Der Blick in die aktuellen Geschäftszahlen stimmt Marketer zufrieden. 44 Prozent antworten auf die Frage nach der derzeitigen Geschäftslage ihrer Unternehmen mit gut, weitere 13 Prozent mit sehr gut. Vorsichtiger ist die Einschätzung allerdings mit Blick auf die nächsten sechs Monate. So prognostizieren 42 Prozent die eigene Geschäftsentwicklung in dieser Zeit mit „gleich bleibend" und immerhin noch 38 Prozent mit „günstiger". Dem gegenüber steht die Meinung von 55 Prozent, dass die Marketing-Ausgaben der Auftraggeber beziehungsweise des eigenen Unternehmens gleich bleiben und noch 32 Prozent gehen von einer Steigerung aus. Auf Basis dieser Zahlen erreicht der Gesamt-Index des Deutschen Marketing-Barometers, ermittelt vom Deutschen Marketing-Verband, für das erste Quartal 2012 einen Wert von 23.
Wird ein Onlinehändler auf seiner Internethandelsplattform von einem Kunden zu Unrecht schlecht bewertet, ist dies ärgerlich. Dennoch kann er in der Regel keine einstweilige Verfügung gegen das aus seiner Sicht unzutreffende negative Statement erwirken, wie das Oberlandesgericht (OLG) Köln in einem Urteil deutlich macht. Rechtsanwalt Rolf Albrecht von der Kanzlei Volke 2.0 erklärt: „Nur in Ausnahmefällen sieht die Rechtsprechung vor, gegen solche Bewertungen auch im Wege eines vorläufigen gerichtlichen Titels der einstweiligen Verfügung vorzugehen."
Ungeachtet der Spekulationen um die Substanz des eigenen Geschäftsmodells ist Facebook gut in den Börsengang gestartet: Das Social Network verkauft seine Aktien zum Höchstpreis von 38 Dollar an die Investoren. Damit hat das US-amerikanische Unternehmen sogar das obere Ende der vorgesehenen Preisspanne von 34 bis 38 Dollar erreicht. 16 Milliarden US-Dollar hat Facebook mit seinem Börsengang eingenommen, auf 104 Milliarden US-Dollar beziffert sich der Wert des Unternehmens. Die Zahl der Papiere, die zum Kauf ausgegeben wurden, sind dabei noch einmal aufgestockt worden: Zuckerberg will 421 Millionen Aktien statt der angekündigten 340 Millionen ausgeben. Damit ist Facebook schon jetzt der erfolgreichste Börsengang eines Internet- und Technologieunternehmens (siehe Abbildung).
Gemeinsame Sortimentsgestaltung, Produktverköstigungen in Supermärkten und Verbesserungen in der Lieferkette: Die Zusammenarbeit von Konsumgüterherstellern und Händlern hat sich in Europa intensiviert. Zwei Drittel der Händler und über die Hälfte der Hersteller führen umfangreiche gemeinsame Projekte durch, und 60 Prozent der Unternehmen erreichen dadurch Umsatzsteigerungen und Kostenreduktionen. Besonders die Zusammenarbeit an Vertriebs- und Sortimentsthemen wie Promotionen und Warengruppenmanagement kurbeln sowohl den Verkauf als auch die Profitabilität an. Belegt wird dies durch eine Umfrage von ECR Europe, einem Verband von Händlern und Herstellern. Gemeinsam mit der Unternehmensberatung McKinsey & Company befragte die Non-Profit-Organisation mehr als 140 führende Händler und Konsumgüterproduzenten aus 13 europäischen Ländern.
Fab ist der nach eigenen Angaben weltweit größte Online-Shopping-Club für Designprodukte und sowohl in den USA als auch in zahlreichen europäischen Ländern verfügbar. Seit der Gründung von Fab.com im Juni 2011 haben sich mehr als 3,5 Millionen User als Kunden registriert. 50 Prozent der neuen Mitglieder und des Umsatzes kommen über Social Media. Europa-CEO Roman Kirsch erklärt: „Facebook ist ein Garant für Werbeerfolg – wenn man es richtig macht." Das Management von General Motors stimmt dem offensichtlich nicht zu. Wie das „Wall Street Journal" kürzlich berichtete, kündigte der Automobilhersteller eine Vereinbarung über Display-Werbung, die dem Social Network rund zehn Millionen Dollar eingebracht hätte.
