind die Ziele des eigenen Unternehmens für 2012 unbekannt. Dies belegt eine aktuelle Umfrage der Online-Jobbörse Stepstone, an der etwa 4 800 Nutzer in Deutschland teilgenommen haben. Während jeder Dritte den Unternehmensfahrplan gar nicht kennt, gab knapp jeder vierte Befragte (23 Prozent) an, nur eine ungefähre Ahnung von der Unternehmensstrategie zu haben. Der größte Anteil der befragten Fach- und Führungskräfte hingegen ist absolut im Bilde: 44 Prozent kennen den Kurs, auf den ihr Arbeitgeber 2012 zusteuert.
Bioprodukte haben im Jahr 2011 wieder zu ihrer alten Wachstumsstärke zurückgefunden, nachdem sie im Jahr zuvor weniger nachgefragt worden waren. Der Umsatz in Lebensmittelhandel und Drogeriemärkten stieg nach Informationen des Marktforschungsunternehmens Nielsen zwischen Januar und Dezember 2011 um 9,9 Prozent auf rund 2,5 Milliarden Euro. Das Wachstum übertraf jenes konventioneller Produkte (plus 3,6 Prozent) damit um Längen. Der Umsatzanteil von Bioprodukten am Food-Umsatz in den von Nielsen betrachteten Warenklassen stieg auf 3,19 Prozent. Auch auf Mengenbasis legte Bio zu (plus 7,9 Prozent), während konventionelle Lebensmittel nur knapp das Vorjahresniveau hielten. Die positive Umsatzentwicklung bei Bioprodukten ist damit – im Unterschied zur konventionellen Ware – kaum durch Preiserhöhungen getrieben.
Durch eine Änderung im Anmeldeverfahren Ende 2011 erhält jeder neue Nutzer eines Google-Dienstes automatisch einen Google-plus-Account, wie „Ars Technica" berichtet. Das lässt die spektakulären Nutzerzahlen, die das Unternehmen jüngst veröffentlicht hat, in einem anderen Licht erscheinen. Die Erhebung der Aktivität der Nutzer des Facebook-Rivalen wirft ebenfalls Fragen auf. „Daten für Google+ zu erheben, ist äußerst schwierig", sagt Stefan Schär, CEO von Social Media Schweiz. Der Konzern operiere traditionell nicht mit Zahlen für die eigenen Produkte. Diese intransparente Politik werfe Fragen auf.
Bei seiner Urlaubsentscheidung hört der Bundesbürger auch im digitalen Zeitalter in erster Linie auf die Empfehlungen aus seinem Familien- und Freundeskreis. Die Bewertungsportale im Internet haben jedoch den klassischen Informationsquellen bereits den Rang abgelaufen. Ganz wesentliche Impulse für eine Reiseentscheidung gehen aber nach wie vor von einer Berichterstattung in Tageszeitungen, Magazinen und im Fernsehen aus. Zu diesem Ergebnis kommt eine Umfrage des Marktforschungsunternehmens Trendscope unter Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in deutschen Reisebüros im Auftrag der Kommunikationsagentur Wilde und Partner. 74 Prozent aller Befragten gaben an, dass ihre Kunden unmittelbar auf Medienberichte reagieren und entsprechende Empfehlungen im Reisebüro buchen.
Der 46. Super Bowl in der amerikanischen Football-Liga NFL bricht alle Rekorde – in vielerlei Hinsicht. Mit Sebastian Vollmer von den New England Patriots ist erst der zweite Deutsche mit von der Partie – auch wenn er bei der unterlegenen Mannschaft spielte. Wieder saßen noch mehr Amerikaner – es waren rund 115 Millionen – und rund 800 Millionen Menschen weltweit vor den Bildschirmen oder in Public Viewings. Neben der schieren Größe des Publikums macht auch die junge und dynamische Zielgruppe das Umfeld für Firmen, besonders für Automobilhersteller, außerordentlich attraktiv. Erstmals durften Fans zu den Pressetagen vorab kommen, auf denen so noch mehr Publicity erzeugt wurde als zuvor.
