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Themen: Industrie, Wissenschaft, Handel, Regierung.
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Der neue französische Finanzminister Pierre Moscovici hat sich zuversichtlich über eine Einigung zwischen Deutschland und Frankreich hinsichtlich der von Paris geforderten Maßnahmen für mehr Wachstum in Europa gezeigt. Er spreche "dieselbe Sprache" wie sein deutscher Kollege, sagte Moscovici auf der Rückreise von einem Treffen mit dem deutschen Finanzminister Wolfgang Schäuble am Montag in Berlin. Er sei "zufrieden" mit dem Treffen, sagte Moscovici. "Wolfgang Schäuble hat sehr positiv gesprochen." Beide Minister hatten auch bei ihrer Pressekonferenz in Berlin ihren Willen zur Fortsetzung der engen Zusammenarbeit Deutschlands und Frankreichs betont. Kompromisse mit Deutschland über mehrere französische Vorschläge für Wachstumsinitiativen seien "möglich", obwohl die beiden Länder in der Frage der Eurobonds uneins seien, sagte Moscovici im Flugzeug nach Paris. Möglich seien Kompromisse etwa in der Frage einer Stärkung des Kapitals der Europäischen Investitionsbank, bei der Freigabe der nicht verwendeten Gelder aus den Strukturfonds sowie bei der Einführung einer europäischen Finanztransaktionssteuer. In der Frage der Eurobonds gebe es jedoch einen "erheblichen" Meinungsunterschied zwischen Paris und Berlin, räumte Moscovici ein. Der neue französische Präsident Francois Hollande hatte am Montag gesagt, er wolle die Einführung von Eurobonds beim informellen EU-Gipfel am Mittwoch zum Thema Wachstum diskutieren. Die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel lehnt solche gemeinsamen europäische Staatsanleihen strikt ab. Wie zuvor bei seiner Pressekonferenz mit Schäuble betonte Moscovici, dass "alles getan" werden müsse, um Griechenland in der Eurozone zu halten. Ein Austritt Griechenlands würde "eine Ausweitung der Krise nach sich ziehen, deren Ausmaß nicht vorhersehbar und vielleicht nicht in den...