Warum Facebook und Google nicht zu den Lieblingsmarken der Deutschen zählenWed, 16 May 2012 12:30:00 +0200
Facebook und Google können zwar auf enorme Nutzerzahlen und steigende Unternehmenswerte verweisen, doch zu den Lieblingsmarken der Deutschen zählen sie nicht. Warum das so ist, erklärt Hans Meier-Kortwig, Mitinhaber der GMK Markenberatung: „Nutzer haben eine rationale Beziehung zu den Internetseiten." Zwar seien die User von dem Produkt oder der Dienstleistung überzeugt, eine wirklich emotionale Beziehung zur Marke werde dabei jedoch nicht aufgebaut. Laut einer Umfrage der GMK Markenberatung unter 1 000 Bundesbürgern führen BMW, Adidas, Volkswagen, Audi und Mercedes das Ranking der Lieblingsmarken an.
Für die aktuelle Ausgabe seines Digital Index-Reports untersuchte das Unternehmen Adobe, inwieweit sich Website-Traffic und Webseiten-Nutzung unterscheiden, je nachdem, ob der Besucher ein Tablet, Smartphone oder einen Desktop-Rechner nutzt. Die Daten weisen darauf hin, dass Tablets voraussichtlich Anfang 2013 für mehr Web-Traffic sorgen werden als Smartphones. Zudem empfinden Anwender das Web-Erlebnis auf Tablets fast genauso überzeugend wie jenes auf Desktop-Geräten. Die Ergebnisse betonen außerdem die Unterschiede zwischen den mobilen Endgeräten: Während sich Apps längst als wichtiger und wertvoller Bestandteil einer mobilen Strategie erwiesen haben, sind Unternehmen gut beraten, angesichts der wachsenden und kaufkräftigen Gruppe der Tablet-Besitzer in die Optimierung ihrer mobilen Webseiten zu investieren.
Markenhersteller verzichten auf Online-Direktvertrieb und damit auf UmsatzWed, 16 May 2012 09:00:00 +0200
Konsumenten in Deutschland erwarten von Markenherstellern, dass diese ihre Produkte auch über einen Onlineshop vertreiben – vor allem Unter-30-Jährige sind von der fehlenden Möglichkeit des Onlinekaufs irritiert. Die Auswertung der Internetseiten von 200 in Deutschland führenden Markenherstellern durch die Unternehmensberatung Droege Group ergab jedoch, dass fast 60 Prozent von ihnen noch nicht über einen Online-Direktvertrieb verfügen. Die Ausprägung des E-Commerce ist dabei stark branchenabhängig: Möbelanbieter sind nur zu fünf Prozent im Online-Direktvertrieb aktiv, Bekleidungshersteller dagegen zu 86 Prozent.
Bis zu zwölf Milliarden US-Dollar will Facebook an der Börse einnehmen. Experten und Unwissende streiten aufs Heftigste, ob das noch Social ist, was das Network da vor hat, oder ob man gar selbst Wertpapiere kaufen sollte. In diesem Zusammenhang: Kennen Sie einen Groupon-Aktionär? Aus Sicht der Internetwirtschaft war der Börsengang des Gutschein-Anbieters letzten November das ökonomische Großereignis des Jahres 2011. Zwar platzierte Groupon nur fünf Prozent seiner Aktien auf dem Parkett und sammelte damit nur 700 Millionen Dollar ein, aber die Nachfrage nach den Wertpapieren übertraf das Angebot um das Vielfache.
Die aktuelle Entscheider-Studie „Financial Community" untersucht Mediennutzung und Markenpräferenzen deutscher Finanzprofis. Online und Print werden fast gleichwertig als wichtigstes Medium für die tägliche Arbeit eingeordnet. Erstmals erhobene Reichweiten von Smartphone-Apps und Tablet-Apps bewegen sich noch auf vergleichsweise niedrigem Niveau.