Am 27. Januar ging die älteste Privatbank der Schweiz nach 271 Jahren unter. Grund sind dauerhafte Angriffe der USA auf das schweizerische Bankwesen, die zuletzt die Sankt Galler Bank Wegelin ins Visier nahmen. Wie aber reagierte die Eidgenossenschaft auf den Fall? Immerhin geht es für sie um nichts weniger als um einen Drahtseilakt zwischen Prinzipientreue, Diskretion und Zuverlässigkeit einerseits und angesichts übermächtiger Gegner um die Vermeidung größerer Katastrophen für die „Marke Schweiz" andererseits.
EU-Datenschutzverordnung könnte sich gravierend auf das Direktmarketing auswirkenTue, 07 Feb 2012 09:00:00 +0100
Am 25. Januar 2012 stellte die EU-Kommission den Entwurf einer „EU-Datenschutz-Grundverordnung" offiziell vor. Im Vergleich zu dem Ende 2011 bekannt gewordenen Vorentwurf enthält der Verordnungsentwurf zwar einige Erleichterungen, wird aber dennoch erhebliche Auswirkungen auf das Direktmarketing haben. Die Kernfrage des Datenschutzes im Direktmarketing lautet: Ist eine Verwendung von personenbezogenen Daten generell nur mit vorheriger Einwilligung zulässig – so genannte Einwilligungslösung – oder reicht es aus, dass im Rahmen einer Einzelfall-Abwägung die Interessen der Betroffenen nicht überwiegen und kein Widerspruch vorliegt – also die genannte Interessenabwägung und Widerspruchslösung?
Deutsche Autobauer wie BMW, Mercedes und VW sind keine FrauenversteherMon, 06 Feb 2012 12:00:00 +0100
In Deutschland leben 81,8 Millionen Menschen. 51 Prozent sind Frauen. Bei den Neuwagenkäufern sieht das anders aus: Zwei Drittel von ihnen sind Männer und nur 33,4 Prozent Frauen. Die Autobauer – vor allem die deutschen – kommen bei der weiblichen Kundschaft nicht voran. Obwohl Frauen in den letzten 20 Jahren deutlich mehr wirtschaftliche Eigenständigkeit gewonnen haben, bleibt ihr Potenzial als Neuwagenkäufer wenig ausgeschöpft. Eine Ursache ist die stärkere Fokussierung der deutschen Autobauer auf größere und PS-stärkere Modelle sowie Kompakt-Geländelimousinen (SUV) und Vans. Diese Fahrzeuge werden von Frauen weniger geschätzt, wie sich aus der Analyse der privaten Neuwagenverkäufe des Jahres 2011 ergibt. Die Standorte der Autohäuser überwiegend in Industriegebieten sowie die auf Technik fokussierte Kundenansprache bei Verkäufern stellen offenbar zusätzliche Schwächen in den Vertriebssystemen dar.
Bildergalerien marketingrelevanter Messen, Kongresse und Tagungen 2011Mon, 06 Feb 2012 09:00:00 +0100
Hier bieten wir Ihnen Impressionen von den wichtigsten marketingrelevanten Fachmessen, Kongressen und Tagungen 2011. Die Seite wird fortlaufend aktualisiert. Regelmäßiges Reinschauen lohnt sich!
Verschiedenste Prognosen weisen darauf hin, dass der E-Commerce-Boom auch in den kommenden Jahren ununterbrochen weitergehen wird. Die Europäische Union rechnet sogar mit einer Verdoppelung des aktuellen europäischen Online-Absatzes bis 2015. Dass es bis dahin für Onlinehändler noch viel zu tun gibt und welche Themen 2012 auf der Agenda stehen, erläutern die Experten des IT-Lösungsanbieters SHS Viveon. Die Entwicklungen im E-Commerce seien vor allem durch die technischen Fortschritte als auch die steigenden Erwartungen der Kunden getrieben, betont Senior Manager Dr. Matthias Meyer. Eine Studie von SHS Viveon erkennt fünf Kerntrends: mobiles Shoppen, Emotionen als Absatztreiber, Individualität, Coupons und Deals sowie Vertrauen.