Werbeformate werden zwar kontinuierlich auf ihre Effizienz hin analysiert, dennoch fehlte der Online-Mediabranche bislang eine aussagekräftige Studie zur Effektivität von Online-Werbeformaten. Diese Lücke schließen jetzt die Plan.Net Gruppe und die Vermarkter Microsoft Advertising Deutschland, United Internet Media und Yahoo Deutschland mit dem „Ad.Impact Faktor". Bei der Grundlagenstudie wurde die Wirksamkeit von zehn Werbeformaten aus vier Werbeformatkategorien bei knapp 2 000 teilnehmenden Online-Nutzern analysiert. Somit kann die Werbewirkung verschiedener Formate übergreifend zueinander ins Verhältnis gesetzt und miteinander vergleichbar gemacht werden.
Wie saniert man ein Unternehmen, dessen wichtigstes – und zugleich teuerstes – Kapital in Wissen, Handwerkskunst und traditionellen Verfahren steckt? Dr. Christian Kurtzke, Vorsitzender der Geschäftsführung der staatlichen Porzellanmanufaktur Meissen, stand genau vor dieser Aufgabe. Statt auf „Gesundschrumpfen" setzte er auf eine selbstbewusste Dachmarkenstrategie, schreibt die Marketingzeitschrift absatzwirtschaft in ihrer neuen Ausgabe. „Meissen hat ein bestimmtes Fixkostenniveau, das es braucht, um zu leben", so Kurtzke. „Um es substanziell zu senken, müsste ich das Bergwerk, die eigene Farb- und die eigene Masseherstellung schließen. Ich müsste anfangen, die Tradition zu beerdigen. Aber unsere Alchimisten, unsere Arkanisten: Das ist unser Know-how, unsere Innovationskraft, Flexibilität. Um dies zu halten, müssen wir wachsen. Kein Kahlschlag."
Einwilligung des Kunden muss auch für Zufriedenheitsabfrage vorliegenWed, 09 May 2012 09:00:00 +0200
Es ist eine häufige Praxis und dennoch eine rechtliche Gratwanderung: die telefonische Nachfrage eines Unternehmens bei einem Kunden, ob er oder sie mit der Leistung des Unternehmens zufrieden ist. Lässt sich das Unternehmen den späteren Zufriedenheitsanruf vom Kunden nicht freigeben, liegt ein Verstoß gegen das Wettbewerbsrecht nahe. Das Unternehmen muss mit Abmahnungen des Kunden rechnen, diese können auch von Wettbewerbsvereinen oder Verbraucherzentralen erhoben werden.
Der TV-Konsum steigt – dennoch verliert das Fernsehen an Aufmerksamkeit. Laut einer Studie des Multi-Channel-Spezialisten Interone, einer Agentur innerhalb des BBDO-Netzwerks, nutzt knapp die Hälfte von 1 000 befragten Personen Laptops, Tablets oder Smartphones, um Fernsehinhalte oder Videos anzusehen. Aufgrund dieser veränderten Seh- und Nutzungsgewohnheiten entwickele sich das Fernsehen vom Leit- zum Ambient-Medium: 67 Prozent der Befragten lassen den Fernseher häufig oder gelegentlich nur noch nebenbei laufen. Franziska von Lewinski, CEO Interone, erklärt: „Die Multikanalnutzung hat das Bewegtbild erreicht und wird langfristig die Internetlogik auf das TV übertragen." Die neuen Nutzungsweisen erforderten eine Anpassung der Markenkommunikation.
Unter dem Titel „CEO Spotlight" steht der zweite Teil der Weber Shandwick Studie „The Company behind the Brand: In Reputation We Trust". Untersucht wurde im Auftrag der international aufgestellten Kommunikationsagentur die Bedeutung von Führungskompetenz und -kommunikation, die nötig sind, um das schwindende Vertrauen in Unternehmen zurückzugewinnen. Laut Schätzungen sind rund 60 Prozent des Marktwerts eines Unternehmens von dessen Reputation abhängig. Gleichzeitig knüpfen knapp die Hälfte der befragten Führungskräfte und Konsumenten das Image eines Unternehmens und seiner Produkte an die Reputation des Geschäftsführers.
Energieversorger auf der Suche nach neuen Produkten und VermarktungsstrategienFri, 04 May 2012 12:00:00 +0200
Die Energiewende beflügelt das Marketing der deutschen Energieversorger. Neue Energiequellen wollen angezapft – aber auch neue Kundenbedürfnisse bedient werden. In ihrer aktuellen Titelstory analysiert die Marketingzeitschrift absatzwirtschaft, auf welche Trends die Branche beim E-Marketing setzt. Eines gilt für alle: Der Atomausstieg macht aus Marketingsicht niemandem Angst. „Die Energiewende birgt aus vertrieblicher Sicht mehr Chancen als Risiken", versichert Uwe Fritz, Geschäftsführer der Energie Baden-Württemberg AG (EnBW). Allerdings: Statt bloßer Versorger sind Problemlöser gefragt, die ihren Kunden Antworten auf Fragen zu dezentraler Energieversorgung, Energieeffizienz, intelligenter Energiesteuerung und Elektromobilität bieten.
Verlässliche Fakten darüber, warum Einzelhandelskunden trotz fester Kaufabsicht nicht zugreifen, liefert ein neues Tool: der POS Agent. Damit bietet TÜV Saar Netresearch effektive Lösungsmöglichkeiten insbesondere für Baumärkte und Gartencenter an. Diese befinden sich oft unter einem Dach, aber die Gründe für Nichtkäufe sind äußerst verschieden. Vor allem die Branchenschwergewichte sind von einer hohen Nichtkäuferquote betroffen. Auf jeweils zweistellige Nichtkäuferquoten kommen die Baumarktketten Praktiker (13,7 Prozent), Toom (12,3 Prozent) und Obi (10,7 Prozent) – ein Anteil, der massiv den Umsatz drückt.
Puma könnte den BVB auch beim Fanartikel-Vertrieb in Polen unterstützenThu, 03 May 2012 12:45:00 +0200
Am Samstag dieser Woche wird der Jubel der Fußballfans schwarz-gelb sein – Borussia Dortmund erhält erneut die Meisterschale des DFB. Seit dem 32. Spieltag vor knapp zwei Wochen ist klar, dass die Mannschaft um Trainer Jürgen Klopp in der aktuellen Saison nicht zu toppen ist. Schlagzeilen macht der BVB auch in Polen, schließlich haben die drei polnischen Nationalspieler Jakub Blaszczykowski, Robert Lewandowski und Lukasz Piszczek erheblichen Anteil am Erfolg des Teams. Sie sind noch mindestens ein Jahr, zum Teil auch vier Jahre vertraglich an den Verein gebunden, daher dürfte die Welle der Begeisterung polnischer Fans für den BVB weiterrollen. Hier steckt aus Sicht der Verantwortlichen des Unternehmens Borussia Dortmund einiges Potenzial für das Merchandising im Nachbarland.
Von heute bis zum 16. Mai findet in Düsseldorf die größte Druck- und Papiermesse der Welt statt, die Drupa. Sie ist die wichtigste Messe für die Branche und wird nur alle vier Jahre ausgerichtet. Derzeit ist die Marktlage für die Druckindustrie schwierig. Der Umsatz der deutschen Anbieter ging im Jahr 2010 um 2,5 Prozent zurück – und das nach Einbußen von knapp zehn Prozent im Jahr zuvor. 2011 stabilisierte sich die Situation, die Erlöse stiegen leicht an. Dennoch muss sich die Druckindustrie auf ein weiteres Jahr des Strukturwandels einstellen. Über die Bedeutung der Drupa und über aktuelle Trends spricht der Vorsitzende der Geschäftsführung Messe Düsseldorf, Werner Matthias Dornscheidt, im Interview.
Es gibt in Deutschland einen breiten gesellschaftlichen Konsens darüber, dass nachhaltiges Verhalten notwendig ist. Was Nachhaltigkeit in der Praxis aber eigentlich bedeutet, ist dagegen nicht ganz so klar. Die meisten Konsumenten verbinden ökologische Themen mit positiven Aspekten wie energiesparendem Wirtschaften, Bio-Produkten, Klimaschutz und Abfallreduktion. Das Interesse an Nachhaltigkeit und nachhaltigen Initiativen ist dabei unter den Verbrauchern sehr unterschiedlich ausgeprägt. Die Marktforschungsberatung Mafowerk hat nun erstmalig für Deutschland vier verschiedene Verbrauchertypen in Bezug auf nachhaltige Einstellungen und Verhaltensweisen identifiziert. Als Basis diente das eigens entwickelte Barometer zur Messung der Nachhaltigkeitskompetenz von Unternehmen und Marken.