Klare Sache, das Internet braucht verbindliche Regelungen zum Datenschutz, wie sie zurzeit diskutiert werden: Niemand will den Missbrauch personenbezogener Informationen durch Unternehmen oder Institutionen. Es nervt jedoch, wenn Datenschutz zur heiligen Kuh wird – schließlich hat es nach wie vor jeder in der Hand, welche Spuren er im Netz hinterlässt oder ob er dort überhaupt mitmischt. Vier Gründe sprechen dafür, in der Regulierungsdebatte die Kirche im Dorf zu lassen.
Der Ausbau der erneuerbaren Energien kommt und die Marktbedingungen verändern sich. Dies erfordert schnelle Reaktionen und fundiertes Fachwissen von denen, die an der Schnittstelle zwischen den Technologien und dem Markt arbeiten – den Vertriebsexperten der Branche „Erneuerbare Energien". Ein Forum für den Informationsaustausch zwischen diesen Praktikern bietet der VDI-Vertriebstag 2012 am 8. März im ParkInn Hotel Bochum. Das Programm bietet von 15 Uhr bis in den Abend hinein ideale Möglichkeiten zur Diskussion und zur informellen Kontaktpflege.
Mehr als 85 Prozent der Unternehmen der digitalen Branche gehen von einem Umsatzwachstum in diesem Jahr aus. Laut einer aktuellen Umfrage des Bundesverbandes Digitale Wirtschaft (BVDW) erwarten drei Viertel der Befragten zudem eine erneute Zunahme der Mitarbeiterzahlen. Als eindeutigen Trend identifizieren die Unternehmen die steigende Relevanz des Internets für Image- und Brandingkampagnen, die Notwendigkeit von Fort- und Weiterbildungsmaßnahmen sowie den Nachweis einer messbaren Reaktion der Nutzer bei Online-Werbekampagnen.
Die Umwelteigenschaften von Fahrzeugen spielen bei der gewerblichen Beschaffung von Service- oder Flottenfahrzeugen eine wachsende Rolle. Dies ergab die Befragung von über 30 Flottenbetreibern, die Experten des Öko-Instituts zur Akzeptanz von batterieelektrischen Fahrzeugen in der gewerblichen Nutzung durchführten. Rund ein Fünftel der Befragten gab an, um bis zu 20 Prozent höhere Kosten für den „grünen Betrieb" des eigenen Pkw-Bestandes in Kauf zu nehmen. Dennoch bleibt die Kombination aus Anschaffungs- und Betriebskosten das wesentliche Kriterium bei der gewerblichen Beschaffung.
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Von Amazon bis Zalando: Viele Internet-Firmen verschenken Erlöse aufgrund falscher PreiseWed, 01 Feb 2012 12:30:00 +0100
Viele innovative Geschäftsmodelle im Internet gelten als erfolgversprechend. Doch ihre Preisstrategien und Preismodelle sind alles andere als zukunftsweisend. Würden neue Online-Anbieter im Pricing von Anfang an die richtigen Weichen stellen, könnten einige von ihnen ihr Umsatzwachstum häufig verdoppeln. Selbst die etablierten Internet-Dienstleister könnten nicht selten durch eine Optimierung ihrer Preise die Erlöse um bis zu 20 Prozent steigern. Diese auf den ersten Blick überraschenden Ergebnisse hat das „Competence Center Online Services & Media" der auf Preis- und Marketingstrategien spezialisierten Unternehmensberatung Simon, Kucher und Partners ermittelt.
Der neue Vorstandschef des fünftgrößten Marktforschungsinstituts der Welt stellte jetzt in Frankfurt die neue Wachstumsstrategie „Own The Future" vor. Sie verspricht vor allem mehr Übersicht. Nicht ohne Grund, denn gibt es eigentlich jemanden, der noch überblickt, was die GfK alles anbietet? Wer für welche Themen Ansprechpartner ist? Welche Tochterunternehmen wo und wie agieren? Wohl kaum, und das gilt wahrscheinlich sogar für viele Mitarbeiter des Marktforschungsriesen. Die GfK ist in den vergangenen Jahren gewachsen und gewachsen, in über 100 Ländern ist sie nun aktiv, viele Unternehmen wurden hinzugekauft. Dabei ist es unvermeidlich, dass die Größe nach und nach zu einer Herausforderung wird. Denn ein Tochterunternehmen, das einen Kunden betreut, schöpft nicht unbedingt dessen gesamtes Potenzial aus - vielleicht kann er zum Beispiel neben der Kundenbedürfnis-Studie auch noch Geodaten für eine Marketingkampagne gebrauchen. Unübersichtlichkeit fördert Parzellendenken, aber damit soll nun Schluss sein.