In der Speditionsbranche ist es kaum möglich, sich über das Kernprodukt zu differenzieren. Die Dienstleistung der Spediteure ist aufgrund der Vielzahl an Anbietern austauschbar und somit ein Commodity-Produkt. Zusätzlich herrscht im fragmentierten Speditionsmarkt hoher Wettbewerbsdruck. Um diesen standzuhalten, bieten viele Spediteure zusätzliche Dienstleistungen an. So entwickeln sie sich zu breit aufgestellten Logistikdienstleistern. Die „Global Forwarding Mystery Shopping Study" der Strategieberatung Simon, Kucher und Partners zeigt, dass sich Spediteure im reinen Verkaufsprozess noch deutlich verbessern können. Bei acht führenden Speditionen in neun unterschiedlichen Ländern wurden im Rahmen der Studie Testanfragen durchgeführt. Ergebnis: Über die Hälfte der Aktivitäten werden als mangelhaft bewertet. Bei vier von den sechs Aktivitäten ist in Sachen Differenzierung noch viel Luft nach oben.
Die Nationale Junioren-Tagung und das Solution Forum softwarebasiertes Marketing lassen sich jetzt auch unter die Lupe nehmenWed, 25 Apr 2012 08:00:00 +0200
An der Marketingfront passiert dauernd etwas, wovon Sie sich im Handumdrehen mittels zwei neuer Bildergalerien unter absatzwirtschaft online überzeugen können. Angeführt wird die Rubrik derzeit von der 23. Nationalen Junioren-Tagung (NJT), die vom 15. bis 17. März in Aachen stattfand. Dabei diskutierten rund 170 Marketing-Junioren aus 26 deutschen Marketing-Clubs über Marketingkonzepte für Unternehmen aus unterschiedlichen Branchen. Ebenso geschäftiges Treiben herrschte beim Solution Forum zum Thema software- und onlinebasiertes Marketing am 29. März 2012 in Frankfurt. Dort versammelten sich über 200 Marketingentscheider und Kommunikationsfachleute aus Unternehmen, um zu erfahren, wie sich das Onlinemarketing bis zum Jahr 2020 entwickelt.
Die Branche der Online- und Versandhändler erzielte nach Informationen des Bundesverbandes des Deutschen Versandhandels (bvh) im Zeitraum von Januar 2012 bis März 2012 einen Umsatz von 8,95 Milliarden Euro – zehn Prozent mehr als im ersten Quartal des Vorjahres. 6,34 Milliarden Euro davon entfallen auf das Segment E-Commerce. Der Online-Verkaufskanal erreicht damit einen Anteil von mehr als 70 Prozent. In den ersten drei Monaten des Jahres 2011 lag dieser Anteil noch bei 66,2 Prozent, das Plus beträgt 18 Prozent.
Erschreckend hoch sind die Flopraten bei Neuprodukten, und das sowohl in Konsumenten- als auch in Industriegütermärkten. Dabei ist empirisch belegt, dass die Innovationskraft eines Unternehmens stark vom Erfolg dessen Neuprodukteinführungen abhängt. Durch welche unternehmerischen Aktivitäten der Erfolg solcher Einführungen gesteigert werden kann, zeigt das Mannheimer Institut für Marktorientierte Unternehmensführung (IMU) in der ersten Ausgabe seiner neuen Forschungsreihe „IMU Research Insights" auf. Es wird deutlich, dass neben externen auch die internen Aktivitäten zur Produkteinführung von hoher Bedeutung sind.
Das Marktforschungs- und Beratungsinstitut Yougov bietet ab sofort täglich den „Familien-Bus" des Familienpanels „Family Vote" an, der ersten regelmäßigen Online-Befragung von Kindern. Die Omnibus-Befragung richtet sich wahlweise an jeweils 500 Elternteile, 500 Kinder und Jugendliche im Alter zwischen sieben und 15 Jahren oder an beide Gruppen gleichzeitig. Ergebnisse liefert Family Vote innerhalb von nur fünf Werktagen. Yougov-Vorstand Holger Geißler erläutert: „Wir bieten dadurch eine zeiteffiziente Möglichkeit, Familien und Familienmitglieder online zu befragen." Bislang würden quantitative Studien in der Marktforschung mit Kindern und Jugendlichen nur selten genutzt.





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