Unternehmen bemühen sich, ihre Kunden besser zu verstehen. Und eine breite Mehrheit der Verbraucher ist grundsätzlich auch bereit, einem Anbieter Feedback zu geben. 87 Prozent der Deutschen würden dies tun, wenn sie mit dem Service des Unternehmens nicht zufrieden waren. Mehr als ein Drittel von ihnen geht allerdings davon aus, dass ihr Feedback nicht wahrgenommen wird oder dem Anbieter gleichgültig ist. Die Studie des Unternehmens Verint Systems, aus der diese Zahlen hervorgehen, basiert auf zwei parallel durchgeführten Umfragen. Eine wurde unter Verbrauchern aus Deutschland und eine unter Führungskräften aus dem Service Management und aus Contact Centern in Deutschland und der Schweiz durchgeführt.
Die Werbung mit Aussagen zu einer gewährten Garantie sind im E-Commerce sehr beliebt. Oft finden sich in Angaben Aussagen wie „24 Monate Garantie" oder „Wir gewähren auf alle Produkte eine Garantie". Bereits im Jahr 2011 hat der Bundesgerichtshof (Urteil vom 14. April 2011, Az.: I ZR 133/09) ein erstes Grundsatzurteil gesprochen. Dabei wurde festgelegt, dass zumindest für Garantieaussagen, die zur Bewerbung in einem Onlineshop genutzt werden, die Angabe der Garantiebedingungen bei der Bewerbung nicht erforderlich ist. Das Gericht begründete seine Ansicht unter anderem damit, dass es sich bei der Bewerbung rechtlich um eine Aufforderung zur Abgabe eines Angebotes handele und für diesen Fall der Gesetzgeber die Angabe der Garantiebedingungen nicht vorsehe.
Die Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) übernimmt zu 100 Prozent den US-amerikanischen Online-Marktforschungsanbieter Knowledge Networks. Damit verstärkt die GfK ihre Expansionsbestrebungen in den USA wie auch weltweit. Ziel sei es, Lösungen zu bieten, die auf das digitale Zeitalter zugeschnitten sind. Gegründet im Jahr 1998, ist Knowledge Networks inzwischen das führende US-amerikanische Unternehmen in der Online-Forschung und spezialisiert auf die Bereiche Konsumgüter, Pharmazie, Handel, Medien, Regierungsstellen und Hochschulen.
Ab heute ist Matthias Hartmann (45) Chief Executiv Officer der Gesellschaft für Konsumforschung (GfK). Nachdem der langjährige Vorstandsvorsitzende der GfK SE, Professor Dr. Klaus L. Wübbenhorst, dem Aufsichtsrat im Februar dieses Jahres mitgeteilt hatte, dass er seinen Vertrag aus persönlichen Gründen nicht verlängern werde, wurde Hartmann am 1. August zum neuen Vorstandsvorsitzenden des Marktforschungsunternehmens bestellt.
Mitte Oktober war bekannt geworden, dass die Ipsos-Gruppe das Marktforschungsunternehmen Synovate gekauft hat. Rund 600 Millionen Euro hat Ipsos dabei an das Agenturnetzwerk für Kommunikations- und Mediaberatung Aegis überwiesen, das schon seit einiger Zeit nach einem Käufer suchte. Ipsos gehört nun zu den Top-3 der Marktforscher weltweit. absatzwirtschaft sprach mit dem alten und neuen CEO von Ipsos Deutschland, Ralf Ganzenmüller, über die Auswirkungen des Deals.
Der führende Branchenevent für Marktforscher findet in diesem Jahr am 26. und 27. Oktober in München statt. Mit 147 Ausstellern aus 17 Ländern ist die Marktforschungsmesse Research & Results ausgebucht und verzeichnet sogar einen Aussteller-Zuwachs von 16 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Die Besucher erwartet mit über 100 Workshops und Guided Tours ein weltweit einzigartiges Angebot. Erwartet werden 3 500 Teilnehmer.





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